Anfängerfragen zum Thema Vergesellschaftung

Diskutiere Anfängerfragen zum Thema Vergesellschaftung im Katzen Verhalten Forum im Bereich Katzen Forum; Hallo ihr alle, ich habe mich nach einigen Wochen des belesens und den meisten dadurch beantworteten Fragen heute hier dennoch mal angemeldet, in...
  • Anfängerfragen zum Thema Vergesellschaftung Beitrag #1
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Hallo ihr alle,
ich habe mich nach einigen Wochen des belesens und den meisten dadurch beantworteten Fragen heute hier dennoch mal angemeldet, in der Hoffnung das meine Fragen (und Vermutungen) beantwortet werden (bzw. Ich mich bestätigt und beruhigt fühle)

Folgende Situation: unser Kater (Norweger Mix, 16Wochen, reiner Hauskater) hat gestern eine "Freundin" bekommen. Sie ist 10Wochen jung, auch Norweger Mix und kommt aus dem Wurf der "Tante".
Zum Thema erstes kennen lernen habe ich hier ja schon einiges lesen können und ich persönlich bin auch eher ein Fan der Holzhammer Methode ;) Die erste Nacht haben auch beide ganz gut über standen, es wird auch fröhlich gegessen,getrunken, Gesch*** ;).

Was mich, als Neuling(meine Frau ist da auch eher noch sensibler und ratloser) etwas verunsichert ist:
Er ist kräftig und sehr spielwillig,sie natürlich kleiner und zarter..nun bespringt er sie,er kullert am Boden mit ihr,"schnappt" und und und. Das alles ohne Buckel, ohne wirklich aggressives auftreten und auch ohne Blut ( sie kann essen gehen, sich zurück ziehen und sie haben sogar schon im Korb zusammen gelegen und geschlafen).

Nur faucht und knurrt sie sehr viel..

Muss ich mir sorgen machen, oder fahre ich mit meiner bisherigen Tour "ignorieren,nicht immer dabei stehen und dafür sorgen dass genug zu fressen da ist" genau richtig?

Eifersucht beim Kater schließe ich übrigens aus, er ist nahezu wie immer,er wird auch als erstes bedient und kommt normal zum schmusen

Ich muss mit dieser,sicher einfachen Frage, einfach mal meine Unsicherheit los werden.
Danke fürs lesen und antworten :)
D.
 
  • Anfängerfragen zum Thema Vergesellschaftung Beitrag #2
Das klingt für mich nach normalen Spielverhalten. Kater spielen in der Regel auch einfach viel körperbetonter als Kätzinnen, weswegen diese den Katern öfter mal ihre Grenzen aufzeigen müssen.

Liest sich bisher alles wirklich super.

Warum wurde die Katze denn so früh abgegeben? Mit 10 Wochen ist sie ja noch nicht mal durchgeimpft.
Kam der Kater auch so jung zu euch? Ist er wenigstens durchgeimpft?
 
  • Anfängerfragen zum Thema Vergesellschaftung Beitrag #3
Huhu desc, und erstmal herzlich Willkommen im Forum!
Erstens ist es super, dass Euer Kater Gesellschaft bekommen hat - zweitens ist es leider nicht so super, dass das Mädel erst 10 Wochen alt ist :( Sie hätte bis mindestens 12 Wochen bei Mama & Familie bleiben sollen, um die notwendige Sozialisation zu lernen...
Nuja. Nun ist sie da.
Und ja - lasst sie machen. (Nächstes Problem könnte sein, dass Katzen und Kater eben unterschiedlich raufen und Kater da öfter etwas rabiater sind, was Mädels nicht so gut abkönnen. Das ist meiner Meinung nach aber auch eher eine Charakterfrage, wir haben hier auch ein gemischtes Rudel, da sind nicht unbedingt die Jungs die Dominanten...)
Euer Kater ist jetzt 4 Monate alt - in spätestens 4-6 Wochen solltest Du die Kastra in Angriff nehmen. Dann kann erstens nix mehr passieren und zweitens kann es durchaus sein, dass das Kerlchen dann etwas ruhiger wird. Das Mädel sollte auch mit 5-6 Monaten spätestens kastriert werden.

