- Hundehaltung in der Mietwohnung Beitrag #1
Feuerstern
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Hallo,
ich habe mich hier angemeldet, da ich zu meinem Problem (bis jetzt) noch keine hilfreiche Antwort gefunden habe. Ich werde versuchen es so detailliert wie möglich zu schildern. Zu mir: Ich bin u18 und ziehe mit meiner Mutter ende des Monats in eine neue Wohnung. Das Dorf liegt ländlich, das Haus steht direkt am Feld. Es lebt dort noch eine andere Frau mit 3 Kindern (13, 14, 18) und einer Katze. Wir wohnen in der oberen 3 Zimmer Wohnung, sie in der unteren. Getrennte Eingänge und Gärten sind vorhanden. Der nächste Nachbar ist weit weg. Der Garten ist wirklich riesig und bereits eingezäunt.
Ich leide seit 3 Jahren unter Depressionen und es wird nicht wirklich besser. Zusätzlich hatte ich einen Zwerchfellbruch, der spät entdeckt wurde, weshalb ich dauerhaft Schmerzen hatte. Bis zu meiner OP im September 2014. 2 gescheiterte Klinikaufenthalte und mehrere Therapien. Ich habe nun in meiner 8ten Therapeutin endlich die Richtige gefunden. Meine Therapeutin riet mir zu einem Hund. Meine Mutter und ich waren damit einverstanden, da ich mir sowieso schon länger einen Hund wünsche. Wir haben 2 Katzen, die schon sehr alt sind und wahrscheinlich nicht mehr allzu lange leben. Ich habe daraufhin meine Vermieter gefragt, ob ich mir einen Mops anschaffen dürfte. Sprich ein kleiner, lieber, nicht aggressiver Hund. Ich habe mir den Mops ausgesucht, da er charakterlich zu mir, den Katzen und der Wohnung passt. Die Vermieter (beide ü70) lehnten ab. Ein einfaches Nein. Die Begründung: Schlechte Erfahrung, Hunde kläffen alle ausnahmslos, zerkratzen Böden und Türen etc. Das sind meiner Meinung nach keine wirklichen Gründe, eher Ausreden. Ich habe bis dato noch nichts von den Depressionen erzählt, da es mir ein wenig unangenehm ist. Wer möchte sowas schon preisgeben, ist ja ein privates Thema. Ich habe schon viel im Internet gesucht und mir auch noch mal den Mietvertrag durchgelesen.
Dort steht folgendes:
"Jede Tierhaltung, mit Ausnahme von Kleintieren, wie z.B Zierfische, Ziervögel, Hamster, Schildkröten, bedarf die Zustimmung des Vermieters. Der Vermieter darf die Zustimmung nur verweigern oder widerrufen, wenn sein berechtigtes Interesse als Vermieter das berechtigte Interesse des Mieters an der Tierhaltung unter besonderer Berücksichtigung der Tierart, der Tiergröße, der Tierhaltung und der von dem Tier ausgehenden Gefahren und Belästigungen überwiegt. Der Mieter haftet für alle aufgrund der Tierhaltung entstehenden Schäden."
Die Frau, die unter uns wohnt, hat kein Problem mit Hunden und hat auch keine Allergie. Ihre Kinder ebenfalls nicht. Ich befinde mich zwar in Therapie und nehme Tabletten, dennoch wäre ein Mops eine Bereicherung. Da ich 3 Jahre fast nur im Bett verbracht habe, habe ich viel Muskulatur verloren und kann die Schule nicht mehr besuchen. Es geht hier nicht um Faulheit, ich mache wirklich viel um gesund zu werden, nur kam uns allen diese Idee.
In wiefern stehe ich im Recht? Darf ich trotzdem einen Hund?
Muss ich ein Attest vorlegen? Was kann ich tun?
Ich hoffe, dass ich eine ernst gemeinte und ausführliche Antwort bekomme. Ich bin wirklich am Verzweifeln, da ich kein Anwalt bin und mich nicht wirklich mit der Rechtslage auskenne. Zudem wurde mir in anderen Foren nicht geholfen, ich wurde viel mehr fertig gemacht.
