Hund rempelt Frau an, keine Zeugen

Diskutiere Hund rempelt Frau an, keine Zeugen im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Hallöchen, wir haben im Moment ein totales Problem... meine Freundin wurde von einem Hund im vollen Lauf umgerannt, sie ist nicht hingefallen...
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Hallöchen,

wir haben im Moment ein totales Problem...
meine Freundin wurde von einem Hund im vollen Lauf umgerannt, sie ist nicht hingefallen, hat aber totale Schmerzen im Bein.
Der Hund der Halterin war im Freilauf unterwegs und es waren keine Zeugen vorhanden.

Sie ist direkt an dem Tag zum Arzt, der anschließen eine Prellung (wobei er nur oberflächlich disgnostizieren konnte) festgestellt hat.
Die Schmerzen gingen nicht weg, sie bekam einen Schein fürs MRT - es wurde ein Riss im Knochen festgestellt, eine dicke Entzündung und ein Versprechen auf Arthrose wurde gegeben.
Sie kann bis heute nicht richtig Laufen und hat Schmerzen im Bein. Der Vorfall hat durch fehlende Zeugen den Prozess sehr stark in die länge gezogen, sprich 2 Monate ist es jetzt schon her.

Der Hund ist häufig auffällig gewesen, vorallem wegen seinem "wilden" Wesen (stark unterfordert) und es kam schon häufiger zu solchen Begegnungen (vom anderen Hundebesitzern gehört und teilweise selber mitbekommen), aber halt noch nie so schwer wie in dem Fall.
Problem ist jetzt, wir haben keine Zeugen. Weiß jemand, wie man in diesem Fall weiter vorgehen soll?
Der Anwalt ist eingeschaltet, sieht jedoch schwarz ohne Zeugen...

LG
 
  • Hund rempelt Frau an, keine Zeugen Beitrag #2
Hallo,

ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Hund es schafft Knochen zu beschädigen wenn er gegen Beine rennt. Auch nicht im vollem Lauf. Besonders dann nicht, wenn die Person nicht einmal fällt.
Ich kann mir aber vorstellen, dass vorher schon das Problem bestand und der Hund es mit der Krafteinwirkung nur frühzeitig "sichtbar" gemacht hat.

Was sagen denn die Ärzte dazu? Wäre das überhaupt möglich, dass der Hund der Auslöser dafür war?
 
  • Hund rempelt Frau an, keine Zeugen Beitrag #3
Hallo,

ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Hund es schafft Knochen zu beschädigen wenn er gegen Beine rennt. Auch nicht im vollem Lauf. Besonders dann nicht, wenn die Person nicht einmal fällt.
Ich kann mir aber vorstellen, dass vorher schon das Problem bestand und der Hund es mit der Krafteinwirkung nur frühzeitig "sichtbar" gemacht hat.

Was sagen denn die Ärzte dazu? Wäre das überhaupt möglich, dass der Hund der Auslöser dafür war?

Naja. Es fällt ja nicht jeder gleich um. Kann es nicht dadurch noch schlimmer gewesen sein? Also ein Sturz, ein wegprallen vom rammenden "entlastet" dann ja auch
 
  • Hund rempelt Frau an, keine Zeugen Beitrag #4
Hallo,

ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Hund es schafft Knochen zu beschädigen wenn er gegen Beine rennt.

Du bist wohl noch nie von einem bulligen Hund, geschweige denn einen Mastiff umgerannt worden, oder? Das geht - und zwar problemlos.

Ich würd nur gerne wissen, warum man wegen sowas vor Gericht geht - das würde mir niemals einfallen.
 
  • Hund rempelt Frau an, keine Zeugen Beitrag #5
Ja klar geht das problemlos. Es war ein bulliger Hund, der, wie gesagt, im vollen Lauf dagegen gebrettert ist.

Es ist nicht vor Gericht gegangen (wird es hoffentlich auch nicht). Sie hat einen Anwalt um Rat gefragt und sie sind noch im Kontakt deswegen. Die Versicherung von der Halterin des Hundes stellt sich nämlich quer, die fragen jetzt nach sämtlichen Ärzten und vorallem nach Zeugen, die ja leider nicht vorhanden sind. :?
 
