Eben ja, wenn sie neu sind, ist es erstmal Interesse, Neugier. Kontrolle...naja... wie gesagt, der EINE Hund machte immer Napfkontrolle, zigmal am Tag, weil seine Leidenschaft Futter war, von dem er vorher zu wenig hatte, als Straßenhund. Sonst war er anhänglich, wollte überall sein, wo ich war. KONNTE aber auch alleine sein, wenn er wusste, ich gehe jetzt richtig weg. So war es auch beim Hund davor, da sagte die Züchterin schon, daß diese Rasse überall dabei sein will, und so war es dann auch. Aber er kontrollierte nichts. Und unsicher waren die Hunde später auch nicht.
Der aktuelle Hund, der erst seit ein paar Monaten bei uns ist, taut jetzt so langsam auf, auch mal länger bei mir in der Küche zu bleiben oder mir auch hinterherzulaufen. Das hatte ich vermisst, nach 2 Jahrzehnten "Schatten". Ich werte das aber auch als aufkeimende Anhänglichkeit, weil er vorher nur immer kurz um die Ecke schaute, und DA unsicher wirkte, wenn ich einen Schritt in seine Richtung tat, war er gleich aus der Küche verschwunden oder aus dem Keller.
Der Hund vom Züchter war von Anfang an selbstsicher, der Jetztige ansonsten auch, nur der Straßenhund musste sie wiedererlernen, aber dann war er es auch. Zu allen gehörte aber eben das Hinterherdackeln dazu. Und ich freue mich, daß es der Aktuelle nun auch langsam tut.
