Wir können unseren Junghund nicht mehr anfassen... :-(

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ViviMali

ViviMali

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Hallo zusammen,

es gibt sicher schon einige Posts. die sich mit diesem Thema befassen aber ich möchte gerne unsere Situation genau schildern, denn vllt fällt ja irgendjemandem etwas auf, was wir falsch machen.

Wir haben einen 5 Monate alten Jack Russel. Wir haben schon von Anfang an mit ihm das Problem, dass er Sachen wie Kong, Knochen usw. sehr stark verteidigt. Wir haben uns jetzt so damit arrangiert, dass wir es mit Tauschgeschäften versuchen und ihm immer etwas besseres anbieten, wenn wir ihm mal was weg nehmen. Ansonsten versuchen wir es zu vermeiden ihm etwas weg zu nehmen und bei Nassfutter den Napf beim Fressen in unserer Hand zu halten. Wir geben ihm nichts vom Tisch und geben ihm erst etwas zu fressen, wenn wir gegessen haben.

Seit neustem hat er nun aber das Problem, dass wenn er auf der Couch bei uns liegt, auf einmal knurrt wenn man ihn berührt. Das fing damit an, dass er hinter meinem Mann auf der Couch lag, dieser ihn streicheln wollte und er gleich geknurrt und auch geschnappt hat. Das hat er vorher NIE gemacht, er hat immer total gerne gekuschelt. Wir haben uns natürlich total erschrocken und sind mit ihm zum Tierarzt, weil wir dachten ihm würde vllt etwas weh tun. Aber alles in Ordnung. Der Tierarzt sagte uns, wir müssen den Nackengriff machen und der Hund würde uns nicht akzeptieren. Ich habe vorher schon Hunde gehabt, aber nie so ein Probelm. Das mit dem Nackengriff habe ich dann auch gemacht,mit tiefer Stimme "NEIN" gesagt und ihn sofort von der Couch verbannt, wenn er geknurrt hat. Dann kommt er auch sofort wieder zu einem und legt sich auf den Rücken und leckt die Hand, als würde er sich entschuldigen.
Er macht das Knurren aber nicht nur auf der Couch, auch wenn er im Körbchen liegt und man ihm zu nahe kommt, wenn es ihm gerade nicht passt. Oder wenn in seiner Box sitzt mit einem Pansen, dann knurrt er schon wenn man bloß in die Richtung schaut. Er legt sich abends neben mein Bett und ich will ihm nur kurz über den Kopf streicheln und er knurrt. Es ist auch nicht so, dass er dann gerade tief schläft und man ihn weckt. Er macht es auch, wenn er einfach nur so daliegt. Wenn er seine Ruhe haben wollen würde, dann könnte er sich ja in sein Körbchen legen oder sonst wo in die Wohnung. Aber er sucht eig immer die Körpernähe und legt sich zu einem und dann macht er das trotzdem.

Wir sind mit ihm auch in der Hundeschule, die Trainerin sagt wir sollen ihn dann einfach in Ruhe lassen. Aber für uns ist das eine belastende Situation. Wir haben schon versucht, wenn wir ihn anfassen nur mit Leckerchen zu kommen. Er wirkt auch teilweise etwas ängstlich oder unsicher. Die Ohren sind angezogen, starrer Blick und der Schwanz halb eingezogen. Das mit dem Nackengriff habe ich dann auch gelassen, weil ich nicht das Gefühl hatte, dass es etwas bringt. Ich habe dann versucht, wenn er bei mir liegt und wieder knurrt, dass ich ihn dann streichle und beruhige und ruhig zu ihm sage, dass alles gut ist. Das hat ein klein wenig gewirkt in dem Moment, aber bei der nächsten Situation ist es wieder vergessen.

Ansonsten ist er eig total lieb und hört... beim spazieren gehen kommt er sofort beim rufen, er kann schon einige Kommandos, wartet vor der Tür bis wir sagen, dass er rein darf und wartet auch beim Fressen bis wir sagen, dass er jetzt darf. Ins Bett durfte er mal, darf er jetzt aber nicht mehr und akzeptiert er auch. Bei anderen Hunden unterwirft er sich oft extrem, zieht den Schwanz ein und legt sich auf den Rücken. Sobald der Hund ihm aber den Rücken zudreht, springt er gleich drauf und will spielen.

