Nr. 3, ja oder nein?

Diskutiere Nr. 3, ja oder nein? im Katzen Haltung Forum im Bereich Katzen Forum; Hallo liebe Katzenfreunde, ich wende mich an euch, um mal eure Erfahrung und Meinung zu hören. Wir sind derzeit ziemlich ratlos, was wir noch tun...
  • Nr. 3, ja oder nein? Beitrag #1
PüPP

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Hallo liebe Katzenfreunde,

ich wende mich an euch, um mal eure Erfahrung und Meinung zu hören. Wir sind derzeit ziemlich ratlos, was wir noch tun können.

Zuerst einmal die Situation: Unsere Katze Mina lebt seit 1 ½ Jahren bei uns. Sie wurde uns als Einzelkatze vermittelt, weil sie mit anderen Katzen im Tierheim nicht zurechtkam. Allerdings war uns klar, dass die Situation im Tierheim eine andere ist und haben uns entschlossen, ihr Katzengesellschaft zu bieten. Der Kater lebt seit gut 8 Monaten hier und die Vergesellschaftung war mehr für uns eine emotionale Achterbahnfahrt, als für die Katzen :D
Nach anfänglicher Faucherei und Rangelei inklusive Beleidigt-sein seitens Mina haben sich beide ganz gut arrangiert. Hier ist allerdings auch das Problem: Beide können meist nichts miteinander anfangen und haben kaum einen Draht zueinander. Der Kater sucht sehr oft Kontakt zu ihr und möchte sie zum Spielen auffordern, Mina reagiert aber entweder gar nicht oder sie knurrt ihn an. Abends jagen sie sich für ca 2 Minuten durch die Wohnung, aber Mina hat dann genug und möchte nicht mehr spielen. Generell ist sie keine spielfreudige Katze, Spielzeug ignoriert sie. Das einzige worauf sie anspringt ist der Laserpointer.
Der Kater ist extrem verspielt und könnte das auch die ganze Zeit tun. Wir beschäftigen uns viel mit ihm und bemühen uns ihm Abwechslung zu bieten. Er hat ein Fummelbrett, verschiedene Angel, Mäuse, Bälle, Kartons, Klettermöglichkeiten… aber das reicht ihm einfach nicht, da wir eben keinen Raufkumpel ersetzen können. Dies macht er auch deutlich, sobald wir mit dem Spielen aufhören, jammert er und läuft rastlos durch die Wohnung. Das wird Tag für Tag schlimmer! Ich glaube er leidet richtig darunter! :(


Wir denken daher über einen Spielkumpel für ihn nach. Allerdings weiß ich nicht, ob es das richtige ist. Was ist, wenn der Neue nicht zu ihm passt?
Wie wird Mina reagieren?! Sie war schon extrem beleidigt, als der Kater hier einzog, wie wäre es bei einem dritten Tier?
Wie würdet ihr die Situation einschätzen?


Wäre über eure Hilfe sehr dankbar

Viele Grüße
 
  • Nr. 3, ja oder nein? Beitrag #2
Huhu,

ich denke mal, das Hauptproblem hierbei ist, dass Kater normalerweise viel körperbetonter spielen als Katzen. Katzen veranstalten lieber Nachlaufspiele.
Zusammengefasst: Mina ist über- und der Kater unterfordert. Also würde ich wirklich zu einem weiteren Kater raten - die Userin Simpat kann dir dazu bestimmt mehr sagen, da das bei ihr genauso war (falls ich sie jetzt nicht verwechsel).

Du kennst die Charaktere deiner Katzen am besten und kannst in aller Ruhe einen passenden Kater aussuchen, es muss ja nicht unbedingt heute oder morgen schon einer einziehen.
Was genau meinst du damit, dass Mina sich beleidigt verhalten hat?
 
