Ich verbiete meinen Hunden nicht, auf Stöckchen herumzukauen, weil ich das für eine gute, natürliche Form der Zahnpflege halte. Dass sich dabei ein Stock im Maul verkantet, halte ich für ziemlich unwahrscheinlich.
Allerdings werfe ich nicht mit Stöckchen. Hier ist wohl die Gefahr größer, dass sie das Holz etwas ungeschickt auffangen und sich an einem Ast oder Splitter verletzen.
Der Hauptgrund ist aber, dass Stöcker überall herum liegen und meine Malka bei diesem Überangebot von "Spielzeug" früher dauernd mit einem Stock angelaufen kam, damit man ihn wirft. Sie liebt das Apportieren so sehr, dass sie eine Zeitlang sogar wildfremde Leute aufgefordert hat, ein Stöckchen zu werfen, und sie macht das so bezaubernd, dass die Leute auch darauf eingegangen sind. Deshalb sind bei uns Stöcke als Apportiergegenstände seit langer Zeit tabu. Stattdessen habe ich meistens einen Ball in der Tasche. Denn damit kann ich das Spiel beginnen - und es auch wieder beenden (was bei meiner etwas dominanten Hündin ziemlich wichtig ist).
Es hat bei uns also mehr erzieherische Gründe. Denn ansonsten sehe ich es ein bisschen wie Tyson: Gefahren lauern letztlich überall. Wollte man sie alle vermeiden, dürfte man sich praktisch nicht bewegen, oder? :roll: Auch wenn man einen Ball wirft, kann der Hund sich beim Abbremsen den Fuß verstauchen, er kann in eine Scherbe treten oder in einen Dorn... Er kann sich irgendwo ratschen, sich einen Floh einfangen... :mrgreen: Das ist Hundeleben!