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  • Designer Hunde Beitrag #301
Ich habs ja schon etwas 20 Mal gesagt, für mich das schlimmste an der ganzen Sache:
Wie mit den Hunden umgegangen und gezüchtet wird!

Das Problem: ihr seht es doch schon bei Rassehunden, der normale Welpenkäufer ist oft einfach schlecht informiert. Da wissen die meisten gerade so was HD ist usw. Aber kaum einer achtet drauf, ob das auch richtig bei einem Spezialisten ausgewertet wurde! Wo werden denn Doodles ausgewertet? Würde mich mal interessieren. Wie viele von diesen "Züchtern" (sorry, aber ich habe noch keinen gesehen, der die Bezeichnung verdient) lassen die Ergebnisse richtig auswerten und nicht nur mal den Haustierarzt drauf schauen? Kennen diese Züchter sich so gut mit den Linien in BEIDEN Rassen aus, dass sie die Risiken für eine Verpaarung gering halten können? Ein Züchter der nur eine Rasse hat, hat in der Regel schon Jahre damit zu tun sich in Stammbäume rein zu arbeiten, und Ahnenforschung zu betreiben. Ich glaube kaum, dass sich einer von denen die Mühe gemacht hat, beide Rassen genau zu studieren.

Zum Thema Genpool bei Doodles und Rassen:
Ja, es gibt definitiv Probleme bei einigen Rassen. Das ist bekannt. Und auch heute noch wird bei vielen Züchter bewusst Inzucht getrieben! Und das obwohl die meisten Rassen schon einen relativ kleinen Genpool haben bzw. die effektive Population enorm gering ist (Hunderassen sind isolierte "Zuchtgruppen", dort geht auch ohne Inzucht schon einiges Verloren). Und für mich haben solche Leute nicht die langfristige Gesunderhaltung einer Rasse im Sinn, sondern kurzfristige, schnelle (meist rein äusserliche) Erfolge -> auf kosten der Gesundheit (auch wenn das jeder immer wieder abstreiten wird, es ist Fakt).

Nun zum Doodle: hier ist es auf lange Sicht nicht anders, es wird doch eine anerkennung angestrebt. Um anerkannt zu werden muss eine Rasse zuerst gewisse Bedingungen erfüllen, z.B. das sie äusserlich relativ einheitlich sind. Das ist der Doodle nicht und hier wird man früher oder später ebenfalls zu Inzucht greifen. Die Doodle sind damit nicht ein Deut besser dran.
Zudem kommt die von den "Züchten" ja anscheinend übliche Praxis alle Hündinnen mit den selben eigenen 1 oder max 2 Rüden zu decken (Ist ja auch günstiger :roll:). Mit dem machen die unzählige Würfe im Jahr. Ganz toll! Damit schaffen sie sich sicher eine genetisch Vielfältige Grundlage :roll: *Achtung Ironie* Wo das hinführt haben wir doch nun schon zu genüge bei anderen Rassen gesehen (ja ich wiederhole mich), siehe "Malzhund".
 
  • Designer Hunde Beitrag #302
was ich bei den "doodle-vertretenern" nicht ganz nachvollziehen kann...

ihr redet von einer "rasse" und von "zucht".

eine neue Rasse besteht aber nicht nur aus der F1-generation (also die erste generation mixe in dem Fall)

denn: wenn man labradoodle x labradoodle kreuzt ergibt das keine weiteren Doodle mehr, sondern stinknormale mischlinge, für die KEINER mehr über 1000€ hinlegt.
Off-Topic

Der erfolg einer "zucht" ist meist erst ab der F4 zu sehen, wenn überhaupt.ich beziehe mich da auf die Zucht von Fischen, aber das ist das selbe. wenn ich eine neue Flossenform will kann ich die passenden Elterntiere, die P-generation, verpaaren. und die F1 wird sicher toll sein, jedenfalls ein Teil davon.

