Hilfe bei problem Hund gesucht!

Diskutiere Hilfe bei problem Hund gesucht! im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; So jetzt erst mal vorweg ich möchte hier keinen Hund verschenken.Nein im Gegenteil ich suche Hilfe für einen Hund.Meine Eltern haben jetzt seit...
  • Hilfe bei problem Hund gesucht! Beitrag #1
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Darween

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So jetzt erst mal vorweg ich möchte hier keinen Hund verschenken.Nein im Gegenteil ich suche Hilfe für einen Hund.Meine Eltern haben jetzt seit zwei Jahren einen Hund aus dem Ausland er hat echt sehr große Angst vor vielen Dingen.Den einzigen Menschen der akzeptiert ist mein Vater.Man kann nicht mit ihn spazieren gehen oder so er hat angst vor dem Halsband.Er greift stellen weise einen an wenn man rein kommt selbst meine Mutter.Es muss da draußen doch einen menschen geben der uns helfen kann ohne ein halbes Vermögen haben will.Wir wohnen im Kreis Heinsberg
 
  • Hilfe bei problem Hund gesucht! Beitrag #2
  • Hilfe bei problem Hund gesucht! Beitrag #3
Mir stellt sich die Frage wieso man 2 Jahre wartet bevor man einen Trainer sucht? Und wenn man bei der Hundeanschaffung spart sollte man sich auch nicht wundern, wenn der Hund hinterher umso teurer wird.
 
  • Hilfe bei problem Hund gesucht! Beitrag #4
Für mich stellt sich die Frage - wie ihr sonst bitte einem Hund antrainierte Muster (der Hund macht das ja schon seit 2 Jahren und ist bis jetzt "gut" damit gefahren) abtrainieren wollt.

Es gibt immer wieder Probleme mit diesen AUslandshunden, diese sind mitunter jahrelang auf der Strasse unterwegs gewesen, man nimmt sie mitunter aus Mitleid und hat dann den falschen Bezug zu diesem Tier... Das Tier hat ja so viel mitgemacht - streichel - streichel - der erfährt zum ersten Mal liebe in seinem Leben. Der Hund lebt nicht mehr in der Vergangenheit, der Hund lebt im jetzt, mögen muss er nicht das Halsband, aber das Halsband ist mittel zum Zweck um die Welt da draussen zu erleben.

Der Hund hat sich in den letzten Jahren "verselbstständigt", er hat sich eine Arbeit gesucht - die er für sich für wichtig hält und voila - Dein Vater ist sein Rudelführer - und ihr weit unter dem Hund in irgendeiner Rudelrolle - die ihr sicherlich nicht haben wollt. Ob er nun Angst hat oder nicht ist ziemlich egal, die Hunde riechen deine Angst, es kann genauso sein, dass sich dein Vater mal vor irgendwas erschreckt hat - und der Hund nun auf dieses "etwas" losgeht, Angst hat oder deinen Vater beschützen will (das ist durchaus sehr gefährlich). Als Laie würde ich da nicht hergehen und dem Hund erklären - nein, du - wir sind ober dir im Rudel - und du - bist ganz ganz unten... Das geht nämlich sicherlich nicht kampflos von statten. Diese Kraft müsst ihr erst einmal aufbringen können, dem Hund zu erklären - du tust nun das was wir wollen, denn fällt er irgendwann mal irgendeinen Menschen an - landet er im Tierasyl und wird wahrscheinlich eingeschläfert (ihr tut also dem Hund auch etwas gutes damit, indem ihr ihm erklärt wie das mit einem Zusammenleben funktionieren kann).

