Fertigbarf

Diskutiere Fertigbarf im Katzen Ernährung Forum im Bereich Katzen Forum; Aber nicht wenn es im falschen Verhältnis ist. Zumal sich die bedarfswerte die über Katzen im Netz kusieren ja auch teilwesie extrem...
  • Fertigbarf Beitrag #21
Aber nicht wenn es im falschen Verhältnis ist.

Zumal sich die bedarfswerte die über Katzen im Netz kusieren ja auch teilwesie extrem unterscheiden. Von den Nährwerten die manche Lebensmittelhaben (z.B. Lachs) mal ganz abgesehen.
 
  • Fertigbarf Beitrag #22
Wegen FORl:Eigentlich will ich dir damint gar nichts sagen......es erscheint mir nur logisch, dass die Ursache dafür im Fertigfutterbereich zu suchen ist. Tierärzten anscheinend jedoch nicht.
Ist es denn nicht so, dass FORL gar keine "neue" Erkrankung ist, sondern auch bereits bei Katzenschädeln aus dem Mittelalter und bei wilden Großkatzen solche Veränderungen an den Zähnen gefunden wurden :eusa_think:? Mein aktuellster Stand ist, dass eine Ursache gar nicht eindeutig geklärt ist, aber der Verdacht Richtung Autoimmunerkrankung geht?
Ich lasse mich gerne eines besseren belehren ;).
 
  • Fertigbarf Beitrag #23
Richtig. Aber es erscheint mir ziemlich utopisch das etwa 50 % aller Katzen über 5 Jahren eine Autoimmunerkrankung bekommen sollen und zwar völlig unabhängig von der Art ihrer Haltung.

Mal zum Vergleich. In Deutschland leiden etwa 4-5% aller Menschen an Autoimmunerkrankungen...und zwar an etwa 60 verschiedenen. Und dann sollen 50% aller Katzen an einer einzigen erkranken? Auch wenn man Menschen ncht mit Katzen vergleichen kann, ich denke zumindest es ist keine zufällige Erkrankung.

Auch in der Natur und im Mittelalter ist das Mineralstoffverhältnis ja nicht immer optimal. Jungtiere enthälten ja z.b. viel weniger Calcium als Alttiere, wobei ja gerade Großkatzen gerne Jungtiere reißen.
 
  • Fertigbarf Beitrag #24
Richtig. Aber es erscheint mir ziemlich utopisch das etwa 50 % aller Katzen über 5 Jahren eine Autoimmunerkrankung bekommen sollen und zwar völlig unabhängig von der Art ihrer Haltung.
Wo hast du denn diese 50% her?
 
  • Fertigbarf Beitrag #25
"Neuere Untersuchungen zeigen sogar eine Häufigkeit von nahezu 50% aller Katzen über 5 Jahren"



Da steht aber keien Quelle für de Info.

Steht auch bei Wikipedia unter FORL, allerdings auch ohne Quelle

Dr. Eickhoff...ebenfalls TA mit Zusatz Zahnarzt sprich allerdings nur von 33% aller Katzen....ebenfalls ohne Quelle



Wobei selbst 33% aller Katzen für mich gegen eine zufällige Autoimmunerkrankung spricht.
 
  • Fertigbarf Beitrag #26
1. Royal Canin, Hills und VetConcept bieten auch Feuchtfutter an.

Richtig. Mit ordentlich Getreide drin. Und um das zu bekommen muß man schon richtig Druck machen, zumindest bei den TÄs, die mich auf das Thema "Ernährung" angesprochen haben. Die eine meinte glatt daß mein Wissen zum Thema "Trofu entzieht Wasser" total veraltet sei! Da war ich einmal und nie wieder... Meine jetzige TÄ gibt zwar Ernährungsberatung an, akzeptiert aber meine Ernährungsart ohne Diskussion (nein, ich barfe nicht, eben weil ich viel zu viel Angst hab, da was falsch zu machen - ich geb nur etwa 2x die Woche eine Mahlzeit als Rohfleisch) - und das weiß ich sehr zu schätzen.
 
  • Fertigbarf Beitrag #27
Hallo Audrey.
Deine Katzen bekommen 2xwö. Rohfleisch,damit Du nicht supplimentieren mußt,richtig?
Machst Du das,um Zahnstein u.ä. vorzubeugen,oder einfach nur,damit Deine Miezen auch mal richtiges Fleisch bekommen?
Fertigbarf ist für Dich also auch nicht das Wahre?
Liebe Grüße
Astrid
 
  • Fertigbarf Beitrag #28
Richtig. Mit ordentlich Getreide drin.
Also was an 3,4g Kohlehydrate auf 100g Futter ordentlich Getreide sein soll, weiß ich auch nicht ;). Ach ja, das ist ein Produkt von RC.

Und ich versteh echt nicht, warum man nicht, wenn man gern barfen würde, sich nicht einfach einen Fachmann wendet...
 
