Laufradsüchtig

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  • Laufradsüchtig Beitrag #1
Nono

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huhu zusammen!

Habe meiner kleinen vor ein paar Wochen ein WW gekauft seit dem ist sie nur noch am rennen! Sie steht so gegen 20 uhr auf und morgens wenn ich zur arbeit gehe ist sie immernoch da drin! Natürlich isst sie zwischen durch auch was und trinkt! Aber immer wenn ich darein gucke läuft sie! Auch wenn sie im auslauf ist und ich ihr WW mal mit darein tu geht sie nur da rein und rennt!

Machen eure das auch ?

Gruß
 
  • Laufradsüchtig Beitrag #2
Sorry, falls du das in einem anderen Thread schon mal beantwortet hast:
Wie groß ist denn dein Käfig, welche Beschäftigungsmöglichkeiten hat der Hamster (außer dem Rad)?
 
  • Laufradsüchtig Beitrag #3
Hallo Nono

mein hamster macht das auch seit er ein wodent wheel hat vielleicht finden die hamster diese laufräder besonders toll,dabei hat meiner einen großen
käfig und jeden abend 2 stunden auslauf,was mich nur wundert mein dsungi
ist auch tagsüber oft aktiv ist das für einen dsungi normal?
 
  • Laufradsüchtig Beitrag #4
huhu!
Also hab jetzt nen neuen größeren Käfig! 100x50x40 !
Also die kleine hat ein sandbad, wurzeln, stöcker (äste), Korkröhren, ebenen zum hin und her laufen! Joa das wars glaub ich!
 
  • Laufradsüchtig Beitrag #5
Mein Dicker ist erst vor kurzem in ein Terrarium gezogen und vorher hatte er ein großes Laufrad, dass man im Käfig einhängen konnte. Im Terrarium ging das natürlich nicht, also habe ich ihm ein Rodipet Holzlaufrad besorgt... jedoch war er nun 2 Wochen ohne. Ich habe das Gefühl gehabt, dass er richtig deprimiert deswegen war. :(

Ich habe auch schon in einem Buch gelesen, dass Hamster laufradsüchtig werden können. Soll aber nicht schädlich sein... :eusa_think:
 
  • Laufradsüchtig Beitrag #6
Das Tierspital Bern hat eine zweijährige Studie durchgeführt und herausgefunden, dass es keine Laufradsucht gibt :roll:

Ein Hamster läuft in freier Wildbahn bis zu 11 km pro Nacht, eine solche Strecke kann er ja quasi nur im Laufrad zurücklegen!

Außerdem ist es für einen Dsungaren völig normal, dass er sich auch nachmittags mal blicken lässt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Laufradsüchtig Beitrag #7
Was war das denn für eine Studie? Hast du da vielleicht eine Quellenangabe/Link dazu?
 
  • Laufradsüchtig Beitrag #9
Also so wie ich das bisher immer verstanden habe, geht es bei diesem ewigen Laufrad-Gerenne ja nicht darum, ob das viele Laufen schädlich für den Hamster ist. Sondern stundenlanges Radlaufen kann - so wie z.B. ewiges Gitterknabbern - ein Zeichen dafür sein, dass der Hamster zu wenig Beschäftigung/Platz hat.

Es ist die Frage, was genau man unter "Laufradsucht" versteht.
Stundenlanges Laufen im Rad? Dann existiert das Phänomen natürlich schon. Wenn man es so definiert, dass gelaufen wird, obwohl es dem Hamster schadet, dann sagt die Studie (die du zitiert hast) nein. Wobei es vermutlich, wenn man es streng sieht, sowieso Blödsinn ist, bei Hamstern von einer "Sucht" zu sprechen.
 
  • Laufradsüchtig Beitrag #10
Auch in einem riesengroßes Aquarium mit vielen Beschäftigungsmöglichkeiten kann ein Hamster schonmal eine ganze Nacht im Laufrad verbringen.

