Was macht einen Hund "reinrassig"?
Diskutiere Was macht einen Hund "reinrassig"? im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Ich habe eine Bekannte die meint, ein Hund sei nur reinrassig, wenn er Papiere besitzt. Es sind also nicht die Gene die ihn reinrassig machen ...
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Was macht einen Hund "reinrassig"? Beitrag #1
Ich habe eine Bekannte die meint, ein Hund sei nur reinrassig, wenn er Papiere besitzt. Es sind also nicht die Gene die ihn reinrassig machen , sondern ausschließlich die Papiere. Ich habe Hunde, die über alle Generationen reinrassige Eltern mit Papieren hatten und deren Nachkommen sind jetzt nach ihrer Meinung nicht reinrassig, nur weil sie den Zettel nicht besitzen. Eigentlich müßten es doch meiner Meinung nach die Gene sein und ich unterscheide zwischen reinrassig mit und reinrassig ohne Papiere.Sie nur, Reinrassige also mit Papieren und alles andere sind Mischlinge. Ich glaube , das ist ein Streitthema, es würde mich jedoch mal Interessieren wie ihr darüber denkt.
Petra, mit den reinrassigen Mischlingen
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Was macht einen Hund "reinrassig"?
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Was macht einen Hund "reinrassig"? Beitrag #2
Also ich denke wie du. Reinrassigkeit hängt m.M. mit den Genen zusammen.
Allerdings ist nur bei Hunden mit Papieren 100% gesichert, dass bei ihren Vorfahren auch wirklich keine andere Rasse dabei war, d.h. jedenfalls nicht seit diese Rasse bewusst gezüchtet wird, denn eigentlich sind alle Hunde Mischlinge. Irgendwann in der Vergangenheit hat es in jeder Ahnenreihe mal eine Kreuzung von verschiedenen "Rassen" gegeben, um diese eine bestimmte Rasse zu "kreieren".
Somit sind genau genommen alle Hunde Mischlinge. Früher legte man noch keinen Wert auf reine Rassen.
Die Papiere belegen, dass z.B. ein DSH nur DSH-Vorfahren hat (seit diese Rasse existiert).
Wenn die Eltern reinrassig (mit Papieren ist das ja dann sicher) sind und die Nachkommen keine Papiere haben, sind die kleinen dennoch reinrassig! Da bin ich mir 1000%ig sicher
Ich hoffe, ich konnte deine Frage in etwa verständlich beantworten - falls meine Aussage nicht vollkommen korrekt formuliert ist, bitte ich um Entschuldigung. Ich kenn mich im Fachchargon nicht aus. Das können dir andere sicher wesentlich besser erklären...
lg Geromina
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Was macht einen Hund "reinrassig"? Beitrag #3
Also erstmal man legte früher auch wert auf reinrassigkeit.
Und ja auch Hunde ohne Papiere aber mit reinrassigen eltern sind natürlich reinrassig werden aber als unerwünschte verpaarung angesehen und als sogenannte Bastarde bezeichnet. Bastard= Ohne beweißbare Herkunft.
Aber ohne Papiere sind sie dennoch keine Mischlinge. Das ist Falsch.
Sie sind Reinerbig. So drückt man das schön aus um Reinrassige mit Papieren und Reinrassige ohne Papiere zu unterscheiden.
Also deine Bekannte hatte unrecht.
Meine Familie züchtete lange Zeit Boxer. Wir haben immer mal wieder Junge abgegeben ohne Papiere obwohl die Eltern Papiere hatten. Diese Jungen waren reine Boxer.
Sie wurden als reinerbig bezeichnet.
Aber dennoch sie waren und sind immer noch reinrassige Boxer. Und so ist das bei allen Hunderassen.
Hoffe ich konnte helfen.
Mit freundlichen Grüßen BoxerWothan
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Was macht einen Hund "reinrassig"? Beitrag #4
Aber ohne Papiere sind sie dennoch keine Mischlinge. Das ist Falsch.
Sie sind Reinerbig. So drückt man das schön aus um Reinrassige mit Papieren und Reinrassige ohne Papiere zu unterscheiden.