  • Hund rempelt Frau an, keine Zeugen Beitrag #6
Was genau will die Freundin denn erreichen? Schmerzensgeld? Oder soll der Hund als gefährlich eingestuft werden?
Wenn der Anwalt schon schwarz sieht können wir hier wohl auch nicht viel anderes raten.
Wenn sie den Hund unbedingt als gefährlich melden will, muss sie zum Ordnungsamt gehen. Ob das nun wegen eines Remplers angemessen ist... Der Hund hatte ja der Beschreibung nach keine böse oder aggressive Absicht.
 
  • Hund rempelt Frau an, keine Zeugen Beitrag #7
Naja, aber was soll die Versicherung denn bezahlen? Schmerzensgeld? Ernsthaft? Wenn man sich mit Hunden trifft, kann sowas mal passieren. Besonders bei bulligen Hunden, die sind eben mal bei einem gewissen Alter ungestüm und temperamentvoll.
 
  • Hund rempelt Frau an, keine Zeugen Beitrag #8
Ich denke auch es ist blöd gelaufen. Genauso gut hätte der Hund gegen ne Laterne rennen können. Es war keine Absicht von dem Tier und der Besitzer... Joa. Seinen Hund deswegen lebenslang an die Leine nehmen? Das Spielen verbieten? Lebenslang nur noch ein die Einöde gehen zum spazieren? :eusa_think:
 
  • Hund rempelt Frau an, keine Zeugen Beitrag #9
Hallo Picco,

ich verstehe die Geschichte irgendwie noch nicht so ganz, wenn ich ehrlich bin! Warst Du mit Deiner Freundin gemeinsam mit Hunden unterwegs und dann ist der Vorfall passiert oder hat Deine Freundin einen Hund oder war sie ganz ohne Hund einfach spazieren und wurde dann umgerannt? Ich finde diese Info zum Verständnis und zur Einschätzung der Geschichte nicht ganz unerheblich, weil es eben beim Spielen von Hunden ja immer mal vorkommen kann, dass sie einfach ungestüm jemanden über den Haufen rennen. Ich verstehe das Problem jetzt irgendwie nicht!?:eusa_think: Was will Deine Freundin mit Anwalt und Co. denn überhaupt erreichen?
Ich habe 2 Hunde und wenn Barney (Collie) mit anderen Hunden spielt, die besonders groß oder bullig sind, werde ich des öfteren auch schon mal umgeworfen, ich bin, da gehbehindert, sogar schon mal auf einem aufdringlichen Labbi aus dem Rolli geschleudert worden. Das ist sicherlich nicht schön und ich habe mich dabei durchaus auch schon mal verletzt, aber das ist ja nun nicht immer vermeidbar und sollte mich ja eher dazu bringen, besser aufzupassen, schließlich rennen Hunde selten so schnell, dass man sie nicht mehr sehen kann.
Barney liebt den Staffordshire Terrier eines Bekannten und der hat schon ordentlich Wums drauf und schmeißt mich auch mal bei der Begrüßung um, aber selbst ich als stark körperlich eingeschränkte Person sehe das nicht als sonderlich problematisch an, schließlich sind Hunde eben manchmal ungestüm, das Risiko besteht, wenn man sich mit Lebewesen trifft.
Inwieweit die Schädigungen nur vom Hund kommen, kann natürlich nur ein entsprechender Arzt beurteilen, aber ich verstehe das ganze Problem irgendwie nicht, aber vielleicht fehlen dafür eben auch noch ein paar Infos!
 
  • Hund rempelt Frau an, keine Zeugen Beitrag #10
ja, ich merke gerade selbst dass ich Kuddelmuddel geschrieben hab :lol: ich bin jetzt am PC und schreibs mal etwas ausführlicher:

Also, meine Freundin war mit ihrem Hund unterwegs. Sie hat dann die Besitzerin mit Hund auf einem Feldweg getroffen, beide Hunde waren an der Leine. Die Besitzerin hat gefragt, ob sich die Hunde denn kennen, worauf meine Freundin dann "weiß nicht" geantwortet hat.
Die Besitzerin hat dann kurzer Hand den Hund losgelassen, er schoss zu ihr hin und rannte sie über den Haufen, wobei sie nicht gefallen ist.
Es gab keine Zeugen, nur sie und der Besi vom anderen Hund waren da zu dieser Zeit.

Jetzt hat sie das Problem, dass sie wochenlang nicht arbeiten konnte wegen diesen Schmerzen. Sie musste sich unbezahlten Urlaub nehmen und kann zur Zeit auch immer noch nicht wirklich arbeiten gehen - sie macht es trotzdem, aber unter großen Schmerzen.
Sie will wenigstens Schmerzensgeld bekommen, den Hund als gefährlich einstufen will sie nicht, da kann der Hund ja nichts für.
Es geht ihr darum, dass sie alleine für die Kosten aufkommen muss, und das kann sie nicht.

Sie war auch bei der Besitzerin (nach wochenlanger Suche) und hat sich mit ihr ausgesprochen. Sie hat ihr auch direkt ihre Versicherung genannt, doch diese stellt sich quer.
 
  • Hund rempelt Frau an, keine Zeugen Beitrag #11
Hm, ich verstehe allerdings nicht, was sie für Kosten hat? Wieso unbezahlter Urlaub? Man kann sich doch krankschreiben lassen.
 
  • Hund rempelt Frau an, keine Zeugen Beitrag #12
Wieso musste sie sich unbezahlten Urlaub nehmen? Sorry, wenn ich so blöd Frage, aber mit ärztlichem Attest dürfte das nicht der Fall sein.
Und wenn schon der Anwalt sagt, dafür gibts kein Schmerzensgeld (bzw. kann es nicht bewiesen werden), dann ist das fürchte ich auch so. Sie kann ja versuchen, nochmal mit der Besitzerin zu sprechen. Nur wenn sich deren Versicherung schon quer stellt würde ich nicht zu viel erwarten.
 
  • Hund rempelt Frau an, keine Zeugen Beitrag #13
Wieso wurde sie denn nicht krank geschrieben und wieso muss sie dafür bezahlen? Es gibt doch Krankengeld!? Und wieso kann man mit einem gebrochenen Fuß nicht arbeiten?:eusa_think: Es gibt doch Krücken und Rollstühle. Ich habe mir gerade meinen Fuß angebrochen, ähnliche Ergebnisse beim Röntgen, viele kleine Haarrisse im Knochen, das tut weh, ja, aber ist doch kein Drama. Zudem ich weiterhin finde, wenn man sich sogar mit dem eigenen Hund und einem anderem Halter trifft, kann sowas eben passieren, wie gesagt, es gibt kaum einen Tag, an dem ich nicht mal im Sand lande, ich hab einfach keinen sonderlich sicheren Stand, aber deshalb verklage ich doch jetzt irgendwelche Besitzer?:eusa_think:
 
  • Hund rempelt Frau an, keine Zeugen Beitrag #14
Off-Topic
Also je nachdem, was man arbeitet, kann man mit gebrochenem Fuß NICHT arbeiten:eusa_doh: Kellner, Postbote, Verkäufer, Berufskraftfahrer...um nur einiges zu nennen
 
  • Hund rempelt Frau an, keine Zeugen Beitrag #15
Da gibt es ja dennoch andere Möglichkeiten, zudem man heute Gipse meistens nicht mehr lange drum lässt. Ich habe auch keine nur sitzende Tätigkeit, dennoch arbeite ich, das tut eben weh, aber das ist doch kein Drama und dafür gibt es Krankenversicherungen...
 
  • Hund rempelt Frau an, keine Zeugen Beitrag #16
Natürlich gibt es Berufe in denen man mit einem gebrochenen Fuß nicht arbeiten kann, aber dann ist man krank geschrieben. Ich verstehe auch nicht warum sie unbezahlten Urlaub nehmen muss, sie war ja beim Arzt, warum hat sie denn keine Krankschreibung?
 
  • Hund rempelt Frau an, keine Zeugen Beitrag #17
Off-Topic
Ich habe nie behauptet, dass jeder Mensch mit einem gebrochenen Fuß arbeiten kann, ich habe lediglich gefragt, WARUM sie es nicht kann! Natürlich gibt es Berufe, in denen ein gebrochener Fuß das Arbeiten quasi unmöglich macht oder erschwert, aber dafür gibt es ja dann eine Vielzahl an anderen Möglichkeiten!
 
  • Hund rempelt Frau an, keine Zeugen Beitrag #18
Ihr seid witzig, ehrlich...
Natürlich kann man sich krankschreiben lassen - aber nach 6 Wochen ist Schluss mit Lustig, dann gibt´s Krankengeld - und den Papierkram möchte man auch gern mal haben... Und das Gehampel, wer denn jetzt bezahlt und WANN bezahlt wird.
Meine Frau hat das dieses Jahr mehrfach wegen diverser Sachen durch... es ist ein Kampf ohne Ende, und die Begründungen bzw. das ganze Hin- und Her zwischen Krankenkasse, Arbeitgeber, Versicherung... es ist unglaublich... Ich kannte das bis dato auch nicht, aber inzwischen denke ich, wir sind hier im falschen Film....
Und mit gebrochenem Fuß arbeiten - klar kann man das... wenn man im Büro sitzt z. B... Aber wie kommt man da hin? Wer bezahlt die Öffis oder das Taxi? Autofahren kann man ja wohl schlecht selbst....
Ich finde, wer hier sagt: "Das geht doch alles" - der macht es sich echt zu einfach...

Der Hund kann wohl im Endeffekt nix dafür - trotzdem ist ein massiver Schaden entstanden, und der muss ja nun mal irgendwie reguliert werden...

LG, seven
 
  • Hund rempelt Frau an, keine Zeugen Beitrag #19
@Seven: ich glaube, Du meintest mich damit oder?;) Verletzungen passieren nun mal, wenn sich zwei Hunde treffen, kann man eben auch mal über den Haufen gerannt werden, dafür kann doch im Zweifelsfall der Besitzer nichts, wobei in dem Fall natürlich geklärt werden müsste, warum der Hund abgeleint wurde, obwohl die Besitzerin damit nur so halbwegs einverstanden war...
Ansonsten muss man doch immer damit rechnen, dass man sich mal was bricht, wie gesagt, ich habe mir jetzt das 2. Mal meinen Fuß gebrochen, aber deshalb muss man das Ganze doch nicht so dramatisieren! Die Halterin ist offenbar seit 8 Wochen aus dem Verkehr gezogen, das ist unschön, aber wir reden von einem gebrochen Fuß und die Arthritis oder Arthrose ensteht ja auch nicht einfach so, wenn der Fuß anfänglich nicht mal ordentlich untersucht wurde, ist das ein Behandlungsfehler, aber dafür kann der Tierhalter ja nichts. Zudem ja weiterhin unklar ist, warum die Betroffene sich Urlaub genommen hat und so schlimm ist doch ein bisschen Papierkram nicht, wenn es Probleme mit der Versicherung gibt, ist ja dafür auch nicht der Hund oder der Halter verantwortlich!
 
  • Hund rempelt Frau an, keine Zeugen Beitrag #20
bruni, ich meinte nicht speziell Dich, sondern allgemein den Thead hier ;)
Meine Frau hat dieses Jahr insgesamt 6 Wochen gearbeitet bis September, seither macht sie Wiedereingliederung. Das hat zwar alles nix mit Verletzungen durch Hunde zu tun, aber die Odyssee, die wir seither bei der Krankenkasse, beim Arbeitgeber und bei Versicherungen durch haben, geht auf keine Kuhhaut mehr. Sie hat zwischendurch mehrfach 1-2 Monate einfach rein gar kein Geld bekommen, weil die sich alle nicht einig waren, wer nun zuständig ist. Sehr prickelnd - wie will man das machen, wenn man alleinstehend ist? Geht mal gar nicht...
 
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