- Hilfe, mein Hund ist ein Podenco (Mix) Beitrag #1
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BlackPassion
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Hallo ihr Lieben.
Ich habe meinen 14 Monate alten Rico vor einem halben Jahr von einer "netten" Familie gekauft.
Ich wusste von Anfang an, dass er nicht leicht sein wird, weil bei ihm unter anderem auch Dobermann mit drinnen ist.
Als ich ihn dann zu Hause hatte, ging es auch schon los.
Man konnte nicht mit ihm spazieren gehen, weil er hinter Fahrräder, rennenden Menschen (insbesondere Kinder), Skateboards, Roller, Motorräder ...... hinter her will.
Er zog permanent an der Leine und hat tausend Dinge gesehen, von denen ich nicht mal eine Kleinigkeit bemerkt habe.
Das beste Beispiel: Er wollte draußen eine Fliege fangen ^^
Drinnen ist er der allerliebste Hund. Sehr verschmust und sehr nähebedürftig.
Seid ich ihn habe, gehe ich auch zur Hundeschule.
Wir wusste, dass er ursprünglich wohl von einem Bauernhof stammen sollte. Angeblich wäre bei ihm Labrador und Dobermann mit drinnen. Andere Rassen wohl auch, aber welche konnte keiner sagen.
Vor mir hatte er zwei Vorbesitzer, die ihn abgegeben haben, weil sie mit ihm nicht fertig wurden (was ich mehr als nur gut nachvollziehen kann)
Vor einer Woche meldete sich seine erste Besitzerin bei mir.
Sie hatte mit den anderen Besitzern (also denen vor mir) damals nur einen Schutzvertrag geschlossen. Der beinhaltete, dass der Hund eigentlich an die ersten Besitzer hätte zurück gehen müssen, und nicht hätte weiterverkauft werden dürfen.
Alles schön und gut.
Man kam dann ins Gespräch und ich habe einiges über Rico erfahren.
Er stammt nicht direkt von einem Bauernhof, sondern aus einem winzigen Verschlag an der polnischen Grenze. Dort ist er zusammen mit seinen 8 Geschwistern in einem vollgeschi*** und vollurinierten Verschlag zur Welt gekommen. Drei seiner Geschwister sind verhungert.
So nahm die Geschichte seinen Lauf. Jeder dachte, es wäre ein Problemhund. Die Vorbesitzer vor mir haben ihn auch geschlagen, ihm kaum Auslauf gegeben und wenn er nicht so wollte wie sie, dann hat er auch schon mal nichts zu fressen bekommen :evil:
So kam er zu mir. Ich habe viel Arbeit, Geduld und Zeit (und vor allem auch eine Menge Geld) in diesen Hund gesteckt.
Ich wollte ihn nicht aufgeben, weil ich immer die Hoffnung hatte, dass ich es hinbekomme. Das es irgendwann besser wird.
Es wurde nicht besser. Auch trotz der ganzen Hilfe.
Gestern habe ich dann einen Anruf von der Mitarbeiterin des Tierschutzes. Sie hat sich daran gemacht, etwas über Rico herauszufinden und auch ein besseres zu Hause für ihn zu finden. Denn ich glaube nicht, dass ich ihm wirklich noch weiterhelfen kann.
Sie hat einen Bruder meines Hundes ganz in unserer Nähe ausfindig machen können. Und bei ihm sieht man voll den Podenco!
Mein Hund ist nicht wie immer angenommen, ein Labrador-Dobermann-Mischling. Nein, er ist ein Podenco-Dobermann-Mischling.
Alle Beteiligten, inklusive mir und der Hundetrainer sind wegen dieser Fehlinformation komplett falsch an die ganze Sache rangegangen
Es tut mir so leid, für meinen Hund, dass ich ihn so missverstanden habe
(Ich weiß, der Text ist ziemlich lang geworden. Aber ich musste das mal loswerden und hoffe, dass man es auch versteht)
Eigentlich würde ich mich niemals freiwillig von meinem Hund trennen. Ich habe mich für ihn entschieden! Aber ich kann ihm niemals so gerecht werden, wie er es wirklich braucht
Aus diesem Grund bleibt mir kaum noch was anderes übrig.
Kennt ihr vielleicht jemanden im Raum Hamburg, der mit Podencos zu tun hat?
Hat jemand vielleicht noch Tipps für mich, wie ich ihn etwas besser handhaben kann? Ich hab schon fast alles durchprobiert. (Halti, Fahrrad fahren, langsame und ruhige Spaziergänge, immer wieder stehenbleiben, Richtungswechsel, Ablenkung ......)
Vielleicht kennt ihr auch jemanden, der einen Podenco-Mix zu sich nehmen würde. Auf meinem Stand würde ich seiner weiterentwicklung leider eher schaden, als ihm noch wirklich zu Helfen.
Dafür fehlt mir die Erfahrung und leider auch die Zeit in dem Ausmaß.
