Dann wünsche ich Dir viel Glück bei deiner ehrenamtlichen Tätigkeit und versuche dich, aus allem rauszuhalten
Kann den anderen nur zustimmen, bin seit ca. 4-5 Jahren ehrenamtlich tätig. Anfangs war alles ok und ich ging zufrieden mit den Hundis, doch mit den Jahren, wenn man immer öfter dort ist und alles besser kennt und vieles mitbekommt, sieht man das Thema Tierschutz und Tierheim mit anderen Augen - leider.
Auch ich mußte feststellen, daß Hilfe z.T. erwünscht ist, aber man darf nichts sehen, hinterfragen, usw. sonst gibt es Ärger. Was bei uns besonders schlimm ist, ist die Machtrangelei unter den Vorständen, unter den Pflegern, Pfleger gegen Ehrenamtliche, usw. Teilweise haben wir das Gefühl, sie wollen uns regelmäßige Ehrenamtliche nicht, denn wir bekommen zu viel mit.
Vor einem Jahr gab es Zoff bei den Hunden, man hatte das Gefühl, man wollte die regelmäßigen Gassi-geher vergraulen, hat sich mittlerweile etwas gelegt. Nun sind die Katzen dran, da wird gemobbt bis zum geht nicht mehr, momentan darf man am Tag nur 1x in ein Katzenzimmer (früher konnte man im 1/2 Stunden-Rhythmus die Katzenzimmer wechseln, natürlich immer mit Hände waschen dazwischen). Dann dürfen sich die Katzenstreichler nicht mehr untereinander unterhalten (verstehe das einer wer will), es wird unterstellt, dass man nur streichelt um anzugeben (??) und das man gar kein Interessse an den Katzen hat, sondern nur am Tratschen. Also es ist echt übel zur Zeit und die armen Katzen verstehen die Welt nicht mehr, sie schreien sich die Seele aus dem Leib, weil sie doch sonst fast täglich gestreichelt wurden, nun müssen sie warten und warten.
Ich war schon öfter soweit, daß ich mit meiner ehrenamtlichen Tätigkeit aufhören wollte, aber nach so langer Zeit kennt man fast alle Tiere und man kann sie nicht im Stich lassen, obwohl es manchmal echt schwer ist, dort hinzugehen.
Es ist echt traurig, es gibt bestimmt Tierheime, oder im Tierschutz tätige Organisationen, die froh wären, wenn sie viele ehrenamtliche Helfer hätten. Und wenn es welche gibt, die in der guten Situation sind, treten sie sie (die Helfer) mit Füßen. So ist es jedenfalls in dem Tierheim, in dem ich bin.