Umgang mit Territorialverhalten

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  • Umgang mit Territorialverhalten Beitrag #1
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Hallöchen Leute :)

ich hoffe, ihr könnt mir ein paar Tipps im Umgang mit Territorialverhalten beim Hund geben.
Unser Hund ist 2 Jahre alt(Wolfsspitz) und langsam prägt sich sein Territorialverhalten immer mehr aus. Mir ist auch klar, dass es seine "Aufgabe" ist, mir gehts also wie gesagt echt nur um Tipps mit dem Umgang. ;) Vielleicht hat ja der ein oder andere auch einen Hund mit dem selben Verhalten ?

Das Verhalten äußert sich immer mehr in "seiner" Umgebung und wir haben da mittlerweile echt dran zu knacken.
Wenn wir in gewohnter Gegend sind (manchmal gehts ja nicht anders wenn man nicht wegfahren kann, wenn man nicht viel Zeit hat gerade usw.) und dort Gassi gehen, verbellt er häufig irgendwelche Menschen. Am Anfang dachte ich wirklich, es läge an gewisse "Gruppen" von Menschen, z.B. welche mit dunkler Brille o.ä. Aber jetzt ist es eher eindeutig, dass es sich um Territorialverhalten dreht. (Hunde sind nie das Problem gewesen, es geht wirklich nur um Menschen)

Wenn wir wo anders sind, hält er die Klappe. :lol: Ihm ists egal, was da gerade auf ihn zukommt, er lässt sich von allen Menschen betatschen und ist zu alles und jedem freundlich. Wenn Leute sich komisch verhalten, rumpöbeln, schreien, vollkommen verhüllt sind in einem Mantel....ists egal. Er sagt keinen Ton.

Wenn wir jedoch bei uns sind und auf der gewohnten Gassiroute laufen, verbellt er wildfremde Menschen. Menschen die einfach rumstehen und vorallem Menschen die er nicht kennt...
Er markiert auch sehr sehr häufig in der gewohnten Gegend, er kratzt auch wie wild nach dem markieren und heult auch u.a. immer an der "Grenze" von der Route (wenn wir z.B. umkehren).

Zuhause fing er damals an, Besucher zu fixieren und zu verfolgen. Wenn die sich komisch verhalten, sich komisch bewegen o.ä. stürmte er zu ihnen vor und bellte sie an. Wenn die damit aufgehört haben, hörte er auch auf. Zuhause kann ich es gut händigen, ich schicke ihn dann auf den Platz bis er ruhig ist. Dann darf er wieder durch das Haus laufen, was auch sehr gut klappt ohne bellen. Mittlerweile kann er frei in der Wohnung rumlaufen wenn Besuch da ist, da hat er keine Probleme.

Unser Problem ist eher das Verhalten draußen, ich kann ja nicht jeden Tag wo anders hinfahren... uns wurde von einer Trainerin mal vorgeschlagen, dass wir Schutzhundesport machen sollen. Vorallem um ihn in dieser Situation (verbellen) sicher zu führen. Wolfsspitze sind in der Hinsicht eher die Verbeller statt die, die beißen. Sie meinte, er könnte das mitmachen ohne beißen.... aber irgendwie denke ich nicht, dass er der Typ dafür ist. :eusa_think:

Er ist auf jeden Fall nicht territorial aggressiv, er ist eher der, der aktiv vertreibt. Wenn andere Hunde bellen, stürmt er vor, verbellen und fixieren - aber alles auf Distanz.

Hat jemand ein paar Tipps für mich?


LG :)
 
  • Umgang mit Territorialverhalten Beitrag #2
Ich schreib dir später was dazu, meine große ist ähnlich. Erstmal nur soviel: Die Trainerin scheint 0,00 Ahnung vom Schutzhundesport zu haben und von Territorialverhalten wohl auch nicht.

Schutzhundesport hat erstmal gar nix mit Schutztrieb zu tun, mit Territorialverhalten noch weniger.
 
  • Umgang mit Territorialverhalten Beitrag #3
Ich kenn mich mit Schutzhundesport eigentlich garnicht aus, aber ich denke, da gehts eher um die Triebe vom Hund und deren Umgang... aber korrigier mich bitte, exe, wenn ich falsch liege :mrgreen: Soweit ich weiß darf/soll der Hund nicht bei so einem Sport in Eigenregie arbeiten, was ja bei Wachhunden mit Territorialverhalten anders ist.