Liebe Grüße
ich habe mich hier angemeldet, da ich zu meinem Problem (bis jetzt) noch keine hilfreiche Antwort gefunden habe. Ich werde versuchen es so detailliert wie möglich zu schildern. Zu mir: Ich bin u18 und ziehe mit meiner Mutter ende des Monats in eine neue Wohnung. Das Dorf liegt ländlich, das Haus steht direkt am Feld. Es lebt dort noch eine andere Frau mit 3 Kindern (13, 14, 18) und einer Katze. Wir wohnen in der oberen 3 Zimmer Wohnung, sie in der unteren. Getrennte Eingänge und Gärten sind vorhanden. Der nächste Nachbar ist weit weg. Der Garten ist wirklich riesig und bereits eingezäunt.
Ich leide seit 3 Jahren unter Depressionen und es wird nicht wirklich besser. Zusätzlich hatte ich einen Zwerchfellbruch, der spät entdeckt wurde, weshalb ich dauerhaft Schmerzen hatte. Bis zu meiner OP im September 2014. 2 gescheiterte Klinikaufenthalte und mehrere Therapien. Ich habe nun in meiner 8ten Therapeutin endlich die Richtige gefunden. Meine Therapeutin riet mir zu einem Hund. Meine Mutter und ich waren damit einverstanden, da ich mir sowieso schon länger einen Hund wünsche. Wir haben 2 Katzen, die schon sehr alt sind und wahrscheinlich nicht mehr allzu lange leben. Ich habe daraufhin meine Vermieter gefragt, ob ich mir einen Mops anschaffen dürfte. Sprich ein kleiner, lieber, nicht aggressiver Hund. Ich habe mir den Mops ausgesucht, da er charakterlich zu mir, den Katzen und der Wohnung passt. Die Vermieter (beide ü70) lehnten ab. Ein einfaches Nein. Die Begründung: Schlechte Erfahrung, Hunde kläffen alle ausnahmslos, zerkratzen Böden und Türen etc. Das sind meiner Meinung nach keine wirklichen Gründe, eher Ausreden. Ich habe bis dato noch nichts von den Depressionen erzählt, da es mir ein wenig unangenehm ist. Wer möchte sowas schon preisgeben, ist ja ein privates Thema. Ich habe schon viel im Internet gesucht und mir auch noch mal den Mietvertrag durchgelesen.
Dort steht folgendes:
"Jede Tierhaltung, mit Ausnahme von Kleintieren, wie z.B Zierfische, Ziervögel, Hamster, Schildkröten, bedarf die Zustimmung des Vermieters. Der Vermieter darf die Zustimmung nur verweigern oder widerrufen, wenn sein berechtigtes Interesse als Vermieter das berechtigte Interesse des Mieters an der Tierhaltung unter besonderer Berücksichtigung der Tierart, der Tiergröße, der Tierhaltung und der von dem Tier ausgehenden Gefahren und Belästigungen überwiegt. Der Mieter haftet für alle aufgrund der Tierhaltung entstehenden Schäden."
Die Frau, die unter uns wohnt, hat kein Problem mit Hunden und hat auch keine Allergie. Ihre Kinder ebenfalls nicht. Ich befinde mich zwar in Therapie und nehme Tabletten, dennoch wäre ein Mops eine Bereicherung. Da ich 3 Jahre fast nur im Bett verbracht habe, habe ich viel Muskulatur verloren und kann die Schule nicht mehr besuchen. Es geht hier nicht um Faulheit, ich mache wirklich viel um gesund zu werden, nur kam uns allen diese Idee.
In wiefern stehe ich im Recht? Darf ich trotzdem einen Hund?
Muss ich ein Attest vorlegen? Was kann ich tun?
Ich hoffe, dass ich eine ernst gemeinte und ausführliche Antwort bekomme. Ich bin wirklich am Verzweifeln, da ich kein Anwalt bin und mich nicht wirklich mit der Rechtslage auskenne. Zudem wurde mir in anderen Foren nicht geholfen, ich wurde viel mehr fertig gemacht.
Liebe Grüße