Angststörungen

Diskutiere Angststörungen im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Ich habe eben eine DVD geschaut, in der eine tirärztin über Angststörungen bei Hunden sprach. Als sie auf die Symptome zu sprechen kam, bin cih...
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  • Angststörungen Beitrag #1
Felomina

Felomina

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Ich habe eben eine DVD geschaut, in der eine tirärztin über Angststörungen bei Hunden sprach. Als sie auf die Symptome zu sprechen kam, bin cih hellhörig geworden. Ich wieß, dass ich einen unsicheren HUnd habe, das war shcon von anfang an so, ist aber mit de Zeit etwas besser geworden. Aber diese Tierärztib erwähnte als Symptome für Angststörungen häufiges schlecken und knabbern an Pfoten und beinden. und das macht meine hündin. Mir ist das zwar aufgefallen, aber ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht. Als Ursache für Angsstörungen wurde (u.A.) eine schlechte Sozialisierung genannt. Und wenn cih jetzt im Nachhinein so darüber nachdenke hat meine Kleine wahrscheinlich wirklich keine bzw. nur eine schlechte Sozialisierung genossen. Wir haben sie erst im Alter von 10 Wochen bekommen und uns danach bemüht, ihr viel zu zeigen, aber das was vorher vermutlich nicht passiert ist konnten wir dadurch nicht wett machen. und wie gesagt, sie ist ziemlich unsicher, vor allem fremden Hunden gegenüber, durch die Hundeschule hat sich das verbessert aber es ist immernoch ziemlich schlimm. Außerdem ist sie auch sonst schnell verwirrt und reagiert dann ängstlich. Nun mach ich mir etwas Sorgen, weil sowas ha schon als Krankheit bezeichnet werden kann. Was kann ich tun, um ihr mehr Sicherheit zu geben? Und könnt ihr mir vielleicht allgemein etwas mehr über Angststörungen sagen?
lg
P.S.:Ich wusste nicht genau, ob dieses Thema hierher soll, oder eher zu "Gesundheit". Wenns nicht passt einfach verschieben.
 
  • Angststörungen Beitrag #2
Hallo Felomina,

um Dir eine genaue Antwort auf Deine Fragen geben zu können müsste ich wissen was Du genau unter dem Begriff Angststörung verstehst. Das ist ein Überbegriff für verschiedene Verhaltensaufälligkeiten.
Zudem bräuchte ich noch genaue Beschreibungen von den jeweiligen Situationen in denen Dir das Verhalten aufgefallen ist.
Welche DVD war das denn? (neugieron)

Grüße
Elstertier
 
  • Angststörungen Beitrag #3
Die DVD heißt "Von der Hand in die Welt". Das sind drei DVD´s auf der ersten geht´s um Welpenzuch und -aufzucht udn die anderen zwei beschäftigen sich mit dem Verhalten von Hunden. Ich hab gerade nochmal geschaut, also diese TÄ beschreibt das so, dass der Hund einen zu hohen Rang in der Familie hat und somit Sachen entscheiden soll, die er nciht entscheiden kann und dadurch unsicher wird.
Als Anzeichen wurden verschiedene Punkte genannt, wie eben das Pfotenschlecken, das macht meine Hündin ziemlich oft, vor allem wenn wir abends alle zusammensitzen und sie eigentlich wieter keiner beachtet liegt sie da und schlewckt bzw knabbert an ihhren Pfoten. Ich hielt das bis jetzt für lange Weile, aber scheinbar hat es doch eine tiefere bedeutung. Außerdem ist sie allgemein ich will nicht sagen ängstlich, vll eher vorsichtig/zurückhaltend. neuen Sachen gegenüber ist sie immer ziuemlich skeptisch, bis sie einem fremden Hund traut vergehen manchmal Wochen (z.B. in der hundeschule, da waren letzte Woche drei neue Hunde, die hat sie nicht aus den augen gelassen, hat sie die ganz zeit beobachtet, aber nicht neugierig, sondern mit zurückgelegten ohren und eingekniffenen Schwanz, obwohl die Hunde viel jünger waren als sie). Und wenn man mal mit ihr schimpft geht sie sofort in die defensive, sobald man nur ein gaaaanz kleines bisschen genervt ist duckt sie sich gleich. Das sieht aus, als hätte sie Angst geschlagen zu werden, obwohl ihr nie jemand was getan hat. Es ist eher so ein allgemeines "vorsichtig-sein". So als könnte ständig was um die ecke kommen und sie angreifen. Das ist aber nicht immer so, aber phasenweise. Also ich will damit sagen, es beschränkt sich nicht auf ein bestimmtes Ding (z.B. Staubsauger-obwohl sie den auch nicht mag) sondern ist so allgemein....mhh...das ist schwer zu beschreiben, ich hoffe mal du weißt was ich meine=)
lg
 
