Psychische Störung?

Diskutiere Psychische Störung? im Familie & Freunde Forum im Bereich Smalltalk; Okay. Wieso genau nach 4 sitzungen? rechnet er das alles zusammen was du sagst und erstellt da raus die diagnose, nach genau 4 sitzungen? Oder ist...
  • Psychische Störung? Beitrag #21
Okay.
Wieso genau nach 4 sitzungen?
rechnet er das alles zusammen was du sagst und erstellt da raus die diagnose, nach genau 4 sitzungen?
Oder ist das in etwa, mich irritiert nur die genaue zahl.
 
  • Psychische Störung? Beitrag #22
5 Probesitzungen, danach gibts eine erste Diagnose, erste Prognosestellung, erste Anhaltspunkte, woran laut Therapeut gearbeitet werden müsste und es wird beschlossen, ob man weitermacht, oder nen anderen Therapeuten sucht.
Ist gängige Praxis, soweit ich mich erinnere, dass man erstmal Probesitzungen hat.

Viel Erfolg nini :D
Hör auf Dein Bauchgefühl. Das wird Dir sagen, ob Du an die richtige Person geraten bist.
Ich hatte 4 Therapeuten durch, bis ich bei der Richtigen sass
 
  • Psychische Störung? Beitrag #23
Ah okay danke.
war nur bei jugend theras und spaeter bei psychatern, da gabs sowas nicht.
Danke.
 
  • Psychische Störung? Beitrag #24
Off-Topic
War bei mir auch ;). Da lernt man sich kennen und der Therapeut gibt seine Einschätzung ab, ob er glaubt, dass man Hilfe braucht und dass er einem helfen kann. Wobei es da bei mir noch keine Diagnose gab. Genau genommen hab ich auch nach über einem Jahr keine, die ich mir in Stein meißeln könnte.^^
Der Patient kann es sich nach dieser Zeit übrigens genauso anders überlegen, wenn die Chemie nicht stimmt.
 
  • Psychische Störung? Beitrag #25
Alsooo ich habe eine Vorabdiagnose : Posttraumatische Belastungsstörung . Welche form der beiden die es gibt konnte er nicht sagen.
und er vermutet eine Depression, wobei da mein Anidepressivum essen ist.
Leider ist mein Freund im Streit der "trigger" weshalb ich so dermaßen austicke
 
  • Psychische Störung? Beitrag #26
Wie geht es denn jetzt weiter?
Gibt es schon einen Therapieplan?
 
  • Psychische Störung? Beitrag #27
  • Psychische Störung? Beitrag #28
War das nicht eher so gemeint, dass Nahrung für sie wie eine Art Antidepressivum ist?
 
  • Psychische Störung? Beitrag #29
Ich verstehe es auch so, dass sie isst um ihre Depression zu lindern.


Posttraumatische Belastungsstörung . Welche form der beiden die es gibt konnte er nicht sagen.
Ich frag mal blöd, was gibt es denn da für verschiedene Formen?

Grunsätzlich ist eine PtBs ja etwas, dass man sein Leben lang mitnimmt, aber tiefenpsychologische Therapien können dabei durchaus helfen (sind aber halt auch oft sehr langwierig).
 
  • Psychische Störung? Beitrag #30
Bei verschiedenen Formen können ja eig nur ABR oder PTBS gemeint sein, ABR ist aber eig nicht wirklich sinnvoll.

Bei einer PTBS würde ich mir grundsätzlich einen Therapeuten suchen,der auf Trauma-Therapie mit unterschiedlichen Methoden und Instrumenten spezialisiert ist.

Alles andere ist oft leider vertane Zeit.

Gesendet von meinem RAINBOW 4G mit Tapatalk
 
  • Psychische Störung? Beitrag #31
Ja, das ich aufgrund meines essens keine Depressiven verstimmungen habe . Da das essen mein Antidepressivum ist.
Es gibt Die "normale" ptbs die durch ein erreigniss hervorrgerufewn wird und die Komplexe die aufgrund einer Lebensphase (kindheit - vernachlässigung zb) hervorgerufen wird

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ich habe heute endlich von einem Psychologen gehört bzw mit ihm gesprochen. Habe morgen direkt ein Termin bekommen
 
  • Psychische Störung? Beitrag #32
Ansonsten gäbe es natürlich auch noch die komplexe PTBS.. vielleicht ist auch das gemeint.