Es gibt für ihn eig keinen Grund Angst zu haben, er hat eig noch keine schlechten Erfahrungen gemacht dass er vor irgendetwas Angst haben müsste. Wir haben uns auch vorgenommen, ihn dann halt einfach mal mehr in Ruhe zu lassen..aber er sucht ja immer die Nähe zu uns und da lässt es sich ja nicht vermeiden, dass man ihn mal anpackt. Heute hat er sogar geschnappt, als mein Mann nur neben ihm stand, als er auf der Couch lag...einige Zeit nachdem er aufgewacht war.

Wir wissen nicht mehr, was wir noch machen sollen :-( Und die Hundetrainerin ist uns auch keine wirkliche Hilfe...

Vllt hat ja jemand die gleichen Erfahrungen gemacht und kann uns sagen, was wir besser machen können und was geholfen hat.

Vllt noch zu Info: Er hat genug Auslauf, aber nicht zu viel, wir achten da sehr genau drauf. Er bekommt auch geistige Beschäftigung.. also daran kann es nicht liegen. Wir wissen jetzt selbst, dass ein Jack Russel ein schwieriger Hund ist..aber haben uns sehr viel durchgelesen und wollen ihn natürlich jetzt nicht weg geben, sondern ihn so gut es geht zu erziehen.

LG,

Virginia & Manuel
 
  • Wir können unseren Junghund nicht mehr anfassen... :-( Beitrag #2
Für mich klingt es sehr nach Angst...
Zudem ihr ja bewiesen habt das ihr angsteinflößend seid, indem ihr Nacken griff und somit körperliche Gewalt angewendet habt.
Schade das dein Tierarzt solch schwachsinnigen Ratschläge gibt...

Das du ihn beim knurren auch noch bestätigst indem du ihn ja streichelst und gut zuredest, macht das ganze nicht besser ^^
Ich würde ihn einfach auch in Ruhe lassen. Denn anscheinend mag er es ja ganz und gar nicht momentan und weitere versuche würden dies weiter verfestigen.
Ich denke ihr müsst jetzt arg an eure Bindung arbeiten.

Wenn er zu euch kommt, schön, aber belasst es jetzt dabei

Wie sieht eure Auslastung bzgl geistig aus? Macht ihr auch was zusammen? Also wo du mitarbeiten musst?

Und nein, dein Hund denkt nicht er wird Weltherrscher wenn er vor euch sein fressen bekommt ;)
 
  • Wir können unseren Junghund nicht mehr anfassen... :-( Beitrag #4
Huhu!

Im Grunde habt ihr nicht viel falsch gemacht. Gut, Nackengriff ist Käs' das habt ihr ja aber auch selbst gemerkt und das Problem gab es bereits davor. Tauschgeschäfte bei Ressourcenverteidigung sind z.B. aber das Richtige. Sowas wie erst nach euch und auf Kommando Fressen oder nur nach euch durch die Türe gehen ist aber auch unnötig, darauf müsst ihr keinen Wert legen.

Ich frage mich also, wo die Ursache liegt. Habt ihr evtl eine prägende Schlüsselsituation ausgelassen? Wisst ihr, wie er aufgewachsen ist, bevor er zu euch kam?

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danke Knopf. In dem Fall kann es sein, dass ihr mit dem knuffen und "pschh" einfach sein Vertrauen gebrochen habt und das nun wieder aufbauen müsst.. ich denke es werden noch Antworten von erfahrerenen Usern kommen.
Ich vermute aber, dass ihr an der Bindung und am Vertrauen vom Hund arbeiten müsst.
 
  • Wir können unseren Junghund nicht mehr anfassen... :-( Beitrag #5
danke für deine Antwort. Wir haben ihn schon mit 8 Wochen bekommen. Und davor ist er in einem Wurf mit ca.7 Welpen aufgewachsen. Das Knurren beim Streicheln hat er ja auch erst vor 2 Wochen angefangen. Wir zerbrechen uns auch den Kopf über ein mögliches Schlüsselerlebnis. Aber wir dachten bis dahin dass unsere Bindung immer besser wird. Er war der kleinste im Wurf und ist mit seinen 5 Monaten auch immer noch ein Zwerg unter den Jack Russeln. Geistige Beschäftigung bekommt er durch Suchspiele und das Erlernen von neuen Kommandos. Zum Beispeil apportiert er gerne Gegenstände wie Frisbeescheiben beim Spazierengehen. Er ist auch wie gesagt erst 5 Monate alt und ich denke für sein Alter noch ausreichend. Die einzelnen Situationen wo er warten muss oder wir vor ihm Essen sind für viele unnötig aber auch Ratschläge von mancher Hundelektüre. Viele sind ja der Ansicht das man kein Hunderudel bilden kann sondern eher eine Partnerschaft mit seinem Hund. Jeder sagt etwas anderes, und deshalb versuchen wir auch solche Mittel einzusetzen. Unnötig vielleicht aber tut dem Hund auch nicht weh wenn er warten muss...

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Huhu!

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danke Knopf. In dem Fall kann es sein, dass ihr mit dem knuffen und "pschh" einfach sein Vertrauen gebrochen habt und das nun wieder aufbauen müsst.. ich denke es werden noch Antworten von erfahrerenen Usern kommen.
Ich vermute aber, dass ihr an der Bindung und am Vertrauen vom Hund arbeiten müsst.

Dann hätte dieses Problem aber schon direkt danach auftreten müssen oder? Und ich habe ja am Anfang schon von dem Problem geschrieben und unsere Art erklärt, wie wir jetzt damit umgehen (Tauschgeschäfte usw.) Ich glaube nicht, dass es daran liegt.
Eig suchen wir nur jemanden, der genau das gleiche erlebt hat oder ähnliches und aus Erfahrung sprechen kann...
 
  • Wir können unseren Junghund nicht mehr anfassen... :-( Beitrag #6
Ich würde den Hund nicht einfach in Ruhe lassen, wenn er auf meiner Couch sitzt und mich so bös anknurrt. Vertrauen schön und gut, aber der Hund könnte auch einfach den Rückzug wählen - tut er aber nicht. Ich würde den Hund zum Boden befördern (dafür eine dünne Hausleine am Halsband befestigen), wenn er knurrt - Pech gehabt. ;) Wenn er sich normal verhält, kann er ja bleiben, ja soll es sich sogar für ihn lohnen (Keks?).

Was anderes ist es für mich, wenn der Hund auf seinem Platz liegt und knurrt. Da würde ich nicht viel drauf geben und meinen Weg einfach fortsetzen - und dabei nen Keks fallen lassen, damit Hund sieht "wenn der kommt, gibts was gutes". Das dauert nicht lang und der Hund spart sich seine Knurrerei und wartet nur noch auf den Keks.

Gleichzeitig solltet ihr viele vertrauensfördernde Spielchen machen. Körpernahes Spiel, neue Umgebungen erkunden, Geschicklichkeitsparcours,... sowas eben.

Die Frage ist eben, ob der Hund tatsächlich so stark unsicher ist, oder ob er sich gerade zu einem kleinen Tyrannen entwickelt.
 
  • Wir können unseren Junghund nicht mehr anfassen... :-( Beitrag #7
Die Frage ist eben, ob der Hund tatsächlich so stark unsicher ist, oder ob er sich gerade zu einem kleinen Tyrannen entwickelt.

Eben... und das ist das Problem. Wir haben Angst, dass es nicht nur eine Phase ist. Wir wissen gar nicht, was wir dann machen sollen... :-(
 
  • Wir können unseren Junghund nicht mehr anfassen... :-( Beitrag #8
Eben... und das ist das Problem. Wir haben Angst, dass es nicht nur eine Phase ist. Wir wissen gar nicht, was wir dann machen sollen... :-(
Damit leben. ;)

Ne, Quark... aber auch "schwierige Persönlichkeiten" lassen sich so erziehen, dass man nicht ständig verzweifelt. Ist halt nur mehr Arbeit, als bei einem kleinen Sonnenscheinchen. Das wird schon, der Hund ist noch total jung!

Ich will dir das Buch "das Aggressionsverhalten des Hundes" von James O'Heare ans Herz legen.
 
