ich denke wirklich es wäre das beste wenn ich eine Therapie mache, daran hab ich nie gedacht.
Daran denkt man selbst so gut wie nie, weil man oft denkt, dass man sich sowieso nur anstellt und man sich eigentlich nur zusammen reißen müsste, was einem aber nicht gelingt...
Mir ging es zumindest so und da muss man erstmal selbst lernen, dass das nichts mit sich anstellen zutun hat, sondern es krankheitsbedingt so ist.
Wartet lieber mit der Neuanschaffung von Tieren und schau was für eine Therapie du brauchst.
Zum einen ist es durchaus kräftezehrend die Ärzte aufzusuchen und vor allem Dingen über das, was man da hat, auch gegenüber dem Arzt auch noch offen zu sprechen.
Und diese Kraft brauchst du für dich!
Je nachdem wie schwer es bei dir ist, ist auch mal eine stationäre Therapie im Krankenhaus von Nöten und da ist es besser, wenn du dich nicht auch noch drum kümmern müsstest, dass deine Tiere versorgt werden.
Mach das selbe Dilemma selbst Momentahn wegen den Depressionen, die ich schon seit meiner damaligen Ausbildung habe.
Dachte auch immer, läge an mir und ich stell mich nur an und hab mich irrsinnig lange gesträubt Hilfe zu suchen und letztlich ging es dann so weit Berg ab, dass nichts mehr ging...
Jetzt bin ich seit 3 Wochen Stationär, weil Ambulant nichts mehr bringen würde....
Mach nicht den selben Fehler, das geht nicht von selbst wieder weg.
Umso eher du in richtiger Behandlung bist, umso schneller wird es dir auch wieder besser gehen!