- Frisch adoptierter Hund mit Trennungsangst - was tun? Beitrag #1
freake
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Hallo liebes Forum
Es ist ja Jahre her dass ich hier gepostet habe... wie die Zeit vergeht...
Heute suche ich Rat mit unserem frisch adoptierten Schuetzling, der nicht alleine bleiben kann.
Info zur Situation:
Milo, 3 Jahre, Fox Terrier, maennlich, kastriert, wurde vor 2 Jahren von der Strasse gerettet. Er war uebersaeht mit Kratzern, Schnitten und Bisswunden und voellig unterernaehrt. Sein Schwanz ist amputiert daher kann man davon ausgehen dass er einmal einen Halter hatte. (Ich lebe in Malta, hier ist es leider noch recht haeufig, dass bestimmte Rassen als Welpe verstuemmelt werden.) Er lebte zwei Jahre mit einer netten Frau die ihn jetzt aber dringend abgeben musste. Sie fand niemanden und eine Familie gab ihn zurueck weil er sich angeblich mit deren Katze nicht vertragen hat. Es wurde sehr dringend weil sie aus der Wohnung raus musste, also haben wir ihn aufgenommen, damit er nicht ins Tierheim muss.
Unsere Familie: Ersthuendin Inka, 4, weiblich, kastriert, vor drei Jahren aus dem TH adoptiert, hat Angst vor Menschen die sie nicht kennt, ist aber ansonsten ein Traum; ruhig, freundlich, umgaenglich, brav. Wir haben eine 1,5 jaehrige Tochter und mein Mann und ich auf 120m2 mit zwei Balkonen. Wir gehen zwei mal Taeglich gassi (wochenends mehr), was deutlich mehr ist als er gewohnt ist. Pipi auf dem Balkon ist erlaubt und Balkon ist immer offen.
Milo ist seit Freitag Abend bei uns. Er hat sich mit uns ganz toll eingefunden, ist schon sehr viel ruhiger geworden als er am Anfag war, schlaeft gut und vertraegt sich ganz toll mit Inka und unserer Kleinen. Er ist schmusig und entspannt. Er verbringt viel Zeit auf dem Balkon und beobachtet das Geschehen auf der Strasse (kleines Dorf, nicht viel los...), aber ohne Bellen und scheint nicht besonders angespannt. Ab und an liegt er auch einfach in der Sonne. Er frisst, spielt, hat lange Ruhephasen...
Aber. Sobald wir auch nur fuer Minuten das Haus verlassen flippt er aus. Bei seiner vorherigen Halterin war er jeden Tag 8-10 Stunden mit einer anderen Huendin alleine. Wir waren nur 15 Minuten weg aber er hat nicht aufgehoert zu bellen und heulen, wie unser Nachbar uns (stinksauer
) berichtete... Was tun? Ist es nur die Eingewoehnungsphase oder koennte es ein bleibendes Problem werden? Es geht morgen wieder auf die Arbeit und ich habe keine Ahnung was ich tun soll... ich kann ihn nicht bellen lassen, aber mitnehmen ist auch keine allzu gute Idee.
Wir versuchen im Moment ab und an einfach raus zu gehen und wieder rein zu kommen bevor er anfangen kann zu bellen. Er kommt direkt zur Tuer gerannt und wenn wir versuchen eine Minute laenger zu bleiben geht das Bellen sofort los.
Wer hat Tips wie ich diese Situation bewaeltigen kann?
Lieben Dank
freake
Es ist ja Jahre her dass ich hier gepostet habe... wie die Zeit vergeht...
Heute suche ich Rat mit unserem frisch adoptierten Schuetzling, der nicht alleine bleiben kann.
Info zur Situation:
Milo, 3 Jahre, Fox Terrier, maennlich, kastriert, wurde vor 2 Jahren von der Strasse gerettet. Er war uebersaeht mit Kratzern, Schnitten und Bisswunden und voellig unterernaehrt. Sein Schwanz ist amputiert daher kann man davon ausgehen dass er einmal einen Halter hatte. (Ich lebe in Malta, hier ist es leider noch recht haeufig, dass bestimmte Rassen als Welpe verstuemmelt werden.) Er lebte zwei Jahre mit einer netten Frau die ihn jetzt aber dringend abgeben musste. Sie fand niemanden und eine Familie gab ihn zurueck weil er sich angeblich mit deren Katze nicht vertragen hat. Es wurde sehr dringend weil sie aus der Wohnung raus musste, also haben wir ihn aufgenommen, damit er nicht ins Tierheim muss.
Unsere Familie: Ersthuendin Inka, 4, weiblich, kastriert, vor drei Jahren aus dem TH adoptiert, hat Angst vor Menschen die sie nicht kennt, ist aber ansonsten ein Traum; ruhig, freundlich, umgaenglich, brav. Wir haben eine 1,5 jaehrige Tochter und mein Mann und ich auf 120m2 mit zwei Balkonen. Wir gehen zwei mal Taeglich gassi (wochenends mehr), was deutlich mehr ist als er gewohnt ist. Pipi auf dem Balkon ist erlaubt und Balkon ist immer offen.
Milo ist seit Freitag Abend bei uns. Er hat sich mit uns ganz toll eingefunden, ist schon sehr viel ruhiger geworden als er am Anfag war, schlaeft gut und vertraegt sich ganz toll mit Inka und unserer Kleinen. Er ist schmusig und entspannt. Er verbringt viel Zeit auf dem Balkon und beobachtet das Geschehen auf der Strasse (kleines Dorf, nicht viel los...), aber ohne Bellen und scheint nicht besonders angespannt. Ab und an liegt er auch einfach in der Sonne. Er frisst, spielt, hat lange Ruhephasen...
Aber. Sobald wir auch nur fuer Minuten das Haus verlassen flippt er aus. Bei seiner vorherigen Halterin war er jeden Tag 8-10 Stunden mit einer anderen Huendin alleine. Wir waren nur 15 Minuten weg aber er hat nicht aufgehoert zu bellen und heulen, wie unser Nachbar uns (stinksauer
Wir versuchen im Moment ab und an einfach raus zu gehen und wieder rein zu kommen bevor er anfangen kann zu bellen. Er kommt direkt zur Tuer gerannt und wenn wir versuchen eine Minute laenger zu bleiben geht das Bellen sofort los.
Wer hat Tips wie ich diese Situation bewaeltigen kann?
Lieben Dank
freake