  • Fertigbarf Beitrag #29
Wo gibt es denn Fachmänner für Katzenbarf unter Tierärzten? Die sind doch sicherlich eine ziemliche Rarität:eusa_think:
 
  • Fertigbarf Beitrag #30
Wo gibt es denn Fachmänner für Katzenbarf unter Tierärzten? Die sind doch sicherlich eine ziemliche Rarität:eusa_think:
Und dann gehts noch darum obs wirklich fachkeute sind od sie sich w infach so nennen...
 
  • Fertigbarf Beitrag #31
OT: Die Gretchenfrage ist doch eher.....was macht einen Fachbearter für Barfen aus? Ist es unabhängig von der Frage TA oder nicht, überhaupt möglich einer zu sein.


Ist jemand der Frankenprey ablehnt oder befürwortet schlecht?

Ist ein Ta/Berater der den Kalki empfiehlt schlechter oder besser als einer der den Rechner empfiehlt? Oder ist der jenige ein guter Berater der sagt: suchen sie sich einen aus, ist quasi eh ein Glücksspielm ob sie die richtigen Werte treffen oder nicht.

Ist derjenige schlecht der meint, dass man Vitamin E mit Weizenkeimöl als Suppi nehmen kann, obwohl Katzen nur Carnivoren sind?

Wie müßte für euch ein guter Barfberater überhaupt aussehen?
 
  • Fertigbarf Beitrag #32
Hallo Audrey.
Deine Katzen bekommen 2xwö. Rohfleisch,damit Du nicht supplimentieren mußt,richtig?
Machst Du das,um Zahnstein u.ä. vorzubeugen,oder einfach nur,damit Deine Miezen auch mal richtiges Fleisch bekommen?

Hi Astrid, aus all den von Dir genannten Gründen! :)
Mit Fertigbarf hab ich mich ehrlich gesagt nie weiter befasst, das kann ich gar nicht beurteilen. Ich hab nämlich nur ein kleines Gefrierfach und auch gar keinen Platz für was größeres, so daß das für mich gar keine Option wäre.
 
  • Fertigbarf Beitrag #33
Wo gibt es denn Fachmänner für Katzenbarf unter Tierärzten? Die sind doch sicherlich eine ziemliche Rarität:eusa_think:
Ähm, nö? Ich kenn ein paar persönlich. Ein Tierarzt mit der Spezialisierung Fachtierarzt für Ernährung und auch noch der Zusatzbezeichnung Ernährungsberater für Kleintiere, beherrscht für gewöhnlich auch das Thema barfen bei Hund und Katze. Da kommt man nämlich heutzutage gar nicht mehr drum rum in der Weiterbildung. Und zwei Anlaufstellen dafür hab ich auch gesagt.
 
  • Fertigbarf Beitrag #34
Deine Katzen bekommen 2xwö. Rohfleisch,damit Du nicht supplimentieren mußt,richtig?

Diese These, bzw auch die 20 % Regel ist aber mittlerweile durchaus umstritten, da dabei eben das Calcium/Phosphorverhältnis nicht passt.
 
  • Fertigbarf Beitrag #35
Ähm, nö? Ich kenn ein paar persönlich. Ein Tierarzt mit der Spezialisierung Fachtierarzt für Ernährung und auch noch der Zusatzbezeichnung Ernährungsberater für Kleintiere, beherrscht für gewöhnlich auch das Thema barfen bei Hund und Katze. Da kommt man nämlich heutzutage gar nicht mehr drum rum in der Weiterbildung. Und zwei Anlaufstellen dafür hab ich auch gesagt.


Anlaufstellen gefunden:

Alternativ kannst du dir auch einfach eine professionelle Ernährungsberatung machen lassen. Da wird dir alles genau ausgerechnet, inkl. einer Mineralfuttermischung. Die ist teilweise eine kommerziell erhältliche, teilweise wird sie für deine Katze individuell gemischt, je nachdem wo du es machen lässt. Machen lassen kann man es z.B. an der Uni München (Tierernährung), bei Futtermedicus oder auch an der Uni Wien (Tierernährung).


Machen die auch eine telefonische oder schriftliche Beratung zu dem Thema oder muss man mit seinem Tier hin? Da ich ein paar 100 Kilometer weg wohne, wäre letzteres jetzt keine Option für mich.

Wir haben hier im Ortsteils Bitterfeld 3 TÄ. Einer davon bietet ganz offen Ernähungsberatung an. Da lächeln einen die RC und Hills Trockenfuttertüten bereits an, bevor man die Praxis überhaupt betritt und bei jedem einzelnen Besuch mit meinen Katzen kam unaufgefordert das Gespräch auf Ernährung sowie die Empfehlung von ausschließlicher Trockenfutterfütterung! Da kann es mit fachgerechter Ernährungsberatung für Katzen ja nicht weit her geholt sein.

Allerdings kann ich mir ja gern mal den Spaß machen, anrufen und fragen, was sie so vom Barfen halten. Ist ja ein Thema für mich, dass ich defintiv umsetzen möchte in absehbarer Zeit. Vorbereitungen dazu laufen.
 
