Danke fürs Daumendrücken.
Ja, ich bin gut aufgeklärt und weiß, dass auch jede 20. Maus dort (obwohl der TA sehr erfahren ist und der Mäusedoc in Hamburg sein soll) an den Risiken der Narkose (Isofluran-Inhalationsnarkose) versterben kann, rein statistisch.
Andererseits weiß ich auch, dass meine Jungs 26 Tage bei ihrer Mutter geblieben sind, lang gesäugt wurden, gut im Futter stehen und ansonsten bei mir keinen Stress haben. Noch gab es keine wirklichen Streitereien, mal ein kurzes Gebalge mit Fiepen um Kürbiskerne, aber keine anderen Streitigkeiten als bei den Mädels.
Ich sehe es so: Natürlich hoffe ich, dass alle es überstehen und gehe auch davon aus, weil ich alles dazu tue. Wenn es jemand nicht übersteht, weiß ich nicht, ob dieses Mäuschen nicht von Natur aus schwächer war und vielleicht auch sonst nicht älter als ein paar Monate geworden wäre. Auf jeden Fall gehe ich auf Nummer sicher, dass die Überlebenden dann später ein schönes Leben mit den Mädels haben. Hätte ich die schwangere Mäusemama nicht aufgenommen, wären sie vermutlich allesamt Schlangefutter geworden und dabei sind sie soooo süß (z.T. sind langhaarige dabei, das ist zwar Qualzucht, aber sie wurden ja nicht gezüchtet, sondern sind ein Unfall und sehen super schnuckelig aus).
Sollte ich für den Rücktransport eigentlich eine Kinderwärmflasche mit in den Transportkäfig legen? Oder lieber nicht? Alternative wäre, die Transportbox in einen Stoffbeutel und in den die Wärmflasche, damit sie es schön warm haben. Ist ja schon etwas kälter geworden und im November wird es ja noch schlimmer. Um 10.00 werde ich sie abgeben und soll sie dann irgendwann nachmittags abholen, wenn sie wieder fit sind.
Gruß, Melanie