Es ist so, dass ein Syrischer Goldhamster in der freien Natur eine unglaubliche Strecke zurücklegt, teilweise bis zu 11km pro Nacht. Da Hamster sich jetzt nur noch ihr Futter auf einer hoffentlich wenigstens einen Meter langen und 40cm breiten Fläche suchen müssen, sie aber genetisch dem wilden Goldhamster noch sehr ähnlich sind, brauchen sie etwas, mit dem sie ihren Bewegungsdran ausleben können. Und das können sie halt nur mit einem artgerechten Laufrad wie dem WodentWheel.

Aber mit dem Gitternagen hast du schon recht und ich möchte nicht bestreiten, dass es ein Hamster in einem kleinen (!) Käfig/Aquarium nicht auch aus Langeweile tut.
 
  • Laufradsüchtig Beitrag #11
  • Laufradsüchtig Beitrag #12
Mir ist nur nicht ganz klar, warum diese Studie zeigen soll, dass es keine Laufradsucht gibt? Da steht leider nicht mal, was sie unter Laufradsucht verstehen...
Aber dass ein hochschwangerer Hamster nicht im Laufrad läuft, kann doch einfach daran liegen, dass er zu schwach dafür ist. Warum spricht das gegen eine Laufradsucht? Versteh ich nicht.

Was versteht ihr denn unter Laufradsucht?
 
  • Laufradsüchtig Beitrag #13
Naja, eine Sucht (oder, wie es neuerdings genannt wird, eine Abhängigkeit) ist ja eine klar definierte Sache ;)

Das Zitat ist von Wikipedia geklaut:

Die WHO definiert Abhängigkeit als „einen seelischen, eventuell auch körperlichen Zustand, der dadurch charakterisiert ist, dass ein dringendes Verlangen oder unbezwingbares Bedürfnis besteht, sich die entsprechende Substanz fortgesetzt und periodisch zuzuführen.“

Ein schwangerer Hamster, der süchtig nach seinem Laufrad wäre, würde laufen, auch, wenn er seine Babys dadurch gefährdet und auch ein Hamster, der gerade geworfen hat würde laufen, auch, wenn er dadurch seine Kleinen vernachlässigen würde. Ein Drogensüchtiger z.B. treibt auch schonmal Menschen in den Ruin, die er eigentlich liebt, um damit seine Sucht zu finanzieren. Man ist dadurch quasi fremdgesteuert, man ist nur noch von der Droge gesteuert, und der Hamster in diesem Fall nur noch von dem Laufrad, und nicht von den eigenen Gedanken, Wünschen, Gefühlen. Selbst wenn man wollte, man kann es nicht lassen.

Ergo würde also ein schwangerer Hamster, sofern er süchtig wäre, keine Rücksicht auf seine Umstände nehmen.
 
  • Laufradsüchtig Beitrag #14
Das Problem dabei ist, dass die WHO-Definition sich auf MENSCHEN bezieht ;)
Bei einem Hamster kann man ja schlecht von einem "seelischen Zustand" und von Gedanken und Gefühlen sprechen.

Mir gehts nicht darum, was eine Sucht allgemein ist, sondern wie ihr konkret "Laufradsucht" bei einem Hamster definieren würdet?
 
  • Laufradsüchtig Beitrag #15
Mh, man weiß ja nicht, inwiefern Hamster Gedanken haben und etwas fühlen, wie z.B. einen Zwang.

Naja, auf jeden Fall würde ich das bei einem Hamster so definieren, wie ich es geschrieben habe. Der Hamster hat den Zwang, in seinem Laufrad zu rennen, ist dadurch fremdgesteuert und nimmt keine Rücksicht auf seine Trächtigkeit oder seinen Nachwuchs (wobei man bei Nachwuchs sowieso das Laufrad erstmal entfernen sollte).

Dies ist aber ja nicht der Fall, was auch für mich beweist, dass ein Hamster nicht süchtig nach seinem Laufrad sein kann.
 
