- Pilz, Pilz, Pilz und wohl nochmals Pilz Beitrag #1
Barcelos
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Die ersten Schweinchen unserer Gruppe sind vor nicht ganz 2 Jahren hier eingezogen. Seitdem hatten wir bisher 3 x Pilzbefall und es sieht so aus, als wäre jetzt Pilzbefall Nr. 4 da (TA-Termin zur Absicherung nächste Woche).
Den ersten Befall verdanken wir einer Dame, die den Pilz wohl aus der Auffangstation mitgebracht hat, denn später haben wir erfahren, dass das gesamte Gehege aus dem die Dame stammte ebenfalls Pilzbefall hatte, was vorher natürlich nicht zu sehen war.
Das kann passieren, Augen zu und durch.
Den zweiten Befall verdanken wir unserem Kastraten, den hat er wohl durch seine etwas aufwendige und stressige Reise zu uns bekommen. Okay, in Ordnung, kann man verstehen nach dem Streß, also wieder Augen zu und durch.
Das letzte Mal habe ich keine Ahnung wodurch der Befall verursacht wurde. Getestet wurden damals der Kastrat und unsere Zystendame und der Befund war eben Pilzbefall. Okay, wird schon was gewesen sein und nochmals Augen zu und durch.
Aber jetzt schon wieder? In weniger als 2 Jahren 4 x Pilz? Das kann doch nicht normal sein. Und es macht auch definitiv keinen Spaß mehr. Betroffen ist wieder die Zystendame.
Und nun steht man da und fragt sich wie das sein kann. Ernährt werden sie gut, eben nach diebrain und hiesigen "Vorschriften". Daran kann es also nicht liegen. Wir säubern auch regelmäßig und ordentlich das Gehege (ich hatte sogar hier extra mal nachgefragt wie oft und wie andere säubern, weil ich schon letztes Mal der Ursache auf den Grund gehen wollte). Da wir nie Streit/Gejage oder ähnliches mitbekommen gehe ich davon aus, dass auch die Gruppe an sich in Ordnung geht.
Also woran liegt es? Gibt es Schweine, die wirklich supersauanfällig sind? Kann es sein, dass das Zystenschwein wegen der Zysten so anfällig ist und dass sie durch die tägliche Medigabe (ovarium), also das Einfangen, nach 1 1/2 Jahren immer noch gestresst ist? Nur was sollte man, wenn dem so wäre, dagegen machen? Das Ovarium braucht sie ja nun, aber deshalb dann ständig in regelmäßigen Abständen Pilz zu bekommen kann ja auch nicht Sinn der Sache sein.
Eine Neuerung gab es allerdings vor dem jetzigen möglichen Befalle, die Schweine haben ein Heuhaus bekommen. Kann ein neues Haus so einen Streß auslösen? Allerdings war genau das Zystenschwein die erste, die sofort dran hing und es sich in dem Haus bequem gemacht hat - also Angst kann sie davor nicht gehabt haben.
So oder so stehen wir jetzt da und wissen nicht genau was wir nun machen sollen. Wir haben überlegt, die Gruppe mal komplett für einige Wochen in die Auffangstation zu geben, vielleicht sehen die ja doch Ungereimtheiten in der Gruppe, die uns entgehen. Aber an sich gefällt uns dieser Gedanke auch nicht so wirklich.
Oder sich einfach damit abfinden, dass wir in mehr oder weniger regelmäßigen kurzfristigen Abständen eben Pilz im Haus haben?
Oder gibt es sonst irgendwas, was man machen könnte?
Jedenfalls hab ich schon gesagt, dass es definitiv nichts neues mehr im Schweinegehege geben wird. Ich bin mir zwar nicht ganz sicher, aber ich bilde mir ein, dass kurz vor dem letzten Befall eine neue Korkröhre ins Gehege gekommen ist. Allerdings weiß ich das nicht mehr genau, ob das zeitlich hinkommt.
Aber so oder so, eine neue Korkröhre oder ein neues Heuhaus kann doch nicht so viel Streß auslösen oder etwa doch?
In unseren früheren 4er Kastratengruppe hatten wir nie Pilz und da haben wir nichts anders gemacht als jetzt auch, also dürfte es ja eigentlich nicht an uns liegen, aber man zweifelt langsam echt an sich selbst.
Ach und in der Zeit gab es 3 x Neuzugänge. Zuerst kam das Zystenschwein mit der Dame, die den Pilz von der Auffangstation mitgebracht hatte. Als unser Kastrat starb, kam ein neuer Kastrat, der dann den zweiten Befall auf dem Gewissen hatte. Später zog noch eine Dame ein und noch etwas später eine weitere. Beim Einzug der beiden letzten Neuzugängen gab es keinen Pilzbefall (also nicht direkt danach, den dritten Pilzbefall haben sie schon mitgemacht, aber da war die letzte Dame schon 6 Monate hier) und Neuzugänge dürften doch stressiger als Häuser und Röhren sein.