  • Nr. 3, ja oder nein? Beitrag #3
Hallo,

Ich denke ein zweiter Kater kann der richtige Ansatz sein. Euer Kater hätte einen Raufkumpel und Mina kann mitspielen, wenn sie denn mal will, wird aber nicht bedrängt, weil die beiden Kater sich haben.
wichtig ist, dass der Kater charakterlich zu eurem bisherigen Kater passt. Vll gibt es neben dem Tierheim noch private Pflegestellen in eurer Umgebung? Je nachdem können die Katzen dort besser eingeschätzt werden, weil es nicht so viele Tiere auf engem Raum sind. Muss aber nicht so sein! Überstürzt nichts :)
 
  • Nr. 3, ja oder nein? Beitrag #4
Danke für eure Einschätzungen, ich denke es ist auch so und unser Bauchgefühl täuscht uns da nicht.
Wir haben Bifu damals aus einer privaten Pflegestation. Damals lebte er mit einem sehr dominanten und draufgängerischen Kater und einer eher schüchternen Katze zusammen. Es war sogar so, dass der andere Kater für Bifu zuviel war. Deshalb denke ich, dass wir so ein „Mittelding“ brauchen. Ich gehe auch davon aus, dass es dann auch ein Persermix sein muss. Die sind ja vom Charakter her eher ruhiger. Mina und Bifu sind beide Persermixe mit Nase.

Puuh, das Beleidigt-sein war wirklich schlimm. Die ersten Wochen, als Bifu hier einzog, hatte Mina sich komplett verändert. Sie schlief nur noch unterm Bett und kam nur raus, wenn sie auf Klo musste. Gefressen hat sie so gut wie nichts, vor allem nicht im selben Raum wie Bifu. Sie ist auch eine sehr gesprächige und anhängliche Katze mir gegenüber und diese Charakterzüge hatte sie komplett abgelegt. Zwar reagierte sie nicht aggressiv auf mich, sie war aber eben sehr distanziert. Wahrscheinlich ist es auch eine normale Reaktion, denn immerhin musste sie ihr Revier nun mit einem komplett fremden Tier teilen. Aber für mich war das wirklich sehr schlimm damals. Ehrlich gesagt habe ich auch ziemlich Angst davor, dass sie noch einmal so reagiert, wenn ein dritter Kater einzieht. Aber nach einigen Monaten hat sich das gelegt und sie ist wieder die Alte :) deshalb war die Vergesellschaftung eher für uns emotional belastend.
Mina ist da eher, ich sag mal „speziell“. Sie duldet nur mich und meinen Mann, auf andere Menschen reagiert sie ebenfalls mit Knurren und Hieben, wenn sie ihr zu nahe kommen. So ist es eben bei Bifu auch.

Als sie hier einzog wurde sie auf 1-2 Jahren geschätzt. Nun dürfte sie 2-3 sein. Bifu ist 1 ½ Jahre alt.

Wann denkt ihr wäre ein guter Zeitpunkt, einen dritten Kater einziehen zu lassen?
 
  • Nr. 3, ja oder nein? Beitrag #5
Puuh, das Beleidigt-sein war wirklich schlimm. Die ersten Wochen, als Bifu hier einzog, hatte Mina sich komplett verändert. Sie schlief nur noch unterm Bett und kam nur raus, wenn sie auf Klo musste. Gefressen hat sie so gut wie nichts, vor allem nicht im selben Raum wie Bifu. Sie ist auch eine sehr gesprächige und anhängliche Katze mir gegenüber und diese Charakterzüge hatte sie komplett abgelegt. Zwar reagierte sie nicht aggressiv auf mich, sie war aber eben sehr distanziert. Wahrscheinlich ist es auch eine normale Reaktion, denn immerhin musste sie ihr Revier nun mit einem komplett fremden Tier teilen. Aber für mich war das wirklich sehr schlimm damals. Ehrlich gesagt habe ich auch ziemlich Angst davor, dass sie noch einmal so reagiert, wenn ein dritter Kater einzieht. Aber nach einigen Monaten hat sich das gelegt und sie ist wieder die Alte :) deshalb war die Vergesellschaftung eher für uns emotional belastend.

Du kannst eine kätzische Reaktion nicht mit einer menschlichen Reaktion vergleichen. Mina musste sich einfach erstmal drauf einstellen, dass da plötzlich jemand ist, mit dem sie sich das Revier teilen muss.

Meine Kira ist z. B. die ersten Tage in einer ungewohnten Umgebung (bin bereits zweimal umgezogen, seit ich die Katzen habe) in irgendeinem Versteck, frisst nichts oder "redet" nicht (und sie miaut normalerweise viel und gerne und auch laut..).

Bei Besuch wird sich versteckt und vor Angst gezittert, gänzlich gegensätzlich zu Lilu, die jeden Besucher erstmal anschreit und gestreichelt werden will :lol:
Das hat ganz bestimmt nichts mit "Beleidigt-sein" zu tun (ich halte ehrlich gesagt auch nichts davon, Katzen zu vermenschlichen).
 
  • Nr. 3, ja oder nein? Beitrag #6
Keine Sorge, ich vermenschliche es nicht, das „Beleidigt-sein“ ist einfach nur die Bezeichnung für ihre Reaktion, die natürlich auch normal war. Weiß nicht, wie ich das anders bezeichnen soll. Mir ist auch klar, dass ich da zu emotional rangehe, schließlich ist es meine erste Katze in meinem Leben. Ich habe auch viel hier im Forum und generell über Katzen gelesen, aber wenn man es dann life erlebt, ist das schon echt heftig. Da muss ich erstmal die Balance finden. Ich denke eine weitere Vergesellschaftung kann ich entspannter angehen, da ich ja nun ihre Reaktion kenne. Mein Bestreben ist halt, dass Mina nicht gänzlich untergeht. Denn dieses Gefühl hatte ich die ersten Wochen, auch wenn es objektiv gesehen normal war. Hatte mich ja dann auch schnell wieder eingekriegt :D
Gut zu hören, dass es auch andere Katzen gibt, die so reagieren. Genauso ist es hier auch. :D Bifu ist auch sehr aufgeschlossen und möchte erstmal von jedem gestreichelt werden. Wie gesagt sind das meine ersten Erfahrungen mit Katzen, ich habe absolut keine Vergleichsmöglichkeiten.
 
  • Nr. 3, ja oder nein? Beitrag #7
ich denke mal, das Hauptproblem hierbei ist, dass Kater normalerweise viel körperbetonter spielen als Katzen. Katzen veranstalten lieber Nachlaufspiele.
Zusammengefasst: Mina ist über- und der Kater unterfordert. Also würde ich wirklich zu einem weiteren Kater raten - die Userin Simpat kann dir dazu bestimmt mehr sagen, da das bei ihr genauso war (falls ich sie jetzt nicht verwechsel).

Du kennst die Charaktere deiner Katzen am besten und kannst in aller Ruhe einen passenden Kater aussuchen, es muss ja nicht unbedingt heute oder morgen schon einer einziehen.
Was genau meinst du damit, dass Mina sich beleidigt verhalten hat?


Du erinnerst dich richtig, aber es war bei mir schon noch anders, weil meine Katzen nie allein gehalten wurden und bestens sozialisiert aufgewachsen sind.

Ich hatte auch Kater und Kätzin, welche aber bestens sozialisiert waren, die haben sich zwar sehr gut vertragen und auch gut verstanden und miteinander gespielt, aber Murphy probierte trotzdem immer wieder mit Sue nach Katerart zu raufen und zu balgen, allerdings hat er sie nie ernsthaft bedrängt, dazu war er viel zu gut sozialisiert und in der Gruppe aufgewachsen, er hat immer sofort von ihr gelassen, wenn sie gefaucht hat. Mir taten die beiden dann leid, weil er eigentlich nur spielen wollte und stets eine Abfuhr bekam und sie, weil sie immer wieder bedrängt wurde. Deswegen ist dann Felix bei uns eingezogen als Raufkumpane für Murphy und das Trio funktioniert bestens, die drei verstehen sich, spielen viel miteinander und wenn es Sue zu wild wird, zieht sie sich zurück und schaut den beiden Katern bei ihrem wilden Treiben zu.

Was ich damit sagen will, wenn noch eine dritte Katze, dann würde ich zu einem Kater raten, allerdings ist dass nicht so einfach eine passende dritte Katze/Kater zu finden, der dann zu beiden vorhandenen passt. Meine Schwester hat übrigens auch Kater und Kätzin, bei ihr klappt es super als Duo, keine Geschwister, aber die sind halt auch bestens sozialisiert und vom Züchter, die gleiche Rasse, so wie meine, da ist es wesentlich einfacher. Ich habe damals lange überlegt ob dritte Katze oder nicht 2-3 Monate überlegt (ob und wenn ja was für eine) und dann noch 2 Monate nach dem passenden Tier gesucht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Nr. 3, ja oder nein? Beitrag #8
Hi!

Ja, bei uns ist eigentlich auch das Raufen das Problem. Im Großen und Ganzen verstehen sie sich, nur möchte Mina eben nur maximal 2 Minuten Flitzen und das reicht ihr dann. Nase an Nase begrüßen sie sich auch häufiger, aber bei Mina ist die Toleranzschwelle gering, sie fängt schnell an zu Knurren. Beim Flitzen zeigt sie ihre Grenze durch Fauchen und Bifu lässt dann auch direkt ab. Er geht dann weg oder legt sich hin.
Bifu würde ich als ziemlich sozialen Kater einschätzen, so wurde er uns auch damals vermittelt. Er hat Mina bisher nur einmal am Anfang angefaucht, sonst ist er ganz nett zu ihr (also um das nicht zu vermenschlichen: er bedrängt sie nicht zu sehr. Wenn Mina ihm zeigt, dass es genug ist, lässt er sie auch in Ruhe).
Über Minas Vergangenheit ist leider nichts bekannt. Aber als ganz unsozial würde ich sie auch nicht einschätzen, denn so akzeptiert sie Bifu ja ganz gut.
Ursprünglich wollten wir uns viel früher um eine Zweitkatze als Gesellschaft kümmern, allerdings hatte sie aus dem Tierheim Giardien Parasiten mitgebracht. Deshalb blieb sie erstmal so lange alleine bei uns. Das hat sich leider auch über Monate hingezogen, um die Parasiten zu bekämpfen, zudem haben wir auch erstmal paar Monate verstreichen lassen, um 100%ig sicher zu sein, dass die weg sind. Als dann die Proben einwandfrei waren, hatten wir uns um eine Zweitkatze gekümmert. Denkt ihr sie war dann zu lange bei uns alleine?



Kannst du mir vielleicht den Thread zeigen, indem du von deiner Situation berichtest, damit ich es mal nachlesen kann?
Wie und nach welchen Kriterien hast du denn nach einem Kater gesucht?


Danke :)


Viele Grüße
 
  • Nr. 3, ja oder nein? Beitrag #9
Ich dachte eigentlich es gibt da einen Thread zu dem Thema, habe ich jetzt aber nicht gefunden, hier schon mal ein paar Bilder meines Trios:

und jetzt zur Geschichte:

Der Anfang ist sehr traurig, den fasse ich sehr kurz. Ich wollte ursprünglich zwei Kater, wegen dem geschlechtsspezifischen unterschiedlichen Sozial- und Spielverhalten junger Kater, aber Sue und Nico hingen sehr aneinander, die spielten trotz weiterer Geschwister und eines zweiten Wurfes, insgesamt 8 Kitten, immer nur miteinander. Die beiden waren unzertrennlich, die schliefen grundsätzlich nur in einer Hängematte, gingen zusammen in ein Klo und wenn die mal in unterschiedlichen Räumen waren fingen sie sofort an einander zu rufen. Leider ist dann Nico an Fip erkrankt und musste eingeschläfert werden. Sue war totunglücklich und verweigerte das Fressen. Das Tierheim wollte mir aber zum einen keine Katze ohne Freigang geben, was aber bei mir nicht geht wohne mitten in der Stadt und als sie von Nicos Fip-Erkrankung hörten, sagten sie ich soll in 6 Monaten wieder anrufen. Meine Züchterin hatte zu dem Zeitpunkt aber keine kleine Kitten mehr und ich war nach Nicos Tod ehrlich gesagt nicht in der Lage auf die Suche nach einem neuem Züchter zu gehen. Sue war gerade mal 5 Monate alt, also suchte ich ein Kitten mit 4-6 Monaten nach Möglichkeit und eigentlich eine Kätzin, aber da sie davor ja mit ihrem Bruder so innig war, hätte ich auch einen Kater genommen. Aber wie gesagt, ich war total fertig und meine kleine Maus hat nicht mehr gefressen, da ist dann eine Woche nach Nicos Tod meine Züchterin zu mir gekommen und hat mir Murphy gebracht, einen jungen Kater 3 1/2 Monate älter als meine Sue, noch nicht kastriert, der war als Deckkater vorgesehen, den hatte sie noch zurückbehalten und wollte seine Entwicklung abwarten. Murphy ist ein Halbbruder von Sue und Nico. Sie sagte wenn die beiden sich vertragen, dann darf ich ihn behalten, Hauptsache es geht ihr und mir wieder besser.