Der erste Weg für mich wäre mal der Tierarzt, grob Durchchecken lassen, Wie geht es dem Hund, hat er möglicherweise schmerzen (mitunter kann der Hund nämlich wirklich nichts dafür), Blutbild - Mittelmeerkrankheiten etc. Und dann würde ich mir ganz einfach eine Hundeschule suchen, jemanden vom Fach der gemeinsam mit mir an dem Problem, der Hund greift warum auch immer die Hausherrin an, arbeiten kann. Hierfür ist aber das gewisse Fingerspitzengefühl gefragt, wenn deine Mutter z.b. Angst vor dem Hund hat (was jeder versteht) - kann sie so nicht mit dem Hund arbeiten, sie würde den Hund komplett blockieren und der Hund reagiert auf die Ängste seiner Mitmenschen - mitunter mit Zuschnappen. Deshalb erst einmal - ein Mittelprächtiges Grundgehorsam, das gibts in der Hundeschule (das kostet nicht viel, der Kurs kann im Bedarfsfall auch mehrfach gemacht werden von deiner Mutter, deinem Vater mit dir, es geht darum dass ihr den sicherer Umgang mit dem Hund erlernt, während des laufenden Kurses sollte aber nicht zuviel gewechselt werden - sonst kennt sich der hund nämlich gar nicht mehr aus ), und sobald der Hund mal in diesem Muster drinnen ist, dass man sich nicht nur selber sein Rollenbild auslegen kann wie eine Matratze, dann könntet ihr euch überlegen einen Hundetrainer dazuzunehmen um etwaigen Feinschliff zu machen wie z.b. die Ängst zu bekämpfen, Ängste blockieren den Hund, da fällt eine Jalousie runter und der Hund wird unberechenbar - dh. ihr helft ihm damit indem ihr ihm zeigt wie man damit umgeht, aber davor geht es erst einmal um Grundgehorsam und Grundvertrauen das nach 2 Jahren herzustellen ist eine Mamutaufgabe, das gehört täglich trainiert, gelobt und auch mal erklärt, dass das Sitz - wenn ich das sage auch Sitz heisst und nicht unbedingt ein "wenn ich so tue als höre ich dich nicht - bin ich supa" (dann sind das nicht mehr so viele Einheiten die ihr zahlen müsst) . Das ganze "Nur" mit Hundetrainer zu machen wird einerseits sehr teuer, und andererseits, die 2 Jahre "fehlgehorsam" wischt du bei einem Hund nicht weg in 2-3 Tagen - das dauert Monate bis sich der Hund was sagen lässt.

Und andererseits gehört der Hund wirklich ausgelastet - denkenderweise und auch körperlicherweise - damit er die Energie nicht nur in seine Gedankenwelt verliert (mein Herrli, mein ein und Alles - beschützen, beschützen), denn mit einem komplett rohen Hund kann kein Hundetrainer arbeiten -den muss man erst einmal beibringen, das etwas "gut" ist, und etwas "nicht gut". Wenn der Hundetrainer dafür 50 Euro die Stunde verrechnet ist das rausgeschmissenes Geld (dafür gibts einen ganzen Kurs in Grundgehorsam).
 
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  • Hilfe bei problem Hund gesucht! Beitrag #5
Oh Gott Ich habe selten so viel Mist auf einem Haufen gelesen.
Schweinemama ich lese viele Beiträge von dir wo ich mir ordentlich an den Kopf fasse. Ich möchte dir "der Hund" von Erik Zimen ans Herz legen. Befasse dich bitte mit dem Rudelkonstrukt bei Hunden bevor du solch teilweise hanebüchen Aussagen los lässt.

Ob der Hund und der Mensch ein Rudel bilden sei mal so dahin gestellt. Hier scheiden sich die Geister.
Ich stimme dir auch in dem Punkt zu, dass man sich drei mal überlegen sollte ob man diverse Hunde aus dem Ausland hier her karrt.

ABER.. 50 Euro für eine Einzelstunde bei einem Trainer sind gewiss nicht raus geschmissen. Mit einem stupiden "Sitz, Platz, bleib" - Grunderziehungskurs kommt man dem Problem gewiss nicht bei.
50 Euro für eine Einzelstunde bei einem kompetenten Hundetrainer sind gut investiertes Geld. Meine Wahl wäre übrigens ein Trainer nach Canis. Aber auch hier gibt es Unterschiede zwischen den Trainern und sicher auch verschiedene Meinungen von Außerhalb. Ich stehe hinter dem Konzept.

Einen Kommentar zu dem Rest verkneife ich mir. Du solltest lernen dich richtig einzuschätzen bevor du dir einen halb ausgebildeten jagdlich geführten Weimaraner holst.
 
  • Hilfe bei problem Hund gesucht! Beitrag #6
Danke Nephilim, du sprichst mir aus dem Herzen. Das Verhalten des Tieres sollte sich ein kompetenter Trainer, der gewaltfrei arbeitet, vor Ort anschauen und beurteilen.
Aus der Hundeschule, die ich besucht habe, kenne ich es so, das der Trainer mit manchen Hunden ersteinmal Einzeltraining gemacht hat, bis diese dann soweit waren an den normalen Gehorsamskursen teilnehmen zu können.
 
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  • Hilfe bei problem Hund gesucht! Beitrag #7
Fakt ist jedoch: der Strassenhund ist bestenfalls einer jener gewesen die in der Türkei am Strand um futter betteln (das sind mehr oder weniger domestizierte Hunde, die durch Elternhunde gelernt haben, bin ich lieb, lass ich mich angreifen, spiele mit den Kindern - krieg ich morgen vielleicht ein Stück Schnitzel, Lamm oder sonst irgendwas) - schlechtenstenfalls ein Hund der irgendwo im Wald auf die Welt kam, der Angst vor Menschen hat- weil das die erziehungsstrategie der Elternhunde war - und die mit Dosenfutter genauso wenig anfangen konnten als wie einem All you can eat buffet einer handelsüblichen Österr./Deutschen Mülltonne.