  • Wir können unseren Junghund nicht mehr anfassen... :-( Beitrag #9
Off-Topic
ich meinte natürlich nicht damit, das der Hund einen angiften darf wie er will. Doch wenn er die Nähe sucht, würde ich da jetzt nicht immer am dran rumgrabbeln sein ;) . Dann lasse ich ihn in ruhe, genauso wenn er auf seinem Platz liegt
 
  • Wir können unseren Junghund nicht mehr anfassen... :-( Beitrag #10
Ich möchte mich im Großen und Ganzen Exe anschließen, mit einer kleiner Ergänzung:
Vertrauen schön und gut, aber der Hund könnte auch einfach den Rückzug wählen - tut er aber nicht. Ich würde den Hund zum Boden befördern (dafür eine dünne Hausleine am Halsband befestigen), wenn er knurrt - Pech gehabt. ;)
Training mit der Hausleine ist meinstens recht effektiv (unbedingt eine kurze, leichte Leine nehmen die den Hund nicht stört und vor allem immer aufpassen, dass er nirgendwo hängen bleibt), nachdem er die Couch aufgrund einer Knurrattacke verlassen musste würde ich allerdings ein Alternativverhalten anbieten welches belohnt werden kann.
Also runter vom Sofa und dafür ab an seinen Platz wo er dann ein Leckerchen bekommt wenn er sich brav hinlegt (richtiges "Platz und Bleib" kann man von einem 5 Monate alten Welpen sicher noch nicht verlangen).

Grundsätzlich ist es aus der Ferne natürlich schwer zu sagen was nun genau zu seinem Verhalten führt, auf jeden Fall ist er aus irgend einem Grund angespannt (ich tippe eher auf irgend eine Form von Stress oder Unsicherheit, als auf Dominanzverhalten, dafür ist er noch viel zu klein). Ich würde wohl auch dazu raten an der allgemeinen Bindung zu arbeiten. Trotzdem kann man es so schwer beurteilen, vielleicht macht ihr unbewusst Dinge, die bei einem unsicheren Hund wirklich extrem schnell Stress auslösen können (drüberbeugen, direktes ansehen, Körperteile mit der Hand umfassen (gerade so kleine Hunde fühlen sich da schnell unsicher)).
Vielleicht hattet ihr vertrauensmäßig auch einfach einen schlechten Start nach den "pscht"-Methoden und dem Nackengriff - es gibt Hunde die verzeihen einem Fehler da nicht so schnell.

Letztendlich gibt es auch noch die Möglichkeit dass er wirklich eine psychische Störung hat, auch soetwas gibt es (sein wir ehrlich, so stark ausgeprägt ist solches Verhalten wohl bei den wenigsten Welpen). Allerdings ist er noch so jung, selbst dann kann er umlernen und verstehen, dass dieses Verhalten für ihn einfach nicht sinnvoll ist und ihm keine Vorteile bringt.
 
  • Wir können unseren Junghund nicht mehr anfassen... :-( Beitrag #11
Grundsätzlich ist es aus der Ferne natürlich schwer zu sagen was nun genau zu seinem Verhalten führt, auf jeden Fall ist er aus irgend einem Grund angespannt (ich tippe eher auf irgend eine Form von Stress oder Unsicherheit, als auf Dominanzverhalten, dafür ist er noch viel zu klein). Ich würde wohl auch dazu raten an der allgemeinen Bindung zu arbeiten. Trotzdem kann man es so schwer beurteilen, vielleicht macht ihr unbewusst Dinge, die bei einem unsicheren Hund wirklich extrem schnell Stress auslösen können (drüberbeugen, direktes ansehen, Körperteile mit der Hand umfassen (gerade so kleine Hunde fühlen sich da schnell unsicher)).
Vielleicht hattet ihr vertrauensmäßig auch einfach einen schlechten Start nach den "pscht"-Methoden und dem Nackengriff - es gibt Hunde die verzeihen einem Fehler da nicht so schnell.