Du hättest meine kleine Maus erleben sollen, sie war nicht erfreut, hat sie Murphy nur angefaucht und angeknurrt und wehe er hat probiert zu uns zu kommen, wenn sie bei mir auf der Coach lag oder nachts ins Bett, da ist sie wie eine Furie auf ihn los und hat mit Zähnen und Krallen das Sofa bzw. das Bett verteidigt, ich habe sie gar nicht wieder erkannt, aber sie war halt noch völlig durch den Wind, wegen dem Tod ihres geliebten Brüderchens und dann kommt da so ein großer, fremder Kater ins Haus. Aber Murphy hatte zum Glück einen traumhaften und sehr ausgeglichenen Charakter, obwohl er deutlich größer und stärker als sie war, ließ er sie stets gewähren und akzeptierte ihre Zurückweisung. Nur wenn sie sich mal wieder in den Türrahmen setzte und ihm den Weg versperren wollte, da ist er dann einfach an ihr vorbeigelaufen und ignorierte ihren "Zwergenaufstand". Oh, Mann, da ist sie vielleicht ausgeflippt, wenn der sie einfach ignoriert hat. :roll:

Murphy hat nicht einmal zurückgefaucht oder geknurrt, er hat die Kleine einfach machen lassen, schon am zweiten Tag nach seinem Einzug hat Sue wieder gefressen und nach einer Woche, hat sie auch aufgehört zu knurren und zu fauchen. Die beiden verstanden sich immer besser, aber nie so wie mit Nico.

Tja und dann kam halt, dass Murphy immer wieder probiert hat mit ihr nach Katerart zu raufen und balgen. Die beiden taten mir leid, er wollte schließlich nur spielen und sie wurde bedrängt, wenn auch nicht ernsthaft. Allerdings ist meine Wohnung nur gute 50 qm groß, aber zum Glück gut geschnitten, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Flur, Bad, Wohnküche, die Katzen können sich also bei Bedarf gut aus dem Weg gehen. Trotzdem habe ich lange überlegt und ich hatte große Bedenken wegen der Wohnungsgröße und vorallem hatte ich Angst, ob dann nicht zwei Kater für meine Sue einfach zu viel wären. Also musste ich erstmal genau beobachten, ob meine Sue selbstbewußt genug ist, sich gegen Kater ggf. dann auch zwei Kater zu behaupten, was sie aber eigentlich schon bei Murphys Einzug bewiesen hat. Dann musste der Kater wirklich gut sozialisiert sein, sollte ihnen im Wesen und Temperament möglichst ähnlich, sehr verspielt und temperamentvoll wie Murphy, aber keineswegs dominant und sollte auch mit Kätzinnen gut klar kommen. Also im Februar hatte ich angefangen zu überlegen, im Mai hatte ich mich dann entschieden, da war Murphy gerade ein Jahr alt geworden und Sue 9 Monate alt, also sollte der Neuzugang ein Kater sein als Raufkumpane für Murphy, bestens sozialisiert und mindestens 6-7 Monate alt bis maximal 1 Jahr, so der Plan. Leider hatte meine Züchterin keine neuen Würfe, so kam sie nicht in Frage, hat mich aber bei der Suche tatkräftig unterstützt und beraten. Dann bin ich zufällig auf Felix gestoßen, der war zwar jünger als geplant, aber war im Rudel aufgewachsen, bei einer Züchterin in der Gruppe von mehreren Kitten, Kätzinnen, Kastraten und einem potenten Kater, also ist mit allen gut zurechtgekommen. Bis auf das Alter erfüllte er alle Anforderungen. Der Altersunterschied zu Murphy war 11 Monate und zu Sue 8 Monate jünger. Beim Einzug im Juli war er knappe 5 Monate alt.