  • Laufradsüchtig Beitrag #16
ok, Definition hab ich jetzt endlich kapiert ;)

Ich behaupte nicht, dass so eine Laufradsucht existiert, hab keine Ahnung. Das nur mal vornweg.
Aber in der Wissenschaft ist es nun mal so, dass man nicht beweisen kann, dass ein Phänomen nicht existiert. Nur weil die Hamster aus dieser Studie sich nicht so verhalten haben, dass man von Laufradsucht sprechen kann, belegt das ja nicht, dass es die Laufradsucht nicht gibt!
Wenn ich 20 Menschen eine Woche lang beobachte und ihnen dabei Alkohol zur Verfügung stelle, und dann nach Ablauf der Zeit keiner von ihnen alkoholsüchtig geworden ist, heißt das dann, dass Alkoholismus nicht existiert? Nein.

Dazu gibt es ein sehr schönes Zitat: "You can´t prove a negative." (Steve Novella)
Die Beweislast liegt bei denjenigen, die behaupten, es gäbe das Phänomen. Das heißt, solange es keine Untersuchungen gibt, bei denen Laufradsucht auftritt, kann man es weder ablehnen noch annehmen.

So, das war erst mal genug Klugscheißerei von mir ;) Ich geh jetzt erst mal Kaffee trinken.
 
  • Laufradsüchtig Beitrag #17
Wenn ich 20 Menschen eine Woche lang beobachte und ihnen dabei Alkohol zur Verfügung stelle, und dann nach Ablauf der Zeit keiner von ihnen alkoholsüchtig geworden ist, heißt das dann, dass Alkoholismus nicht existiert? Nein.

Der Vergleich hinkt etwas, denn es wurde ja danach nichts mehr getan, um zu beweisen, dass es das nicht gibt. Es ist ja auch nicht so, dass den Hamstern einfach ein Laufrad zur Vefügung gestellt wurde und dann nichts mehr getan wurde. Sie wurden ja verpaart, das Weibchen wurde schwanger, lief dann nicht mehr im Laufrad, was es allerdings getan hätte, wäre es süchtig.

Im Zeitraum von einer Woche entwickelt sich wohl auch in den seltensten Fällen eine Sucht, aber ich möchte dein Beispiel jetzt auch nicht vollkommen zerrupfen ;)
 
  • Laufradsüchtig Beitrag #18
Mein Beispiel war absichtlich etwas überspitzt dargestellt, um die Grundidee zu veranschaulichen, dass man nicht die Nicht-Existenz eines Phänomens experimentell nachweisen kann.
Wenn dir eine Woche zu wenig ist, erweitere ich mein Beispiel hiermit auf 1 Jahr plus die weiblichen Teilnehmerinnen der Studie bringen in diesem Zeitraum ein Kind auf die Welt. Jetzt müsste sich bei einigen eine Alkoholsucht entwickeln, sonst existiert Alkoholismus nicht, oder was?
 
  • Laufradsüchtig Beitrag #19
Naja, Menschen fangen ja meistens unter irgendwelchen psychischem Stress an zu trinken, und eine Alkoholsüchtige würde wohl nicht mit dem Trinken aufhören, wenn sie schwanger wäre. Ich denke, das kann man nicht vergleichen.

Aber: Ich habe natürlich nicht an dieser Studie teilgenommen und kann dir die Frage, worauf das Ergebnis jetzt genau beruht, nicht beantworten. Vielleicht solltest du mal eine E-Mail an diese Uni schreiben, vielleicht antworten sie dir ja sogar ;)
 
  • Laufradsüchtig Beitrag #20
Mir geht es doch gar nicht darum, worauf das Ergebnis beruht, sondern (zum 3. Mal), dass eine solche Studie nicht beweist, dass das Phänomen nicht existiert.

Aber wenn die Studie von jemandem mit einem "Dr." vor dem Namen stammt, dann müssen die ja recht haben *ironie aus*.
 
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