Freu mich aber schon auf deine Antwort :)
 
  • Umgang mit Territorialverhalten Beitrag #4
Hoffentlich sind deine Erwartungen nicht zu hoch, ein Geheimrezept habe ich da auch nicht.
Mein Mädchen hat sich auch irgendwann überlegt, dass das IHRE Straße hier ist und IHRE Wiese und da hat sich niemand ungefragt zu bewegen! Autos nicht, Fahrräder nicht, Jogger, Kinder, Vögel,... alles wurde erstmal angemault.

Ich habe auch erst gedacht "nanu, was ist denn damit?" oder "warum bellt der doofe Hund jetzt ein Auto an?!" - aber es liegt wirklich daran, dass sie hier wohnt und der Meinung war, dass diese Dinge nicht in "ihr Reich" gehörten. Zwei Straßen weiter, war nämlich all das überhaupt kein Problem.

Gearbeitet habe ich über Verhaltensabbruch, ein Alternativverhalten bzw. einem Aufmerksamkeitssignal, viel Belohnungen und natürlich... viel Ausdauer. ;) Mittlerweile brauche ich kein Alternativverhalten mehr (ich habe ihr immer eine Aufgabe gegeben, so dass sie beschäftigt war), sie schaut mich manchmal noch an wenn was kommt, aber das ist ja okay. In seltenen Fällen spannt sie sich auch noch an, aber dann reicht ein "lass es!" und sie ordnet ihre Gedanken wieder.

Aber: Ich weiß nicht, ob diese Lösung für alle Hunde so passt. Sie arbeitet halt unheimlich gern mit mir zusammen und hat darüber dann ihr Gemaule vergessen. Dein Spitzchen wird wohl lieber aufpassen als arbeiten, oder? Vielleicht mal über Zeigen und Benennen nachdenken, also Gegenkonditionieren?
 
  • Umgang mit Territorialverhalten Beitrag #5
Exe, kannst du konkret sagen was du mit Alternativverhalten meinst bzw Verhaltensabbruch?
Also wirklich ganz konkret was du dann machst?

Lewai ist auch so.
Kommt irgendwer um die Ecke macht er sich oft Steif, groß, Rute hoch, Brust raus und fixiert, wenn nicht vorher schon ein Wuff kam.
Oft kann ich nicht mal sagen warum er bellt weil NICHTS passiert ist. Leute werden verbellt, Hunde mittlerweile nicht mehr, wurden aber auch bis vor ein paar Wochen. Es kommt aber vor, dass er Hunden so extrem hinterher glotzt, dass ich ihn beim weiter gehen wirklich hinterher ziehen muss weil er immer wieder stehen bleibt und sich aufbaut. Er bennimmt sich wie der "Platzwart" in "seinem Park". Markiert auch wie bloede jeden dritten Grashalm.
Er arbeitet unheimich konzentriert mit mir wenn wir auf dem HuPla sind, ich brauche nur oft ganz konkrete "Anweisungen" wenn es um mein Verhalten geht.
 
  • Umgang mit Territorialverhalten Beitrag #6
Würde mich auch interessieren was genau du damit meinst. Wir haben immer mit einem Alternativverhalten gearbeitet, immer, wenn er sich so aufgebauscht hat, hab ich ihn ins sitz geschickt. Naja, ich muss zugeben, auf Dauer was das echt super anstrengend... und ich habs gelassen. Weil es auf Dauer echt zu viele Menschen waren... und den Hund jedes mal ins sitz zu schicken war extrem nervig.

Dann haben wir es mit anschauen probiert, er weiß, was es heißt, macht es auch, außer, er muss seiner "berufung" nachgehen. Er ist halt ein Spitz und ihm liegts im Blut, aber trotzdem muss er sich nicht wie der King vom Dorf fühlen und Leute anmotzen weil sie nicht "ordentlich" gehen können.
Bei uns ist das gleiche auch wie bei NeeChee, er verhält sich, wenn er meint, die Menschen sind blöd, wie der Sheriff und glotzt den Menschen hinterher. Wenn er nicht meckert, lässt er sich auch an der Leine hinterherschleifen...
Manchmal muss ich dann auch echt laut werden wenn ich an meine Grenzen komme, dann horcht Hundi auf, guckt mich mit großen Augen an und 5 Minuten ist Ruhe. Dann geht das wieder los... anmeckern möchte ich ihn ja nicht umbedingt, bin eher für das Belohnen für gutes Verhalten. :|