Edit: Ah, hätte ich mal besser geschaut, hätte ich direkt Seite 2 gesehen und die Antwort darauf. :)

Ich wünsche dir alles Gute auf dem Weg zur Besserung!

Liebe Grüße von einer "Mitleidenden", die ebenfalls eine komplexe PTBS hat.
 
  • Psychische Störung? Beitrag #33
Es gibt Die "normale" ptbs die durch ein erreigniss hervorrgerufewn wird und die Komplexe die aufgrund einer Lebensphase (kindheit - vernachlässigung zb) hervorgerufen wird
Wieder was gelernt, danke :D

Für den Therapeutentermin morgen drücke ich dir ganz doll die Daumen, dass ihr euch sympathisch seid und du dort dann eine Therapie anfangen kannst/möchtest.
 
  • Psychische Störung? Beitrag #34
Syn hast du denn schoneimal was von einem PTBS assistenz Hund gehört? Ich habe mich sehr aus Freundschaften herraus gezogen. Aber nie ganz abkapselt. gehe auch noch arbeiten. Das können ja viele nicht.
@ Kompassqualle ich wusste es vorher auch nicht bis ich mich intensiv damit beschäftigte und es ist wirklich erschreckend . was sich alles im Alltag für Symptome einschleichen die man so gar nicht als solche betrachtet
 
  • Psychische Störung? Beitrag #35
Zum Assisentenz-Hund:

Da gibt es inzwischen recht viel in diese Richtung, wenn man mal sucht, wirklich sinnvolle Ausbildungen, die nicht den Hund aus dem Blick verlieren, gibt es da allerdings mMn nicht gerade wie Sand am Meer.

Zumal es extrem schwierig ist überhaupt die entsprechenden Kosten usw. usf. übernommen zu bekommen, wenn man den Assistenz-Hund für den Alltag nicht benötigt.
Kann man versuchen, aber ist wirklich schwierig.

Zu den depressiven Verstimmungen: Die hast du, wenn du sie hast, ganz sicher, das Essen ist schlicht deine Art damit umzugehen.
Also nicht du hast keine, weil du isst, sondern du isst, weil du sie hast;)

Vllt. meintest du das auch so, aber Depressionen "wegessen" geht nicht.

Ich drücke dir auch die Daumen:)
 
  • Psychische Störung? Beitrag #36
das mit dem weg essen ist auf dauer ungesund, "bing eating" nannte es sich, was ich damals den ganzen tag betrieben habe.
Aus genau dem selben grund.
 
  • Psychische Störung? Beitrag #37
In meiner schlimmsten Zeit hatte ich einen Schwerbehinderten-Ausweis, konnte nicht alleine vor die Tür, nicht einkaufen, nicht mal kurz zum Bäcker nebenan. Kontakte zu anderen Menschen war eh ein Ding der Unmöglichkeit (von Kontakten übers Internet mal abgesehen). Ich habe allerdings auch noch andere schwerwiegende Diagnosen dabei (DIS, Angststörungen etc.). Ich hatte damals auch schon nach der Sache mit den Assistenzhunden geschaut.. ich habe das alles nicht weiter verfolgt, weil es mir - vor allem zu der Zeit als es mir eben so schlecht ging - einfach "zu viel" war mich darum zu kümmern und mich da "durchzukämpfen". Ich hatte schon überlegt selbst die Kosten zu übernehmen, da ich auch einen Hund habe (den Goldi), den ich gerne dazu ausgebildet hätte und der für sowas auch sehr gut geeignet gewesen wäre... aber das war einfach viel zu teuer. Besonders in Hinblick auf meine Liebe zu Hunden und der großen Hilfe, die es bei "dissoziativen Zuständen" bedeutet hätte, wäre das mit Sicherheit eine richtig tolle Sache gewesen.. aber der Weg dahin.. einfach zu schwer, eben besonders, wenn man die "Kraft" dazu nicht hat. Vielleicht hat sich da mittlerweile was verändert, aber damals wurde einem sowas richtig, richtig schwer gemacht.. beim Schwerbehinderten-Ausweis war es übrigens ähnlich.

