Theorie - Mehrere Fragen

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  • Theorie - Mehrere Fragen Beitrag #1
TonicWater

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Ich mal wieder :)

Nun gut, ich hätte mal ein paar Fragen, die jedoch alle nur theoretisch sind. Die Ideen sind mir nur mal so zugeflogen, und jetzt würde ich gerne mal wissen ob sich das tatsächlich realisieren könnte, allerdings nur rein interessehalber.

1) Kann man eine Katze (Freigänger) so halten, dass sie nie die Wohnung betritt, ihr stattdessen jedoch eine Gartenhütte (mit Katzentür) einrichten?
Also dass die Katze ihre eigene "Wohnung" hat, mit Kratzbaum etc; aber eben nicht ins Haus darf? -Natürlich immer vorrausgesetzt, das man sich trotzdem gut um die Katze kümmert.

2) Wenn eine Katze eben in bestimmte Räume etc darf, kann man das Katzenklo auch außerhalb des Hauses hinstellen, also z.B. Balkon oder terrasse?? aber eben geschützt)

Würde mich echt mal interessieren. :)
LG TonicWater
 
  • Theorie - Mehrere Fragen Beitrag #2
von TonicWater:
1) Kann man eine Katze (Freigänger) so halten, dass sie nie die Wohnung betritt, ihr stattdessen jedoch eine Gartenhütte (mit Katzentür) einrichten?
Also dass die Katze ihre eigene "Wohnung" hat, mit Kratzbaum etc; aber eben nicht ins Haus darf? -Natürlich immer vorrausgesetzt, das man sich trotzdem gut um die Katze kümmert.

2) Wenn eine Katze eben in bestimmte Räume etc darf, kann man das Katzenklo auch außerhalb des Hauses hinstellen, also z.B. Balkon oder terrasse?? aber eben geschützt)

Aber wozu das alles, wenn es doch eine Freigängerkatze ist?

Man hält die Katze, wenn man sie neu hat, erstmal 3 -5 Tage in der Wohnung, damit sie weiß, wo sie hingehört.
Dann lässt man sie raus...und füttert sie 2x oder mehr...je nachdem wie sie es gewohnt ist, am Tag...
Und um alles andere brauchst du dir keine Gedanken machen..Unterschlupf kannst du ihr ja in einem Überdachten Stück eures Grundstückes ermöglichen, aber Kratzbaum o.ä..ist in der Natur schon gegeben ;)!!
Erst als meine Mauzi alt und krank wurde...war sie wieder viel im bei uns im Haus!!

Das sind meine Erfahrungen mit meiner Mauzi ;)!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Theorie - Mehrere Fragen Beitrag #3
Erstmal: danke für die Antwort! :)
Heißt das, ein Freigänger braucht praktisch nur ein Dach über'n Kopf (und das muss nichtmal das Haus sein) und eben Zuwendung?? -Ich hab mir das immer so kompliziert vorgestellt, aber eigentlich wäre das was du erklärt hast, ja nur logisch... Wobei ich aber gehört/gelesen habe, dass man die Katzis etwas länger in der Wohnung lassen muss, weil die ja so lange brauchen um sich umzugewöhnen. -Aber das war ja nicht die Frage ;)
Nochmal vielen dank

Liebe Grüße
TonicWater
 
  • Theorie - Mehrere Fragen Beitrag #4
Also unsere Freigängerin..brauchte zumindestens all dies die ganzen Jahre nicht...sie hatte ein Plätzchen unter unserer Terasse, da hatte sie auch Ruhe, da unser Hund ja das Grundstück vor "Eindringlingen" schützte...also kamen auch nie andere Miezen ;)!!
Bekam täglich ihr Futter (ebend immer wenn sie da war, kam vor das sie Tagelang gar nicht kam)..und streicheleinheiten, wenn sie wollte!!

Das die Eingewöhnzeit länger sein soll glaub ich dir, kommt aber mit Sicherheit auch auf das Alter an...unsere brauchte gar keine.

Sumasumarum...war sie eh überall zu Hause..und fraß sich über all mal durch...das ist das schöne auf´m Dorf ;)!!
 
  • Theorie - Mehrere Fragen Beitrag #5
Ich würde es toll finden, wenn du ihr eine eigene kleine Wohnung herrichtest. Warum soll eine Freigängerkatze nicht auch eine Rückzugsmöglichkeit haben, einen schönen warmen Schlafplatz usw.

Meinen wildlebenden Katzen hab ich eine große Hundehütte gekauft und 2 Transportboxen mit ner Decke drin reingestellt. Obendrauf noch ein Brett und noch eine dicke Decke. Sie haben es dankend angenommen und waren, wenn es regnete, den ganzen Tag drin. Und jede von den 6 hatte ihren eigenen Fressanpf.
 
  • Theorie - Mehrere Fragen Beitrag #6
Das ging bei uns nicht...wie gesagt Schlafplatz hatte sie ja..unter der Terasse...aber Futterschälchen rausstellen und dort stehen lassen...nee, das andere hätte Miezen, Mader, Ratten alles angezogen, da wäre unser Hund verrückt geworden :D.
Konnten sie nur füttern, wenn sie mauzend vor der Tür stand..hat 18 Jahre wunderbar geklappt!! ;)
 
  • Theorie - Mehrere Fragen Beitrag #7
Also ich bin ja absolut kein Spezialist für Freigängerkatzen, aber ich bekomme im Bekanntenkreis und bei Nachbarn so einiges mit.

Will mal eine Geschichte erzählen. Die ereignete sich genau so bei den Nachbarn meines Bruders:

Also, die Leute schafften sich 2 "ach ja soooooo süsse" Kitten an. Und die ersten paar Wochen waren die niedlichen kleinen natürlich im Haus.
Man sah die Leute auch immer mit den beiden kuscheln und spielen.
Eines Tages fuhr ich dann wieder mal zu meinem Bruder zu Besuch und plötzlich gab es in dem Garten ein Katzenhaus. Zugegebenermaßen ein sehr schönes. Zufällig kamen die Nachbarn dann mal raus und ich erkundigte mich nach den beiden Katzen.
Und was bekam ich da zu hören: Ne...., die machen ja alles kaputt, so geht das nicht mehr weiter, die haben jetzt ihr Gartenhaus und das muss reichen. Das Futter steht in der Garage....:evil:
Ich habe mir jegliche Diskussion erspart, hätte sowieso nichts genützt. Mein Bruder und ich waren dann noch länger im Garten und auf einmal kamen die beiden Katzen angeflitzt und haben erstmal mit uns wie verrückt geschmust.
Dann sind sie vor die Terrassentür der Besitzer gelaufen und saßen draußen und haben an der Tür gekratzt und jämmerlich gemaunzt:(
Sie wollten ganz offensichtlich rein, aber die Leute saßen auf der Couch und haben ferngesehen und die beiden einfach ignoriert. Und die Tür blieb verschlossen....Mein Bruder meinte, das geht jeden Tag so.:(
So schnell kann es sich ändern mit der Katzenliebe.
Ich bin sicher, die beiden bekommen nur allerfeinstes Futter und wie gesagt, dieses Katzenhaus sieht richtig teuer aus..
Aber Liebe bekommen sie offensichtlich nicht:(

Von Bekannten kenne ich 2 Freigängerkatzen, die wären nur mit einer Schutzhütte und ein paar Streicheleinheiten auch nicht zufrieden. Die kommen nämlich jeden Abend nach Hause und schlafen im Bett;)

Aber Deine Frage war ja sowie nur theoretisch gemeint....;)

Aber ich würde eine neue Katze doch etwas länger im Haus halten als 3-5 Tage...., man sagt doch immer 4-6 Wochen...., aber kommt wohl auch auf die einzelne Katze an.
 
  • Theorie - Mehrere Fragen Beitrag #8
Ich würde mal sagen, dass ist dann wie bei den (gut gehaltenen) Bauernhofskatzen?

Also da kenne ich schon auch mehr oder weniger "glückliche" Exemplare...
Aber grundvoraussetzungen wären, dass die Katze(n) nie ins Haus durfte. Auch zur Eingewöhnung nicht.
Einmal rein - immer rein!

Katzenklo und Kratzbaum sind dann in der Tat überflüssig ;)
Es geht, gar keine Frage. Aber bei schlechtem Wetter oder wenn es richtig kalt ist - wer hat dann Zeit mit den Katzen zu kuscheln?

Und zu solchen Katzen wird es nie das Verhältnis geben wie zu Katzen, die immer Zugang zu dir haben...!

Meine erste Katze war auch so eine - zugelaufen, zugefüttert und ihr Leben lang scheu. Aber irgendwie doch glücklich.
 
  • Theorie - Mehrere Fragen Beitrag #9
Meine war zutraulich, verschmust, leckte mir das Gesicht ;)!!
Im Winter bzw. bei kaltem Wetter hatte sie ihre anderen Katzenfreunde...und sie waren in der Dorf-Scheune...wollte sie allein sein..konnte sie ja unter die Terasse.
Aber Blackcat hat recht...meine Mauzi habe ich auch nie an unser Haus gewöhnt..sie war da, wurde nie reingelassen (und wenn wollte sie gleich wieder raus) und kam immer wieder zurück ;)!
 
  • Theorie - Mehrere Fragen Beitrag #10
Mit jeder Katze funktioniert das definitiv nicht. Tierheime und Tierschutzvereine suchen aber häufig Plätze für scheuere Katzen auf Reiterhöfen und dergleichen. Solche Katzen wären für die Art Haltung geeignet. Aber eine zutrauliche, schmusebedürftige Katze hält sich nun mal am liebsten bei ihrem Dosenöffner auf und würde unter den Umständen seelisch verkümmern.

Die Eingewöhnungsphase müsste dann im Gartenhäuschen abgehalten werden.
 
  • Theorie - Mehrere Fragen Beitrag #11
Nochmal vielen Dank für eure Antworten.
allerdings stellt sich mir jetzt nurnoch die Frage, wie man eine Katze eingewöhnt, die -wie z.B. Blue_Angel erzählt hat- in einer Hundehütte oder etwas ähnlichem leben? -Man kann die Katze jawohl nicht mehrere Wochen lang da rein sperren, oder??? :eusa_think:

Freue mich auf eure Antworten,
TonicWater
 
  • Theorie - Mehrere Fragen Beitrag #12
Normalerweise leben solche Katze ja auf einem Hof und da findet sich gewöhnlich was: Schuppen, Gartenhaus, Stall...

Recht viel länger als eine Woche braucht es meistens eh nicht, danach evt. noch eine Weile nachts, das ist alles.
 
  • Theorie - Mehrere Fragen Beitrag #13
Ja....

Aber weil ja Blue_Angel geschrieben hat, ihre hat in einer Hundehütte gelebt.... :eusa_think:

*nachdenk*
TonicWater
 
  • Theorie - Mehrere Fragen Beitrag #14
Frage mich auch, warum sie in einer Hundehütte gelebt haben und nicht ins Haus durften...

Aber es waren wohl wildlebende Katzen, wenn ich es recht verstanden habe. Also scheue Streuner, mit Unterschlupf und Futterplätzchen...

Das kann man ja mit einem Freigänger, der irgendwohin gehört, nicht vergleichen.
 
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