Das Wollknäul arbeitet sehr sehr gerne, er will echt in jedem Punkt gefallen (ohne jetzt zu übertreiben) - außer wenn es um seinen "Job" geht. Ein Signal, damit er mich anschaut in solchen Situationen ist, denke ich, echt zu viel verlangt. Da wird er mir einen pfeifen, er muss doch aufpassen das alles ordentlich in seiner Straße abläuft. :lol:

Nein, Spaß beiseite. Manchmal ist es wirklich anstrengend. Vor ein paar Stunden erst benimmt er sich wie der Platzhirsch überhaupt, raunzt irgendwelche Leute an, nicht böse, aber schon das Frauchen sauer wird. Diese Leute hatten wirklich garnichts seltsames an sich, nicht doof verkleidet, keine Brille, keinen Hut, die liefen sogar gesittet :lol:
Ein paar Minuten und Straßen weiter weg, viele Menschen mit Behinderungen auf einem Ausflug, teilweise mit Gehstöcken, mit Rollstühlen usw. Einer laut am kreischen... und was macht Hundi? Nichts, hier ist wer anders der Sheriff :eusa_eh:
 
  • Umgang mit Territorialverhalten Beitrag #7
Exe, kannst du konkret sagen was du mit Alternativverhalten meinst bzw Verhaltensabbruch?
Also wirklich ganz konkret was du dann machst?
Ehrlich gesagt - nein. Das ist total situationsabhängig und reicht von einem "lass es! Schau mich an" (konditioniertes Abbruchsignal) bis zu körperlichem Abdrängen oder auch ein Griff ins Fell. Ist sie ruhig, wurde sofort gelobt. Ich habe sie oft schon VOR einem Ausflippen irgendwas tun lassen bzw. die Aufmerksamkeit auf mich gelenkt, aber ich wollte, dass der Hund entspannt durch die Gegend latschen kann und nicht, dass er bei einem Auto direkt in den Arbeitsmodus fällt. Ich wohne in einer Großstadt, hier fahren ständig Autos.

Aber wie gesagt, dass ist Typsache. Ausserdem hatte ich auch nichts zu verlieren, durch z. B. eine Fehlverknüpfung. Der Hund findet Fremde sowieso unnötig. Das muss man halt immer bedenken, wenn man über Strafe arbeitet.

Bei euch würde ich es wirklich mal mit Z&B probieren.
 
  • Umgang mit Territorialverhalten Beitrag #8
Je nachdem wie gut du das vorab schon erarbeitet hast reicht im Regelfalle auch ein "Nein". Das muss halt wirklich sitzen und die Alternative muss eben direkt hinterher kommen:)

Körperliches Blockieren ist, neben "Nein" als kond. Abbruchsignal, aber auch normalerweise mein Mittel der Wahl. Oder eben beides in Kombination.

Liam neigt auch massiv zu Kontrollverhalten, wenn man ihn denn lässt inkl. höchst charmantem Territorialverhalten.
Neben "Nein" habe ich da auch noch ein "Der darf das" aufgebaut.
Er muss ja nun mal beim Training als Übungs-Dummy herhalten und da nutze ich das hauptsächlich.

Gibt ja letzten Endes mehrere Optionen:

Du strafst positiv (was nicht viel bringen wird^^)
Abbruchverhalten + Alternative wie "Sitz"
Abbruchverhalten + Sichtkontakt
Zeigen + Benennen des entsprechenden Reizes oder aber eine generalisierte positive Anzeige

Letzten Endes läuft das alles darauf hinaus, dass er sich vom Reiz ab - und dir zuwendelt, weil bei dir eine entsprechende Belohnung wartet:)
 
  • Umgang mit Territorialverhalten Beitrag #9
Ich amche das Gerade bei usn auch durch allerdings ist unsere 6 monat alt ...Garten Besuch ...und bisher nru 3 fälle von menschen beim Gassi gehen ...naja udn Hunde .

Du schreist es aus meiern Seele ..."Er ist eher der, der aktiv vertreibt. Wenn andere Hunde bellen, stürmt er vor, verbellen und fixieren - aber alles auf Distanz."

