Katzenzusammenführung

Diskutiere Katzenzusammenführung im Katzen Verhalten Forum im Bereich Katzen Forum; Guten Abend , ich benötige euren Rat . Ich habe vor zwei Wochen eine 12 wochenalte Katze zu meinem 6 Jahre alten freigänger Kater dazugeholt...
  • Katzenzusammenführung Beitrag #1
Apollo2010

Apollo2010

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Guten Abend ,

ich benötige euren Rat .

Ich habe vor zwei Wochen eine 12 wochenalte Katze zu meinem 6 Jahre alten freigänger Kater dazugeholt.
Am Anfang hat mein Kater sie nur angefaucht aber hat nicht nach ihr geschlagen. Sie fressen auch nebeneinander und haben sich schon ohne weitere Probleme beschnuppert. Es gab auch schon Momente , wo beide auf der Couch oder im Bett lagen und geschlafen haben .

Aber mittlerweile haut er auch nach der kleinen und die kleine gibt trotzdem keine Ruhe und läuft ihm bei jedem Schritt hinterher und springt ihn sogar von hinten an.

Nun ist es seid ein paar Tagen so , dass mein Kater nicht mehr freiwillig nach Hause kommen möchte bzw. er steht vor seiner Katzenklappe ( die im Fenster eingebaut ist ) er sieht sie und kommt dann nicht rein . In der Regel muss ich ihn rein tragen , damit er mal was frisst .
Nachdem fressen möchte mein Kater dann sofort wieder raus , er steht dann dort und miaut so doll wie als würde ich ihn mit der Transportbox im Auto transportieren.
Ich muss ihn jedes Mal überreden mal auf die Couch zu kommen , wenn er dann auf der Couch mal ist , ist er wieder nur am Knurren sobald er die kleine sieht und flüchtet dann nur noch in Richtung Haustüre oder Katzenklappe .
In wie weit macht diese Zusammenführung noch Sinn ?
Ich habe Angst , dass mein Kater irgendwann keine Lust mehr hat und auszieht.

LG ,

Jessica Müller
 
  • Katzenzusammenführung Beitrag #2
Hm, du hast dir die schlechteste Kombi rausgesucht, die nur ging.

12 Wochen jung zu einem 6 jährigen war der erste Fehler.
Dann ist deiner Freigänger und die Kleine darf ja noch nicht raus, sprich, sie sit dennoch viel alleine.
Wäre es möglich, noch eine zweite, etwa 12 wöchige Katze zu holen?
Anderfalls sehe ich es leider so, dass du für die junge Maus ein neues Zuhause suchen solltest...
 
  • Katzenzusammenführung Beitrag #3
Die Zusammenführung mit einem Freigänger ist meist etwas eine kniffliger Angelegenheit als bei Wohnungskatzen. Besteht die Möglichkeit ihn eine Weile drinnen zu behalten, damit er sich der Zusammenführung stellt und nicht weiter nach draußen ausweicht? Wie alt war dein Kater beim Einzug? Hatte er davor auch schon Gesellschaft oder hat er bisher allein bei euch gelebt? Was weißt du über seine Sozialisierung als Kitten und wie reagiert er draußen auf andere Katzen?

Dann ist leider auch der Altersunterschied viel zu groß, selbst 4-5 Jahre alte Katzen können nicht mehr mit dem Spieltrieb eines Kitten mithalten, abgesehen davon sind Freigänger auch keine adäquate Gesellschaft für Kitten, weil die die ersten Monate bis zur Kastration ja drinnen bleiben müssen. Freigänger leben und toben sich aber meist draußen aus und wollen daheim eher ihre Ruhe und nicht noch stundenlang mit einem Kitten spielen, aber genau dass wollen und brauchen Kitten in dem Alter, auch brauch das Kitten einen Artgenossen der da ist und nicht nur ab und zu.
 
