Hund will nicht Autofahren

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  • Hund will nicht Autofahren Beitrag #1
Bordermix

Bordermix

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Hallo,
habe ein Problem mit meinem Hund,Bordermix,8Monate alt.Habe ihn langsam ans Auto gewöhnt, bin dann das erste mal gefahren, sie hat den Kofferraum(Kombi) bekotzt und wollte nicht mehr ins Auto.
Habe mir jetzt eine Box (Drahtkäfig) gekauft,zuerst stand die Box 3 Wochen im Wohnzimmer, diese steht jetzt im Auto,habe meinem Hund das Futter in die Box gestellt,kein Problem er geht rein und frisst, ist dann aber wieder draussen. Soll ich sie reinsperren,für ein paar Minuten,oder ist dann wieder alles vergebens gewesen.

Sie soll in 4 Wochen kastriert werden und muß bis dahin Autofahren.
Könnte zur Not auch zumTA laufen,muß sie aber auch wieder heim bekommen,das geht nur im Auto,da ich sie nicht beim TA lassen will bis sie wieder voll da ist.
Sie war sehr ängstlich,als ich sie bekommen habe,ist mittlerweile besser,aber sie mag keine fremde Menschen um sich haben.

LG Anja
 
  • Hund will nicht Autofahren Beitrag #2
hallo bodermix.

Also das ist ja echt ein komisch verhalten. aber ich würden sagen das du sie nich einsperren solltest. eine frage mit wieviel wochen/monaten hast du sie bekommen?
ist sie davor schon mal auto gefahren?? weisst du das? ich würde sagen so ein verhalten ist denn da wenn der hund angst hat autozufahren wenn sie schon was schlimmes mit dem auto verbindet. und du sagst ja auch das sie sehr ängstlich war als du sie bekamst.
 
  • Hund will nicht Autofahren Beitrag #3
Hallo Kiki & Kevin,
sie war 12 Wochen alt,als ich sie bekommen habe.Sie hat dort auch einen ganz normales Verhalten gezeigt. Auf dem Weg nach Hause hatte ich sie bei mir auf dem Schoss,als wir am nächsten Tag das erste mal rausgingen,habe ich gesehen das der Hund,ihr Name ist Flocke, vor allem Angst hatte,egal was,Gras,andere Hunde,Menschen,u.s.w.
Habe bei dem Verkäufer nachgefragt,seine Reaktion war komisch,denke Flocke ist die ersten Wochen ohne soziale Kontakte aufgewachsen. Es wurde mir geraten den Hund sofort wieder abzugeben,er würde später böse werden,so ein Unsinn.
Mittlerweile ist Flocke ein folgsamer und braver Hund,nur Menschen sucht sie sich aus,sie mag nicht jeden.
 
  • Hund will nicht Autofahren Beitrag #4
Also ich weiß auch nicht wieso sie so Tierische Angst im Auto hat, aber bei meinem Hund ist das genauso, er hast es auch Auto zufahren, er Haechelt dann die ganze zeit, gaehnt immer und schluckt Komisch. o_O
Macht das deine Flocke auch?
Das ist doch Bloedsinn das sie spaeter mal Boese wird, mit viel Liebe und der richtigen Zuneigung wird sie mal ein ganz liebevoller Hund werden.
Villeicht bessert sich ja auch das er auch mal andere Menschen mag, muss aber nicht sein.
Ich hoffe du schaffst das noch bis zur Kastration.
Lg, Creepie.
 
  • Hund will nicht Autofahren Beitrag #5
Ja wie du meinst die reaktion von dem züchter war nicht besonders. villeicht hatte sie einfach richtig schlechte erfahrung gemacht mit menschen da oder anderen tieren .. deswegen sie kennt das auto nicht richtig und mag es nicht. und weiss nich das das auto ihr nix tut das es nichts negatives ist , weisst du wie ich das meine?? die wird denken das auto ist was negatives. so kann ich mir ihr verhalten nur erklären ..

am besten ist wenn du dir ein hundeprofie im internet suchst und mal deine situation schilderst villeicht kann dir er ja ein rat geben .;)
 
  • Hund will nicht Autofahren Beitrag #6
Hallo Creepie,
Flocke hechelt nicht nur, sie bekotzt den ganzen Kofferraum.
Sollte es bis zum TA-Termin nicht klappen mit dem Autofahren,muß ich zur Not laufen,sind ja nur 2 km und wenn ich sie wieder heim hole ist sie ja noch im Narkose,denke dann bekommt sie das Autofahren nicht mit.

Flocke ist ein lieber Hund,besonders im Umgang mit kleinen Kindern,wir haben eine Enkelin von 2,5 Jahren,mit ihr geht er behutsam um und beschützt sie auch.
 