Ok Gestern kam es fast zum Unfall wo mri der kragen geplatzt ist ...Nachbars Hund englischer Labrador gross breit Schwarz ungeleint ...ich mit dem rücken zum anderen hund, Zu meinem gedreht den anderen nicht ran gelassen , meiner in Höhen gesprunegn zähne geflescht udn wollte während des Bellen beissen ( schnappen) ...ich musst echt aufpasen das ich nicht brülle ..warum der Gross enet angeleint ist .
Ich muss dazu sagen der gross eist nen absolut lieber schmsue Bärt nru meiner kann es gar nicht leide wenn frontal jemand auf ihn zu kommt .danach musst eich sauf dem fleck erst mal stehen bleiben udn eien Rauchen . da half das beste sitz udn ablenken nicht da war alles vorbei ...

erst als er nicht merh zu sehen war setzt er sich hin schaut mich an udn wedelt it dem schwanz ich kein ton gesagt weggeschaut und stur weiter gegangen .
Ich hab immer noch geraucht und zwar innerlich , es war echt ne kampf ich musst eihn am geschirr packen .
im Garten geht es bissel besser durch diese wie oben beschrieben Abbruch signale wie sitz aber da wird er nervös udn schaut immer dort hin wo etwas ist und ich schau ihn an udn sag nein Sitz .Ok manchmal rast er noch davon . aber manchmal hat er nen guten und es klappt . so wie heute .Ich bin froh wenn icih zu rHudenschule kommen kann bald :) .
 
  • Umgang mit Territorialverhalten Beitrag #10
wegen dem häufigen markieren.... hört er auf dich wenn du ihm ne stelle verbietest wo er hin machen möchte? falls nicht würde ich auf jeden fall daran arbeiten. zum bsp ne stelle mit nein verbieten und nen meter später eine stelle erlauben. dann kann man das auf drei meter und auf zehn meter usw erweitern. gerade wo viele hunde auf engem raum wohnen ist es wichtig, den hunden den stress zu nehmen ständig "drüber pinkeln" zu müssen, dass kann in einem zwangsverhalten enden.

wegen dem verbellen von menschen würde ich es damit probieren den hund rechtzeitig hinter mich zu nehmen, was dem hund signalisiert dass er nix zu melden hat und sich der halter drum kümmert (wer dem eindringling zuerst begegnet muss sich drum kümmern. aus hundesicht macht es keinen sinn, den fremdling an einem vorbei laufen zu lassen, und die rudelmitglieder ins offene messer laufen zu lassen. anders ausgedrückt, wenn der erste, also der halter, keinen alarm schlägt, scheint es auch keine gefahr zu sein).

wird vielleicht nicht mit jedem hund funktionieren, aber ich seh bei euch relativ gute chancen, da er zuhause in seinen korb geht. draußen braucht er vielleicht auch bloss nen ort wo er weiß dass er da hingehört und er es getrost dir überlassen kann. also gerade bei unübersichtliche stellen wie zum bsp bei häuserecken, den hund schon ein paar meter davor hinter dir laufen lassen und dann wenn ihr um die ecke gebogen seid wieder die erlaubnis geben voene laufen zu dürfen. wenn er bellt, sofort nach hinten. bellen darf er, aber er muss auch aufhören und sich ruhig verhalten wenn du beschlossen hast, dass keine gefahr von ausgeht. falls er das hinten laufen nicht kann, erst mal in reizarmer umgebung üben.
 
  • Umgang mit Territorialverhalten Beitrag #11
Hier geht es um Territorialverhalten. Ein sechs Monate alter Hunde zeigt das in der Regel nicht.

Vielleicht eröffnest du zu deinen Problemen ein eigenes Thema?
 
  • Umgang mit Territorialverhalten Beitrag #12
exe genau aber des macht er sein revier und alles was nicht zur familie gehört wird angeschnauzt garten und haus .
 
  • Umgang mit Territorialverhalten Beitrag #13
Off-Topic
ardakar, das ist ganz normal, dass dein hund es nicht leiden kann, wenn frontal und schnurgrade ein hund auf ihn zukommt! das ist eine höchst agressive begegnung, freie hunde würden sich nie in dieser weise nähern wenn sie nicht böse absichten hätten. hunde in unserer gesellschaft müssen das erst mal lernen. wenn er erst sechs monate alt ist, ist das klar, dass er das noch nicht kann
 
  • Umgang mit Territorialverhalten Beitrag #14
gut bevor ihr wegen mri weiter die augen rollt wollte ich nru damit sagen das ich froh bin das meiner noch so klein ist, das evtl noch hinbekommt udn ich unteranderen froh bin das ich mit so einem (fehl) verhalten von mir und Hund nicht alleine da stehe und auch froh bin das es so ein thema gibt wo ich evtl auch tipps abgreien kann :D
er macht es auch wenn hunde nicht auf iihn zu kommen mal nebenbei da wird aus 20 m entfernung angefangen still zu sthen rute nach oben auch angelinter hund . aber egal nun :D
 
