Hi,
@Keisuke: genau, es ist weniger Souveränität als vielmehr sehr viele schlechte Erfahrungen, die einen so handeln lassen.

Wir hatten am Anfang auch kein Problem mit Kontakt an der Leine, alles kein Thema, weder Schlepp noch kurze Leine, ging alles.
Bis Bella dann drei Mal von größeren Hunden umgenietet wurde, an der kurzen Leine. Weil ich die Hunde durchgelassen habe, weil "bis dahin war ja alles gut." Resultat: Leinenaggression vom Feinsten. Knurren, Bellen, Zähne fletschen, das ganze Programm und trotzdem (!) wollten die Leute ihre Hunde zu uns lassen weil "das muss die lernen" :eusa_doh:
Ja, das muss sie lernen aber nicht so. Ich habe meine Konsequenzen daraus gezogen, mir Strategien zum Blocken zurechtgelegt und ich hatte leider genug Möglichkeiten um zu üben und diese Strategien zu verfeinern. Aber für uns hat es sich gelohnt, Bella kann mittlerweile an kläffenden Hunden an lockerer Leine vorbei gehen, Leinenkontakt am Geschirr mit langer Leine geht wieder problemlos und selbst an der kurzen Leine wären sie kein Weltuntergang mehr - werden aber dennoch vermieden wo es nur geht.
@Hundefreundin: Die Standartantwort auf die Frage "Tut der was?" ist "Nein, aber ICH!" Hat bis jetzt immer geholfen. :lol:
Wir waren heute arrogant. :mrgreen:
Kröte an der kurzen Leine rechts neben mir, mir kommen zwei Männer mit je einem Hund entgegen. Hund Eins fängt das Kläffen hat, hängt in der Leine bleibt aber weg also Blick gerade aus und einfach weiter gehen. Ich hatte selbst schon einen Kläffer an der Leine und das Schlimmste waren immer die Blicke der anderen HH. Kröte läuft normal an dem Hund vorbei, war auch genug Platz zwischen uns.
Kurz hinter dem zweiten Mann höre ich den ersten Herren sagen, "Das war aber eine arrogante Tussi, hast du das gesehen? Die hat nicht mal hin geguckt und der Köter war genauso."
Joah, man kann es nicht jedem Recht machen. :roll:
Lg Demona