- Beißen und vom Boden Sachen aufsammeln Beitrag #21
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Oh je, vielleicht alle noch einmal kurz durchatmen und ein bisschen beruhigen, so ist doch auch niemandem geholfen :|
Einiges wurde hier ja schon gesagt, ich versuche trotzdem mal die Fragen aus dem letzten Post nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten.
Es ist für einen Welpen aber schon ein Unterschied mal für einen Abend dem Hund etwas Stress auszusetzen (Polterabend findet ja nicht jeden Tag statt) - trotzdem sollte man im allgemeinen darauf achten, dass der Welpe nicht jeden Tag und im Übermaß neuen Situationen ausgesetzt wird. Ich hab mich bei unserem Hund an die Faustregel "Ein neuer Reiz pro Tag" gehalten, das war dann mal der Besuch des Bahnhofs (kleiner lokaler bei uns ohne viele Menschen), eine Busfahrt für eine Station usw. Immer jeweils etwa 15 Minuten, mal etwas mehr, mal etwas weniger.
Und zum Thema Box - das seh ich persönlich auch entspannter. Sam kam als Welpe auch nachts in die Box neben dem Bett, sobald er Nachts einen Mucks gemacht hat sind wir dann mit ihm raus. Für ihn war die Box auch tagsüber Rückzugsort und ja - an einem sehr stressigen Tag hab ich ihn da auch einmal eine halbe Stunde tagsüber eingesperrt, weil ich dringend noch die Wohnung wischen musste. Würd ich im Nachhinein anders lösen wollen, aber mein Gott, so ein Welpe kann einem manchmal echt den letzten Nerv rauben :silence:
Wir differenzieren da zwischen "Nein" --> hör damit auf, und "Tabu" --> geh da nicht ran.
"Tabu" - wir haben es mit Leckerchen in der Hand eingeführt. Ich hab ein Leckerchen in die Hand genommen, Sam durfte es naschen. Mehrmals wiederholen. Dann irgendwann ein neues Leckerchen. Diesmal vorher das Abbruchwort gesagt, Sam wollte natürlich wieder ran, diesmal ging die Hand zu und erst auf (Nach einem "Nimms"), als er aufgehört hat, meine Hand abzuschlecken um an das Leckerchen zu kommen. Das ganze natürlich über mehrere Tage hinweg, irgendwann dann auch für andere Dinge (Spielzeug zB) verwenden.
"Nein" haben wir Sam eigentlich immer nebenbei beigebracht. Wenn er aufs Sofa wollte obwohl er nicht durfte, wenn er selbstständig aus dem Sitz aufgestanden ist usw. Wichtig ist, dass dem Hund klar ist, welches Verhalten in dem Moment eigentlich erwünscht ist. Also nach Möglichkeit nach dem "Nein" eine Alternative anbieten.
Ruhe reinbringen bedeutet zB keine wilden Spiele in der Wohnung, nur draußen. Drinnen gibt es bei uns natürlich die Gehorsamkeitsübungen und ein paar Suchspiele, richtig getobt wird aber nicht. Wenn Sam als Welpe und Junghund nicht runterkam, zB weil Lieblingsbesuch im Haus war, haben wir ihn bei seinem Körbchen angeleint und damit zur Ruhe "gezwungen". Bellen und meckern wurde ignoriert (waren aber immer in Sichtweise des Hundes, er war also nicht allein), sobald er ruhig wurde und sich hingelegt hatte, wurde sanft und mit ruhiger Stimme gelobt. In die Box sperren hab ich wie gesagt einmal gemacht, war aber in unserem Fall kontraproduktiv - ruhig wurde er da nicht, den Wischer wollte er weiterhin jagen :roll: Leine hingegen hatte er sehr schnell raus und da er die mit etwas positivem verbunden hatte, ließ er sich meistens auch ohne Probleme anleinen.
Da du geschrieben hast, dass du bei deiner Kleinen Angst hast, dass sie sich stranguliert würde ich es anfangs mit einem Geschirr versuchen, dass sie im Haus trägt.
Hier kann ich dir auch nicht mehr raten als alle anderen bisher - Geduld, Geduld, Geduld. Ich habe bis heute Narben aus der Welpenzeit - ja, es tut weh und ja, da stirbt schon etwas in einem, wenn das geliebte Tier einem so weh tut, aber das dauert leider. Jeder Hund ist da anders und auf Distanz ist es noch schwieriger, wirklich gute Tipps zu geben. Sprich mit den Züchtern, frag sie nach Tipps, hör dich in der Welpenstunde um, die haben dienen Hund zumindest einmal Live gesehen und haben eventuell eine Idee.
Einiges wurde hier ja schon gesagt, ich versuche trotzdem mal die Fragen aus dem letzten Post nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten.
Ich hab schon bevor sie einzog Fragen gestellt, u.a. auch, eie man damit umgeht, wenn gleich in der ersten Woche ein Polterabend ansteht. Da war der allgemeine Tonus, dass es kein Problem ist und man von Anfang an den Hund ins Leben integrieren soll. Damals hat sich keine Sau dran aufgehängt, dass wir eine Box nutzen.
