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  • Rollig Beitrag #1
Mietz

Mietz

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Ich habe einen Bekannten, der hat eine normale Hauskatze. Inzwischen 7 Jahre. Die Katze kennt keinen TA, hat keinerlei Impfungen und ist jeden Monat rollig, was sie ganz schön quält. Fragen wie warum sie nicht kastriert wird oder warum sie keine Impfungen hat, werden nicht beantwortet. Ich finde das Quälerei, oder wie seht ihr das? Sie durfte auch noch nie Mama werden und ich denke jetzt wäre sie dafür sowieso zu alt. Aber auch das wollten sie nie.
Meine BKH ist komplett geimpft, aber war noch nicht rollig. Wird ja erst 4 Monate. Von daher wollte ich mal nachfragen was ihr dazu sagt
 
  • Rollig

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  • Rollig Beitrag #2
Ich finde es ehrlichgesagt nicht so schlimm, wenn eine Katze rollig ist, es ist ja natürlich.
Auch Katzen, die nicht geimpft werden können lange leben, natürlich ist es aber vorzuziehen seine Tiere impfen zu lassen.
 
  • Rollig Beitrag #3
Natürlich schon, aber wenn sie eine Woche lang 24 Stunden am Tag nur maunzt und schreit finde ich das nicht mehr schön, zumal es alle 4 wochen ist.
Ich frage mich nur was sie davon haben? Eigentlich doch nur Stress mit ihr, weil sie ja auch immer genervt sind, wenn sie wieder rollig ist
 
  • Rollig Beitrag #4
Dass sie keine Mama werden "durfte" find ich super!

Dass sie nicht kastriert ist... Naja, man sieht ja scheinbar schon deutlich wie sehr sie sich quält...
Sollte meiner Meinung nach auf jeden Fall gemacht werden.
 
  • Rollig Beitrag #5
Aber wie soll ich das machen? Die lassen ja nicht mit sich reden. Sie ist auch eine reine Wohnungsskatze, geht nur zu den Mitbewohnern, kommen Fremde rein, auch wenn sie alle paar Tage nur kommen, rennt sie gleich weg. hat sie Angst. Ist sie rollig, darf man sie vorsichtig streicheln
 
  • Rollig Beitrag #6
So was ist immer sehr schwer, ist ja schließlich noch keine Tierquälerei im Sinne des Tierschutzes. Da kann man denke ich nicht viel machen, wenn solche Leute keinerlei Einsicht haben. Mehr als reden kann man nicht, und wenn das mehrmals nicht klappt, funktioniert auch das zumeist nicht.
 
  • Rollig Beitrag #7
Ja kann der ansche nur recht geben.
Also man kann reden und reden.
Sie wollen scheinbar kein Geld für die Katze ausgeben, was sehr schade ist, denn Tiere kosten ja nunmal Geld und man sollte das schon einplanen.
 
  • Rollig Beitrag #8
Ein schlagendes Argument gibt es aber doch: unkastrierte Kätzinnen können durch die häufige oder gar Dauerrolligkeit sehr leicht an Gebärmutterkrebs erkranken. Auch die dauerhafte Gabe der "Pille", um die Rolligkeit abzubrechen, fördert dies natürlich stark. Dies musste ich bei meiner früheren Katze schmerzlich erfahren. Sie war bereits ca. 14 Jahre alt und zeigte auch seltsamerweise keine Anzeichen von Rolligkeit mehr. Ich hatte sie schon Jahre vorher für zu alt gehalten, um sie dem Stress einer Kastration auszusetzen (ich Idiotin). Sie bekam dann Krebs und wurde doch noch kastriert. Allerdings war es da dann wirklich zu spät, durch den ganzen TA- und Krankheitsstress brach eine FIP bei ihr aus, und sie starb schließlich. Das Ende kam so plötzlich, dass ich sie nicht einmal erlösen lassen konnte, ich konnte nur noch bei der Nottierärztin ihren Tod feststellen lassen. :022:Bis heute mache ich mir die größten Vorwürfe und bitte sie jedesmal wenn ich an sie denke um Verzeihung. Sie war jahrelang meine treue Begleiterin und ich hatte nicht rechtzeitig das richtige für sie getan. :(

Nie, nie, nie, nie mehr würde ich eine mir anvertraute Katze unkastriert lassen. :!:
 
  • Rollig Beitrag #9
Ich finde es ehrlichgesagt nicht so schlimm, wenn eine Katze rollig ist, es ist ja natürlich.
Genauso natürlich ist es übrigens auch wenn eine Katze in freier Wildbahn nur 4-7 jahre alt wird. Natur ist immer ein super Argument :roll:

Eine Rolligkeit ist immer ein Risiko, Dauerrolligkeit und Gebärmutterentzündungen wurden ja schon genannt. Außerdem ist es für das Tier extremer Stress zu rollen. Das muss doch ein schrecklicher Anblick sein!
Caterina
 
  • Rollig Beitrag #10
Er ist der Meinung das es früher zu DDR Zeiten (wir kommen ja von hier) sowas auch nicht gab und es nur eingeschleppt wurde. Genauso wie er meinte wenn Kinder ADHS haben. Früher gabs ein paar auf den Hintern, heute gilt das als Krankheit. Man kann mit ihm nicht drüber sprechen. Naja, was wird für die Katze an Geld ausgegeben. nur Kitekat, sonst nix. 2 Beutel Nassfutter am Tag und immer Trofu steht da, Wasser, Milch u.s.w.
 
  • Rollig Beitrag #11
na, das sind ja zustände. also ich seh das so:
wenn man sich entscheidet, ein tier bei sich aufzunehmen, muss man auch dazu bereit sein, die kosten auf sich zu nehmen, was zb. kastrieren oder impfungen angeht.
für uns war das ganz selbstverständlich, dass wir unsere kastrieren lassen. denn 1. wollten wir keine babys (ich könnte die süßen einfach nicht weggeben) und 2. wollten wir uns und den katzen die rolligkeit nicht antun.
was die impfungen angeht, ich weiß nun nicht, gegen was wohnungskatzen geimpft sein müssen, da unsere feigänger sind. aber ich finde, man sollte auch diese kosten gerne zahlen. für mich is das ganz klar, dass ich 1 mal im jahr zum impfen mit den beiden gehe und nix anderes.

es ist natürlich traurig für die katze, dass sie unter solchen umständen lebt. was ist eigentlich, wenn die katze sich mal verletzt oder an einer pflanze vergiftet? bekommt sie dann einen mit der schaufel üer den kopf? (war ja früher in der ddr auch schließlich so) oder gehen sie dann zum ta?

schlimm sowas, aber ich denke auch, wenn sie nicht mit sich reden lassen, kannst du leider nichts ändern.
 
  • Rollig Beitrag #12
Anscheinend war bisher noch nie was gewesen. Sie hatte letztens nur kahle Stellen am Schwanz, da hätte er wohl mit vielen TÄ`s telefoniert. War aber nie da. Im endeffekt bekam sie dann eine Vitaminpaste und jetzt gehts wieder. Meine ist gegen alles, außer gegen tollwut geimpft
 
  • Rollig Beitrag #13
Er ist der Meinung das es früher zu DDR Zeiten (wir kommen ja von hier) sowas auch nicht gab und es nur eingeschleppt wurde. Genauso wie er meinte wenn Kinder ADHS haben. Früher gabs ein paar auf den Hintern, heute gilt das als Krankheit.
Das sich die Menschheit mit den Jahren weiterentwickelt, hat er anscheinend dann noch nicht mitbekommen. Schade eigentlich.

Das Natur-Argument hinkt zwischenzeitlich auch schon etwas, da der Mensch dafür schon im Allgemeinen zu sehr in die Natur eingegriffen hat und nun auch für die Folgen die Verantwortung zu tragen hat.

Mir fehlt wirklich jedes Verständnis dafür, wenn jemand seinem Tier monatlich solche Qualen zumutet und dieses Gesundheitsrisiko eingeht. Mal ganz davon abgesehen frage ich mich, wie der das selber aushält. Ist der schwerhörig oder taub?

Bei Wohnungskatzen ist die Katzenschnupfen-Katzenseuche-Impfung sinnvoll.
 
  • Rollig Beitrag #14
Die Katze ist die ganze Zeit nur in einem Zimmer. Da kommt sie nur sehr selten raus. Meist, gerade wenn ihr eigentliches "Herrchen" nicht da ist, dann ist sie da immer alleine drin. Ich kann das gar nicht nachvollziehen. Der einzigste Raum der meiner Mietz verwehrt ist, ist das Kinderzimmer ab dann wenn die Kids im Bett sind, da die Tür zu ist. Sonst tagsüber kann sie überall hin
 
  • Rollig Beitrag #15
Genau so ein Exemplar habe ich leider auch in der Familie. Mein Bruder hat eine mittlerweile auch etwa sieben jährige Katze. Diese hat bis heute keinen TA gesehen. Sie lässt sich auch nur von ihm streicheln, bei allen anderen ist sie sofort weg. Am Anfang habe ich auf ihn eingredet bis zum geht nicht mehr. Habe ihm eine Transportbox gegeben, damit er sie zum kastrieren bringen kann. Er ist der Meinung, sie lässt sich nicht einfangen :eusa_think:. Seit sieben Jahren :x. Mir tut die Katze einfach leid. Sicher muss man eine Katze nicht kastrieren lassen. Aber über Jahre ist es definitiv eine quälerei. Er wollte übrigens auch Junge von ihr haben. Dafür wollte er meine beiden Kater :roll:. Die wurden aber schnellstens entbommelt :mrgreen:. Nix da mit Babys.

Ich hoffe nur für die Katze, das sie nicht krank wird. Tja, Brüder kann man sich leider nicht aussuchen.
 
  • Rollig Beitrag #16
Ich finde es ehrlichgesagt nicht so schlimm, wenn eine Katze rollig ist, es ist ja natürlich.
Auch Katzen, die nicht geimpft werden können lange leben, natürlich ist es aber vorzuziehen seine Tiere impfen zu lassen.

Das mit den Rolligkeit ist sicher natürlich, natürlich wäre aber auch, dass sie gedeckt wird, wenn das nicht geschieht, kann die Katze jämmerlich an einer Gebärmuttervereiterung versterben, wenn man weiter so natülich handelt und nicht damit zum TA geht...
 
  • Rollig Beitrag #17
Wenn eine reine Wohnungskatze rollig wird, halte ich das aber sehr wohl für Tierquälerei! Wenn sie nicht raus darf, kann sie ihrem Trieb ja nicht nachgehen und schreit das ganze Haus zusammen.

Versuch mal mit den Leuten zu reden.
 
  • Rollig Beitrag #18
Die wurden aber schnellstens entbommelt :mrgreen:. Nix da mit Babys.
Sehr gut, Simone. :mrgreen:

Manchmal frage ich mich, weshalb sich so Leute Tiere überhaupt halten.
 
  • Rollig Beitrag #19
Naja, mal kurze Erklärung. Also Mann und Frau lassen sich scheiden. Haben 2 Kinder. Der Kleine bleibt bei der Mutter, der Große wird von der Mutter rausgeschmissen weil er seinen Vater sehen wollte, was sie verbietet hat. Er ist dann nach allen möglichen Gerichtsterminen offiziell zum Vater gezogen und brauchte was um sich "festzuhalten". Aber ob es die richtige Entscheidung war, bezweifel ich stark. Man kann nur hoffen das die Kleine nicht krank wird.
 
  • Rollig Beitrag #20
Sehr gut, Simone. :mrgreen:

Manchmal frage ich mich, weshalb sich so Leute Tiere überhaupt halten.

Das frage ich mich manchmal auch. Allerdings zweifle ich auch manchmal an mir :eusa_think:. Neulich war ich mit einer Kollegin im Futterhaus. Sie hat auch zwei Katzen. Ich stehe so vor dem Katzenfutter und greife nach Animonda. Aufeinmal schreit sie los. "Hast Du den Preis gesehen"? Sie kauft Nass und Trockenfutter bei Penny. Erklärungsversuche zwecklos. Die erklärte mich für verrückt.
Die Katzen von dieser Kollegin sind 10 und 12. Die Katze meines Bruders ist 7. Sie kennen nur Billigfutter, kaum nen Arzt. Und ihnen geht es nicht schlechter als unseren Katzen. Die Leute lieben ihre Tiere ja auch nicht weniger. Wirklich, manchmal frage ich mich echt, ob ich völlig bescheuert bin. Ich traue mich manchmal schon nicht mehr, von meinen Tieren zu erzählen, weil man von anderen für verrückt gehalten wird, nur weil man versucht, seine Tiere möglichst gut zu halten.
Ich werde meine Tiere weiter so halten. Aber manchmal frage ich mich auch, ob die Leute nicht entspannter an die ganze Sache rangehen. Mein Bruder und diese Bekannte z.B. habe keine Internet. Lesen also auch kaum, wie man es besser machen könnte. Aber ist das was wir machen unbedingt besser? Warum renne ich mit jedem Zipperlein zum TA? Und warum scheinen deren Tiere erst gar keine Krankheiten zu haben?
Mein erster Kater wurde mit Kittekat und Co 16 Jahre. War nur zur Grundimmunisierung und Kastration beim TA. Danach in den 16 Jahren vielleicht dreimal beim Doc.
Wie ihr merkt, habe ich heute meinen grüblerischen Tag. Aber mich würde eure Meinung mal interessieren. Sind wir alle verrückt?
 
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