- Unerfahrener hat 2 bis 10 Fragen Beitrag #1
S
Spiritiel
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Ich wünsche Euch einen schönen Abend,
ich würde gerne Euer Wissen und Eure Erfahrung ergaunern. Tatsächlich aber weniger wegen mir als für unseren neuen WG-Bewohner.
Letzten Samstag hat meine Mutter vor dem Schuhgeschäft meiner Schwester einen Kater aufgegriffen. Er irrte durch die Fußgängerpassage, sichtlich eingeschüchtert und ununterbrochen am greinen. Meine Mutter, selber Katzenhalterin, konnte nicht anders als ihn in Obhut zu nehmen (ich persönlich bin bei der Entscheidung zwiegespalten -man nimmt ja nicht einfach jede Katze mit nach Haus-). Zuhause angekommen fraß der Kater erstmal zwei Schalen Trofu und Nafu leer und schlief dann nahezu einen Tag lang durch. Auch danach wirkte er schlapp. Meine Mom stellte ihn dann Giszmo (Kater) und Kid (Katze) vor. Giszmo war total verstört und verlaß den Kratzbaum nicht mehr und kackte auch nicht mehr. Kid war neugierig, doch fauchte sie der fremde Kater an und es wurde sogar aufs Blut gekämpft. Also isolation für den Fremden. Meine Mom fragte mich, ob ich den Kater zu mir nehmen würde, da sie alles einem Tierheim vorziehen würde. Wieder die Frage ob das Tierheim nicht besser wäre, aber man hört so viel.
Ruhig, zahm und sauber nahm ich an. Seitdem streift er durch unsere 78 qm2. Und nun versteht mich nicht falsch. Rettet den Tieger, schützt den Qualabären und stoppt Robbenschlachten, ich kenne diese Tiere nicht, aber bin dennoch ihr Freund. Aber ein Haustier? Ich bin der Meinung, nimm nur ein Haustier wenn du ihm bieten kannst was es braucht. Deshalb hatte ich auch nie eins. Whatever, zu meinen Fragen:
Meine Mom hat Steckbriefe ausgehangen, in zwei benachbarten Tierheimen Online-Anzeigen ausgehangen und morgen gehts zum Tierarzt (Untersuchung und) in der Hoffnung, dass er gechippt ist.
Noch jemand gute Vorschläge um den Besitzer zu finden?
Daraus folgt die Frage, wie erkenne ich den wirklichen Besitzer bzw, wenn ich den Besitzer finde, wie kann ich erkennen, dass Carter nicht nächste Woche wieder ausgesetzt wird?
Kann mir jemand Foren nennen, bei denen man auch privat Tiere vermitteln kann?
Auch wenn es momentan so aussieht, dass meine Mitbewohnerin Carter bei nichtauffinden seines Besitzers ihn gerne behalten würde (wobei noch dahingestellt bleibt ob sie in 2-3 Wochen auch noch so denkt).
Aber wenn es so kommen sollte, dass Carter bei uns bleibt, was habe ich(wir) zu beachten. Meine schlimmste Sorge, über die ich mir jeden Tag Gedanken mache, ist, dass er täglich ca. 16-18 Stunden auf sich selbst gestellt ist (wir Beide arbeiten und schlafen). Carter ist scheinbar zum Glück stubenkater. Mitten in Köln könnten wir ihn auch kaum rauslassen.
Ich habe mich hier schon ein wenig durchgelesen, Verschiedenes Spielzeug besorgt, Katzengras, Nafu und Trofu und eine Bürste. Aber ich habe so gut wie null Ahnung von Katzenbedürfnissen. Carter selber ist sehr, seehhr verschmust und hat anscheinend null Probleme mit uns und seinem neuen Umfeld (untreue Seele). Auch ist er alles andere als scheu. Wir hatten auch schon Besuch und Carter suchte den Kontakt. Er scheint Menschen gewohngt zu sein und auch ihre Nähe zu suchen.
Was für mich aber wieder ein Problem ist. Zwar können wir mittlerweile morgens die Wohnung verlassen, ohne dass er uns hinterhermaunzt und die Wohnung ist noch im Originalzustand wenn wir zurückkommen, aber...
Er stellt sich Nachts vor ihrer oder meiner Türe auf und maunzt fürchterlich um hereinzukommen. Habe hier gelesen, Katzen akzeptieren keine Tabuzonen. Ja, schön und gut, aber wenn ich ihn reinlasse turnt und miauzt er quer durchs Zimmer und raubt mir den Schlaf. GROSSES PROBLEM.
Kann ich ihm das abgewöhnen, bzw was interessanteres bieten?
Was ist, wenn wir den Besitzer nicht finden und ihn nicht vermittelt bekommen und ihn behalten? Es ist doch grausam ein so soziales Tier alleine zu halten, oder?
Ein zweites Tier (Katze, Hase, o.ä.) gäb ihn ein gemeinschftliches Gefühl (und würde mich/uns bei der unterhaltung des extrem fordenden Katers entlasten).
Viele Fragen, viel Text, hoffe es liest doch jemand. Meine Hauptfrage ist; was kann ich tun, damit Carter und ich uns in der selben Wohnung wohlfühlen? Appell an eure Erfahrung.
Und auch wichtig, gibt es eine für den Kater Streßfreie möglichkeit, herauszufinden, ob er generell keine anderen Katzen mag oder nur bestimmte?
Sollte jemand aus Frechen kommen und Carter oder den Besitzer kennen oder jemand Interesse an einem tollen wenn auch wahrscheinlich zeitaufwendigen Kater haben:
Carter (so nenn ich den fremden Kater) ist wohl so zwischen 3 und 5 Jahren alt. Er ist an der Unterseite komplett weiß, dichtes, weiches Fell. Schwanz, kleiner Teil des Rückens und Hals/Stirn sind getiegert. Seine Schnauze weist beige Flecken auf, was aussieht als kleckere er beim Essen.
Er ist sehr zutraulich, sehr verschmust (gerade wieder mit miau ankündigung auf meinen Schoß gesprungen). Er klettert mehr als er springt, was daran liegen kann, dass er das linke Hinterbein etwas selsam nachziegt (klärt sich morgen beim Tierarzt). Er maunzt sehr viel (ich als Laie denke er sucht die Aufmerksamkeit. Die Beiden Geschwisterkatzen meiner Mom sagen gar nichts, es denn sie kommen geziehlt zum steicheln, dann ist ein zögerliches Miau zu hören. Bestärkt mich in der Annahme, dass Carter sehr Menschbezogen ist). Er spielt nicht viel (wenn dann mit Plastiktüten oder lauten beweglichen Objekten) sondern sitzt oft 30-40 Minuten an einem Platz und beobachtet. Er ist sehr sauber (trotz der vielen Umzüge auf einmal erstaunlich).
Es würde mich sehr freuen seine (vermissenden) Besitzer zu finden. Oder einen fürsorglichen Adoptivvater mit den Möglichkeiten (ohne Gewähr da sich hier die Liebe zu dem Tier tagtäglich steigert).
Ich will auch nicht den Eindruck erwecken, das ich ihn um jeden Preis loswerden will. Aber wenn ihr oben erwähnte Fragen negativ für unsere haltungsmöglichkeiten beantwortet will ich ihm was möglichst besseres bieten.
Hilfesuchenden gruß
Spiritiel
P.S. Habe gehört, dass man bei zugelaufenen Katzen beim Tierarzt weniger zahlen muß. Braucht man dafür den Nachweis einer polizeilichen Anzeige (vermissten-, Fund- oder wie immer das heißt Anzeige)?
ich würde gerne Euer Wissen und Eure Erfahrung ergaunern. Tatsächlich aber weniger wegen mir als für unseren neuen WG-Bewohner.
Letzten Samstag hat meine Mutter vor dem Schuhgeschäft meiner Schwester einen Kater aufgegriffen. Er irrte durch die Fußgängerpassage, sichtlich eingeschüchtert und ununterbrochen am greinen. Meine Mutter, selber Katzenhalterin, konnte nicht anders als ihn in Obhut zu nehmen (ich persönlich bin bei der Entscheidung zwiegespalten -man nimmt ja nicht einfach jede Katze mit nach Haus-). Zuhause angekommen fraß der Kater erstmal zwei Schalen Trofu und Nafu leer und schlief dann nahezu einen Tag lang durch. Auch danach wirkte er schlapp. Meine Mom stellte ihn dann Giszmo (Kater) und Kid (Katze) vor. Giszmo war total verstört und verlaß den Kratzbaum nicht mehr und kackte auch nicht mehr. Kid war neugierig, doch fauchte sie der fremde Kater an und es wurde sogar aufs Blut gekämpft. Also isolation für den Fremden. Meine Mom fragte mich, ob ich den Kater zu mir nehmen würde, da sie alles einem Tierheim vorziehen würde. Wieder die Frage ob das Tierheim nicht besser wäre, aber man hört so viel.
Ruhig, zahm und sauber nahm ich an. Seitdem streift er durch unsere 78 qm2. Und nun versteht mich nicht falsch. Rettet den Tieger, schützt den Qualabären und stoppt Robbenschlachten, ich kenne diese Tiere nicht, aber bin dennoch ihr Freund. Aber ein Haustier? Ich bin der Meinung, nimm nur ein Haustier wenn du ihm bieten kannst was es braucht. Deshalb hatte ich auch nie eins. Whatever, zu meinen Fragen:
Meine Mom hat Steckbriefe ausgehangen, in zwei benachbarten Tierheimen Online-Anzeigen ausgehangen und morgen gehts zum Tierarzt (Untersuchung und) in der Hoffnung, dass er gechippt ist.
Noch jemand gute Vorschläge um den Besitzer zu finden?
Daraus folgt die Frage, wie erkenne ich den wirklichen Besitzer bzw, wenn ich den Besitzer finde, wie kann ich erkennen, dass Carter nicht nächste Woche wieder ausgesetzt wird?
Kann mir jemand Foren nennen, bei denen man auch privat Tiere vermitteln kann?
Auch wenn es momentan so aussieht, dass meine Mitbewohnerin Carter bei nichtauffinden seines Besitzers ihn gerne behalten würde (wobei noch dahingestellt bleibt ob sie in 2-3 Wochen auch noch so denkt).
Aber wenn es so kommen sollte, dass Carter bei uns bleibt, was habe ich(wir) zu beachten. Meine schlimmste Sorge, über die ich mir jeden Tag Gedanken mache, ist, dass er täglich ca. 16-18 Stunden auf sich selbst gestellt ist (wir Beide arbeiten und schlafen). Carter ist scheinbar zum Glück stubenkater. Mitten in Köln könnten wir ihn auch kaum rauslassen.
Ich habe mich hier schon ein wenig durchgelesen, Verschiedenes Spielzeug besorgt, Katzengras, Nafu und Trofu und eine Bürste. Aber ich habe so gut wie null Ahnung von Katzenbedürfnissen. Carter selber ist sehr, seehhr verschmust und hat anscheinend null Probleme mit uns und seinem neuen Umfeld (untreue Seele). Auch ist er alles andere als scheu. Wir hatten auch schon Besuch und Carter suchte den Kontakt. Er scheint Menschen gewohngt zu sein und auch ihre Nähe zu suchen.
Was für mich aber wieder ein Problem ist. Zwar können wir mittlerweile morgens die Wohnung verlassen, ohne dass er uns hinterhermaunzt und die Wohnung ist noch im Originalzustand wenn wir zurückkommen, aber...
Er stellt sich Nachts vor ihrer oder meiner Türe auf und maunzt fürchterlich um hereinzukommen. Habe hier gelesen, Katzen akzeptieren keine Tabuzonen. Ja, schön und gut, aber wenn ich ihn reinlasse turnt und miauzt er quer durchs Zimmer und raubt mir den Schlaf. GROSSES PROBLEM.
Kann ich ihm das abgewöhnen, bzw was interessanteres bieten?
Was ist, wenn wir den Besitzer nicht finden und ihn nicht vermittelt bekommen und ihn behalten? Es ist doch grausam ein so soziales Tier alleine zu halten, oder?
Ein zweites Tier (Katze, Hase, o.ä.) gäb ihn ein gemeinschftliches Gefühl (und würde mich/uns bei der unterhaltung des extrem fordenden Katers entlasten).
Viele Fragen, viel Text, hoffe es liest doch jemand. Meine Hauptfrage ist; was kann ich tun, damit Carter und ich uns in der selben Wohnung wohlfühlen? Appell an eure Erfahrung.
Und auch wichtig, gibt es eine für den Kater Streßfreie möglichkeit, herauszufinden, ob er generell keine anderen Katzen mag oder nur bestimmte?
Sollte jemand aus Frechen kommen und Carter oder den Besitzer kennen oder jemand Interesse an einem tollen wenn auch wahrscheinlich zeitaufwendigen Kater haben:
Carter (so nenn ich den fremden Kater) ist wohl so zwischen 3 und 5 Jahren alt. Er ist an der Unterseite komplett weiß, dichtes, weiches Fell. Schwanz, kleiner Teil des Rückens und Hals/Stirn sind getiegert. Seine Schnauze weist beige Flecken auf, was aussieht als kleckere er beim Essen.
Er ist sehr zutraulich, sehr verschmust (gerade wieder mit miau ankündigung auf meinen Schoß gesprungen). Er klettert mehr als er springt, was daran liegen kann, dass er das linke Hinterbein etwas selsam nachziegt (klärt sich morgen beim Tierarzt). Er maunzt sehr viel (ich als Laie denke er sucht die Aufmerksamkeit. Die Beiden Geschwisterkatzen meiner Mom sagen gar nichts, es denn sie kommen geziehlt zum steicheln, dann ist ein zögerliches Miau zu hören. Bestärkt mich in der Annahme, dass Carter sehr Menschbezogen ist). Er spielt nicht viel (wenn dann mit Plastiktüten oder lauten beweglichen Objekten) sondern sitzt oft 30-40 Minuten an einem Platz und beobachtet. Er ist sehr sauber (trotz der vielen Umzüge auf einmal erstaunlich).
Es würde mich sehr freuen seine (vermissenden) Besitzer zu finden. Oder einen fürsorglichen Adoptivvater mit den Möglichkeiten (ohne Gewähr da sich hier die Liebe zu dem Tier tagtäglich steigert).
Ich will auch nicht den Eindruck erwecken, das ich ihn um jeden Preis loswerden will. Aber wenn ihr oben erwähnte Fragen negativ für unsere haltungsmöglichkeiten beantwortet will ich ihm was möglichst besseres bieten.
Hilfesuchenden gruß
Spiritiel
P.S. Habe gehört, dass man bei zugelaufenen Katzen beim Tierarzt weniger zahlen muß. Braucht man dafür den Nachweis einer polizeilichen Anzeige (vermissten-, Fund- oder wie immer das heißt Anzeige)?