Wo der Hund nun herkommt, wie es ihm psychisch geht (der lebt seit 2 Jahren mit Menschen - seinen schlimmstenfalls ehemaligen Feindbildern zusammen). Inwieweit diese Instinkte ("Mensch - gut - Mensch gibt Essen, wärme - geborgenheit - liebe und ein Daunenbet) vorhanden sind oder vorhanden waren - wird dir kein Hundetrainer erzählen können. Nur wie gesagt, einem solchen "nicht domestizierten Hund" der einem Wolf ähnlicher ist wie einem Hund - tust du nichts gutes indem du nun plötzlich "dicke- dicke Freunde" spielst (die haben nämlich mit den domestizierten Hunden ein sehr großes Problem). So ein Hund braucht keinen Menschen - der hat monatelang und Jahrelang gelernt - selbstständig sich zu ernähren, der braucht auch kein Daunenbett, der braucht auch keine vermeindlichen Liebesbekundungen - der braucht was zum essen, der braucht eine Stelle wo er sich möglicherweise wohlfühlt und wo er schlafen kann - aber ein Mensch ist bei solchen Hunden schlichtweg das allerletzte was er braucht um Glücklich zu sein. Das Glück, dass der Hund gerettet wurde- das reden wir uns ein.

P.s: und ja - das ist leider die Marketingstrategie... Bild von Hund, Hilfe der Hund wird morgen eingeschläfert. Der Hund ist ganz lieb, spielt mit Kindern, leinenführig und kann 3 sprachen fliessend. Wenn dann dieses kleine Häufchen Elend aus dem Flieger kommt, ist von diesem Versprechen nix mehr da. Und zurückschicken kann man so einen Hund auch nicht. behalten und sehen dass man zurechtkommt mit seinem neuen Lebenspartnern oder "Kuckuckskind":
 
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  • Hilfe bei problem Hund gesucht! Beitrag #8
Wer sagt denn was von Straßenhund? Ich habe es so verstanden, dass der Hund vermutlich aus einer Zuchtfarm in Osteuropa stammt, wo er zu früh von der Mutter getrennt wurde und nichts kennengelernt hat. Da darf man sich dann nicht wundern, wenn man sich so einen Problemhund ins Haus holt. Geiz ist eben nicht geil.
 
  • Hilfe bei problem Hund gesucht! Beitrag #9
Steht aber so nicht da....

Woher der Hund kommt- ob von vermehrern aus der Slowakei, Tschechien oder der ukraine, oder ob das ein Strassenhund ist, der in der Türkei am Strand ein supertolles Leben hatte, oder eben ein Mittelprächtiger Hund aus dem Wald, der von Kindern aus irgendwelchen Siedlungen dort verjagt undmisshandelt wurde - steht hier nicht drinnen.

Da kommen nämlich sogar die Hunde von den Vermehrern noch relativ gut weg - in diesem Vergleich (und das heisst was).

Ich bin da immer pesimistisch, so leid es mir tut. Hund aus dem Ausland - ist zwar lieb gemeint - aber selten gut durchdacht (auch von den Vereinen nicht, weil hier keine Kapazitäten da sind um 8-10 jährige Strassenhunde entsprechend zu domestizieren, da beissen sich nicht nur die belesensten Hundekenner die Zähne aus, sondern auch die Hundetrainer, von Hundeanfängern mit Kleinkindern in der Familie reden wir da gar nicht - die können nicht anders als überfordert zu sein . Bei denen läuft nämlich die Lebensuhr ab - bevor sie überhaupt Menschtauglich sind.
 
  • Hilfe bei problem Hund gesucht! Beitrag #10
So einem Hund hilft man aber auch nicht mit einem Grunderziehungskurs in der Hundeschule.
Von einem gut ausgebildeten Hundetrainer erwarte ich schon , das er auf Grund der Körpersprache des Hundes beurteilen kann, wie das Verhalten des Tieres motiviert ist. z.B. angstaggresiv, resorsenagressiv usw. und mir dementsprechend Trainingsansätze aufzeigen kann.

- - - Aktualisiert - - -

Im übrigen enthält der Anfangspost viel zu wenig Informationen, um sich wirklich ein Bild zu machen.
 