Wenn man aber die F1 weiter verpaart kommen da meist optisch "unschöne" tiere raus, die erst durch eine weitere Verpaarung die richtigen Gene weitergeben.

Als beispiel nehme ich da den CTPK (crowntailplakat), sowohl CT als auch PK sind anerkannte flossenformen. CTPK ist relativ neu, und es gibt eigentlich aum Stämme (jedenfalls keine guten). man muss sich, um einen gesunden Stamm CTPKs zu erhalten, diesen selber Züchten... also mindestens 4-5 Generationen lang.


wenn wir nun aber davon ausgehen dass die F2 bei Doodlen gar nicht mehr als doodle akzeptiert wird, kann das keine Zucht auf eine Rasse sein.
Genau das wollte ich ausdrücken, wusste aber nicht, wie ich es "vereinfache", da Ottonormalforie meistens nicht weiß was "F1" (Filialgeneration 1/1. Tochtergeneration), geschweige denn mit "P" (Parentalgeneration/Elterngeneration) gemeint ist.


und zum allergie-freien:

es gibt zig rassen die realtiv anti-allergen sind. wenn man mit keiner dieser rassen zurechtkommt, oder sie einem nicht gefallen, muss man auf den Hund verzichten.

ich hab mir auch keine nackten Nager genommen nur weil meine mutter allergisch auf nager-fell ist. ich hab gute 10 jahre auf meine Tiere warten müssen.
Z.B. den "Obama Dog" (Portugiesischer Wasserhund), den Yorkie, etc.
man reagiert auf die proteine im Speichel und auf hautschuppen, aber nicht auf das Haar allergisch.
Man muss, da jeder Hund individuelle DNS hat, sich immer auf den einzelen Hund testen lassen.
Ich kenne Leute, die reagieren auf den einen, aber nicht auf den anderen Goldie.

und zum charakter:

ich kenne einen Viszla der so viel jagdtrieb hatte wie ne socke.
ich kenne einen Chihuahua der alles jagt was nur das beute aussieht (wildkaninchen und co)
ich kenne einige deutsche doggen mit Jagdtrieb
und einen Foxterrier-Dackel-Mix der gar nicht jagt

ich kenne keinen hund der "kinderfreundlich" geboren wurde
ich kenne keinen hund der als "perfekter Familienhund" geboren wurde
und ich kenne keinen Hund der bei der "richtigen" behandlung nicht aggressiv geworden wäre
Grundtempereament wird teilweise vererbt.
"Agressivität" lässt sich nicht vererben, wohl aber eine niedriege Reizschwelle.
Würde man Hunde mit niedriger Reizschwelle verbieten, müsste man z.B. die ganze FCI Gruppe 3 (Terrier) verbieten/unfruchtbar machen.
Ebenso alle Rattler (Wie den Zwergschnauzer, den Yorkshire Terrier, den Affenpinscher, die belgischen Zerggriffons...), Diensthunde (Wie Malinois, Schäferhund, Airedale Terrier, Dobermann, Rottweiler,...) und Kleinsthunde verbieten.

und: 1500€ für einen Hund ausgeben, der niemals zuchttauglich ist (als "rassehund"), der von kaum einem verein überhaupt als Rasse anerkannt wird, und der als zweifelhaften mischungen ( puggle z.b) stammt?

um das geld kann ich mir bei einem eingetragenen Züchter einen rassehund mit papaieren und allem holen. und teilweise bleibt sogar noch geld übrig
Genau.
Der Minimumpreis für VDH/FCI unde sind 600€.
bei jeder rasse gibt es ein preisfeld, das man aus zuchttechnischen Gründen nicht verlassen darf.
Beim Cardigan Welsh Corgi sind es z.B. minmal 800€ und maximal 1000€.
Verkauft man die Welpen "unter dem Marktwert", muss bei der Aufzucht der Welpen etwas wichtiges gefehlt haben.
Verkauft man "über dem Marktwert", bekommt man die Welpen nicht vermittelt, da man in Anbetracht der Welpenpreise anderer Züchter "wuchert".