  • Umgang mit Territorialverhalten Beitrag #15
Ich finde es wirklich schwer, dich zu verstehen. Könntest du dir ein bisschen mehr Mühe beim tippen geben? :angel:
 
  • Umgang mit Territorialverhalten Beitrag #16
Off-Topic
ganz gewiss stehst du nicht alleine mit deinen problemen da, kein hund kommt erzogen auf die welt und bis ins hohe alter habn sie nur blödsinn im kopf. und selbst wenn sie erzogen sind, zeigen sie einem ab und zu den mittelfinger und tun worauf sie eben gerade lust habem :mrgreen:
 
  • Umgang mit Territorialverhalten Beitrag #17
@ exe ja kann ich egrne versuchen meine finger haben ab udn an aussetzer ( die nicht aus faulheit etc entstehe ) ich werde mich bemühen :)

@louiss da hast du absolut recht bin ja auch nicht erzogen nur verzogen auf die welt gekommen *lach

aber ernsthaft meiner hat ein agressives terri verhalten deswegen hab ich ihn ja schon angemeldet erstmal in einzelstunden.
Picco also der Ts hat mri einfach nur aus der Seele gesprochen und es tat nur gut des auch von anderen zu wissen :)
Da ich sowas noch nicht hatte als Charaktereigenschaft des Hundes , eher so die Flauschibären.
 
  • Umgang mit Territorialverhalten Beitrag #18
Auf jeden Fall bist du nicht alleine damit, Ardakar :D

wegen dem häufigen markieren.... hört er auf dich wenn du ihm ne stelle verbietest wo er hin machen möchte?

Ja er hört direkt auf und versucht es danach immer wieder :lol: aber auf ein "nein" oder "...ey..." hört er gut, er fängt dann garnicht erst an und geht weiter... und versucht es nach zwei Metern wieder :p

Körperliches blockieren lass ich auf jeden Fall ganz sein, haben wir schon mal probiert. Das Ende vom Lied war, dass wir zusammen bestimmt wie bekloppte Hühner auf der Leiter aussahen, ich den Hund "blockiert", er schlängelt sich durch die Beine und fixiert - ich wieder vor dem Hund, dieses mal energischer, der Hund puschelt sich an den Beinen entlang zum Menschen - fixiert wieder. Dann erneut versucht, Hund blockiert und "böse" nein gesagt, Hund guckt mich an, und guckt dann am Bein vorbei zum Menschen...:lol:

Ich weiß garnicht, ob er überhaupt "fähig" dazu ist, mich anzuschauen wenn andere Menschen auf uns zu kommen... er guckt sich nämlich immer alles genau an, auch wenn er keine Show macht und nicht böse gewufft wird. Auch bei entspannten Begegnungen fixiert er schon von weitem, bauscht sich aber nicht auf und hat die Ohren angelegt. Fixiert wird trotzdem im "entspannten Modus". :eusa_think:
Das macht er z.B. oft bei Kindern, wenn die dann näher kommen, freut er sich wie bolle. Kinder hat er noch nie aus "seinem Revier" angewufft.

Mit zeigen und benennen fangen wir mal wieder an. Haben wir vor einigr Zeit mal gemacht, aber irgendwie ist das abhanden gekommen. :mrgreen:
 
  • Umgang mit Territorialverhalten Beitrag #19
Off-Topic
Man kann übrigens auch seine Hände dafür nutzen den Hund zu "blocken"... auch wenn das, aus mir unerklärlichen Gründen, kaum einer tut. :mrgreen:
 
  • Umgang mit Territorialverhalten Beitrag #20
Off-Topic
Ich sage den Leuten in meinen Kursen immer, dass sie nicht mit den Händen blocken sollen, besonders fremde Hunde, weil sich ein Bein leichter verarzten lässt als eine zermatschte Hand:mrgreen:

Abgesehen davon: Wenn man mit den Händen blockt beugt man sich automatisch nach vorne- kleine Weichkekse fühlen sich dann durchaus bedroht und treten (aus dem falschen Grund) den Rückzug an.

Ich persönlich blocke meine eigenen Hunde aber auch mit den Händen- allerdings nur als Sichtsignal ohne direkten Körperkontakt.
 
Thema:

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