was ich bei den "doodle-vertretenern" nicht ganz nachvollziehen kann...
ihr redet von einer "rasse" und von "zucht".
eine neue Rasse besteht aber nicht nur aus der F1-generation (also die erste generation mixe in dem Fall)
denn: wenn man labradoodle x labradoodle kreuzt ergibt das keine weiteren Doodle mehr, sondern stinknormale mischlinge, für die KEINER mehr über 1000€ hinlegt.
Off-Topic
Der erfolg einer "zucht" ist meist erst ab der F4 zu sehen, wenn überhaupt.ich beziehe mich da auf die Zucht von Fischen, aber das ist das selbe. wenn ich eine neue Flossenform will kann ich die passenden Elterntiere, die P-generation, verpaaren. und die F1 wird sicher toll sein, jedenfalls ein Teil davon.
Wenn man aber die F1 weiter verpaart kommen da meist optisch "unschöne" tiere raus, die erst durch eine weitere Verpaarung die richtigen Gene weitergeben.
Als beispiel nehme ich da den CTPK (crowntailplakat), sowohl CT als auch PK sind anerkannte flossenformen. CTPK ist relativ neu, und es gibt eigentlich aum Stämme (jedenfalls keine guten). man muss sich, um einen gesunden Stamm CTPKs zu erhalten, diesen selber Züchten... also mindestens 4-5 Generationen lang.
wenn wir nun aber davon ausgehen dass die F2 bei Doodlen gar nicht mehr als doodle akzeptiert wird, kann das keine Zucht auf eine Rasse sein.
und zum allergie-freien:
es gibt zig rassen die realtiv anti-allergen sind. wenn man mit keiner dieser rassen zurechtkommt, oder sie einem nicht gefallen, muss man auf den Hund verzichten.
ich hab mir auch keine nackten Nager genommen nur weil meine mutter allergisch auf nager-fell ist. ich hab gute 10 jahre auf meine Tiere warten müssen.
und zum charakter:
ich kenne einen Viszla der so viel jagdtrieb hatte wie ne socke.
ich kenne einen Chihuahua der alles jagt was nur das beute aussieht (wildkaninchen und co)
ich kenne einige deutsche doggen mit Jagdtrieb
und einen Foxterrier-Dackel-Mix der gar nicht jagt
ich kenne keinen hund der "kinderfreundlich" geboren wurde
ich kenne keinen hund der als "perfekter Familienhund" geboren wurde
und ich kenne keinen Hund der bei der "richtigen" behandlung nicht aggressiv geworden wäre
und: 1500€ für einen Hund ausgeben, der niemals zuchttauglich ist (als "rassehund"), der von kaum einem verein überhaupt als Rasse anerkannt wird, und der als zweifelhaften mischungen ( puggle z.b) stammt?
um das geld kann ich mir bei einem eingetragenen Züchter einen rassehund mit papaieren und allem holen. und teilweise bleibt sogar noch geld übrig