Absolut Richtig
Rasse
Ein reinrassiger Mensch (hehe gibts gar nicht) ist ja auch kein Mischling nur weil er keinen Pass hat

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Was macht einen Hund "reinrassig"? Beitrag #5
Hallo. Ich finde auch, das man nicht nur an Hand der Papiere sagen kann, daß der Hund reinrassig ist oder nicht. Meiner ist auch ein reinrassiger Schäferhund. Er ist eben nur ein bißchen dunkler als andere. Aber da gibts ja auch x-verschiedene Sorten. Meiner hat übrigens auch keine Papiere. Aber deshalb kann niemand beurteilen, ob er jetzt reinrassig ist oder nicht. Ich weiß es, weil ich die Eltern von unserem kennengelernt hab. Und das sind eindeutig Schäferhunde.
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Was macht einen Hund "reinrassig"? Beitrag #6
naja,aber oft vererben sich gewisse Merkmale erst über ein paar Generationen...das die Eltern deines Hundes wie reinrassige Schäferhunde erscheinen,heißt noch lange nicht das Großeltern und Urgroßeltern reinrassig waren...
Man muss immer zwischen reinrassig und rassetypisch unterscheiden,und Papiere sind nunmal die einzige Möglichkeit nachzuweisen das der Hund über x Generationen reinrassig ist...
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Was macht einen Hund "reinrassig"? Beitrag #7
Ich muß Coma white recht geben wenn sie sagt das Papiere die einzige Möglichkeit sind eine " reinrassigkeit" zu bescheinigen , bzw zu beweisen. Jedoch wenn du zu einem Züchter gehst der den Nachwuchs auch ohne Papiere abgibt dir aber die Papiere der Eltern zeigen kann ist das , zumindest für dich wenn du nicht auf austellung gehst oder selbst züchten willst, genauso in ordnung. Auch dann weißt du das deiner reinrassig ist.
Jedoch muß dir der Züchter dann noch ein schriftstück mitgeben in dem er bescheinigt das beide Eltern papiere haben, die du natürlich vorher eingesehen hast. DAnn das die jungen gesund sind beim Tag der Abgabe.
Achja Zuchtbuchnummern der Eltern net vergessen.
Und andere Dinge die einem wichtig erscheinen kann man in dieses Schriftstück mit einfließen lassen.
MFG BoxerWothan
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Was macht einen Hund "reinrassig"? Beitrag #8
ein hund ist dann reinrassig wenn die elterntiere einer rasse sind. und davon die elterntiere auch. dass heisst oma labbi opa labbi sohn labbi. oma labbi opa labbi und tochter labbi. sohn und tochter. aber NIEMALS geschwister!!! ( inzucht!!) davon die welpn sin auch reinrassige labbis. hoffe dass du mir folgen konntest.
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Was macht einen Hund "reinrassig"? Beitrag #9
Reinrassig und "Inzucht" ,das ist sone Sache gelle.Kaum einer wirds zugeben,doch ab und an muß das wohl mal sein.Jedenfalls wurde das von aussagekräftigen "Usern" hier in anderen Threads schon bestätigt.
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Was macht einen Hund "reinrassig"? Beitrag #10
ein hund ist dann reinrassig wenn die elterntiere einer rasse sind. und davon die elterntiere auch. dass heisst oma labbi opa labbi sohn labbi. oma labbi opa labbi und tochter labbi. sohn und tochter. aber NIEMALS geschwister!!! ( inzucht!!) davon die welpn sin auch reinrassige labbis. hoffe dass du mir folgen konntest.
Es gibt viele Züchter die mit Inzucht züchten, das heißt noch lange nicht das die Hunde schlecht sind oder Behindert etc. man versucht einfach nur damit diese Linie beizubehalten und, also bevorzugte Charaktereigenschaften...und bevorzugte Arbeitswilligkeit. Oft wird das bei gebrauchshunden gemacht, aber ich habe auch schon gehört das es bei Retrievern auch nicht aus bleibt! Ich denke Inzucht gibt es in allen Vereinen, Rassen etc.
