- Woher weiß mein Hund, wann "Beschützen" angebracht ist Beitrag #1
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HTMFM
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Hallo zusammen!
Ich bin neu hier, obwohl ich bei manchen Fragen, die ich hatte, schon länger mitlese und Antworten gefunden habe. Eine ANmeldung war deshalb bis jetzt nicht notwendig.
Ich habe eine wunderbare Hündin (kam mit 9 Monaten aus dem Tierheim zu uns). Sie ist so ziemlich das beste Tier, das ich kenne - wir verstehn uns ohne Worte. Ein Blick von mir reicht und sie weiß, was ich will. Natürlich hat sie ab und an ihre Macken, hört an manchen Tagen erst beim 2. mal usw. Aber sie ist ja schließlich auch nur ein Tier :mrgreen:
Letzte Nacht hat es nachts um 2 (!!!) bei uns geklingelt. Ich war im Halbschlaf und bin Richtung Türe und wollte wie selbstverständlich aufmachen (im Nachhinein natürlich leichtsinnig: ich allein, mitten in der Nacht und Fremde klingeln). Meine Hündin, ansonsten das liebste Tier der Welt, knurrt und stellt die Nackenhaare auf. Ich mache die Tür auf (gleichzeitig merke ich, das ich vorsichtiger sein sollte, mein Herz schlägt schneller und mir wird ziemlich heiß) und vor mir steht eine fremde Frau, im Hintergrund nicht sichtbar höre ich eine männliche Stimme. Mein Superdog stellt sich vor mich, geht aber nicht auf die Fremden zu, und knurrt sie richtig böse an. natürlich erschrecken die Fremden, reden irgendwas von einem Kaninchen, das sie fast überfahren hätten und ob es mir gehören würde und "verabschieden" sich ganz schnell.
Ich will diesen Leuten nichts böses unterstellen, aber wer klingelt nachts um 2 bei wildfremden Menschen??
Jedenfalls, als ich die Türe wieder geschlossen habe und mir der kalte Angstschweiß runterläuft (vielleicht übertrieben, aber ich hatte bei der Sache ein ganz blödes Bauchgefühl - kann man nicht erklären), stupst mich was von der Seite an: Doggie schaut treudoof zu mir hoch, wedelt mit dem Schwanz, geht mit nach oben und legt sich zum Schlafen in den Korb, als ob nix gewesen wäre.
Es gab schonmal so eine Situation: ich war mit ihr an einem Flüsschen, als sich von hinten ein entfernter Bekannter (Doggie kennt ihn nicht) "anschleicht" um mich wohl zu erschrecken. Habe ihn nicht kommen hören, da das Wasser sehr laut rauschte. Erst als sie knurrte, drehte ich mich um und bemerkte den Anschleicher. Ich hab die beiden dann miteinander bekannt gemacht und die Sache war geritzt. Doggie ließ sich sogar von dem "bösen Angreifer" am Bauch kraulen.
Ich frage mich jetzt woher das kommt?! Ich habe ihr nie beigebracht, dass sie mich beschützen soll, sie macht das von alleine. Vor allem scheint sie zu wissen, wann beschützen angebracht ist und wann nicht.
Sie ist wirklich sooo lieb, knurrt sonst nicht irgendwelche Leute an und hat auch noch nie nach Menschen geschnappt, geschweige denn gebissen! Aber ich glaube, sie würde mich im Falle eines Falles bis aufs Blut verteidigen. Liegt es daran, dass wir uns wie gesagt wirklich ohne Worte verstehen und sie es einfach merkt, wenn sie was zu tun hat? Bin gespannt auf Theorien
EDIT: achja, sie ist jetzt 3 1/2 Jahre alt!
LG
HTMFM
Ich bin neu hier, obwohl ich bei manchen Fragen, die ich hatte, schon länger mitlese und Antworten gefunden habe. Eine ANmeldung war deshalb bis jetzt nicht notwendig.
Ich habe eine wunderbare Hündin (kam mit 9 Monaten aus dem Tierheim zu uns). Sie ist so ziemlich das beste Tier, das ich kenne - wir verstehn uns ohne Worte. Ein Blick von mir reicht und sie weiß, was ich will. Natürlich hat sie ab und an ihre Macken, hört an manchen Tagen erst beim 2. mal usw. Aber sie ist ja schließlich auch nur ein Tier :mrgreen:
Letzte Nacht hat es nachts um 2 (!!!) bei uns geklingelt. Ich war im Halbschlaf und bin Richtung Türe und wollte wie selbstverständlich aufmachen (im Nachhinein natürlich leichtsinnig: ich allein, mitten in der Nacht und Fremde klingeln). Meine Hündin, ansonsten das liebste Tier der Welt, knurrt und stellt die Nackenhaare auf. Ich mache die Tür auf (gleichzeitig merke ich, das ich vorsichtiger sein sollte, mein Herz schlägt schneller und mir wird ziemlich heiß) und vor mir steht eine fremde Frau, im Hintergrund nicht sichtbar höre ich eine männliche Stimme. Mein Superdog stellt sich vor mich, geht aber nicht auf die Fremden zu, und knurrt sie richtig böse an. natürlich erschrecken die Fremden, reden irgendwas von einem Kaninchen, das sie fast überfahren hätten und ob es mir gehören würde und "verabschieden" sich ganz schnell.
Ich will diesen Leuten nichts böses unterstellen, aber wer klingelt nachts um 2 bei wildfremden Menschen??
Jedenfalls, als ich die Türe wieder geschlossen habe und mir der kalte Angstschweiß runterläuft (vielleicht übertrieben, aber ich hatte bei der Sache ein ganz blödes Bauchgefühl - kann man nicht erklären), stupst mich was von der Seite an: Doggie schaut treudoof zu mir hoch, wedelt mit dem Schwanz, geht mit nach oben und legt sich zum Schlafen in den Korb, als ob nix gewesen wäre.
Es gab schonmal so eine Situation: ich war mit ihr an einem Flüsschen, als sich von hinten ein entfernter Bekannter (Doggie kennt ihn nicht) "anschleicht" um mich wohl zu erschrecken. Habe ihn nicht kommen hören, da das Wasser sehr laut rauschte. Erst als sie knurrte, drehte ich mich um und bemerkte den Anschleicher. Ich hab die beiden dann miteinander bekannt gemacht und die Sache war geritzt. Doggie ließ sich sogar von dem "bösen Angreifer" am Bauch kraulen.
Ich frage mich jetzt woher das kommt?! Ich habe ihr nie beigebracht, dass sie mich beschützen soll, sie macht das von alleine. Vor allem scheint sie zu wissen, wann beschützen angebracht ist und wann nicht.
Sie ist wirklich sooo lieb, knurrt sonst nicht irgendwelche Leute an und hat auch noch nie nach Menschen geschnappt, geschweige denn gebissen! Aber ich glaube, sie würde mich im Falle eines Falles bis aufs Blut verteidigen. Liegt es daran, dass wir uns wie gesagt wirklich ohne Worte verstehen und sie es einfach merkt, wenn sie was zu tun hat? Bin gespannt auf Theorien
EDIT: achja, sie ist jetzt 3 1/2 Jahre alt!
LG
HTMFM