Mir geht es mittlerweile übrigens sehr gut - vor allem so im Vergleich. Ich kann eigentlich ganz normal leben. Ich habe aber auch schon viele Jahre an Therapien und Klinikaufenthalte hinter mir.

Ich wünsche dir, dass du auch den Weg in ein "normales" Leben findest.
 
  • Psychische Störung? Beitrag #38
Off-Topic
In meiner schlimmsten Zeit hatte ich einen Schwerbehinderten-Ausweis, konnte nicht alleine vor die Tür, nicht einkaufen, nicht mal kurz zum Bäcker nebenan. Kontakte zu anderen Menschen war eh ein Ding der Unmöglichkeit
Das klingt auch nach meiner schlimmsten Zeit. Wie konntest du damals die vielen Arzt-, Therpeuten- und Behördengänge schaffen bis du den Ausweis hattest, das war für mich früher alles schon viel zu viel, vor allem weil ich auch nicht telefonieren konnte (und man dann ja noch nichtmal nen Therapeuten bekommt).
 
  • Psychische Störung? Beitrag #39
Off-Topic
Telefonieren ging sogar ganz gut, auch wenn es immer eine große Überwindung war und ich bei Anrufbeantwortern generell sofort aufgelegt hatte. Die Wege wären für mich aber definitiv nicht möglich gewesen ohne Hilfe. Zum Glück hatte ich da Hilfe von meinem Mann.

Es gibt aber zumeist auch Stellen an die man sich wenden kann. Bei uns war das z.B. die Caritas. Dort gab es Möglichkeiten für betreutes Wohnen.. also.. nicht mit Wohnen im einem Heim (wobei es sowas natürlich auch gibt), aber in dem Fall war das eben eine Person, die ab und zu (je nachdem wie oft es gebraucht wird) zu einem nach Hause kommt und dort eben bei allem hilft, was so ansteht. Telefonate, Haushalt, Papierkram und eben je nachdem auch Fahrten. Entweder als Begleitung und als Training bei öffentlichen Verkehrsmitteln (ein absolut undenkbares Vorhaben bei mir; zumindest damals) oder auch mit dem Auto zusammen, um sich eben z.B. bei Therapeuten vorzustellen.

Ich würde da einfach mal irgendwo anfangen, z.B. schauen ob es eine Caritas-Stelle in der Nähe gibt uns wenn nicht: trotzdem einfach mal anrufen! Dort kann man dann ja sagen, was man sucht und die Stellen haben dann auch meistens Nummern von den Stellen, an die man sich wenden sollte.

Aber ja.. gerade den Anfang zu finden ist schwer. Ist man erstmal in dem "Netzwerk", kennt die Stellen, hat "Hilfe", ist alles einfacher.
 
  • Psychische Störung? Beitrag #40
Off-Topic
"Einfach mal anrufen" war für mich damals wirklich unmöglich. Einmal habe ich allen Mut zusammengenommen und war in der offenen Beratung einer psychologischen Klinik. Habe am Empfang stotternd mein Problem geschildert - Schulterzucken, ich solle die Therapeutenlisten abtelefonieren, sonst hätte ich halt Pech gehabt :shock:
Einmal nach stundenlanger Überwindung bei der Krankenkasse angerufen, an wen ich mich wenden soll, Antwort: Therapeutenliste abtelefonieren, wenn ich mich traue dann liegt es wohl daran, dass es mir noch nicht schlecht genug geht :shock:
Mein Mann hatte für mich versucht Termine bei Therapeuten zu machen, damit ich wenigstens nicht anrufen musste - keine Chance - wer nicht persönlich anruft bekommt keinen Termin :shock:

Ich hatte in dieser Zeit wirklich das Gefühl, dass man nirgendwo Hilfe bekommt, denn immer wenn ich nach Monaten mal wieder Hoffnung hatte und mich überwunden habe bin ich immer sofort wieder in ner Sackgasse gelandet und musste mir doofe Sprüche anhören, bzw hatte das Gefühl nicht ernstgenommen zu werden, ich hatte was das angeht offenbar wirklich Pech und wenn man dann einfach ohnehin schon so wenig Kraft hat sitzt man ganz schön fest.
 
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