Es hat bestens funktioniert. Murphy fauchte so gut wie gar nicht, Sue deutlich weniger als bei Murphys Einzug und nach 2-3 Tagen war die Vergesellschaftung schon durch, kannst du auch in meinem Bilderthread () sehen. Dann habe ich der Katzenbande noch nach dem Einzug von Felix zu Sue's Geburtstag (19.07.) einen Petfun spendiert und da war die Sache dann geritzt, siehe hier:
 
  • Nr. 3, ja oder nein? Beitrag #10
Danke auch hier, Simpat, für deinen ausführlichen Bericht!
Ich habe jetzt auch mit meinem Mann gesprochen und wir sind uns jetzt ziemlich sicher, dass Nr. 3 einziehen darf, muss, kann :mrgreen: Ich schau mich schon einmal um, aber überstürzen wollen wirs nicht.
 
  • Nr. 3, ja oder nein? Beitrag #11
Hi!

Ich habe einen Kater gefunden, der scheinbar super zu unserem Kater passen würde.
Vom Charakter her ist er eher ruhig, dennoch verspielt und sehr katzenbezogen. Er ist 1 Jahr alt und ein BKH Kater. Alles in allem scheint er echt gut zu unserem zu passen, ob es nun so ist, sieht man ja erst, wenn er eingezogen ist.
Allerdings hat er ein Handicap. So wie ich es verstanden habe, hat er eine Verengung der Luftröhre. Dies ist wohl nicht weiter schlimm und kann mit dem Alter rauswachsen. So bereitet es ihm wohl keine Probleme. Ansonsten ist er kerngesund.
Was haltet ihr davon?
 
  • Nr. 3, ja oder nein? Beitrag #12
Könnte vom Alter und Wesen her passen, aber da ich weder deine Katzen noch den BKH-Kater kenne, kann ich da nicht wirklich was dazu sagen und wegen seinem Handicap, da sollte am besten der TA der ihn behandelt was dazu sagen.
 
  • Nr. 3, ja oder nein? Beitrag #13
Hi,

beim Tierarzt war er schon, ich werde trotzdem nochmal ein Diagnoseschreiben mitnehmen.
Aber von der Beschreibung her sollten die echt gut zusammen passen. Es ist nämlich so, dass er momentan mit weiteren weiblichen Katzen zusammen lebt und die scheinen von seiner Kater-Spielart auch nicht so recht begeistert zu sein. Genauso wie Mina hier bei uns. Hoffentlich wird's der richtige Kumpel für Bifu, vom Bachgefühl her bin ich recht positiv gestimmt :mrgreen:
Am Wochenende werden wir die Zusammenführung angehen.
 
  • Nr. 3, ja oder nein? Beitrag #14
Warum wird er denn abgegeben?
 
  • Nr. 3, ja oder nein? Beitrag #15
Er wurde von der Züchterin als Deckkater aussortiert und landete bei der privaten Pflegestation, wo er jetzt lebt. Dort wurde er tierärztlich untersucht und da kam heraus, dass er diese Luftröhren Verengung hat. Ansonsten ist er gesund. Er wurde dann kastriert und jetzt zur Vermittlung freigegeben.
 
  • Nr. 3, ja oder nein? Beitrag #16
Hallo,

bin zufällig auf den Blog gestoßen und hab ihn mir durchgelesen. Da der so abrupt endet ohne Happy End :mrgreen: stellt sich mir jetzt die Frage: Habt ihr den Kater geholt, wie klappt es und haben Mina und Bifu ihn gut aufgenommen? :)

LG
 
Thema:

Nr. 3, ja oder nein?

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