- Abnehmen, nur wie? Fasten beenden? Beitrag #1
Bullstaff
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Hallo zusammen, ich war lange nicht mehr online, möchte mich heute aber mal aufklären lassen bzgl.dem Thema Abnehmen, welches mich zur Zeit sehr beschäfftigt.:?
Ganz zu Anfang: Ich konnte früher alles essen ohne zuzunehmen, habe mich sogar sehr ungesund ernährt und nur um die 300ml am Tag getrunken. Auch stand ich durch meine Ängste täglich unter enormen Stress. Frühs gabs meist was, dann mittags nix warmes (noch nie regelmäßiges Mittag), dann Nachmittags Kuchen, Keckse etc und Abends wurde aller 2 Tage gekocht, sonst Brot. So im Nachhinein hab ich ganz schön viel Brot &Toast gegessen und zuckerhaltige Getränke, wobei ich ja nicht viel getrunken hab.
Vor 2Jahren hat es dann (mit der 4wöchigen Sportpause durch Knieproblemen) angefangen, dass ich mich dicker fühlte, hab auch bissel zugenommen und hatte ständig Hunger..kam nachhause und gleich erstmal was gegessen. Ich ernährte mich da schon ca. nen 3/4Jahr vegetarisch mit einzelnen Ausnahmen von Fisch. Ob das einen Zusammenhang hatte ? Ich wog irgendwann da noch 52kg.
Dann September 2016 lernre ich jemanden kennen und aus Frust, Angst, Kummer und Co. hab ich öfters gegessen als eigentlich nötig. Dann kam der Urlaub mit all-in-clusiv hinzu und der hat reingehauen. So viel ungesundes Zeug, aber weil ich mir nicht viele Gedanken gemacht habe, einfach gegessen. Nach dem Ulaub waren dann 2,5Kg mehr auf der Waage. Ich denke durch das extrem viele Essen dort, hab ich mich an diese Mengen gewöhnt und dem vielen Zucker und Fett usw., was sich zu Hause dann in Heißhungerattacken und eben mehr essen äußerte. Gewicht nach dem Urlaub: ca. 57.5kg glaube.
Dann nahm ich immer weiter zu, bis die 60kg geknackt waren und ich immer mehr verzweifelte. Irgendwann auch die 61und 62, wobei ich dann 3Tage auf das Essen verzichtete und gut abnahm, aber es mir echt dreckig ging und ich die Kilos nach dem Essen auch wieder drauf hatte (JoJo).
Dann kurz vor Weihnachten beschloss ich vieles zu ändern. Die Ferien liefen echt gut, über Weinachten hab ich mein Gewicht gehalten und bin aller 2Tage morgens Joggen gegangen. Hat super funktioniert und ich kam wieder auf 60.4kg runter. Dann Silvester hab ich abends/nachts noch Keckse gegessen und auch nicht genug Schlaf und alles..und schwupp wieder 62kg -.-
Durch die Schule haute das mit den geregelten Mahlzeiten auch überhaupt nicht mehr hin, der morgendliche Sport fiel aus und nachdem ich Zuhause war, plagten mich auch wieder Fressattacken. Irgendwann musste ich auch brechen und mir war jeden Morgen übel, weil ich mich zum Trinken gezwungen habe, was vorher aber kein Problem war. Ich kam dann auf den dummen Gedanken und behielt das Brechen/eher Hochwürgen bei, besonders am Wochenende.
Ich ernährte mich den ganzen Januar Low-Carb, auch mit Fleisch, da ich mir das Abnehmen echt wichtig ist und ich danach wieder vegetarisch weitermachen kann. Es zeigte aber auch keinen Erfolg und ich bekam am 25.wieder eine extreme Fressattacke und ab dem 26. hab ich dann wieder die Nahrung verweigert, bzw. freiwillig darauf verzichtet (fasten) . Die ersten 3Tage sollen die Schlimmsten sein, weil sich der Körper dabei auf die innere Ernährung umstellt und man dadurch starke Kopfschmerzen usw. bekommen kann. Ich denke deswegen habe ich meinen ersten Versuch abgebrochen.
---------------
Jetzt bin ich bei Tag 4 des Fastens und fühle mich super. Die Kopfschmerzen und das Schwächegefühl hab ich überstanden und bin von 61.5 auf 59.3 runter. Ich fühl mich fit und habe keinerlei Hungergefühle, ich sitze sogar mit am Essenstisch und es stört mich nicht. Mein Ziel ist es 14Tage zu fasten, aber je nachdem wie ich mich dabei fühle, breche ich vorher ab oder verlängere es. Ich möchte wieder so viel wie von diesem Frustessenurlaub wiegen..mindestens mein altes 55er Gewicht.
Nun hab ich aber schon extrem Angst vor dem Essen..mir ist klar, dass ich mein gesenktes Gewicht nicht beibehalten kann.. JoJo-Effekt, wobei ich auch einiges Gegenteiliges gelesen habe
. Irgendwie möchte ich ihn umgehen, aber das geht ja schlecht. Ich senke durchs Fasten auch meinen Grundumsatz, was ja eher schlecht ist..aber möchte Muskeln aufbauen, um ihn zu erhöhen. Dann wäre zwar das Gewicht wieder deutlich höher, aber das Fett nicht mehr sichtbar bzw. der Körper allgemein straffer/definierter. Ich bin da in einem Gewissenszwispalt. Ich möchte das Fasten als Einstieg ist eine neue gesündere Ernährungsweise nutzen, weis aber noch nicht recht wie. Ich hoffe dadurch senkr sich auch mein Bedürniss nach Süßkram. Viel Eiweiß, wenig Kohlenhydrate, am besten kein Zucker&Fett, viel Rohkost und wenig verarbeitete Nahrungsmittel (!) und keine KH nach 18Uhr sind mein Ziel. Auch Sport soll mehr betrieben werden, ich denke auch ans Fitnesstudio und Zumba.
Wäre das alles ok soweit? Und ich habe ja noch Zeit, aber denke die ganze Zeit nur darüber nach wie ich was essen werde danach...wie gestalte ich die Aufbautage relativ JoJo-frei und schonend für meinn Körper? Wie steigere ich meine kcal-Zufuhr ? Ich weis noch nicht einmal wie viel ich danach eigentlich noch benötige, als meinen Grund-/Gesamtumsatz
Ich habe echt Schiss wieder zuzunehmen..ich fühle mich gerade echt gut wieder weniger zu wiegen. Ich hab auch irgendwie die Hoffnung, dass mein Setppint noch auf dem Gewicht von früher liegt und ich ihn jetzt wiedeer ansteuer/auf die Spünge helfe dort zu bleiben. Was wenn ich mich wieder so ungesund wie früher ernähre ? Vllt, war das ja DIE Ernährung für mich und mit dem was ich jetzt mache nehm ich nur zu ? :eusa_think:...aber ich möcht es auch nicht ausprobieren.
Noch zu mir: weiblich, fast 16 Jahre, 1,70cm, nicht magersüchtig und keine Bulimi
Ich weis es wurde ein sehr langer Text, tut mir leid..danke wenn du ihn bis bisher durchgelesen hast.. vllt. kannst du mir ja helfen
LG.
EDIT (automatische Beitragszusammenführung)
Oh, ich hab die "Überarbeitung des Gesundheitschats" jetzt erst gelesen, aber ich weis nicht ob das unter Essstörung gilt. Entschuldigung, ihr könnt die Frage also wieder löschen
Ganz zu Anfang: Ich konnte früher alles essen ohne zuzunehmen, habe mich sogar sehr ungesund ernährt und nur um die 300ml am Tag getrunken. Auch stand ich durch meine Ängste täglich unter enormen Stress. Frühs gabs meist was, dann mittags nix warmes (noch nie regelmäßiges Mittag), dann Nachmittags Kuchen, Keckse etc und Abends wurde aller 2 Tage gekocht, sonst Brot. So im Nachhinein hab ich ganz schön viel Brot &Toast gegessen und zuckerhaltige Getränke, wobei ich ja nicht viel getrunken hab.
Vor 2Jahren hat es dann (mit der 4wöchigen Sportpause durch Knieproblemen) angefangen, dass ich mich dicker fühlte, hab auch bissel zugenommen und hatte ständig Hunger..kam nachhause und gleich erstmal was gegessen. Ich ernährte mich da schon ca. nen 3/4Jahr vegetarisch mit einzelnen Ausnahmen von Fisch. Ob das einen Zusammenhang hatte ? Ich wog irgendwann da noch 52kg.
Dann September 2016 lernre ich jemanden kennen und aus Frust, Angst, Kummer und Co. hab ich öfters gegessen als eigentlich nötig. Dann kam der Urlaub mit all-in-clusiv hinzu und der hat reingehauen. So viel ungesundes Zeug, aber weil ich mir nicht viele Gedanken gemacht habe, einfach gegessen. Nach dem Ulaub waren dann 2,5Kg mehr auf der Waage. Ich denke durch das extrem viele Essen dort, hab ich mich an diese Mengen gewöhnt und dem vielen Zucker und Fett usw., was sich zu Hause dann in Heißhungerattacken und eben mehr essen äußerte. Gewicht nach dem Urlaub: ca. 57.5kg glaube.
Dann nahm ich immer weiter zu, bis die 60kg geknackt waren und ich immer mehr verzweifelte. Irgendwann auch die 61und 62, wobei ich dann 3Tage auf das Essen verzichtete und gut abnahm, aber es mir echt dreckig ging und ich die Kilos nach dem Essen auch wieder drauf hatte (JoJo).
Dann kurz vor Weihnachten beschloss ich vieles zu ändern. Die Ferien liefen echt gut, über Weinachten hab ich mein Gewicht gehalten und bin aller 2Tage morgens Joggen gegangen. Hat super funktioniert und ich kam wieder auf 60.4kg runter. Dann Silvester hab ich abends/nachts noch Keckse gegessen und auch nicht genug Schlaf und alles..und schwupp wieder 62kg -.-
Durch die Schule haute das mit den geregelten Mahlzeiten auch überhaupt nicht mehr hin, der morgendliche Sport fiel aus und nachdem ich Zuhause war, plagten mich auch wieder Fressattacken. Irgendwann musste ich auch brechen und mir war jeden Morgen übel, weil ich mich zum Trinken gezwungen habe, was vorher aber kein Problem war. Ich kam dann auf den dummen Gedanken und behielt das Brechen/eher Hochwürgen bei, besonders am Wochenende.
Ich ernährte mich den ganzen Januar Low-Carb, auch mit Fleisch, da ich mir das Abnehmen echt wichtig ist und ich danach wieder vegetarisch weitermachen kann. Es zeigte aber auch keinen Erfolg und ich bekam am 25.wieder eine extreme Fressattacke und ab dem 26. hab ich dann wieder die Nahrung verweigert, bzw. freiwillig darauf verzichtet (fasten) . Die ersten 3Tage sollen die Schlimmsten sein, weil sich der Körper dabei auf die innere Ernährung umstellt und man dadurch starke Kopfschmerzen usw. bekommen kann. Ich denke deswegen habe ich meinen ersten Versuch abgebrochen.
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Jetzt bin ich bei Tag 4 des Fastens und fühle mich super. Die Kopfschmerzen und das Schwächegefühl hab ich überstanden und bin von 61.5 auf 59.3 runter. Ich fühl mich fit und habe keinerlei Hungergefühle, ich sitze sogar mit am Essenstisch und es stört mich nicht. Mein Ziel ist es 14Tage zu fasten, aber je nachdem wie ich mich dabei fühle, breche ich vorher ab oder verlängere es. Ich möchte wieder so viel wie von diesem Frustessenurlaub wiegen..mindestens mein altes 55er Gewicht.
Nun hab ich aber schon extrem Angst vor dem Essen..mir ist klar, dass ich mein gesenktes Gewicht nicht beibehalten kann.. JoJo-Effekt, wobei ich auch einiges Gegenteiliges gelesen habe
Wäre das alles ok soweit? Und ich habe ja noch Zeit, aber denke die ganze Zeit nur darüber nach wie ich was essen werde danach...wie gestalte ich die Aufbautage relativ JoJo-frei und schonend für meinn Körper? Wie steigere ich meine kcal-Zufuhr ? Ich weis noch nicht einmal wie viel ich danach eigentlich noch benötige, als meinen Grund-/Gesamtumsatz
Noch zu mir: weiblich, fast 16 Jahre, 1,70cm, nicht magersüchtig und keine Bulimi
Ich weis es wurde ein sehr langer Text, tut mir leid..danke wenn du ihn bis bisher durchgelesen hast.. vllt. kannst du mir ja helfen
EDIT (automatische Beitragszusammenführung)
Oh, ich hab die "Überarbeitung des Gesundheitschats" jetzt erst gelesen, aber ich weis nicht ob das unter Essstörung gilt. Entschuldigung, ihr könnt die Frage also wieder löschen