Den ersten Befall verdanken wir einer Dame, die den Pilz wohl aus der Auffangstation mitgebracht hat, denn später haben wir erfahren, dass das gesamte Gehege aus dem die Dame stammte ebenfalls Pilzbefall hatte, was vorher natürlich nicht zu sehen war.
Das kann passieren, Augen zu und durch.
Den zweiten Befall verdanken wir unserem Kastraten, den hat er wohl durch seine etwas aufwendige und stressige Reise zu uns bekommen. Okay, in Ordnung, kann man verstehen nach dem Streß, also wieder Augen zu und durch.
Das letzte Mal habe ich keine Ahnung wodurch der Befall verursacht wurde. Getestet wurden damals der Kastrat und unsere Zystendame und der Befund war eben Pilzbefall. Okay, wird schon was gewesen sein und nochmals Augen zu und durch.
Aber jetzt schon wieder? In weniger als 2 Jahren 4 x Pilz? Das kann doch nicht normal sein. Und es macht auch definitiv keinen Spaß mehr. Betroffen ist wieder die Zystendame.
Und nun steht man da und fragt sich wie das sein kann. Ernährt werden sie gut, eben nach diebrain und hiesigen "Vorschriften". Daran kann es also nicht liegen. Wir säubern auch regelmäßig und ordentlich das Gehege (ich hatte sogar hier extra mal nachgefragt wie oft und wie andere säubern, weil ich schon letztes Mal der Ursache auf den Grund gehen wollte). Da wir nie Streit/Gejage oder ähnliches mitbekommen gehe ich davon aus, dass auch die Gruppe an sich in Ordnung geht.
Also woran liegt es? Gibt es Schweine, die wirklich supersauanfällig sind? Kann es sein, dass das Zystenschwein wegen der Zysten so anfällig ist und dass sie durch die tägliche Medigabe (ovarium), also das Einfangen, nach 1 1/2 Jahren immer noch gestresst ist? Nur was sollte man, wenn dem so wäre, dagegen machen? Das Ovarium braucht sie ja nun, aber deshalb dann ständig in regelmäßigen Abständen Pilz zu bekommen kann ja auch nicht Sinn der Sache sein.
Eine Neuerung gab es allerdings vor dem jetzigen möglichen Befalle, die Schweine haben ein Heuhaus bekommen. Kann ein neues Haus so einen Streß auslösen? Allerdings war genau das Zystenschwein die erste, die sofort dran hing und es sich in dem Haus bequem gemacht hat - also Angst kann sie davor nicht gehabt haben.
So oder so stehen wir jetzt da und wissen nicht genau was wir nun machen sollen. Wir haben überlegt, die Gruppe mal komplett für einige Wochen in die Auffangstation zu geben, vielleicht sehen die ja doch Ungereimtheiten in der Gruppe, die uns entgehen. Aber an sich gefällt uns dieser Gedanke auch nicht so wirklich.
Oder sich einfach damit abfinden, dass wir in mehr oder weniger regelmäßigen kurzfristigen Abständen eben Pilz im Haus haben?
Oder gibt es sonst irgendwas, was man machen könnte?
Jedenfalls hab ich schon gesagt, dass es definitiv nichts neues mehr im Schweinegehege geben wird. Ich bin mir zwar nicht ganz sicher, aber ich bilde mir ein, dass kurz vor dem letzten Befall eine neue Korkröhre ins Gehege gekommen ist. Allerdings weiß ich das nicht mehr genau, ob das zeitlich hinkommt.
Aber so oder so, eine neue Korkröhre oder ein neues Heuhaus kann doch nicht so viel Streß auslösen oder etwa doch?
In unseren früheren 4er Kastratengruppe hatten wir nie Pilz und da haben wir nichts anders gemacht als jetzt auch, also dürfte es ja eigentlich nicht an uns liegen, aber man zweifelt langsam echt an sich selbst.
Ach und in der Zeit gab es 3 x Neuzugänge. Zuerst kam das Zystenschwein mit der Dame, die den Pilz von der Auffangstation mitgebracht hatte. Als unser Kastrat starb, kam ein neuer Kastrat, der dann den zweiten Befall auf dem Gewissen hatte. Später zog noch eine Dame ein und noch etwas später eine weitere. Beim Einzug der beiden letzten Neuzugängen gab es keinen Pilzbefall (also nicht direkt danach, den dritten Pilzbefall haben sie schon mitgemacht, aber da war die letzte Dame schon 6 Monate hier) und Neuzugänge dürften doch stressiger als Häuser und Röhren sein.