Es ist für einen Welpen aber schon ein Unterschied mal für einen Abend dem Hund etwas Stress auszusetzen (Polterabend findet ja nicht jeden Tag statt) - trotzdem sollte man im allgemeinen darauf achten, dass der Welpe nicht jeden Tag und im Übermaß neuen Situationen ausgesetzt wird. Ich hab mich bei unserem Hund an die Faustregel "Ein neuer Reiz pro Tag" gehalten, das war dann mal der Besuch des Bahnhofs (kleiner lokaler bei uns ohne viele Menschen), eine Busfahrt für eine Station usw. Immer jeweils etwa 15 Minuten, mal etwas mehr, mal etwas weniger.
Und zum Thema Box - das seh ich persönlich auch entspannter. Sam kam als Welpe auch nachts in die Box neben dem Bett, sobald er Nachts einen Mucks gemacht hat sind wir dann mit ihm raus. Für ihn war die Box auch tagsüber Rückzugsort und ja - an einem sehr stressigen Tag hab ich ihn da auch einmal eine halbe Stunde tagsüber eingesperrt, weil ich dringend noch die Wohnung wischen musste. Würd ich im Nachhinein anders lösen wollen, aber mein Gott, so ein Welpe kann einem manchmal echt den letzten Nerv rauben :silence:
Was kann ich mit Ratschlägen wie “du musst dass Abbruchkommando richtig aufbauen“, wenn ihr dann nicht mal erklärt, WIE ihr das tut.
Wir differenzieren da zwischen "Nein" --> hör damit auf, und "Tabu" --> geh da nicht ran.
"Tabu" - wir haben es mit Leckerchen in der Hand eingeführt. Ich hab ein Leckerchen in die Hand genommen, Sam durfte es naschen. Mehrmals wiederholen. Dann irgendwann ein neues Leckerchen. Diesmal vorher das Abbruchwort gesagt, Sam wollte natürlich wieder ran, diesmal ging die Hand zu und erst auf (Nach einem "Nimms"), als er aufgehört hat, meine Hand abzuschlecken um an das Leckerchen zu kommen. Das ganze natürlich über mehrere Tage hinweg, irgendwann dann auch für andere Dinge (Spielzeug zB) verwenden.
"Nein" haben wir Sam eigentlich immer nebenbei beigebracht. Wenn er aufs Sofa wollte obwohl er nicht durfte, wenn er selbstständig aus dem Sitz aufgestanden ist usw. Wichtig ist, dass dem Hund klar ist, welches Verhalten in dem Moment eigentlich erwünscht ist. Also nach Möglichkeit nach dem "Nein" eine Alternative anbieten.
Ruhe reinbringen. Echt, wenns nicht so nervenaufreibend wäre, würde ich lachen. Wieder nur der Hinweis. Und Wie? Wurde auch von keinem von euch beantwortet.
Ruhe reinbringen bedeutet zB keine wilden Spiele in der Wohnung, nur draußen. Drinnen gibt es bei uns natürlich die Gehorsamkeitsübungen und ein paar Suchspiele, richtig getobt wird aber nicht. Wenn Sam als Welpe und Junghund nicht runterkam, zB weil Lieblingsbesuch im Haus war, haben wir ihn bei seinem Körbchen angeleint und damit zur Ruhe "gezwungen". Bellen und meckern wurde ignoriert (waren aber immer in Sichtweise des Hundes, er war also nicht allein), sobald er ruhig wurde und sich hingelegt hatte, wurde sanft und mit ruhiger Stimme gelobt. In die Box sperren hab ich wie gesagt einmal gemacht, war aber in unserem Fall kontraproduktiv - ruhig wurde er da nicht, den Wischer wollte er weiterhin jagen :roll: Leine hingegen hatte er sehr schnell raus und da er die mit etwas positivem verbunden hatte, ließ er sich meistens auch ohne Probleme anleinen.
Da du geschrieben hast, dass du bei deiner Kleinen Angst hast, dass sie sich stranguliert würde ich es anfangs mit einem Geschirr versuchen, dass sie im Haus trägt.
Auch dazu, als ich beschrieben habe, wie ich sie vom Beißen abbringe, mit Leckerli und Spielzeug arbeite, kam keine weitere Antwort.
Hier kann ich dir auch nicht mehr raten als alle anderen bisher - Geduld, Geduld, Geduld. Ich habe bis heute Narben aus der Welpenzeit - ja, es tut weh und ja, da stirbt schon etwas in einem, wenn das geliebte Tier einem so weh tut, aber das dauert leider. Jeder Hund ist da anders und auf Distanz ist es noch schwieriger, wirklich gute Tipps zu geben. Sprich mit den Züchtern, frag sie nach Tipps, hör dich in der Welpenstunde um, die haben dienen Hund zumindest einmal Live gesehen und haben eventuell eine Idee.