Ich habe mit großem Interesse diese Diskussion verfolgt. U.a. auch den Beitrag von Hundenase, weshalb Kettenhalsbänder bei Prüfungen vorgeschrieben sind. Ich könnte mir vorstellen, dass man diese genauso manipulieren kann, wie andere Halsbänder. Zudem finde ich es traurig, dass Geschirre damit wohl automatisch nicht zugelassen sind. Wenn mir der Tierschutz am Herzen liegt, sehe ich mir ein Halsband lieber genauer an, als es mit einem "ersten schnellen Blick" abzuhaken.
Für Stachelhalsbänder gibt es in meinen Augen überhaupt kein Argument.
Ich bin ja durchaus offen für andere Ansichten, bin allerdings überzeugt von Geschirren, v.a. seit ich meine Hündin einmal aus einer Jauchegrube fischen musste. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie das mit Halsband gelaufen wäre!
Generell finde ich, sind Leine und Halsband/Geschirr auch nicht dazu da, um den Hund damit zu lenken, sondern als notwendiges Übel in einer Menschenwelt. Ein Hund sollte sich m.M. idealerweise ohne Leine, bzw. durch die Stimme, Kommandos, Gesten etc. führen lassen. Wie oft sehe ich Besitzer, die ihre Vierbeiner an der Leine herumziehen.

Aber ich weiß: Wir leben nicht in einer idealen Welt.
Toleranz für diese Kettenhalsbänder habe ich nur so lange, als sie in zugezogenem Zustand immer noch locker am Hundehals sitzen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass sie für den Hund nicht unbedingt bequemer sind, als welche aus Nylon oder Leder, zumindest wenn Zug durch die Leine draufkommt.
Dass hier so entspannt über "Würgehalsbänder" diskutiert wird, hat mich ehrlich überrascht! Und wenn es hier nicht um echte "Würger" geht, warum dann das Kind nicht beim tatsächlichen Namen nennen!? :shock: