Verhaltensveränderung mit 4 Jahren! Warum? Weshalb? Wieso?

Diskutiere Verhaltensveränderung mit 4 Jahren! Warum? Weshalb? Wieso? im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, da ich hier schon ein oder zwei Problemchen reingestellt habe und ihr mir immer super geholfen habt, versuche ich es jetzt noch einmal. Es...
  • Verhaltensveränderung mit 4 Jahren! Warum? Weshalb? Wieso? Beitrag #1
Zuo

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Hallo,

da ich hier schon ein oder zwei Problemchen reingestellt habe und ihr mir immer super geholfen habt, versuche ich es jetzt noch einmal.
Es kann sein, dass ich ein oder zwei Aspekte nicht richtig erklärt bekomme, ist auch schwierig. Also, los gehts:

Mein Rüde ist im August 4 geworden, er ist seit zwei Jahren kastriert und ein Border-Collie-Schweizer-Schäferhund-Mix.
Er ist sehr aktiv und sehr auf mich fixiert.
Er kennt alle Grundkommandos, etliche Tricks und auch der Rückruft klappt in 9 von 10 fällen. Leider habe ich im letzten Jahr ein paar unschöne Verhaltensveränderungen bei ihm fest gestellt.
Dazu muss man sagen er war erst ein 'Einzelhund' hat aber in den letzetn zwei Jahren, bis vor kurzem, mit einem jüngeren Rüden zusammengelebt.
Die beiden haben sich sehr gut verstanden, aber meiner hat sich selbst trotzdem als das Einzelkind betrachtet.
Kommen wir zum Problem Nummer 1:
Der 10 Fall beim Rückruf ist nämlich der, wenn er 'hütet'. Ich gehe seit ein paar Monaten wieder regelmäßig zu einem Pferd, welches den ganzen Tag auf der Weide steht,
dort fängt er jetzt an die Pferde zu 'hüten', er kanns natürlich nicht aber er rennt bellend hinter sie und versucht sie zu treiben.
Sowieso, ist er sehr bellfreudig geworden.
Auch wenn Menschen rennen, vor allem Kinder, legt er diese Verhalten an den Tag, das geht natürlich garnicht! Er ist dann aber total 'fixiert' und ignoriert mich!
Ich weiß nicht wie ich diesen Hüteinstinkt in den Griff bekomme, gibt es vielleicht extra Hundeschulen die sich darauf spezialiesieren oder würdet ihr mir vielleicht ein Training empfehlen?
Bitte liebe Collie-Besitzer helft mir :D

Problem Nummer 2:
Klingt blöd, aber mein Hund wird wohl alt.
Nein, keine Ahnung, er ist SOOO schreckhaft geworden.
Er schlägt neuerdings bei jedem Pups an, ja selbst wenn er WEISS das noch jemand in der Wohnung ist, der nur gerade ne halbe Stunde im Bad war oder sonst was.
Vor allem wenn er schläft und es klingelt, wie ein aufgeschrecktes Kaninchen: hyterisches bellen, hecheln, Krause, aufstehen, rumlaufen, schnell zu Mama.
Wie gesagt, hat er früher nicht gemacht.
Dazu kommt noch, dass er nicht mehr mit 'Trubel' umgehen kann, viele Kinder oder Welpen, Lärm, wenns ganz schlimm ist macht er sogar einfach Pipi.
Auch bei fremden Hunden, wo er früher einfach dauer-freundlich war, ist er jetzt skeptisch, Hunde die ihn anpöbeln, wird zurück gepöbelt, junge oder unkastrierte Rüden werden auch lieber angeknurrt oder bestiegen.
Zwar nicht IMMER aber er hat halt grundsätzlich diese nervöse Haltung.

Einmal gabs sogar einen Zwischenfall mit einem kleinen Rudel, seit dem mag er die Hunde alle nicht mal mehr riechen.

Für mich ist das so schlimm, weil er früher so ein lebensfroher, selbstbewusster, freundlicher kleiner Kerl war. Und ich mein 'Früher' ist jetzt vor 4 Jahren.
Klar hat sich in meinem Leben viel verändert, aber ich kann nicht behaupten, dass ICH neuerdings nervöser oder schüchterner wäre, eher im Gegenteil...
Ich hoffe ihr konntet die Problematik verstehen und der ein oder andere hat auch schonmal so Beobachtungen an seinem Hund festgestellt und die Ursache vielleicht herausgefunden.

Danke liebe Tierforum-Community!
 
  • Verhaltensveränderung mit 4 Jahren! Warum? Weshalb? Wieso? Beitrag #2
Hey,

Ich weiß nicht wie ich diesen Hüteinstinkt in den Griff bekomme, gibt es vielleicht extra Hundeschulen die sich darauf spezialiesieren oder würdet ihr mir vielleicht ein Training empfehlen?
Bitte liebe Collie-Besitzer helft mir :D

Schlepp dran und Abruf bis zum geht nicht mehr;)
Alles andere macht nicht wirklich viel Sinn.