  • Hund will nicht Autofahren Beitrag #7
bordermix stimmt schon das sie denn noch in nakose ist aber das bringt das problem ja auch nicht aus der welt oder??;P ruf einfach mal beim hundeprofie an ;)
 
  • Hund will nicht Autofahren Beitrag #8
Hallo Kiki & Kevin,
habe schon am Anfang,als ich den Hund hatte Hilfe bei Hundetrainern gesucht,die waren alle 5 der Meinung,den Hund ohne Kommentar in eine Box,um ihm zu zeigen wer der Chef ist. Meines Erachtens alle gescheuert.
Hundeschule ist auch tabu,da mein vorheriger Welpe im Mai diesen Jahres dort Rattengift aufgenommen hat und ein Tag später innerhalb von 30 Minuten qualvoll gestorben ist.
 
  • Hund will nicht Autofahren Beitrag #9
Mir ist grade was eingefallen, hat die Zuechterin ihr villeicht etwas mitgegeben das sie schon von klein auf hatte? Oder irgendwas anderes, Schnuffeltuch, Decke, Kuscheltier usw.Irgendwas?Wenn ja koenntest du es ihr immer mit reinlegen und dann wuerde sie ihre angst doch ueberwinden denn ihr "Vertrautesding" wuerde ihr doch Sicherheit geben.
Oder du musst ihr etwas geben was von nun an immer sowas wie ein schnuffeltuch sein wird.Das dauert aber etwas und viel Zeit.Leg ihr Futter dahin oder Leckerchen, Knochen oder sowas.
Ich wuerde es mal damit versuchen.
Lg, Creepie.
 
  • Hund will nicht Autofahren Beitrag #10
ja schau das ist so eine gute ideeeee
 
  • Hund will nicht Autofahren Beitrag #11
Romananfang:uups:

Hallo Bordermix,
wie es aussieht, weißt Du aus ihrem Welpenalter, bevor Du sie bekommen hast nicht wirklich viel. Es wäre denkbar, dass Dein Hund im Babyalter schon schlechte Erfahrungen mit dem Autofahren gemacht hat, weil vielleicht die Mutter schon kein Auto mochte und ihm das so beigebracht hat (durch evtl. Ta-Besuche) Oder Deine Hundemaus hat als Welpe die Trennung von seiner Mutter mit dem Autofahren als sehr schimm eingestuft. Hast Du die Mutter zu Deiner Kleinen mal gesehen?

Da hilft nur eins, immer und immer wieder mit Ihr Autofahren und immer mit schönen Erlebnissen kombinieren. Wenn sie dabei erbricht, nie schimpfen, Wortlos aus dem Auto nehmen und saubermachen. Und danach halt wie gewohnt mit ihr toben usw... Wichtig, immer Wasser mitführen, dass sie das verlorene Wasser wieder aufnehmen kann. Auch so sollte man ja immer Wasser für Hundi mithaben, das vergessen leider immer viel zu Viele.:(

Meine hat die ersten paar Jahre auch ständig erbrochen, man konnte echt auf den tacho gucken, nach Strich 50 km war es soweit:roll:, bei ihr war es einfach Angst.

Eine Version: Du kannst ihr die Angst nehmen, indem sie auf dem Rücksitz angeschnallt wird und sich einer, den sie gerne mag danebensetzt. Derjenige sollte dann die Ruhe selber sein und sie ganz nirmal behandeln. Für den Fall, dass sie sich erbrechen will, hilft ein kleiner Eimer, der ihr dann untergehalten wird.
Dunkelt am besten im Fond des Wagens die Scheiben ab, manche Hunde können die zahllosen Eindrücke (Vorbeirauschen der Landschaft) nur schwer verkraften.

2. Version:
Mit der Transportbox dürfte es schwierig sein, damit hättet Ihr echt früher anfangen sollen. Man könnte es versuchen... aber nicht mit Futter locken, sonst verweigert sie evtl. das Futter, gebt ihr ein Kommando , wie " rein in die Box" oder so und schiebt sie Notfalls unter Wiederholung des Kommandos da rein und lasst sie da drin Sitz oder Platz machen und das Kommando "bleib". Die Tür auflassen. Wenn sie rauskommt wiederholen. Wartet, bis sie sich dadrin beruhigt hat, aber... Ihr dürft sie bei den ersten paar Malen üben nie alleine lassen und auch nicht bedauern. Ihr könnt das ja zum Beispiel probieren, während ihr Euer Wohnzimmer gründlich saubermacht. Wichtig ist, sie muss ganz relaxt sein, ehe sie wieder rausdarft. Erst dann hat sie gelernt, dass sie in der Box nichts zu befürchten hat. Wenn sie da drin brav sitzen bleibt, loben und vielleicht auch ein Leckerlie geben.
Jede Aufmerksamkeit, die sie beim Winseln in der Box von Euch bekommt, bestärkt sie nur noch mehr, dass es halt richtig ist, wenn sie da drinnen winselt. Wenn sie ohne Probleme in der Box Platz macht und völlig entspannt dabei ist, dann könnt ihr anfangen die Käfigtür für kurze Zeit zu schließen. Wieder warten, bis sie sich beruhigt hat, falls sie dadurch aufgeregt ist. Ihr müsst Euch genauso relaxt geben, wie da, wo die Tür noch auf war und sie selben Kommandos geben. Ihr sollltet Euch immer sogeben, als wäre es das Normalste von der Welt, dass sie da drin sein muss.
Erst wenn sie auch mit geschlossener Tür total ruhig ist, kommt die Gewöhnungsphase im Auto. Erst die Tür offen lassen im Auto (auch die Keckklappe oder wo ihr die drin habt), dann später mal schließen und erst wenn sie da ganz ruhig ist, irgendwann mal den Motor starten. Wenn sie auch da nach ein paar Mal üben ganz ruhig ist, dann ein kurzes Stück fahren. Dreht sie da drin ab, dann solange fahren, bis sie sich wieder beruhigt hat. Schnelles Beschleunigen und starkes Abbremsen möglichst vermeiden, das fördert den Brechreiz und damit auch die Unruhe.