Rasse heißt für mich das mein Hund nur diese Eigentschaften und Merkmale einer jenen Rasse hat, ob dieser Hund dann Papiere oder nicht hat ist mir eigenlich egal. Unser Goldi hat keine Papiere, aber er hat einen Stammbaum und seine Eltern haben Papiere. Aber ich denke nicht das ein Hund der keine Papiere hat kein Rassehund ist... Nun ja die Meinungen gehen da etwas auseinander, ich war letztens mit meinem Mischling auf einem Mischlingswettbewerb. Da war eine Frau die mit ihrem Goldi teilgenommen hat, die Frau meinte das die Hündin keine Papiere hat und deshalb auch nicht Reinrassig ist....nun ja, wenn sie meint. Sie könnte schließlich auch einfach zum DRC gehen sich eine Registrierungnr holen, alle Bestimmugnen erfüllen (wenn der HUnd gesund ist) und dann dort auf Shows gehen (naja so einfach auch nicht aber okay)
Nun denn,
Gruß Nina
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Was macht einen Hund "reinrassig"? Beitrag #11
ein hund ist dann reinrassig wenn die elterntiere einer rasse sind. und davon die elterntiere auch. dass heisst oma labbi opa labbi sohn labbi. oma labbi opa labbi und tochter labbi. sohn und tochter. aber NIEMALS geschwister!!! ( inzucht!!) davon die welpn sin auch reinrassige labbis. hoffe dass du mir folgen konntest.
Hallo
Naja, das kann man so nicht sagen. Wenn aber die Mutter von der Oma eine andere Rasse gewesen ist, kann es sein, dass bei den Welpen genau diese Rasse hervortritt
100%ig sind halt Papiere...
Ich hab auch ein Jack Russell ohne Papiere, die Eltern waren beides Jackies, aber trotzdem sind manche Geschwister anders...
Lg
Jasmin
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Was macht einen Hund "reinrassig"? Beitrag #12
Ja, es stimmt schon, dass man bei vielen Rassen bis zu einem gewissen Grad mit Inzucht „arbeitet“ (Linienzucht). Jedoch sollten dabei keine Geschwister verpaart werden! Da geht es darum, dass ein Hund in einem Stammbaum eines Rassehundes öfter auftaucht( z.b. bei den Ur- oder UrUr Großeltern), und somit auch einen größeren Einfluss auf vererbte Gene hat. Ich finde, mit dem Grad der Inzucht sollte man aber aufpassen, denn es bedeutet einen Ahnenverlust und eine Verkleinerung des Genpools. Natürlich werden dadurch z.B. erwünschte Eigenschaften (z.B. Körperform, Fell, Farbe, Trieb) mit großer Wahrscheinlichkeit weitervererbt, aber es kann z.B. auch defekte Gene hervorbringen und auf lange Sicht erhöht sich die Anfälligkeit für Krankheiten!
LG
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Was macht einen Hund "reinrassig"? Beitrag #13
Reinrassig ist eindeutig dadurch nazuweisen, das ein Hund Papiere hat. Bedeutet allerdings nicht das ein Hund ohne Papiere nicht reiner Rasse ist.
Amelie ist auch reinrassig aber ohne Papiere weil sie fuer mich sowieso jede Austellung gewinnt dafuer brauch ich keine Papiere die mir das bestaetigen

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Was macht einen Hund "reinrassig"? Beitrag #14
Zu Inzucht nur soviel: Ohne Inzucht gäbe es keine Rassehunde.
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Was macht einen Hund "reinrassig"? Beitrag #15
Selbstverständlich kann auch ein Hund ohne Papiere reinrassig sein. Er muss es aber nicht, "nur" weil er reinrassig aussieht. Diese Rassereinheit sollen die Papiere belegen. Kauft man einen Hund ohne entsprechende Papiere nimmt man in Kauf ggf einen Hund gekauft zu haben der zwar dem Rassestandard entspricht, unter Umständen aber irgendwo einen Hund anderer Rasse unter seinen Vorfahren hat. Will man das ausschliessen bleibt wohl nur die Option einen Hund aus einer seriösen Zucht mit Papieren zu kaufen ( Ausnahme der von der Themenstarterin beschriebene Fall!).
Ich finde Rassezucht (mit Papieren) wichtig, aber ich kann auch gut mit Hunden ohne Papieren oder kunterbunten Mischlingen. Der Hund selber (Charakter, Gesundheit) steht für mich im Vordergrund, nicht die evtl Verbandszugehörigkeit. Papiere allein sind keine Garantie für gesunde und bestveranlagte Hunde.
Dennoch sehe ich die "Zucht" von so manchem selbsternanntem "Hobbyzüchter" (ohne Papiere, reinrassig oder auch Mixe) eher kritisch. Viel zu oft wird hier der Aspekt Wesen und Gesundheit zugunsten der Optik oder in Anbetracht der zu erwartenden Gewinnspanne beim Verkauf der Welpen schlichtweg vernachlässigt. Leidtragende sind hier in erster Linie immer die Hunde...
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