  • Katzenzusammenführung Beitrag #4
Hallo ,

ich kann die katzenklappe so einstellen das er zwar rein kommen kann aber nicht mehr raus kann .. ich lasse ihn auch immer wieder mal drin bei der kleinen damit er nicht direkt abhauen kann .
Ich habe den großen seitdem er 8 Wochen alt war ( wir haben die Kätzchen ab der 2 Woche damals mit Hand aufgezogen)
Wie er sich draußen mit anderen Katzen versteht kann ich nicht sagen. Habe ihn noch nie mit anderen Katzen zusammen gesehen.
Heute Nacht war er zB die ganze Zeit im Bett bei mir und die kleine auch .
Ich habe auch auf verschiedenen Seiten gelesen , dass es völlig egal sei , wie alt die Katzen bei der Zusammenführung sind . Entweder es klappt oder es klappt nicht .
Ich habe jetzt heute noch den Feliway Stecker für die Steckdose gekauft , vielleicht klappt es ja damit ein wenig besser.
Ich habe jetzt nicht vor , noch ein zweites kleines Kätzchen zu holen , da die kleine ja nicht mehr all zu lang drin bleiben muss . Bis zur Kastration könnte sie auch die Pille für die Katze bekommen , damit sie früher raus könnte .
 
  • Katzenzusammenführung Beitrag #5
Ich würde ein Kitten nicht rauslassen. Normalerweise sagt man, dass sie eher bis zu einem Jahr drin bleiben sollen, weil sie vorher noch viel zu unbedarft, unüberlegt, leichtsinnig, vorwitzig sind. Wenn Du sie nach der Kastra (im Alter von 5-6 Monaten) rauslässt, ist selbst das schon arg früh.
Und es ist nicht zwangsläufig egal, wie alt die Katzen bei der Zusammenführung sind - Kitten spielen halt noch ganz anders als erwachsene Katzen und haben ganz andere Bedürfnisse. Natürlich kann das gutgehen, wenn Du ein geduldiges "Alttier" hast und ein vielleicht nicht ganz so aktives "Jungtier" - aber optimal ist das sicher nicht, denn das ist so, als wenn Du einem 18jährigen plötzlich ein Kleinkind ins Zimmer setzt ;) Das findet wahrscheinlich v. a. der 18jährige nicht ganz so prickelnd ;)

Wenn sie nebeneinander fressen und auch die Nacht im gleichen Bett verbringen, stehen die Chancen ja aber doch nicht so schlecht, dass sie sich "zusammenraufen". (Der Tipp mit dem 2. Kitten rührt daher, dass die beiden sich dann miteinander befassen, das erste Kitten eben nicht allein zu Hause sitzt und v. a. die beiden dann den Großen in Ruhe lassen, weil sie sich gegenseitig haben...)

LG seven
 
  • Katzenzusammenführung Beitrag #6
Du kannst sie auch jetzt schon kastrieren lassen.
 
  • Katzenzusammenführung Beitrag #7
Ja ich habe nächste Woche eh einen Termin zum impfen mit der kleinen und dann wollte ich mal nachfragen ab wann ich sie kastrieren lassen kann.
Ich fänd es übertrieben sie ein Jahr lang drinne zu lassen , kenne keinen , der seine Katze so lang drin gelassen hat ��
 
  • Katzenzusammenführung Beitrag #8
Huhu,

also nur mal so meine Gedanken dazu. Habe auch gerade Katzenkinder zuhause, die noch nicht mal ein halbes Jahr alt sind. Auch wenn bei denen kein Freigang angedacht ist, weil meine Wohnlage dies nicht zulässt, würde ich sie ums Verrecken jetzt noch nicht raus lassen. Die sind so durchgeknallt und unüberlegt. Da bekomm ich ja teilweise in der Wohnung schon manchmal Herzklopfen. Vor ein paar Tagen hat sich die eine meiner Mädels vor dem Hund erschrocken und hat mal eben so aus dem Nichts einen Satz von 3 Metern in die Luft gemacht und ist volle Möhre gegen die Wand gedotzt... Also wenn sowas auf oder an ner Straße passiert, hat man mal die längste Zeit ne Katze gehabt.

Ich würde mir das gut überlegen ob ich Babys jetzt schon in den Freigang lasse. Mal von der Kastra ganz unabhängig.


EDIT: Achso, noch zu der 2.-Kitten-Geschichte: Ich habe auch noch einen 6 jährigen Kater zuhause. Ich bin mir zu 100% sicher, dass eine VG mit nur einem Kitten nicht funktioniert hätte. Der Kater hätte keine Zeit gehabt sich langsam an die Situation zu gewöhnen, weil das Baby einfach Beschäftigung braucht. Meine beiden Mädels sind so unglaublich abhängig von einander. Spielen, Raufen, Schmusen, Putzen, Fressen. Egal was, die zwei sind einfach immer zusammen. Und der Kater mischt mit, wenn er Bock drauf hat. Und das wird in den letzten Wochen immer mehr und mehr. Also ich würde dir ein gleichaltriges Kätzchen unbedingt empfehlen!