Viele Grüße
Blacki
Ich habe meinen 14 Monate alten Rico vor einem halben Jahr von einer "netten" Familie gekauft.
Ich wusste von Anfang an, dass er nicht leicht sein wird, weil bei ihm unter anderem auch Dobermann mit drinnen ist.
Als ich ihn dann zu Hause hatte, ging es auch schon los.
Man konnte nicht mit ihm spazieren gehen, weil er hinter Fahrräder, rennenden Menschen (insbesondere Kinder), Skateboards, Roller, Motorräder ...... hinter her will.
Er zog permanent an der Leine und hat tausend Dinge gesehen, von denen ich nicht mal eine Kleinigkeit bemerkt habe.
Das beste Beispiel: Er wollte draußen eine Fliege fangen ^^
Drinnen ist er der allerliebste Hund. Sehr verschmust und sehr nähebedürftig.
Seid ich ihn habe, gehe ich auch zur Hundeschule.
Wir wusste, dass er ursprünglich wohl von einem Bauernhof stammen sollte. Angeblich wäre bei ihm Labrador und Dobermann mit drinnen. Andere Rassen wohl auch, aber welche konnte keiner sagen.
Vor mir hatte er zwei Vorbesitzer, die ihn abgegeben haben, weil sie mit ihm nicht fertig wurden (was ich mehr als nur gut nachvollziehen kann)
Vor einer Woche meldete sich seine erste Besitzerin bei mir.
Sie hatte mit den anderen Besitzern (also denen vor mir) damals nur einen Schutzvertrag geschlossen. Der beinhaltete, dass der Hund eigentlich an die ersten Besitzer hätte zurück gehen müssen, und nicht hätte weiterverkauft werden dürfen.
Alles schön und gut.
Man kam dann ins Gespräch und ich habe einiges über Rico erfahren.
Er stammt nicht direkt von einem Bauernhof, sondern aus einem winzigen Verschlag an der polnischen Grenze. Dort ist er zusammen mit seinen 8 Geschwistern in einem vollgeschi*** und vollurinierten Verschlag zur Welt gekommen. Drei seiner Geschwister sind verhungert.
So nahm die Geschichte seinen Lauf. Jeder dachte, es wäre ein Problemhund. Die Vorbesitzer vor mir haben ihn auch geschlagen, ihm kaum Auslauf gegeben und wenn er nicht so wollte wie sie, dann hat er auch schon mal nichts zu fressen bekommen :evil:
So kam er zu mir. Ich habe viel Arbeit, Geduld und Zeit (und vor allem auch eine Menge Geld) in diesen Hund gesteckt.
Ich wollte ihn nicht aufgeben, weil ich immer die Hoffnung hatte, dass ich es hinbekomme. Das es irgendwann besser wird.
Es wurde nicht besser. Auch trotz der ganzen Hilfe.
Gestern habe ich dann einen Anruf von der Mitarbeiterin des Tierschutzes. Sie hat sich daran gemacht, etwas über Rico herauszufinden und auch ein besseres zu Hause für ihn zu finden. Denn ich glaube nicht, dass ich ihm wirklich noch weiterhelfen kann.
Sie hat einen Bruder meines Hundes ganz in unserer Nähe ausfindig machen können. Und bei ihm sieht man voll den Podenco!
Mein Hund ist nicht wie immer angenommen, ein Labrador-Dobermann-Mischling. Nein, er ist ein Podenco-Dobermann-Mischling.
Alle Beteiligten, inklusive mir und der Hundetrainer sind wegen dieser Fehlinformation komplett falsch an die ganze Sache rangegangen
Es tut mir so leid, für meinen Hund, dass ich ihn so missverstanden habe
(Ich weiß, der Text ist ziemlich lang geworden. Aber ich musste das mal loswerden und hoffe, dass man es auch versteht)
Eigentlich würde ich mich niemals freiwillig von meinem Hund trennen. Ich habe mich für ihn entschieden! Aber ich kann ihm niemals so gerecht werden, wie er es wirklich braucht
Aus diesem Grund bleibt mir kaum noch was anderes übrig.
Kennt ihr vielleicht jemanden im Raum Hamburg, der mit Podencos zu tun hat?
Hat jemand vielleicht noch Tipps für mich, wie ich ihn etwas besser handhaben kann? Ich hab schon fast alles durchprobiert. (Halti, Fahrrad fahren, langsame und ruhige Spaziergänge, immer wieder stehenbleiben, Richtungswechsel, Ablenkung ......)
Vielleicht kennt ihr auch jemanden, der einen Podenco-Mix zu sich nehmen würde. Auf meinem Stand würde ich seiner weiterentwicklung leider eher schaden, als ihm noch wirklich zu Helfen.
Dafür fehlt mir die Erfahrung und leider auch die Zeit in dem Ausmaß.
Viele Grüße
Blacki