Ansonsten: Lasst die beiden machen. Wenn sie schon zusammen im Korb lieben, ist das ein gutes Zeichen. Gerade in dem Alter vertragen sie sich recht fix eigentlich; gelegentliche Raufereien gibt es immer (gibt´s sogar bei unseren Wurfgeschwistern Audrey und John-Boy nach 5,5 Jahren noch....und im nächsten Moment wird sich dann wieder gegenseitig geputzt ;) ), und wenn kein Blut fließt, ist alles ok. Geduld ist da das Zauberwort!
Du machst es bisher offenbar genau richtig ;)

LG, seven, mal wieder zu lahm ;)
 
  • Anfängerfragen zum Thema Vergesellschaftung Beitrag #4
Vielen Dank für die schnelle Antwort und die netten Worte :)
Das beruhigt doch ungemein,wenn man unsicher ist. Nun wird auf der Couch wieder schön geschmust und alles ist vergessen :D

Ich hab das hier schon gelesen mit der 12, teilweise gar 14-16, Wochen "Regel". Da der " große " auch mit 10/11 Wochen kam und es gerade so gut mit unserem Urlaub passte (und auch das unwissend :/ ) ist sie nun schon da.

Ich baue aber auf solche Korbmomente und denke mir " wer zusammen isst und schläft, kann sich nicht hassen" ;)

Kurzes Edit: ja beide sind mit einem Impfpass versehen und laut diesem auch gegen katzenseuche - schnupfen geimpft, wir wollen aber eh unseren eigenen TA und würden daher demnächst mal mit beiden auf Tour fahren
 
  • Anfängerfragen zum Thema Vergesellschaftung Beitrag #5
Uh, da seit ihr leider an keine gute Züchterin geraten. Ich nehme mal an die Tiere haben auch keine Papiere, sind also keine Rassekatzen?

Gut, das Kind ist jetzt in den Brunnen gefallen, muss man sehen, wie es wird. Aber auch die zu frühe Trennung hat oftmals zur Folge, dass die Katzen nicht richtig "kätzisch" gelernt haben und viel zu grob mit ihren Krallen und Zähnen umgehen. Da könnt ihr jetzt an der Stelle nur hoffen, dass das auf Dauer für die Katze nicht zum Problem wird.

Lasst es jetzt erst mal so weiter laufen, es klingt ja wie gesagt gut.

Wichtig ist aber wirklich die Kastration in aller spätestens 2 Monaten, lieber etwas früher, damit es nicht zu einem Unfall kommt.
 
  • Anfängerfragen zum Thema Vergesellschaftung Beitrag #6
Oh...OK,Unwissenheit und das verlassen auf freundliches auftreten. Stimmt wir haben nur die impfpässe.

die Kastration haben wir auf dem Schirm und was das "kätzisch" angeht,ich bin erstmal optimist, alle Geschwister sind zu altkatzen oder hundehaltern gegangen und haben sich dort wohl bestens eingelebt..ich will nicht denken,dass unsere beiden da Ausnahmen sind ;)

Aber danke für soviel Aufklärung, ich bin glatt peinlich berührt :I
 
  • Anfängerfragen zum Thema Vergesellschaftung Beitrag #7
Ich denke mal, dass Deine beiden das hinbekommen. Die sind noch so jung, und da gewöhnen sie sich recht schnell aneinander.
Unsere Audrey und John-Boy (siehe oben) sind auch mit knapp 12 Wochen hier eingezogen - wir hätten sie gern länger bei Mama gelassen, blöd war nur, dass das ´ne Streunerkatze war und die beiden mit ihren 2 Geschwistern in ´ner Scheune aufgewachsen sind, total verwurmt und verfloht und verkatzenschnupft waren und sich keiner drum gekümmert hat. Die beiden waren auch erst total scheu und schüchtern - sind aber immer im Doppelpack rumgelaufen (und haben sich, wie gesagt, mal geprügelt, mal geputzt ;) ) Nach einem Jahr sind zwei ältere Tierheimkatzen dazugezogen - Audrey und John-Boy fanden das erstmal nicht so prickelnd und sind auf Abstand gegangen, haben sich dann aber relativ schnell an die neue Situation gewöhnt und sich von den beiden "Großen" dann doch noch einiges abgeguckt.
Das soll jetzt bitte kein Plädoyer für "Nehmt ruhig junge Katzen" sein - bei uns war´s echt ein Notfall, die Audrey hat bis heute mit den Folgen ihres Baby-Katzenschnupfens zu kämpfen und hat jeden Winter wieder ´nen Infekt, der tierärztlich behandelt werden muss. Je länger die Katzen bei ihrer Familie bleiben können, desto besser ist es einfach. Und da sind 12 Wochen echt das Minimum, besser wären ja sogar 14-16 Wochen.
Aber wie gesagt: Jetzt ist es so, Ihr macht das Beste draus und seid offenbar sehr bemüht - ich sehe da ziemlich optimistisch in die Katzen-Zukunft ;)

LG, seven
 
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