  • Hilfe bei problem Hund gesucht! Beitrag #11
Nur eben - Hund ist nicht Wolf... Ein Hundetrainer kann mit Hund - aber nicht mit Wolf (wölfe sind grundsätzlich feig). Um was für eine Kreuzung es sich da handelt, wie der Hund überhaupt sozialisiert ist, kriegt man am besten damit raus, indem man mal sieht - ob er mit anderen Hunden überhaupt können könnte (weil er doch mehr Hund ist wie "Wolf"), und ob es überhaupt einen Sinn hat mit so einem Hund zu arbeiten. Wenn du nämlich Valium für den Hund brauchst, damit der zumindest in der Großstadt mal ein Lacki draussen machen kann, hast du grundsätzlich verloren ab einem gewissen Hundealter. Bei so einem chemisch ruhig gestellten Hund geht es dann eigentlich nur noch um das "ertragen" können der Situation und nicht mehr um das Verbesserungspotential. (eine bekannte von uns hat so einen Hund genommen, 8 jährig, der Hund ist arm und jeder Tierarzt würde ihn ohne zu fragen von seinem Leiden erlösen. Agressiv auf Alles, von Hund, Katze, Menschen, Autos, Flugzeug, Vögel etc. Und eine Liebe Frau mit Hundeerfahrung, sozial kompetent - anführerin unserer Hunderunde, hat den abtrünnigen Hundebesitzern nachtelefoniert, es war jeden Tag eine Gaudi. Heute läuft sie alleine ihre Runden, sie weicht jedem und allem aus - und sie geht vor Sonnenauf und nach Sonnenuntergang. Etwas anderes würde der Hund gar nicht ertragen (Herzwürmer hatte er nämlich auch), während des Tages liegt der Hund irgendwo im Keller - der Lärm der Stadt macht ihm nämlich ganz ganz große Angst. Aber sie hat ihm 2 tolle Jahre geschenkt dem Hund, länger wirds wahrscheinlich nicht mehr, der Hund hat grauen Star und ist vor Sonnenaufgang und Nach Sonnenuntergang mittlerweile mehr oder weniger komplett blind (und dementsprechend auch agressiv gegenüber sein Frauerl).
 
  • Hilfe bei problem Hund gesucht! Beitrag #12
Im übrigen enthält der Anfangspost viel zu wenig Informationen, um sich wirklich ein Bild zu machen.

Es ist mal wieder fazinierend, was für Bilder hier gezeichnet werden. Vom Hinterhof-Welpenhandel über gestresster, bissiger Wolfshund in der Großstadt.

Einzige Eckdaten, die wir haben: Hund aus dem Ausland. Hund der Eltern, 2 Jahre lebt er schon dort. Hat Probleme beim Anziehen eines Halsbandes und beim Gassigehen, vermutlich Angst - greift alle außer den Vater an (was auch immer "angreifen" in dem Fall bedeutet).
Welche Probleme - keine Ahnung. Wie alt der Hund ist - Keine Ahnung - woher er genau kommt - keine Ahnung - wie das "angreifen" aussieht - keine Ahnung. Aber erstmal etwas Schlechtes unterstellen. Na bravo, würde mich nicht wundern, wenn der User nie wieder kommt. :clap:

Vor allem wenn Angst im Spiel ist, ist die Sache nicht mit einem netten Grunderziehungskurs in der Hundeschule getan. Da ist es völlig richtig, auf einen guten (!) Hundetrainer zu verweisen, der sich die Sache vor Ort anschaut und das Ganze vielleicht beurteilen kann.

Gern kann der TE weiterhin berichten, wie der Trainer arbeitet etc - aber mehr als Tipps aus der Ferne geben, können wir nicht. Das reicht aber nicht aus ;)
 
  • Hilfe bei problem Hund gesucht! Beitrag #13
Für mich stellt sich die Frage - wie ihr sonst bitte einem Hund antrainierte Muster (der Hund macht das ja schon seit 2 Jahren und ist bis jetzt "gut" damit gefahren) abtrainieren wollt.

Es gibt immer wieder Probleme mit diesen AUslandshunden, diese sind mitunter jahrelang auf der Strasse unterwegs gewesen, man nimmt sie mitunter aus Mitleid und hat dann den falschen Bezug zu diesem Tier... Das Tier hat ja so viel mitgemacht - streichel - streichel - der erfährt zum ersten Mal liebe in seinem Leben. Der Hund lebt nicht mehr in der Vergangenheit, der Hund lebt im jetzt, mögen muss er nicht das Halsband, aber das Halsband ist mittel zum Zweck um die Welt da draussen zu erleben.