Augen auf beim Welpenkauf!
 
  • Designer Hunde Beitrag #303
Grundtempereament wird teilweise vererbt.
"Agressivität" lässt sich nicht vererben, wohl aber eine niedriege Reizschwelle.
Würde man Hunde mit niedriger Reizschwelle verbieten, müsste man z.B. die ganze FCI Gruppe 3 (Terrier) verbieten/unfruchtbar machen.
Ebenso alle Rattler (Wie den Zwergschnauzer, den Yorkshire Terrier, den Affenpinscher, die belgischen Zerggriffons...), Diensthunde (Wie Malinois, Schäferhund, Airedale Terrier, Dobermann, Rottweiler,...) und Kleinsthunde verbieten.

das stimmt schon... aber die zugehörigkeit zu einer bestimmten rasse sagt eigentlich relativ wenig über den "erfolg" aus.

soll heißen: wenn ich 2 beagle mit viel jagdtrieb verpaare müssen nicht alle welpen supertolle jäger werden. da gibts immer wieder welche die.... sagen wir mal "unmotiviert" sind.

Off-Topic
die eltern unseres Viszla-Rüden waren gekörte jagdhunde, geführt und mit super erfolgen. unserer dagegen hatte ca so viel jagdtrieb wie ne alte socke.


wobei mir jetzt nicht klar ist ob grad diensthunde eine niedringe reizschwelle haben, eher das gegenteil, oder?

ich kenne jedenfalls viele Rottis die geduldiger sind als so mancher Bernhardiner :lol:

und ich gebe zu, wenn ich ne hundeallergie hätte... ich hätte KEINEN hund. mir gefallen die meisten "anti-allergenen" Rassen nicht, oder sie passen nicht zu mir (ich will keinen jagdhund wie den Königspudel, Jorkies gefallen mir einfach nicht, und der portuigsische wasserhund gefällt mir z.b auch nicht)

besser kein hund als ein "doodle" (von meinen freund zu "dödle" umgetauft- von Dödel)


Off-Topic
ach ja, es gibt auch fälle der allergie aufs fell selber. meine mutter ist auf fell selber, speichel, hautschuppen und federn allergisch. nur eben nicht beim hund, sonst auf alles..
 
  • Designer Hunde Beitrag #304
Off-Topic
nur mal so nebenbei, mein hund der bekanntlich ein terrier ist, hat absolut keine niedrige reizschwelle. im gegenteil, seine freunde dürfen so gut wie alles mit ihm machen. ich hätte es damals wirklich begrüßt wenn er mir erziehungstechnisch mit unserem jung-dobi geholfen hätte, aber nein, freunde haben bei ihm narrenfreiheit :roll:
 
  • Designer Hunde Beitrag #305
Zum Thema Reizschwelle:
Bitte setzt eine niedrige Reizschwelle nicht mit Aggressivität gleich. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge. Auch ist ein Hund mit einer niedrigen Reizschwelle nicht aggressiver.
Das Wort Reizschwelle wird viel zu oft falsch verstanden. Es hat nichts mit reizen im negativem Sinne zu tun. Beim googlen findet man auf Hundezeitung.de eine gute Erklärung.

Kira hat auch eine eher niedrige Reizschwelle, das liegt zum Teil an Veranlagung/Rasse, zum Teil an ihrem noch jungen Alter und zu einem Teil am Temperament und Charakter. Dagegen ist Aggressivität für sie ein absolutes Fremdwort!
 
