- 2 Füchse gefunden Beitrag #21
H
hofst
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fuchs
Hallo,
mein Mann und ich haben vor 3 Jahren auch einen jungen Fuchs aufgezogen, ein Mädchen. Gefunden Anfang April.
Es war ein seeehr schönes Erlebnis!!!
Wir haben einen alten Einschichtbauernhof als Wochenendhaus, für den Fuchs ist mein Mann gependelt.
Kein Tierpark wollte den kleinen Fuchs haben, vom Tierarzt bekam ich für das Fuchskind die Tollwutimpfung für Katzen (geht auch, v.a falls sich Behörden melden ...).
Das Fuchskind war beim Auffinden 14 Tage alt, Ihre dürften lt. Foto etwas älter sein.
Wir hielten das Fuchskind bis es etwa 8 Wochen alt war im Schlafzimmer, es hatte eine Heu-Ecke, kam aber oft auf den Kopfpolster.
Dann 2 Wochen in einem etwa 100m2 großen Raum, ehemals ein Stall in einem Bauernhof. Mit 10 Wochen hat Lischka, so nannten wir das Mädel, immer mehr Terrain erobert. Im Juli , August war Lischka ein putzmunteres Fuchskind, das immer alle (auch alle Besucher) zum Lachen brachte, Füchse sind sehr schnell und lustig.
Ab September wurde Lischka scheuer und vorsichtiger, vielleicht auch weil wir dann eine Person zum Füttern hatten und nur mehr am Wochende kamen. Lischka war bis Ende Dezember in Sichtweite, auf ihren Namen hörte sie nie. Aber auf ein bestimmtes Rascheln mit einem Spielgegenstand gab sie Laut und 2 Minuten später stand sie vor uns und freute sich riesig - dabei ging oft vor Freude ein 8erl in die Hose. Ansonsten benutzte sie fast immer (90%) das Katzenklo.
Seit Dez. 2005 ist Lischka selbständig. Sie wohnt in der Nähe von unserem Haus, auf unserem Grund. Wir wissen, dass sie da ist, aufgrund der Spuren, aber sie ist auch für uns unsichtbar. Sie ist ein richtiger Fuchs geworden, der die Menschen meidet. Wir fanden das - auf uns bezogen - sehr schade, aber für Lischka ist es gut so, ihre Knackwurst, die sie manchmal noch bekommt, holt sie sich an einer bestimmten Stelle vor ihrem Bau.
Im Winter kann ich ihre Spuren im Schnee sehen, sie geht den Weg, den sie auch als Fuchskind gegangen ist.
Sie haben einen Hund, da ist die Aufzucht sicher leichter.
Bezüglich Auswildern: Keine Angst, die Füchse wissen , wann es Zeit ist , die Familie zu verlassen und sich selbständig zu machen. Lischka hat uns ganz genau gezeigt, dass sie im Dezember selbständig war, Fressen hat sie sich noch den ganzen Winter geholt, aber Streicheleinheiten bauchte/wollte sie keine mehr. Sie hat sich auch nicht mehr gezeigt. (Ich nehme an, dass ein Fuchskind zu diesem Zeitpunkt seine Eltern verlässt und sich ein neues Revier suchen muß.)
Und ab März 2006 war Lischka ganz selbständig.
Viel Spaß mit Ihren Kleinen.
Hofst
Hallo,
mein Mann und ich haben vor 3 Jahren auch einen jungen Fuchs aufgezogen, ein Mädchen. Gefunden Anfang April.
Es war ein seeehr schönes Erlebnis!!!
Wir haben einen alten Einschichtbauernhof als Wochenendhaus, für den Fuchs ist mein Mann gependelt.
Kein Tierpark wollte den kleinen Fuchs haben, vom Tierarzt bekam ich für das Fuchskind die Tollwutimpfung für Katzen (geht auch, v.a falls sich Behörden melden ...).
Das Fuchskind war beim Auffinden 14 Tage alt, Ihre dürften lt. Foto etwas älter sein.
Wir hielten das Fuchskind bis es etwa 8 Wochen alt war im Schlafzimmer, es hatte eine Heu-Ecke, kam aber oft auf den Kopfpolster.
Dann 2 Wochen in einem etwa 100m2 großen Raum, ehemals ein Stall in einem Bauernhof. Mit 10 Wochen hat Lischka, so nannten wir das Mädel, immer mehr Terrain erobert. Im Juli , August war Lischka ein putzmunteres Fuchskind, das immer alle (auch alle Besucher) zum Lachen brachte, Füchse sind sehr schnell und lustig.
Ab September wurde Lischka scheuer und vorsichtiger, vielleicht auch weil wir dann eine Person zum Füttern hatten und nur mehr am Wochende kamen. Lischka war bis Ende Dezember in Sichtweite, auf ihren Namen hörte sie nie. Aber auf ein bestimmtes Rascheln mit einem Spielgegenstand gab sie Laut und 2 Minuten später stand sie vor uns und freute sich riesig - dabei ging oft vor Freude ein 8erl in die Hose. Ansonsten benutzte sie fast immer (90%) das Katzenklo.
Seit Dez. 2005 ist Lischka selbständig. Sie wohnt in der Nähe von unserem Haus, auf unserem Grund. Wir wissen, dass sie da ist, aufgrund der Spuren, aber sie ist auch für uns unsichtbar. Sie ist ein richtiger Fuchs geworden, der die Menschen meidet. Wir fanden das - auf uns bezogen - sehr schade, aber für Lischka ist es gut so, ihre Knackwurst, die sie manchmal noch bekommt, holt sie sich an einer bestimmten Stelle vor ihrem Bau.
Im Winter kann ich ihre Spuren im Schnee sehen, sie geht den Weg, den sie auch als Fuchskind gegangen ist.
Sie haben einen Hund, da ist die Aufzucht sicher leichter.
Bezüglich Auswildern: Keine Angst, die Füchse wissen , wann es Zeit ist , die Familie zu verlassen und sich selbständig zu machen. Lischka hat uns ganz genau gezeigt, dass sie im Dezember selbständig war, Fressen hat sie sich noch den ganzen Winter geholt, aber Streicheleinheiten bauchte/wollte sie keine mehr. Sie hat sich auch nicht mehr gezeigt. (Ich nehme an, dass ein Fuchskind zu diesem Zeitpunkt seine Eltern verlässt und sich ein neues Revier suchen muß.)
Und ab März 2006 war Lischka ganz selbständig.
Viel Spaß mit Ihren Kleinen.
Hofst