Wichtig ist auch, dass sie Autofahren immer mit etwas Schönem verbindet, gerade in der Anfangszeit. Wenn sie öfter zum Ta damit muss, dann auch mal mit ihr zum Ta fahren, wo gar nichts gemacht wird mit ihr, einfach nur, dass sie merkt "okay, es ist nicht jedes mal schlimm". ...und wenn Ihr nur zum Ta mal eben reingeht und ihm die Hand schüttet und wieder geht. ;)

Wenn es geht, dann laufe mit ihr zum Ta hin, wenn die Kastra ist und fahre sie zurück, weil sie da sowieso betäubt sein wird. Sie wird von der Autofahrt nicht viel oder gar nichts mitbekommen. Wichtig ist, dass dann jemand neben ihr sitzt, den sie gut kennt, denn den gewohnten Geruch nimmt sie auch im Dämmerschlaf noch wahr. Das lässt sie ruhiger sein, während sie erwacht.

Erwartet keine Wunder in der Anfangszeit, dadurch, dass sie schon Bammel hat, bedarf es eher den längeren Weg.
Klar, man könte sie auch gleich in die Box sperren und solange mit ihr umherfahren, bis sie völlig entkräftet aufgibt, aber das würde ihr Vertrauen zu Euch komplett zu Nichte machen, also lasst lieber solche Brutalaktionen, auch wenn sowas durch Tiernannys im TV schon gezeigt wurde. :eusa_doh:

Romanende:uups: :lol:
LG Mikki
 
  • Hund will nicht Autofahren Beitrag #12
Ja Mikki .
Das finde ich auch eine richtig gute idee ;) da wäre ich jetzt garnicht drauf gekommen ;) hehe ..
 
  • Hund will nicht Autofahren Beitrag #13
Off-Topic
hey kiki &kevin, meinste nicht du hast ein bissl viel Signatur im Vrhältnis zum Text ??? :D
 
  • Hund will nicht Autofahren Beitrag #14
...denke Flocke ist die ersten Wochen ohne soziale Kontakte aufgewachsen.

Ach, ich könnte mich aufregen über solche "Züchter"! Das ist eine dermaßen grobe Vernachlässigung! Welpen müssen in der Prägephase so viel als möglich kennenlernen, viele verschiedene Menschen, viele verschiedene Geräusche, Gegenstände, Untergründe - was nur möglich ist!

Es ist sehr schwer, das dann noch nachzuholen. Ihr müsst also an alles immer sehr behutsam herangehen, viel mit Lob und Bestärkung arbeiten, damit Flocke jetzt noch lernt, Unbekanntes mit einem positiven Gefühl zu verbinden.

Vermutlich mag sie nicht mehr ins Auto, weil ihr da einmal schlecht geworden ist. Ihr solltet noch mal von vorn anfangen: Sie immer wieder mit Futter ins Auto locken, sie im Auto aus ihrem Napf füttern, im Auto mit ihr spielen, sie dort Leckerlis suchen lassen usw. Immer nur kurz, spielerisch und ohne irgendeinen Druck! Sie muss wieder lernen, dass das Auto an sich nichts Schlimmes ist.

Wenn Ihr soweit seid, dass sie von sich aus hinein- und wieder raus springt, könnt ihr an eine erste kurze Fahrt denken. Nur ganz kurz, am besten an einen Platz, wo man schön spazieren gehen kann. Wenn sie während der Fahrt zittert oder speichelt, nicht auf sie einreden, nicht trösten oder so. Auf jeden Fall solltet ihr nur fahren, wenn sie nüchtern ist. Dann ist die Gefahr geringer, dass ihr schlecht wird. Und wie gesagt: die Fahrt darf nur ganz kurz sein!

Dann wieder nur im Auto spielen, im Auto füttern usw. Und wieder mal eine ganz kurze Fahrt zum Spazierengehen. Die Fahrtzeit dann langsam steigern.

Wenn Ihr das jetzt regelmäßig macht, müsstet Ihr in 4 Wochen eigentlich so weit sein, dass ihr zum Tierarzt fahren könnt.

Leider ist das dann gleich ein unangenehmes Erlebnis. Deshalb ist zu überlegen, ob ihr für die Tierarztfahrt nicht ein anderes Auto ausborgen könnt. Sonst habt ihr womöglich hinterher dasselbe Problem wieder. :eusa_think:

Bei so ängstlichen Hunden ist es immer wichtig, ohne Druck zu arbeiten. Aber auch ohne Zureden. Immer spielerisch und über Belohnung arbeiten!
 
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