- Was ist wirklich dran an diesen Aussagen? Beitrag #1
Elkecita
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So, nach der Sommerpause war ich wieder mit Sohnemann in der Arztpraxis zur Gewichts- und Ernährungskontrolle.
Entgegen aller Voraussagen, und nachdem die Ärztin ihn ganz schön runtergekanzelt hatte, weil er im gesamten Sommer praktisch nicht sonderlich auf seine Ernährung geachtet hat (incl. Fantas, Pizzas, Nudelteller, belegte Brote, Eis etc.), stellte es sich heraus, dass er - ÜBERASCHUNG - 2 kg abgenommen hat. Sieh mal an.
Nun, er bekam erneut folgende Regeln auferlegt, die er strikte einhalten soll:
- 5 Mal am Tag etwas essen, damit der Blutzucker nicht so abfällt und es nie zu Heisshunger kommt
- Hauptessen mittags, abends wenig
- Kohlenhydrate NUR UND AUSSCHLIESSLICH mittags erlaubt, zum Abendessen Proteine und Gemüse/Obst. Absolutes Verbot von Nudeln, Reis oder Kartoffeln abends.
- Nichts frittiertes
- zum Tinken, nur Wasser
- zwischen den Mahlzeiten Obst oder weisser Joghurt
- Hauptsache: Proteine und Gemüse/Obst, Salate unbegrenzt
Ich schilderte ihr dann, dass ich, wenn ich arbeite die Woche über, mittags höchstens einen Joghurt und/oder ein Stück Obst esse und erst abends wieder esse. Da schlug sie die Hände überm Kopf zusammen. MINDESTENS 3 Mal am Tag MUSS der Mensch essen, sonst fällt der Blutzucker zu sehr ab. Das sei nicht nur ungesund, was ich mache, sondern absolut kontraproduzent zu jeglichem Bestreben abzunehmen.
Zu meiner Aussage, ich möchte aber nur höchstens 3 Mal pro Woche Fleisch anbieten, fiel ihr nur ein, dann mit Fisch abwechseln (Bäh, Fisch mag ich aber nicht). Bin jezt etwas ratlos, wie ich dem Jungen táglich Proteine und Gemüse zuführen soll, wo ich jedesmal seltener Fleisch kaufe. Hol ich dann nur für ihn Putenschnitzel und mache zwei verschiedene Essen?
Nach der Diskussion, die wir schon im Motivationsthread hatten, bin ich jetzt etwas ratlos. Kann mich erinnern, dass jemand schrieb, dass beim Abnehmen alleine zählt, wieviele Kalorien man täglich zu sich nimmt, egal ob man die morgens, mittags oder abends zu sich nimmt. Und dass Kohlenhydrate abends nicht dicker machen als mittags - unsere Ärzting meint eben, Kohlenhydrate werden in Zucker verwandelt und das ist ganz schlecht, wenn man nach dem Verzehr nur schläft und nichts verbraucht.
Dann wurde auch geschrieben, dass das mit den 5 Mahlzeiten am Tag eine Mähr sei, die schon längst nicht mehr stimmt, und dass es durchaus Menschen gibt, die durch intermittentes Fasten, also durch absichtliches Ausfallen lassen von Mahlzeiten, abnehmen. Wobei es mir schon einleuchtet, dass es doch für den Körper besser sein muss, nie richtig in Heisshunger zu kommen.
Also meine Ärztin lässt sich da nichts einreden, sie widerlegt mir alle Argumente und meint nur, wenn der Junge wirklich mit der Zeit 20 kg abnehmen soll, dann muss er ihren Ratschlägen folgen, oder es wird ihm eine noch strengere Diät auferlegt.
Da ich den Motivationsthread nicht sprengen wollte, hab ich hier neu angefangen. Vielleicht könnt ihr mir helfen, mit MYthen rund ums Essen aufzuräumen.
P.S.: ich habe im Urlaub kein Gramm zugenommen, da bin ich absolut stolz drauf :mrgreen:
Entgegen aller Voraussagen, und nachdem die Ärztin ihn ganz schön runtergekanzelt hatte, weil er im gesamten Sommer praktisch nicht sonderlich auf seine Ernährung geachtet hat (incl. Fantas, Pizzas, Nudelteller, belegte Brote, Eis etc.), stellte es sich heraus, dass er - ÜBERASCHUNG - 2 kg abgenommen hat. Sieh mal an.
Nun, er bekam erneut folgende Regeln auferlegt, die er strikte einhalten soll:
- 5 Mal am Tag etwas essen, damit der Blutzucker nicht so abfällt und es nie zu Heisshunger kommt
- Hauptessen mittags, abends wenig
- Kohlenhydrate NUR UND AUSSCHLIESSLICH mittags erlaubt, zum Abendessen Proteine und Gemüse/Obst. Absolutes Verbot von Nudeln, Reis oder Kartoffeln abends.
- Nichts frittiertes
- zum Tinken, nur Wasser
- zwischen den Mahlzeiten Obst oder weisser Joghurt
- Hauptsache: Proteine und Gemüse/Obst, Salate unbegrenzt
Ich schilderte ihr dann, dass ich, wenn ich arbeite die Woche über, mittags höchstens einen Joghurt und/oder ein Stück Obst esse und erst abends wieder esse. Da schlug sie die Hände überm Kopf zusammen. MINDESTENS 3 Mal am Tag MUSS der Mensch essen, sonst fällt der Blutzucker zu sehr ab. Das sei nicht nur ungesund, was ich mache, sondern absolut kontraproduzent zu jeglichem Bestreben abzunehmen.
Zu meiner Aussage, ich möchte aber nur höchstens 3 Mal pro Woche Fleisch anbieten, fiel ihr nur ein, dann mit Fisch abwechseln (Bäh, Fisch mag ich aber nicht). Bin jezt etwas ratlos, wie ich dem Jungen táglich Proteine und Gemüse zuführen soll, wo ich jedesmal seltener Fleisch kaufe. Hol ich dann nur für ihn Putenschnitzel und mache zwei verschiedene Essen?
Nach der Diskussion, die wir schon im Motivationsthread hatten, bin ich jetzt etwas ratlos. Kann mich erinnern, dass jemand schrieb, dass beim Abnehmen alleine zählt, wieviele Kalorien man täglich zu sich nimmt, egal ob man die morgens, mittags oder abends zu sich nimmt. Und dass Kohlenhydrate abends nicht dicker machen als mittags - unsere Ärzting meint eben, Kohlenhydrate werden in Zucker verwandelt und das ist ganz schlecht, wenn man nach dem Verzehr nur schläft und nichts verbraucht.
Dann wurde auch geschrieben, dass das mit den 5 Mahlzeiten am Tag eine Mähr sei, die schon längst nicht mehr stimmt, und dass es durchaus Menschen gibt, die durch intermittentes Fasten, also durch absichtliches Ausfallen lassen von Mahlzeiten, abnehmen. Wobei es mir schon einleuchtet, dass es doch für den Körper besser sein muss, nie richtig in Heisshunger zu kommen.
Also meine Ärztin lässt sich da nichts einreden, sie widerlegt mir alle Argumente und meint nur, wenn der Junge wirklich mit der Zeit 20 kg abnehmen soll, dann muss er ihren Ratschlägen folgen, oder es wird ihm eine noch strengere Diät auferlegt.
Da ich den Motivationsthread nicht sprengen wollte, hab ich hier neu angefangen. Vielleicht könnt ihr mir helfen, mit MYthen rund ums Essen aufzuräumen.
P.S.: ich habe im Urlaub kein Gramm zugenommen, da bin ich absolut stolz drauf :mrgreen: