Chemische Kastration

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  • Chemische Kastration Beitrag #1
elli1006

elli1006

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Hallo,

ich habe vor ein Paar Wochen schon einmal ein Thema eigestellt, ob ich meinen Rüden kastrieren lassen soll.:eusa_think:
Nach langen Überlegeungen habe ich mich schließlich erst einmal für eine chemische Kastration entschieden. Die Tierpsychologin, die mich beraten hat, hatte mir ein Paar Mittel genannt. Daraufhin habe ich mich zu diesen sehr viel belesen und informiert. Letztendlich habe ich mich für das erst seit 2007 zugelassene "Suprelorin" entschieden. Dabei handelt es sich um einen Chip, der zwischen die Schulterblätter implantiert wird. Sieht genauso aus, wie der gewöhnliche Chip für die Registrierung.
Am Montag war es dann soweit: das Ganze hat 68€ gekostet (45€ das Mittel und der Rest für die Behandlung). Die Wirkung setzt in 4-6 Wochen ein und hält dann für min. 6 Monate und bis zu einem Jahr.
Ich bin mal gespannt, ob sich am Verhalten meines Hundes was ändert! Ich werde auf jeden Fall davon berichten... :D
 
  • Chemische Kastration Beitrag #2
Hallo elli,
auf deine Berichte sind bestimmt mehrere gespannt.Lassen wir uns überraschen wie es wirkt und wie es wird.
 
  • Chemische Kastration Beitrag #3
Konnte mit dem Begriff "Chemische Kastration" erstmal gar nichts anfangen und hab mal gegoogelt:




Ehrlich gesagt, meinem Rüden, wenn ich einen hätte, würde ich das auf Dauer nicht antun. Bin ehr ein Freund von ganz oder gar nicht.
Ich denke das ist so ähnlich wie die Hormonspritze bei Hündinnen: Vage sicher, körperlich belastend und auf die Dauer nur profitabel für den Pharmakonzern.
 
  • Chemische Kastration Beitrag #4
Konnte mit dem Begriff "Chemische Kastration" erstmal gar nichts anfangen und hab mal gegoogelt:




Ehrlich gesagt, meinem Rüden, wenn ich einen hätte, würde ich das auf Dauer nicht antun. Bin ehr ein Freund von ganz oder gar nicht.
Ich denke das ist so ähnlich wie die Hormonspritze bei Hündinnen: Vage sicher, körperlich belastend und auf die Dauer nur profitabel für den Pharmakonzern.
Das ist ja auch keine Dauerlösung, aber so kann man doch toll ohne Operation heraus finden, ob eine Kastration die Gewünsche Verhaltensänderung bewirken wird.
Ändert sich der Rüde nicht in der gewünschten Weise, so kann man ihm dann auch die OP ersparen, von daher halte ich das für eine gute Sache.
 
  • Chemische Kastration Beitrag #5
Genau aus diesem Grund machen wir das Ganze ja auch. Wir wollen ihm einfach etwas ersparen, was eventuell garnichts bringt.
Außerdem wird dieses Mittel schon seit ein Paar Jahren in Australien angewendet und bis heute sind keine Nebenwirkungen bekannt geworden, von daher brauchen wir uns glaube ich bei einer einmaligen Behandlung überhaupt keine Gedanken machen.
 
  • Chemische Kastration Beitrag #6
Hallo,
ist zwar schon ne Weile her, aber langsam fängt der Chip an zu wirken. 4 1/2 Wochen ist es jetzt her. Ich bin der Meinung, dass er jetzt mehr frisst (er war vorher ein unregelmäßiger Fresser). Außerdem sind meiner Meinung nach die Hoden schon kleiner geworden, d.h. es werden jetzt keine Spermien produziert. Ruhiger ist er bis jetzt noch nicht, aber laut Beschreibung wirkt es ja erst nach 6 Wochen richtig....
Also mal schauen ;)
 
  • Chemische Kastration Beitrag #7
Hallo Elli
Ich bin mal gespannt wie sich das weiterhin entwickelt.
 
  • Chemische Kastration Beitrag #8
Hallo,
also jetzt scheint sich der Hormonhaushalt bei meinem Feivel umzustellen. Die letzten Male in der Hundeschule hat er keinen Rüden bestiegen. Außerdem frisst er mehr und seine Hoden sind winzig. Ob er ruhiger geworden ist kann ich noch nicht so recht beurteilen. An sich finde ich, dass er aufmerksamer mir gegenüber ist, also auch konzentrierter.
 
  • Chemische Kastration Beitrag #9
Hallo elli,
konntest du in der Huschu was bemerken,ob die anderen Rüden irgendwie anders auf ihn reagiert haben ?
 
  • Chemische Kastration Beitrag #10
Nein, die anderen Hunde verhalten sich ihm gegenüber nicht anders. Das ist aber normal, da er ja nicht richtig kastriert ist und somit auch noch wie ein Rüde riecht. Das ist die einzigste Sache, die man nicht mit so einer chemischen Kastration testen kann. Man merkt immer nur, in wie weit sich der eigene Hund ändert.
Aber ich glaube für die anderen Hunde ist es wesentlich angenehmer, wenn sie von ihm nicht immer so bedrängt und genervt werden.... :D
 
  • Chemische Kastration Beitrag #11
Vielleicht lernt dein Hund ja auch auf dem Weg entspannter durchs Leben zu gehen und eine richtige Kastration erübrigt sich.
 
  • Chemische Kastration Beitrag #12
Hallo,

wow, chemische Kastration, davon hab ich ja noch gar Nichts gehört. Sorry, aber im ersten Moment hab ich schon ne leichte Gänsehaut bekommen, weil bei chemischen Sachen.. naja.....

Wie stellt Ihr/Du/Euch denn jetzt die Zukunft damit vor? Soll der Rüde jetzt alle halbe Jahre einen Chip bekommen? (Sorry, aber dann kannst Du ihn ja bald Chipy nennen) :uups: Die bauen sich doch nicht von alleine ab oder irre ich mich da? :? *malalsnaivefrageindenraumwerf*:uups: Ich bin da echt unwissend auf dem Gebiet. Es ist eben nur so ne Frage, allgemein eben, die mir dabei aufkam. :uups: Wenn Du schon so viel Positives dadurch bemerkt hast an Deinem Hund, dann lass ihn doch richtig kastrieren?! Oder warum willst Du das nicht machen?

LG die neugierige Mikki;)
 
  • Chemische Kastration Beitrag #13
Es geht dabei darum festzustellen ob eine operative Kastration die gewünschte Verhaltensänderung bei dem Hund bringen würde.
Ich denke aber auch das man nach dem Ende der Wirkung noch eine Weile abwarten sollte ob der Hund nicht durch einen Lerneffekt aus der Zeit der Chemischen Kastration seine Verhaltensänderung beibehält. Sollte er wieder in seine alten Verhaltensmuster zurückfallen ist dann wohl eine operative Kastration der richtige Weg.
 
  • Chemische Kastration Beitrag #14
Ja, das ganze war zum testen, wie sich eine Kastration bei unserem Hund auswirken würde.
Natürlich war das auch einmalig und wenn, dann würde ich ihn dann eventuell richtig kastrieren lassen.
Aber der Chip löst sich auf und von daher ist selbst bei häufiger Anwendung nicht das Problem, dass der Hund irgendwann voller Chips ist :mrgreen:!
 
  • Chemische Kastration Beitrag #15
Es geht dabei darum festzustellen ob eine operative Kastration die gewünschte Verhaltensänderung bei dem Hund bringen würde.
Ich denke aber auch das man nach dem Ende der Wirkung noch eine Weile abwarten sollte ob der Hund nicht durch einen Lerneffekt aus der Zeit der Chemischen Kastration seine Verhaltensänderung beibehält. Sollte er wieder in seine alten Verhaltensmuster zurückfallen ist dann wohl eine operative Kastration der richtige Weg.
Ahhhhsoooooooo..*lichtaufgeht*:uups::lol:;) Dankeschön!

Ja, das ganze war zum testen, wie sich eine Kastration bei unserem Hund auswirken würde.
Natürlich war das auch einmalig und wenn, dann würde ich ihn dann eventuell richtig kastrieren lassen.
Aber der Chip löst sich auf und von daher ist selbst bei häufiger Anwendung nicht das Problem, dass der Hund irgendwann voller Chips ist :mrgreen:!

Also doch Chippie als Spitzname dann.... :lol:

Nee, Quatsch, war en Scherz.