Und du musst ihn schon abrufen bevor er überhaupt anfängt zu hüten- sprich musst es sehen können wann er durchstarten wird.
Solange er auf Kinder so abgeht würde ich da komplett über die Schlepp arbeiten. Die Gefahr, dass er mal eben ein Kind durch Zwicken treiben will würde ich da nicht eingehen.

Klar hat sich in meinem Leben viel verändert, aber ich kann nicht behaupten, dass ICH neuerdings nervöser oder schüchterner wäre, eher im Gegenteil...

Was hat sich denn verändert? Trennung, neuer Partner, Umzug, Todesfall oder, oder oder?
Du glaubst gar nicht worauf Hunde so alles reagieren;)

Klingt nach einem extrem gestressten Hund, der so auf Spannung ist, dass er eben auf alles reagieren muss.
Wie sieht denn sein Tagesablauf so grob aus?
 
  • Verhaltensveränderung mit 4 Jahren! Warum? Weshalb? Wieso? Beitrag #3
Hallo,


Vor allem wenn er schläft und es klingelt, wie ein aufgeschrecktes Kaninchen: hyterisches bellen, hecheln, Krause, aufstehen, rumlaufen, schnell zu Mama.
Wie gesagt, hat er früher nicht gemacht.
Dazu kommt noch, dass er nicht mehr mit 'Trubel' umgehen kann, viele Kinder oder Welpen, Lärm, wenns ganz schlimm ist macht er sogar einfach Pipi.
Auch bei fremden Hunden, wo er früher einfach dauer-freundlich war, ist er jetzt skeptisch, Hunde die ihn anpöbeln, wird zurück gepöbelt, junge oder unkastrierte Rüden werden auch lieber angeknurrt oder bestiegen.
Zwar nicht IMMER aber er hat halt grundsätzlich diese nervöse Haltung.

Danke liebe Tierforum-Community!

huhu,

jenachdem was sich geändert hat, könnte es Ihm an Sicherheit fehlen.
Es liest sich, als würde er alles regeln wollen oder er denkt, es regeln zu müssen, ohne es zu wollen. Er scheint überfordert und gestresst
 
  • Verhaltensveränderung mit 4 Jahren! Warum? Weshalb? Wieso? Beitrag #4
Hallo,

vielen Dank für die Antworten!
Ich habe mir jetzt ein paar Gedanke gemacht und ja, ich glaube auch es fehlt im sehr an Sicherheit. Er hat mit mir viel durchmachen müssen, musste lernen meine Aufmerksamkeit zu teilen (ich habe vor 2 Jahren ein Kind bekommen, der zweite Hund, das Pflegepferd...) Ich glaube auch der zweite Hund, der nun ja nicht mehr da ist, hat in unserem Haushalt den Rudelchef abgeben (ja ich weiß, das war auch so nicht beabsichtig :D) und da er nun nicht mehr da ist, muss mein Kleiner sich wohl in die Rolle gedrängt fühlen...
Also besonders aufgefallen ist mir das Verhalten seit ich wieder mit ihm alleine wohne (Umzug, Trennung etc pp) Was die These nun auch stützt.
Was ich so gelernt habe über Urvertrauen bei Kindern, trifft mit sicherheit auch in irgendeiner Weise auf Hunde zu, und unser Leben war doch sehr unbeständig.
Gut, weiß ich den Grund.
Meint ihr denn, das gibt sich wieder, wenn wir jetzt wieder ein 'ruhiges', geregeltes Leben führen?
Der Alltag spielt sich jetzt wie folgt ab:
Morgens früh Joggen, dann bekommt er eine Hälfte seiner Barf-Portion, danach bleibt er in etwa 6 Stunden alleine, wenn ich wieder komme stehen Nachmittagsprogramme wie zum Stall fahren, Spazieren mit Kind und Kegel, Hundetreffen oder einfach nur mal Faulenzen an. Abends dann die zweite Hälfte Futter, letzte Runde um 23 Uhr und ab ins Bettchen.
Daran soll sich auch erstmal nichts ändern.
Oder kann ich ihm helfen, diese Sicherheit wieder zu finden?

@
Draußen übe ich wieder mit Schleppleine, allerdings geht das nicht bei den Pferden, zu hohe verhedder-/verletzungsgefahr.
Muss er halt erstmal an der kurzen Leine bleiben.
Ist es denn hilfreich, diese Hütesituationen mit Hilfe eines Partners zu 'provozieren'? Also er an der Schleppleine und der Menschenpartner rennt zwischen durch einfach mal weg etc.?
Vielleicht bekomm ich ja auch mal den ein oder anderen Reiter dazu neben mir zu traben und ähnliches..
Alleine im Wald und Wiesen macht er es ja nicht.

Also ran an die Arbeit :023::023:
 
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