Ich verstehe aber schon gar nicht, warum das arme Pflänzchen jetzt umgetopft werden soll, wenn sowieso nur die Ableger in einigen Monaten ins Gehege dürfen?
Dem "armen Pflänzchen" schadet das Umtopfen nicht. Da Grünlilien stark wurzeln ist es sowieso sinnvoll, sie regelmäßig in größere Gefäße umzusetzen.
Schimmelsporen sind in dem Futter dass dem Hamster in den Käfig gelegt wird auch zuhauf zu finden- und?
Dass sich im Körnerfutter Schimmelsporen befinden können ist denke ich bekannt. Schimmelsporen befinden sich im Grunde überall. Deshalb soll man darauf achten, kein überlagertes oder offen herumliegendes Futter zu kaufen, damit die Belastung möglichst gering ist. Mit ein paar Schimmelsporen kommt ein Tier in der Regel klar, es ist ja nun nicht so, dass es kein Immunsystem hat. Auch dass Schimmelsporen in der Erde vorhanden sind, ist nicht direkt lebensbedrohlich, aber es begünstigt das Wachstum von Schimmel und einen Schimmelteppich sollte der Hamster nicht fressen.
Tatsächlich kann stark belastetes Futter aber krank machen, daher verstehe ich hier deinen lapidaren Schluss nicht - "und?". Und - auf die Tour "passiert doch nichts"? :eusa_think:
Ich glaube du differenzierst hier nicht genug. Es geht nicht darum, den Hamster fern von jeglichen Schimmelsporen zu halten, es geht darum, das Risiko zu minimieren.
Ich muss zugeben, dass mir deine Argumentation bezüglich des Düngermittels ein bisschen haarspalterisch erscheint. Warum sollte man gedüngte Blumenerde nicht mit den Händen berühren dürfen? :eusa_eh: Es geht hier nicht um bloßen Kontakt mit der Erde, sondern die orale Aufnahme.
Schließlich nutzen die Pflanzen auf den Felder den Dünger ja auch um die Samen auszubilden die ihr an eure Nager verfüttert.
Die Pflanze lagert die Nährstoffe, die sie über den Dünger aufnimmt, aber nicht dauerhaft ein. Die Früchte, die eine gedüngte Pflanze ausbildet, sind daher nicht übermäßig belastete Düngerbomben, wie es sich in deinem Beitrag (für mich) anhört.
Schnitzi, ich denke, du machst das schon alles richtig so. In mancher Hinsicht sind wir vielleicht ein bisschen übervorsichtig oder die geltende Norm ist zu übertrieben, immerhin sind unsere Tiere keine Porzellanpuppen, sondern durchaus Wesen, die von der Natur zum Überleben gemacht wurden. Aber im Endeffekt ist ein bisschen zu viel Vorsicht nicht verkehrt und lieber mehr Aufwand als nötig betrieben, um ein (vielleicht nicht mal realistisches) Risiko zu minimieren, als einmal das Nachsehen haben. Dem Hamster ist es doch vollkommen egal, ob seine Grünlilie in Erde oder Kokoshumus sitzt, aber wenn man durch die Wahl des Substrates vielleicht ein Risiko eindämmen kann, was spricht dagegen?