Wie gesagt, auf dem Gebiet kenne ich mich gar nicht aus, von daher wollte ich es halt gerne mal erklärt haben. Man lernt ja nie aus.;)

LG Mikki
 
  • Chemische Kastration Beitrag #16
hallo zusammen, mein hund hat zur zeit eine schlimm entzündete analdrüse meiner meinung wegen den vielen delitanten tierärzte die ich im rat gefragt habe. da kahmen dann antworten wie ist nicht so schlimm wird schon wieder etc etc.

so nun war ich bei einer die mir empfohlen wurde (in baden baden eine meiner ansicht nach sehr kompetente frau kann ich nur weiter empfehlen) war da zu besuch ich wohne am bodensee. die hat jetzt zu mir gesagt das ich entweder den hund kastiernen lassen soll, da er sehr triebig ist und ihrer meinung immer wieder mit der drüse zu tun hat.
oder das ganze chemisch machen soll und dann mal weiter schauen. evtl. die drüse ganz entfernen, aber das geht jetzt nicht weil sie so stark entzündet ist.
jetzt wollte ich mal fragen wie dein hund die ch.kast. überstanden hat, und ob da doch noch nebenwirkungen eingetretten sind. d
en eine richtige kastration kommt für mich eigentlich nicht so ganz in frage (ist glaubs männerphobie)

so ich hoffe das ich am richtigen ort geschrieben habe, wollte keinen unnötigen neuen thread aufmachen

danke
lg
 
  • Chemische Kastration Beitrag #17
hallo!!?? .
 
  • Chemische Kastration Beitrag #18
hoch schieb

würde mich freuen über eine antwort
 
  • Chemische Kastration Beitrag #19
Hallo wauwau,
elli ist nicht immer ON,von so her ein wenig Geduld.
Schreibe doch mal an Chipi eine PN mit deiner Postleitzahl wegen einem TA in deiner Nähe.
Am Bodensee haben wir einige User mit Hund,so das da bestimmt ein Tipp vorhanden ist.
 
  • Chemische Kastration Beitrag #20
hallo wauwau,
sorry dass ich noch nicht zurück geschrieben habe, aber ich war ne woche im Urlaub.:cool:

Also das mit der chemischen Kastration hat überhaupt keine Probleme mit sich gebracht, keine Nebenwirkungen. Das einzigste, was vorkommen KANN ist, dass nach dem das Implantat eingesetzt wurde, es zu geringfügigen Hautirritationen kommen kann. Ist genauso wie beim chippen eines Hundes. Allerdings kann ich nur von dem Mittel sprechen, was bei unserem Hund angewendet wurde. Es gibt noch einige andere, die aber auch nicht so lange wirken.
Also der Hund meiner Eltern hat auch Analdrüsenprobleme. Allerdings wurde uns nicht gesagt, dass das was mit dem Trieb zu tun hat.
Also an sich ist es so, dass diese Drüsen ein Überbleibsel von den Wölfen sind, die beim Stuhlgang sich lehren um Duftstoffe abzugeben. Doch bei manchen Rüden liegen die Analdrüsen schlecht und drücken sich nicht von selbst aus. Somit kommt es zu schweren Entzündungen und höllischen Schmerzen bei dem Tier. Also müssen sie vom Tierarzt ausgedrückt werden.

Ich kenne einen Hund, der auch Analdrüsenprobleme hatte und der Tierarzt gesagt hat, dass es besser wäre ihn zu kastrieren. Leider hat das ganze garnichts gebracht. Dazu kam leider nur noch, dass der arme Kerl ein Fall von Inkontinenz geworden ist.

Also ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass die Sache mit einer Kastration geklärt ist, aber wenn du es mal mit einer chemischen Kastration probieren möchtest, dann frag beim TA mal nach, ob sie das Suprelorin verwenden (das gibt es noch nicht so lange in Deutschland und dadurch hat es kaum ein TA).
Da das ganze aber auf Dauer ziemlich kostspielig ist (falls es doch was bringen sollte), würde ich ihn dann doch eher ganz kastrieren lassen oder einfach alle 8 Wochen zum TA gehen und die Drüsen ausdrücken lassen. Das kostet bei unserem TA nur 8€. Das machen meine Eltern auch bei ihrem Hund und obwohl das für den Hund sehr unangenehm ist, hat sich ihr Hund schon daran gewöhnt und es stellt kein Problem mehr dar.

Ich hoffe ich konnte dir helfen! ;)

LG
 
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Chemische Kastration

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