LG
schuhkarton
 
  • Katzenzusammenführung Beitrag #9
Hallo ,

ich kann die katzenklappe so einstellen das er zwar rein kommen kann aber nicht mehr raus kann .. ich lasse ihn auch immer wieder mal drin bei der kleinen damit er nicht direkt abhauen kann .
Ich habe den großen seitdem er 8 Wochen alt war ( wir haben die Kätzchen ab der 2 Woche damals mit Hand aufgezogen)
Wie er sich draußen mit anderen Katzen versteht kann ich nicht sagen. Habe ihn noch nie mit anderen Katzen zusammen gesehen.
Heute Nacht war er zB die ganze Zeit im Bett bei mir und die kleine auch .
Ich habe auch auf verschiedenen Seiten gelesen , dass es völlig egal sei , wie alt die Katzen bei der Zusammenführung sind . Entweder es klappt oder es klappt nicht .
Ich habe jetzt heute noch den Feliway Stecker für die Steckdose gekauft , vielleicht klappt es ja damit ein wenig besser.
Ich habe jetzt nicht vor , noch ein zweites kleines Kätzchen zu holen , da die kleine ja nicht mehr all zu lang drin bleiben muss . Bis zur Kastration könnte sie auch die Pille für die Katze bekommen , damit sie früher raus könnte .

Dann ist er also als Kitten so gut wie gar nicht sozialisiert worden und hat jetzt 6 Jahre lang allein gelebt, dass wird schwierig und da kann dir auch keiner sagen, ob dass dann überhaupt klappen wird.

Ich würde ein Kitten auch frühestens mit 10-12 Monaten in den Freigang lassen, davor sind die viel zu unbedarft und verspielt, laufen allem und jedem blind hinterher, dass wäre mir persönlich viel zu gefährlich.
 
  • Katzenzusammenführung Beitrag #10
Ich find´s ein wenig schade, dass Du hier um Rat fragst, dann aber jeglichen Rat in den Wind schlägst.
Hier sind zahlreiche langjährige Katzenhalter unterwegs, die aus ebensolch langjähriger Erfahrung sprechen - klar sollte man den eigenen gesunden Menschenverstand dabei nicht ausschalten und auf alles blind vertrauen - aber manches finde ich durchaus überdenkenswert.
Du hast z. B. jetzt mehrfach den Rat bekommen, das Kitten nicht so jung rauszulassen und es auch nicht als "Einzelkitten" zu halten. Und das ja eben nicht ohne Grund. Es wäre schön, wenn Du darüber nochmal nachdenken könntest, denn Du tust sonst Deiner Katze, Deinem Kater und auch Dir letztendlich nicht wirklich einen Gefallen, auch wenn´s vielleicht der bequemere Weg sein mag...

LG seven
 
  • Katzenzusammenführung Beitrag #11
Als Katzenrudel-Halter schliesse ich mich der Meinung meiner Vorschreiber an.
Hol ein zweites Kitten dazu. Selbes Alter, selbes Geschlecht wie das erste Kitten. Und lass sie nicht raus, bis sie mind. 8 Monate alt sind, ausser Du kannst ihnen gesicherten Freigang gewähren.
Ich habe 12 Katzen daheim. Die jüngsten sind gerade mal ca 5 Monate alt. Kitten Nr. 1 wurde von meinem Freund an einer Strasse gefunden und nach 1 Woche zog Kitten Nr. 2 ein, damit Kitten Nr.1 eine adäquate Gefährtin hat und das obwohl hier mehr als genug Katzen rumlaufen. Aber keiner meiner erwachsenen Katzen ist und war die passende Gesellschaft für so ein kleines Kätzchen! Obwohl die nächst älteren Katzen gerade mal 1 Jahr alt sind. Trotzdem passt es nicht. Sie sind zu gross, zu grob, zu erwachsen.
Es geht einfach nicht ohne ein zweites Kitten.
Wenn Du keine 3. Katze haben willst, dann gib das Kitten zu einem Gleichaltrigen Kätzchen dazu und hol Dir einen erwachsenen, gut sozialisierten Kater im ungefähr selben Alter wie Dein Kater.
Wenn Du die Kombination beibehältst, hast Du früher oder später Krieg zwischen den beiden. Die Kleine wird erst Angst haben vor dem grossen Kater und das wird irgendwann in Hass umschlagen, da sie niemals gegen ihn ankommen wird.
 
  • Katzenzusammenführung Beitrag #12
Ich möchte dir mal aus der Erfahrung, die ich gemacht habe. Unsere Schnurly ist uns zu gelaufen und hat unter der Hecke 6 Junge bekommen. Die 6 haben bei uns rumgetobt wie die Irren, als sie ins Haus umgezogen sind. Da konnte weder die Mutter ( circa 1-2 Jahre geschätzt) und unser Kater von 8 Jahren nicht mithalten. Im Gegenteil meist lagen die zwei Alten etwas erhöht auf dem Sofa oder Sessel und haben sich das Ganze angeschaut, dabei bekamen die Zwerge auch oft genug eine geklatscht, wenn diese zu aufdringlich wurden. Seit dem Auszug der kleinen ist es ein harmonisches Freigängerpaar, was bei meinen Eltern lebt. Das ging aber nur, weil Schnurly sich extrem an Tobi orientiert und beide eher ruhige Vertreter ihrer Gattung sind.
Was ich damit sagen will, Kitten brauchen einen gleichaltrigen Spielkameraden, mit dem sie toben können. Dein Kater scheint mir nach deinen Schilderungen schon ziemlich genervt/ überfordert von der Kleinen. Schaff da bitte so schnell wie möglich im Sinne der Tiere Abhilfe.
 
  • Katzenzusammenführung Beitrag #13
Ich habe auch auf verschiedenen Seiten gelesen , dass es völlig egal sei , wie alt die Katzen bei der Zusammenführung sind . Entweder es klappt oder es klappt nicht .
.

Mit Sicherheit. Wenn man lang genug sucht findet man garantiert alles, was man finden will... Und daß Ausnahmen alle Regeln bestätigen kann ich ja auch aus eigener Erfahrung bestätigen. Es bleiben aber halt einfach genau das: Ausnahmen.
 
  • Katzenzusammenführung Beitrag #14
Guten Morgen zusammen ,

vielen Dank für die zahlreichen Antworten/Tipps ....
ich habe für die kleine Maus ein ganz neues tolles Zuhause gefunden , wo sie einen Gleichaltrigen Spielgefährten hat.

Mir ist es lieber , dass mein Kater wieder glücklich zu Hause ist .

LG
 
  • Katzenzusammenführung Beitrag #15
Ich finde es gut, dass Du Dir die Ratschläge zu Herzen genommen hast!
Wenn ein zweites Kitten nicht infrage kam (was ich durchaus verstehen kann, wenn jemand sagt, dass 3 Katzen zu viel sind), dann war das mit Sicherheit die beste Lösung für das Kitten, aber auch für Deinen Kater und für Dich.
Du kannst Dich ja vielleicht nochmal in Ruhe in den Tierheimen nach einem etwa gleichaltrigen Partnertier für Deinen Kater umsehen - da wirst Du bestimmt fündig, denn 6jährige Katzen sind im Tierheim eher schon die "Ladenhüter", weil eben jeder Kitten will. (Wobei 6 Jahre ja nun wirklich noch kein Alter für Katzen ist...) Und mit Sicherheit findest Du da auch einen, der Freigang schon gewöhnt ist, sodass Du ihn bei Dir zu Hause auch höchstens 4-8 Wochen "einsperren" müsstest, damit er sein Revier erkennt.
Das musst Du natürlich selbst entscheiden, zumal wir ja schon festgestellt haben, dass Dein Kater ja auch nicht der allzu sozialisierteste ist und eine Zusammenführung möglicherweise auch da nicht ganz einfach würde. Vielleicht sagen die anderen aber auch nochmal was zu dieser Option.

LG seven
 
  • Katzenzusammenführung Beitrag #16
Pflegestellen für Katzen wäre sicher auch noch eine Option. Die kennen die Katzen die zur Vermittlung stehen einfach besser als die Mitarbeiter im Tierheim die dortigen Katzen kennen.
Bei einer Pflegestelle würdest Du sicher einen passenden Kumpel für Deinen Kater finden und die nehmen Katzen ja auch wieder zurück, wenn es doch nicht klappen sollte.
 
  • Katzenzusammenführung Beitrag #17
Pflegestellen für Katzen wäre sicher auch noch eine Option. Die kennen die Katzen die zur Vermittlung stehen einfach besser als die Mitarbeiter im Tierheim die dortigen Katzen kennen.
Bei einer Pflegestelle würdest Du sicher einen passenden Kumpel für Deinen Kater finden und die nehmen Katzen ja auch wieder zurück, wenn es doch nicht klappen sollte.

Kann ich mich nur anschließen - ich hab ja heute erst 2 Neuzugänge kennengelernt, die in 1 Woche einziehen dürfen. Erstmal mit Pflegevertrag, wenn es klappt darf ich sie behalten - wenn nicht, dann nehmen sie sie auf eine Pflegestelle. Also ich empfehle auch absolut "private" Vereine, und weniger das TH...
 
  • Katzenzusammenführung Beitrag #18
Okay vielen Dank für die Tipps , ich werd mir jetzt erst mal Zeit nehmen und nochmal überdenken ob ich für meinen Kater unbedingt einen zweiten dazu holen möchte .
Danke nochmal und einen schönen Abend ;)
 
  • Katzenzusammenführung Beitrag #19
Kann ich nur unterschreiben. Pflegestellen sind echt ein großer Vorteil. Meinen Leo hab ich ja von einer Pflegestelle und hab wirklich keine Überraschung mit ihm überlebt, die Pflegestelle konnte mir ganz genau die Schwachstellen beschreiben wie das er gerne andere Katzen wenn kein Mensch hinguckt auf dem Klo mobbt oder konnte mir auch kleine Einzelheiten nennen (wie z.B. wo er gekrault werden mag und wie lange). Auch kenne ich viele Katzen die im Zuhause dann ein ganz anderes Bild präsentieren als noch im Tierheim. Wir haben ja ein Überraschungspaket aus Bulgarien. Sie saß da im Tierheim (ganz normales Tierheim, keine Tötung oder Massenverwahranstalt) jahrelang und war eher depressiv und vorallendingen eher gemütlich veranlagt, ein ganz schüchternes Mäuschen das auch gar nichts mit Menschen zu tun haben wollte. Hätte sie nicht eine Chip Nummer würde ich wirklich behaupten die haben hier eine falsche Katze hingebracht. Lina ist hier wie ausgewechselt, ist gar kein Mobbingopfer sondern sagt selbst unserem Kater sehr selbstsicher die Meinung, ist eine wahre Sportskanone und überschüttet uns mit Liebe. Ich war bis vor kurzem auch PS, es ist wirklich was ganz anderes wenn die Katzen im Haus mitleben dürfen quasi als eigene Katzen auf Zeit. Ich hatte vorher in einer Katzenvermittlung gearbeitet die ein eigenes Haus für ihre Tiere hatte (eben wie ein Tierheim) und jemand morgens und mittags für 2-3 Stunden kam. Du hast gar nicht die Zeit dazu dich intensiv mit jedem einzelnen Tier zu befassen neben Reinigungsarbeiten, Fütterungszeit, Gesundheitschecks und Vermittlung. Hier hatte ich quasi max. 2 Pflegetiere und das quasi 24h. Klar Fütterung, Reinigung und co muss ich auch machen, aber das ist eben Haushalt und musste ich ja für meine auch machen bzw. mach ich gleichzeitig (meine PS Katzen lebten immer ganz normal nach Quarantäne bei meinen Katzen mit) und du erlebst die Katzen eben als PS in allen Situationen. Den ganzen Verwaltungsakt (Vorkontrollen, Gespräche mit Interessenten) hat der Verein für mich übernommen.
 
  • Katzenzusammenführung Beitrag #20
Off-Topic
Sorry, ich muss mir angewöhnen, zum Tierheim zumindest die Pflegestellen dazu anzugeben, ich hab´ das für mich in Gedanken immer irgendwie in einen Topf geworfen - als "Gegensatz" zum Züchter oder Vemehrer eben unter der Rubrik "Notfellchen" geführt ;) Also, ja: Pflegestelle ist natürlich auf jeden Fall auch eine super Idee!!! ;)
 
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