Wie Trauma von Hund besiegen

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Gilay

Gilay

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Hallo

Am Freitag hatte unser Hund einen Unfall wo sie sich in Ballennähe verletzt hat. Und zwar so schlimm, dass es nachts immer wieder zu bluten anfing. (Wäre sie ein Mensch, wären das die Pulsadern gewesen)
Also am Samstag früh ab in die Tierklinik (am Freitag waren wir beim Tierarzt, doch die Blutung hat immer nur kurzzeitig aufgehört)
In der Tierklinik wurde sie dann genäht und war am Samstag durch die Narkose noch etwas benommen.

Das Problem ist, dass wir nicht wissen wo sie sich verletzt haben könnte, da durch den Regen eventuelle Blutspuren weggespült worden sind. Sie darf zwar spazieren gehen aber soll nicht laufen und auch nicht springen. Da hier viele Hunde sind und auch manches Wild ist es schwer möglich dies einzuhalten. Also bliebe als einzige Möglichkeit der Garten, da sie ohne äußere Reize eh nicht läuft sondern nur geht.

Tja aber genau da liegt das Problem. Seit dem Unfall geht sie alleine nicht mehr raus und auch wenn wir mit ihr mitgehen will sie nicht auf die Wiese. Sie kommt nur mit, wenn wir ihr eine Leine umlegen.

Deshalb unsere Vermutung, dass sie sich da ein Trauma geholt hat.

Meine Frage wäre jetzt, wie man ihr helfen könnte dieses zu überwinden. Mit der Leine immer wieder so lange gehen und dann mal ohne probieren?
(Sobald sie auf der Wiese ist, und man dabei ist, kann man die Leine runtergeben und sie bleibt hier. Zurück funktioniert ohne Leine)

Danke schon mal für eure Hilfe
Gilay
 
  • Wie Trauma von Hund besiegen Beitrag #2
Hallo,
um so ein Trauma zu überwinden, ist es wichtig dieses Erlebnis wieder positiv oder neutral im Gedächtnis zu besetzen.

Da Hunde wohl kaum durch eigene Vernunft, Überwindung und Anstrengung solche Trauma-arbeit vornehmen werden,
sollte man ihn vorsichtig heranführen und durch leichten Zwang, gutes Zureden und besonders mit Belohnungen,
versuchen den Hund allmählich dazu zu bringen, die Ängste zu überwinden.

Mit einem behutsamen Vorgehen, mit Einfüllvermögen, um Überforderungen zu vermeiden,
sollte man den Hund immer weiter auf die Wiese führen und dieses dann mit Leckerbissen belohnen,
bis der Hund hier auch ohne Leine hingehen kann.
Wichtig ist, immer nur bis an die Grenze des Machbaren zugehen,
der Zwang auf den Hund darf nie übertrieben werden.

Fritz.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Wie Trauma von Hund besiegen Beitrag #3
Hallo

Danke für die rasche Antwort.

Klar braucht sowas seine Zeit und gezwungen indem Sinne von hinziehen oder so wird nicht gemacht. An der Leine geht sie anstandslos mit auf die Wiese nur ohne dreht sie sofort wieder um. Früher ging sie immer dort hin wo der Mensch hinging und so konnten auch oft "gefährliche" (wie ins Wasse gehen) überwunden. Doch nun...

Sobald sie drauf ist wird gelobt wie sonst was. Zum Glück ist schlechtes Wetter, sonst würden uns die Nachbarn für noch verrückter erklären.

LG
Gilay
 
  • Wie Trauma von Hund besiegen Beitrag #4
Wie sieht es mit Schmerzen bei ihr aus? Hat sie sichtbar welche? Das sie Humpelt?
Ich kann mir auch durch aus Vorstellen, das sie die Wiese derzeit meidet, weil sie einfach schmerzen haben könnte. Wenn sie an die Leine genommen wird und mitgenommen wird, bleibt ihr ja nichts anderes, als mitzugehen.

Ich meine, Freitag bis Montag ist noch keine lange Zeit, daher würde ich das erstmal entspannt angehen und euch auch nicht unterdruck setzen, das merkt sie nämlich auch. ;)
 
  • Wie Trauma von Hund besiegen Beitrag #5
Hallo

Nein sichtbare Schmerzen hat sie keine und sie humpelt auch nicht. Dadurch, dass der Verband über das Gelenk geht, geht sie ein wenig anders, aber beim Wechseln, wenn man sie kurz so gehen lässt ist kein humpeln erkennbar.

Beim Spazierengehen geht sie auf die normale Wiese und auch bei uns geht sie drauf. Nur auf dem Weg zwischen Terrasse und Wiese will sie nicht gehen und da hilft die Leine. Diese hängt durch und wenn sie wirklich nicht wollen würde, dann würde sie es durch stehenbleiben zeigen ;)
Zudem ist sie ohne Leine auf der Wiese. Nur den Weg mag sie eben nicht mehr ohne gehen.

Klar ist von Freitag bis Montag keine lange Zeit, aber so merkt man ihr nichts an. Nur der Verband deutet offensichtlich darauf hin :D
Und unter Druck setzen wird uns auch nicht. Wenn es 2 Monate braucht, dann braucht es dass eben. So kann man ja normal Spazierengehen. Aber weil bei uns sehr viele Hunde sind, ist das sehr schwierig, da sie ja nicht so laufen oder springen soll und das tut sie oder will sie tun wenn sie einen anderen Hund sieht.

Und mich stört es auch nicht, wenn ich mit ihr mit der Leine zur Wiese gehen muss. Dann ist es eben so. Bei starken Wind geht sie ja nicht alleine raus, da sie vor dem Geräusch Angst hat. Von dem her.
Und Geduld braucht man bei diesem Hund sowieso schon.
 
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