Ja, er wirkt dann immer sehr angespannt und fast lauernd... :-/ Wir haben ihm jetzt eine schmale Leine dran gemacht. Eben war es wieder soweit. Er kam zu mir auf die Couch und hat sich zu mir gekuschelt, er setzt sich sogar ganz nah an einen. Dann habe ich ihn ganz sanft gestreichelt und auch vorher seinen Namen gesagt mit lieber Stimme.. anfangs hat es auch funktioniert und aus heiterem Himmel hat er dann wieder geknurrt. Habe ihn sofort an der Leine von der Couch gezogen. Dann hat er mich ganz verdattert angeguckt und ist auf dem Teppich sitzen geblieben, iwann ist er dann in sein Körbchen gewandert.
 
  • Wir können unseren Junghund nicht mehr anfassen... :-( Beitrag #12
Und das meine ich.. Belasst es doch anfangs erstmal dabei, das er sich zu euch kuschelt. Bzw streichel ihn kurz, und dann ist gut. Bevor er an fängt zu knurren
 
  • Wir können unseren Junghund nicht mehr anfassen... :-( Beitrag #13
Und das meine ich.. Belasst es doch anfangs erstmal dabei, das er sich zu euch kuschelt. Bzw streichel ihn kurz, und dann ist gut. Bevor er an fängt zu knurren

Hast du solch ein Problem denn auch schon mal mit einem Hund gehabt, oder woher weißt du, was man da am besten machen muss??
Ich bin halt der Meinung, dass mein Hund mich auf MEINER Couch nicht anzuknurren hat und die Methode mit der Leine finde ich gut..und es muss ja wieder zu der Situation kommen, damit ich das üben kann. Natürlich lasse ich ihn zwischendurch auch mal in Ruhe.
 
  • Wir können unseren Junghund nicht mehr anfassen... :-( Beitrag #14
Ich bin halt der Meinung, dass mein Hund mich auf MEINER Couch nicht anzuknurren hat
Man darf sich nicht auf Prinzipien versteifen die für ein Tier ohnehin nichts bedeuten bzw nicht mal ersichtlich sind ;)

Die Frage warum er knurrt führt dich zur Lösung und je nach Problemlage braucht man eben oft eine andere Lösung.
Ich kann Michse nur zustimmen, wenn er zu dir kommt und sich hinlegt und sich doch sogar auch streicheln lässt, dann würde ich das erst mal als Fortschritt deuten und mich darüber freuen und rechtzeitig aufhören bevor ich wieder die Stresssituation provoziere. Er soll ja eben lernen, dass es toll und nett ist auf dem Sofa und man dort in Ruhe liegen kann und nicht, dass man sich dort alles gefallen lassen muss weil man sonst Ärger bekommt.
und es muss ja wieder zu der Situation kommen, damit ich das üben kann.
Nein, bitte wirklich niemals Stress provozieren, so macht man sich ja jegliches Vertrauen und jedwede Entspannung kaputt! Bitte wirklich, wirklich nicht, sonst steht dein Hund bald unter Dauerstrom und wehrt sich nicht mehr nur noch mit knurren.

Streichle ihn kurz und lass ihn dann wieder in Ruhe, vielleicht würde ich ihn sogar am Anfang erstmal gar nicht streicheln, alles langsam aufbauen.
Wenn du willst, dass es "deine" Couch bleibt lass ihn doch gar nicht immer rauf wenn er möchte, sondern nur wenn du ihn zu dir rufst, aber dann lass ihn dort doch auch mal in Ruhe liegen.
Ich meine, natürlich will er mit Körperkontakt liegen - er ist schließlich noch ein Baby - aber das heißt ja nicht, dass er auch angefasst werden möchte, das sind doch zwei verschiedene Sachen und er sollte das eine haben können, ohne das andere hinnehmen zu müssen.

Vielleicht ist er auch grundsätzlich kein "Streichelhund", mein Hund wird auch nicht gern gestreichelt und knurrt auch wenn ich mal so richtig knuddeln will, allerdings sehe ich keine Aggression hinter seinem Geknurre, er mag es halt nicht und teilt es mir mit....es muss ja nicht jeder Hund toll finden die ganze Zeit gestreichelt zu werden (meiner hat in 12 Jahren mich noch nicht ein mal von sich aus dazu aufgefordert, er findet es mal ganz nett, aber dann reicht es auch wieder).