  • Designer Hunde Beitrag #306
ich habe damit auch nicht die aggression gemeint. ;)
 
  • Designer Hunde Beitrag #307
Hallo liebe Hundefreunde,
bin neu hier und möchte doch mal schnell meine Meinung zu dem Thema loswerden, auch wenn der letzte Post schon etwas her ist. Ich bin bei den neuen Designerzüchtungen etwas zwiegespalten. Zum einen finde ich es auch nicht richtig, dass versucht wird, damit Geld zu machen und kein Züchter kann voraussagen, welche Eigenschaften denn nun am Ende rauskommen. Meine Freundin hat aber einen sog. Pugalier, also Mischung zwischen Mops und Cavalier King Charles Spaniel und der ist total lieb.

War aber tatsächlich ein "Unfall", da die Züchterin eigentlich nur Cavaliere verkäuft und die Mopshündin nebenbei hatte. Das es jetzt aber so in Mode kommt, gefällt mir auch nicht. :eusa_think:
 
  • Designer Hunde Beitrag #308
Hallo liebe Hundefreunde,
bin neu hier und möchte doch mal schnell meine Meinung zu dem Thema loswerden, auch wenn der letzte Post schon etwas her ist. Ich bin bei den neuen Designerzüchtungen etwas zwiegespalten. Zum einen finde ich es auch nicht richtig, dass versucht wird, damit Geld zu machen und kein Züchter kann voraussagen, welche Eigenschaften denn nun am Ende rauskommen. Meine Freundin hat aber einen sog. Pugalier, also Mischung zwischen Mops und Cavalier King Charles Spaniel und der ist total lieb.

War aber tatsächlich ein "Unfall", da die Züchterin eigentlich nur Cavaliere verkäuft und die Mopshündin nebenbei hatte. Das es jetzt aber so in Mode kommt, gefällt mir auch nicht. :eusa_think:

Immerhin hat jeder Hinz und Kunz jetzt noch die Möglichkeit seinen "Unfall"würfen tolle Namen zu geben. *Kopfschüttel*
 
  • Designer Hunde Beitrag #309
Jetzt möchte ich auch mal meinen Senf dazu geben ;)

also das jetzt alle möglichen mischlinge iwelche gemischten namen bekommen find ich auch doof aber so ein puggle ist schon süß. mir ist es im endeffekt ziemlich egal ob ein hund reinrassig ist oder ein mischling. irgendwo hat jede rasse gutes und schlechtes. Nur mal kurz ne frage bei einem mischling zum beispiel vater bolonka und mutter malteser von was geht man da aus ist das nun ein malteser mix oder ein bolonka mix?
 
  • Designer Hunde Beitrag #310
Jetzt möchte ich auch mal meinen Senf dazu geben ;)

also das jetzt alle möglichen mischlinge iwelche gemischten namen bekommen find ich auch doof aber so ein puggle ist schon süß. mir ist es im endeffekt ziemlich egal ob ein hund reinrassig ist oder ein mischling. irgendwo hat jede rasse gutes und schlechtes. Nur mal kurz ne frage bei einem mischling zum beispiel vater bolonka und mutter malteser von was geht man da aus ist das nun ein malteser mix oder ein bolonka mix?

ich versteh die frage nicht, es ist ein malteser-bolonka mix
 
  • Designer Hunde Beitrag #311
In der Regel wird das gesagt, was am meisten in dem Hund enthalten bzw. sichtbar ist. Wenn ein Mischling einem Schäferhund besonders ähnlich sieht und man die anderen Rassen nicht 100% identifizieren konnte, ist er ein Schäfi- Mix.

Deinen genannten Fall würde ich einfach Bolonka- Malteser- Mix nennen ;)
 
  • Designer Hunde Beitrag #312
achso okay dann hat sich das geklärt :) danke
 
  • Designer Hunde Beitrag #313
oder, um aufs Thema zurück zu kommen, ein Maltibolo :lol:
 
  • Designer Hunde Beitrag #314
oder, um aufs Thema zurück zu kommen, ein Maltibolo :lol:

genau genommen wär er ja aber reinrassig, denn man könnt ihn ja auch bologneser nennen :D
oder maltelonka (klingt hübsch) *ggg* ;)
 
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