  • Angststörungen Beitrag #4
Hey,
weiß dazu niemand noch etwas? Ich mache mir echt Sorgen, umso mehr ich lese umso größer erscheint mir die Wahrscheinlichkeit, dass mein hund sowas hat. Klar könnte ich zum TA gehen, aber ich weiß nie, wen ich erwische(in der Praxis arbeiten ein Mann und seine Tochter). Und wenn ich den mann erwische wird mir das nicht viel bringen, weil der sich soweit cih weiß mit der Psyche von Tieren nicht allzu gut auskennt. Außerdem kann cih das meinen Eltern nicht erzählen. Die erklären mich für verrückt, weil Feli ja nicht wirklich krank erscheint. Ich hab jetzt was von einer Pheromontherapie gelesen, bei der beruhigende Duftstoffe verteilt werden. Kann mans o etwas auch selbst machen oder geht das nur über den TA? Bitte schreibt!
lg
 
  • Angststörungen Beitrag #5
Hallo,

wie alt ist denn dein Hund jetzt? Was heißt "erst mit 10 Wochen" bekommen?Welpen werden i.d.R. nie vor 8 Wochen abgegeben...
Ich habe selbst eine ängstliche Hündin, die habe ich "erst mit 2,5 JAHREN" bekommen, und die war 1 1/2 Jahre im Tierheim in Spanien und vorher bei einer Hundesammlerin.

Ich habe sie grad 6 Wochen hier und sie lernt so langsam, Hund zu werden. Sie hat jede Menge Angst vor ALLEN Menschen, Gegenständen, Geräuschen, Bewegungen, Gesten, nur an mir klebt sie mittlerweile. Bin so froh, dass sie wenigstens zu mir Vertrauen aufgebaut hat.

Du musst Geduld, Geduld und Geduld haben!!!! Nicht zu viel zeigen am Anfang, dann ist das Würmchen ja total überfordert.

Mach Dir nicht zu viel Sorgen, lass die DVD DVD sein und kümmere Dich einfach um den Hund, sei für sie/ihn da, gib ihr Zeit und die nötige Ruhe, dann kommt das alles von selbst. Es geht jeden Tag paar Millimeter weiter. Glaub mir, ich weiß, wovon ich schreibe...

Alles Gute von
meeresstrand
 
  • Angststörungen Beitrag #6
Naja, mit "erst" mit 10 Wochen habe ich gemeitn, dass ich ja vermute, dass es bei ihr an der schlechten bzw gar nicht erfolgten Sozialistastion liegt.Als wir sie dann hatten habe ich mir ja dir größte Mühe gegeben, ihr möglichst viel zu zeigen und hätten wir sie schon mit acht Wochen bekommen hätte ich dafür mehr Zeit gehabt. Sie ist jetzt 10 Monate alt und kommt auch nicht aus direkt schlechten Verhältnissen. Nur hat sie bei dem Mann wo wir sie her haben draußen gelebt. Der hat uns zwar erzählt, dass sie nur dort schlafen aber mittlerweile bezweifel ich das, denn als sie zu uns rein kam war sie erst mal total geschockt über den glatten Parkettboden und einen Spiegel....allgemein kommt mir der Typ im Nachhinein komsich vor und cih werde mir nieee wieder einen hund auf die Art und weise holen, aber das spielt jetzt keine rolle. Du hast recht, cih brauch viel Geduld und das ist sooo schwer. Manchmal könnt ich nen Wutanfall kriegen, wenn sie wieder im Schneckentempo an einem anderen Hund vorbeikriecht...aber was solls. Seitdem ich über dieses Thema gestolpert bin red ich mir immer ein, dass es nicht ihre schuld ist, udn dass ich cool bleiben muss, damit sie keine Angst hat. So extrem wie bei dir ist es nciht....sie hat keine schlechten erfahrungen gemacht, sondern gar keine und ist deshalb unsicher (das ist meine Theorie). Wie machst du das? Gehst du mit deiner Hündin die Situationen vor denen sie Angst hat direkt an, oder versuchst du sie allgemein ruhiger zu bekommen?
lg
 
  • Angststörungen Beitrag #7
Das mit der Pheromontherapie habe ich heute beim Tierarzt zum ersten Mal gesehn und mir mal en Flyer mitgenommen, weil ich das interessant fand.
Man kann entweder ein spezielles Halsband, ein Spray oder so ein Duftding für die Steckdose kaufen. Es ist ein nachgebildetes Pheromon, dass das Wohlbefinden steigern soll und Angst vor unbekanntem mindert. Es soll Welpen auch helfen, dass alleine bleiben zu lernen.
Mich würde jetzt auf jeden Fall interessieren ob jemand da schon Erfahrungen mit gemacht hat?
 
  • Angststörungen Beitrag #8
Nein, ich führe meinen Hund nicht bewusst und beabsichtigt in solche Situationen. Mit Hunden kommt sie halbwegs klar, wenn ich sie ohne Leine habe, da ist ja vom Tierheim gut sozialisiert. Leine ist immer blöd bei Hundebegegnungen. Wenn aber den Hund z.B. 5 Menschen begleiten, wird's eng, dann kommt sie da nicht vorbei, wenn sie nicht genügend Platz dazu hat (wenn der Weg eng ist z.B.), da habe ich dann echt was zu tun, aber ich akzeptiere das ganz einfach, und je mehr sie die Erfahrung macht, dass nicht alle Zweibeiner, die hinter ihr laufen, sie treten oder mit Steinen bewerfen, und dass nicht alle Zweibeiner, die ihr von vorne begegnen, sie schlagen wollen, wird das automatisch einfacher.
Ich zwinge sie zu nichts, und siehe da - es wird immer besser. Dass Du eine Stinkwut in der Situation hast, die Du oben beschreibst, merkt dein Hund sicher. Sie weiß schon, dass irgendwas nicht richtig ist, und wenn Du da überreagierst, wird das auch so bleiben. Du glaubst nicht, WIE stark DEINE Einstellung den jeweiligen Begegnungen gegenüber auf den Hund abfärbt. Der merkt das sofort. Das habe ich von einer erfahrenen Hundetrainerin, die unheimlich an sich selbst arbeiten musste, damit sie diese negativen Gefühle - auch Angst bei Begegnungen mit nicht grade freundlich dreinblickenden Hunden - überwunden hat und mit einer Selbstverständlichkeit und Lockerheit in die für den Hund unangenehmen Situationen gehen konnte. Das hat echt geholfen. An DIR musst Du erst mal arbeiten.
Ich weiß, das ist alles leichter gesagt als getan. Ich dachte bei dem Angstpaket Hund, das ich da aus Barcelona habe, das wird NIE was ohne Leine, die reagiert ja bei JEDEM Geräusch panisch und erschreckt, hat panische Sprünge gemacht, hat sich zweimal durchs Halsband gewurschtelt und ist abgehauen usw. - aber jetzt lasse ich sie frei in den meisten Situationen, wo keine Straßen sind. Und was sag ich Dir? Es läuft, von Tag zu Tag besser. Der Ruf "komm" funktioniert zu 98%, das ging nicht mit Leckerlis, die hat sie nicht angerührt, nur mit Liebe, Zuwendung, Lob....

So, jetzt habe ich Dich für heute aber genug zugetextet. Ich will Dir nur sagen, besinn Dich auf Dich und Deine Stärken, Dein Hund wird's Dir danken... und lies doch mal ein Buch "Angst bei Hunden" oder so.... oder geh zu einem Trainer und lass Dich beraten, wie Du am besten in dieser oder jener Situation klar kommst. Du bist ja selbst noch sehr jung, und ich finde es toll, wie Du das alles so machst bisher. Ich bin ja ein Oldie und hab aufgrund meines "Altersvorsprungs" natürlich auch viel mehr Erfahrungen mit Hunden, weil ich immer solche Angstmäuse (also eigentlich Hunde) hatte.... da sist für mich DIE Herausforderung, und es gibt nichts Schöneres als zu sehen, wie der Hund sich langsam immer mehr lockert und befreit von Zwängen, Ängsten usw.

Alles Gute für Dich!
Meeresstrand
 
  • Angststörungen Beitrag #9
Hey, ist kein Problem, dass du mich zutextest. ich freu mcih da ja drüber, sonst würde ich ja kein Thema eröffnen. ich weiß, dass ich an mir arbeiten muss, aber ich bin selbst nicht die Selbstsicherheit in Person, deswegen ist es manchmal ganz schön schwer ruhig zu bleiben. Vor allem auch in Situationen,die ich selbst lieber umgehen möchte. Ich war heute lange mit ihr unterwegs und hab wirklich versucht ruhig zu bleiben. Sie ist ja nunmal mitten in der Pubertät und der meinung, dass man ja nicht hören braucht. Sonst bin ich dann immer etwas strenger geworden, aber sie duckt sich daraufhin immer gleich und dann tut sie mir wieder total leid, weil sie ja nicht wirklich was dazu kann. Naja, heute hab cih mir dann bewusst vorgenommen, nicht zu schimpgen und besonders leckere Leckerchen mitgenommen (sie ist äußerst verfressen) und siehe da: sie hat nichtmal den fahrradfahrer angebellt. Das war dann schon schön. Das Problem ist nur, dass sie ziemlcih schreckhaft ist. auf dem Rückweg ist z.B. ein Fahrrad (ein anderes^^) von hinten gekommen und die Gangschaltung hat geknackt und sie ist wie von der Tarantel gestochen herumgefahren. Ich mein, ich konnte sie danach beruhigen, aber in dem Moment selber war ich ja auch erschrocken, weil ich das Fahrrad nicht gehört habe. Aber dein beispiel ziegt mir auf jeden Fall, dass es geht, wenn man sich zusammenreist und geduldig bleibt.
lg und danke=)
P.S:Ich denke mal ichw erde später auch so einen hang zu "Problemhunden" haben, weil mich die Psyche einfach unheimlich interessiert. momentan hab cih zwar noch nicht die Möglichkeit (nicht genug Erfahrung, kleine Geschwister) aber später werde ich bestimmt auch mal so einen haben....hab irgendwie das helfer-syndrom abgekriegt=)
 
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