Deswegen, ja - er hat dich auf deiner Couch nicht anzuknurren - aber du hast ihn auch nicht jederzeit anzufassen wenn dir danach ist (stellt dir vor ein anderer Mensch würde das mit uns machen ich glaube die meisten von uns währen ganz schön genervt wenn ihnen ständig jemand den Kopf tätscheln würde).
 
  • Wir können unseren Junghund nicht mehr anfassen... :-( Beitrag #15
und es muss ja wieder zu der Situation kommen, damit ich das üben kann.
Bitte bitte hör auf Cesar Millan zu gucken :?
Oder guck es meinetwegen aber sieh es eher als Fantasy oder so an.. weil was dieser Herr von sich gibt wird dir nicht weiterhelfen. Du siehst ja, wohin es dich bisher gebracht hat.
 
  • Wir können unseren Junghund nicht mehr anfassen... :-( Beitrag #16
Also um 18 Uhr haben sie bisher noch nicht viel falsch gemacht und jetzt haben Cesar Millan und ein Streichelversuch dafür gesorgt, dass doch alles schlecht ist? :silence: :mrgreen:
 
  • Wir können unseren Junghund nicht mehr anfassen... :-( Beitrag #17
Off-Topic
Ich hab erst nach meinem ersten Post gesehen, dass es davor schon einen Thread gab ;)
Da stand das mit Cesar Millan. Und da ich ihn auch lange geschaut habe, kenne ich dieses "Situationen zum Korrigieren provozieren"
 
  • Wir können unseren Junghund nicht mehr anfassen... :-( Beitrag #18
Off-Topic
Sini: Im vorherigen Thread des TE wird Cesar Milan erwähnt, Knopfstern hatte ihn hier im Thread weiter oben schon verlinkt ;)
 
  • Wir können unseren Junghund nicht mehr anfassen... :-( Beitrag #19
Nein vivimali,mein Hund knurrt mich nicht an, geschweige denn schnappt nach mir.
Aber dein Hund scheint das ja so gar nicht zu passen, und wenn du ihn jetzt die ganze Zeit damit provozierst wird es gewiss nicht besser. Daher mein Ratschlag, belasse es beim kuscheln und deute ein kurzes streicheln als Erfolg. Wenn er merkt das streicheln nicht gleich runter schmeißen vom Sofa ist, wird er es sicher nach und nach mehr zulassen und es als positiv verknüpfen.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Und sini, auch um 18 Uhr hab ich nackengriff als Fehler betitelt ;)
 
  • Wir können unseren Junghund nicht mehr anfassen... :-( Beitrag #20
hm, meiner mag auch nicht soooo gerne gestreichelt werden. er ist zwar wahnsinnig verschmust und möchte die meiste zeit bei einem liegen, aber wenn man ihn die ganze zeit bekrabbeln würde, könnte er sich gar nicht richtig tiefenentspannen, dann würde er sich flugs auf seinen platz verziehen. ich streichel ihn morgens nach dem aufwachen, nach unseren großen runde und vor dem zubettgehen. wenn es um körperkontakt geht liegt er am liebsten einfach nur stundenlang neben uns und döst. die zwergpinscherdame ist das gegenteil, die würde am liebsten in einen reinkrabbeln und sich den ganzen tag streicheln lassen.

vielleicht hilft es den korb woanders hinzustellen wo niemand vorbeigeht. hunde brauchen einen rückzugsort wo sie in ruhe sein können. und wenn der hund zu den sensibleren typen gehört ist ruhe ein dehnbarer begriff

ich versteh schon, dass der hund auf deiner couch nicht dich anzuknurren hat. aber er verteidigt ja nicht deine couch, sondern sich selbst. das ist sein gutes recht, jedes lebewesen hat seine grenzen. wenn er knurrt ohne dass jemand aus der familie ihn berührt sollte er runter von der couch. wenn er knurrt, weil er angefasst wird sollte man das respektieren. auch muss er sich von fremden menschen nicht anfassen lassen, wenn er das nicht möchte. oft gehen hunde zu neuen menschen hin weil sie schnuppern möchten, die menschen fassen das oft als einladung zum streicheln auf und wundern sich wenn der hund das nicht möchte. aber nur weil es ein hund ist, und ein süßer noch dazu, muss er sich nicht alles gefallen lassen
 
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