Der Hund hat sich in den letzten Jahren "verselbstständigt", er hat sich eine Arbeit gesucht - die er für sich für wichtig hält und voila - Dein Vater ist sein Rudelführer - und ihr weit unter dem Hund in irgendeiner Rudelrolle - die ihr sicherlich nicht haben wollt. Ob er nun Angst hat oder nicht ist ziemlich egal, die Hunde riechen deine Angst, es kann genauso sein, dass sich dein Vater mal vor irgendwas erschreckt hat - und der Hund nun auf dieses "etwas" losgeht, Angst hat oder deinen Vater beschützen will (das ist durchaus sehr gefährlich). Als Laie würde ich da nicht hergehen und dem Hund erklären - nein, du - wir sind ober dir im Rudel - und du - bist ganz ganz unten... Das geht nämlich sicherlich nicht kampflos von statten. Diese Kraft müsst ihr erst einmal aufbringen können, dem Hund zu erklären - du tust nun das was wir wollen, denn fällt er irgendwann mal irgendeinen Menschen an - landet er im Tierasyl und wird wahrscheinlich eingeschläfert (ihr tut also dem Hund auch etwas gutes damit, indem ihr ihm erklärt wie das mit einem Zusammenleben funktionieren kann).

Der erste Weg für mich wäre mal der Tierarzt, grob Durchchecken lassen, Wie geht es dem Hund, hat er möglicherweise schmerzen (mitunter kann der Hund nämlich wirklich nichts dafür), Blutbild - Mittelmeerkrankheiten etc. Und dann würde ich mir ganz einfach eine Hundeschule suchen, jemanden vom Fach der gemeinsam mit mir an dem Problem, der Hund greift warum auch immer die Hausherrin an, arbeiten kann. Hierfür ist aber das gewisse Fingerspitzengefühl gefragt, wenn deine Mutter z.b. Angst vor dem Hund hat (was jeder versteht) - kann sie so nicht mit dem Hund arbeiten, sie würde den Hund komplett blockieren und der Hund reagiert auf die Ängste seiner Mitmenschen - mitunter mit Zuschnappen. Deshalb erst einmal - ein Mittelprächtiges Grundgehorsam, das gibts in der Hundeschule (das kostet nicht viel, der Kurs kann im Bedarfsfall auch mehrfach gemacht werden von deiner Mutter, deinem Vater mit dir, es geht darum dass ihr den sicherer Umgang mit dem Hund erlernt, während des laufenden Kurses sollte aber nicht zuviel gewechselt werden - sonst kennt sich der hund nämlich gar nicht mehr aus ), und sobald der Hund mal in diesem Muster drinnen ist, dass man sich nicht nur selber sein Rollenbild auslegen kann wie eine Matratze, dann könntet ihr euch überlegen einen Hundetrainer dazuzunehmen um etwaigen Feinschliff zu machen wie z.b. die Ängst zu bekämpfen, Ängste blockieren den Hund, da fällt eine Jalousie runter und der Hund wird unberechenbar - dh. ihr helft ihm damit indem ihr ihm zeigt wie man damit umgeht, aber davor geht es erst einmal um Grundgehorsam und Grundvertrauen das nach 2 Jahren herzustellen ist eine Mamutaufgabe, das gehört täglich trainiert, gelobt und auch mal erklärt, dass das Sitz - wenn ich das sage auch Sitz heisst und nicht unbedingt ein "wenn ich so tue als höre ich dich nicht - bin ich supa" (dann sind das nicht mehr so viele Einheiten die ihr zahlen müsst) . Das ganze "Nur" mit Hundetrainer zu machen wird einerseits sehr teuer, und andererseits, die 2 Jahre "fehlgehorsam" wischt du bei einem Hund nicht weg in 2-3 Tagen - das dauert Monate bis sich der Hund was sagen lässt.

Und andererseits gehört der Hund wirklich ausgelastet - denkenderweise und auch körperlicherweise - damit er die Energie nicht nur in seine Gedankenwelt verliert (mein Herrli, mein ein und Alles - beschützen, beschützen), denn mit einem komplett rohen Hund kann kein Hundetrainer arbeiten -den muss man erst einmal beibringen, das etwas "gut" ist, und etwas "nicht gut". Wenn der Hundetrainer dafür 50 Euro die Stunde verrechnet ist das rausgeschmissenes Geld (dafür gibts einen ganzen Kurs in Grundgehorsam).

Schon selten nicht mehr soviel Blödsinn gelesen... :roll::eusa_doh:


Hol dir ein kompetenten Hundetrainer der euch als Familie und euren Hund genau beobachten kann und euch somit besser helfen kann wie ein Forum.
 
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