  • Fertigbarf Beitrag #36
Machen die auch eine telefonische oder schriftliche Beratung zu dem Thema oder muss man mit seinem Tier hin? Da ich ein paar 100 Kilometer weg wohne, wäre letzteres jetzt keine Option für mich.
Bei der Uni Wien weiß ich es nicht, aber München und Futtermedicus bieten definitiv telefonische bzw. schriftliche Beratung an. Und sie lehnen Barf nicht ab. Es kann höchstens sein, dass sie dich auf die Risiken aufmerksam machen, wozu sie aber als Tierärzte verpflichtet sind. Also eben, dass man selbst ein wenig aufpassen muss mit der Hygiene etc.

Wir haben hier im Ortsteils Bitterfeld 3 TÄ. Einer davon bietet ganz offen Ernähungsberatung an.
Ernährungsberater und Ernährungsberater sind zwei paar Schuh. Es gibt Wochenendkurse für Hinz und Kunz, wo man sich nach einem Wochenende Ernährungsberater für Kleintiere schimpfen kann und es gibt die 2 Jahre andauernde, von der Tierärztekammer anerkannte, sehr umfangreiche Weiterbildung zur Zusatzbezeichnung Ernährungsberater für Kleintiere. Einfach mal auf die Qualifikation schauen ;). Außerdem würde ich mich persönlich von RC oder Hills Werbung nicht abschrecken lassen, denn ein Tierarzt ist immer auch ein Dienstleister. Einen Hardcore Barfer wird man genauso wenig davon überzeugen, dass seine Fütterung die Falsche ist wie einen, der unbedingt vegetarisch füttern will, und letztenendes betreibt man immer Schadensminimierung ;). Das ist jetzt etwas übertrieben ausgedrückt, aber nur, dass so halbwegs klar ist, was ich mein.

Allerdings kann ich mir ja gern mal den Spaß machen, anrufen und fragen, was sie so vom Barfen halten. Ist ja ein Thema für mich, dass ich defintiv umsetzen möchte in absehbarer Zeit. Vorbereitungen dazu laufen.
Ich glaub den "Spaß" kannst du dir schenken, denn schon in den Fragebogen ist klar ersichtlich, dass sie kein Problem damit haben ;). Kannst du beide ergooglen...
 
  • Fertigbarf Beitrag #37
Das mit dem Spaß war auf den TA hier bezogen ;)

Was die Qualifikation angeht, hast du natürlich recht. Sollte ich mir den Spaß machen, werd ich das sicherlich nachfragen.
Die Trockenfutterpackungen an sich schrecken mich nicht gleich von einem TA ab. Das ich aber bei jedem Pups ohne Grund ungefragt Ernärungsempfehlungen bekomme, die ziemlich wehement sind, besonders wenn ich erwähne, dass ich gegen reine Trockenfutterfütterung bin. Das schreckt mich ab! ;)

Ich bin mittlerweile bei einem TA, der meine Ernährungsform aktzeptiert und mit dem ich mich über das Thema auch nicht weiter unterhalten brauch, wenn es nicht angebracht ist.
 
  • Fertigbarf Beitrag #38
Machen die auch eine telefonische oder schriftliche Beratung zu dem Thema oder muss man mit seinem Tier hin? Da ich ein paar 100 Kilometer weg wohne, wäre letzteres jetzt keine Option für mich.
In der Regel muss man da nicht hin. Die Rezepte die wir verfüttern, sind sowohl in der Schweiz als auch in Berlin von solchen Fachärzten geprüft und für gut befunden worden. Meine Freundin, von der wir das Fleisch beziehen, hat das vorab prüfen lassen, bevor sie andere Leute dementsprechend berät :eusa_shhh:.
 
  • Fertigbarf Beitrag #39
Ernährungsberater und Ernährungsberater sind zwei paar Schuh. Es gibt Wochenendkurse für Hinz und Kunz, wo man sich nach einem Wochenende Ernährungsberater für Kleintiere schimpfen kann und es gibt die 2 Jahre andauernde, von der Tierärztekammer anerkannte, sehr umfangreiche Weiterbildung zur Zusatzbezeichnung Ernährungsberater für Kleintiere. Einfach mal auf die Qualifikation schauen ;).

Und es gibt von den großen Tierfutterherstellern spezielle Schulungen für Ärzte und Personal, wo am Ende dann auch Zertifikate mit "Ernährungsberatung" bzw. "Ernährungsberater" oder "Teilgenommen am Seminar Ernährungsberatung" draufsteht.....insofern bin ich da bei Hundenase...immer schön draufgucken, wer unterschrieben hat.
 
  • Fertigbarf Beitrag #40
Und es gibt von den großen Tierfutterherstellern spezielle Schulungen für Ärzte und Personal, wo am Ende dann auch Zertifikate mit "Ernährungsberatung" bzw. "Ernährungsberater" oder "Teilgenommen am Seminar Ernährungsberatung" draufsteht.....insofern bin ich da bei Hundenase...immer schön draufgucken, wer unterschrieben hat.
Ach ja, wo du das gerade erwähnst. Bei der Zusatzbezeichnung (also der von der Kammer anerkannten) muss mindestens die Hälfte der Fortbildungsstunden Industrieunabhängig gemacht worden sein.
 
Thema:

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