- Designer Hunde Beitrag #261
Fini
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Hallo,
eigentlich wollte ich zu dem Thema gar nichts mehr sagen, weil ich alles schon in einigen anderen Themen dazu, auch hier, gesagt hatte.
Aber ich fasse noch mal zusammen. ;-)
Grundsätzlich: Ich glaube kaum, dass es hier in diesem Forum irgendjemanden gibt, der meint das Mischlinge weniger wert sind als Rassehunde! Wer kommt denn auf so eine Idee? Kein Hund ist mehr wert als ein anderer!
MIR geht es bei der ganzen Sache nicht darum, dass es Mischlinge sind! Es geht mir um die ART und WEISE wie das ganze angegangen wird, wie die Hunde angepriesen werden, wie die "Zucht" dieser Hunde hier in Deutschland bisher abläuft.
Das heisst doch aber nicht automatisch, dass ich das bei "Züchtern" von Rassehunden die genau so vorgehen besser finde! Nein, dass ist ganz sicher kein Doodle-Problem. Bei allen anderen die in der Zucht so vorgehen finde ich das mindestens genau so schlimm. Was meint ihr wie viele schreckliche Vermehrer es bei den Aussie gibt? Man muss sich nur mal bei einigen Online Tiermärkten umgucken, die quillen vor Welpen über, der Aussie ganz vorn mit dabei (und nur wenige davon haben Papiere). Und ich habe das Gefühl das gerade da so viele Fehler gemacht werden, dass etliche Kranke Welpen produziert werden (vor allem die aus MerlexMerle-Verpaarungen, weil sie ja so tolle Farben haben, müssen die ja mal Nachkommen haben *grml*)
(Mit den Krankheiten beim Pudel kenne ich mich, nehmen den üblichen, nicht aus.)
Nehmen wir mal an, es gäbe ein Züchter der Doodle`s, der das wirklich gewissenhaft macht und für sich selbst die höchsten Ansprüche steckt und auch das (Haupt-)Ziel hat gesunde Hunde hervor zubringen und nicht Ruhm, Geld oder Ansehen, dann fände ich es OK. Er müsste sich dann aber sowohl beim Labrador, als auch beim Pudel in den Linien auskennen, stärken und schwächen kennen, typische Krankheiten kennen, Risiken kennen um geplante Verpaarungen vorzunehmen. Das setzte schon mal voraus, dass die zu Beginn der Zucht verwendeten Hunde Papiere haben.
Dann müsste das ganze natürlich noch streng kontrolliert werden, z.B. über einen Verein (Und keinen der von jemanden gegründet wurde, der selbst keine gewissenhafte „Zucht“ betreibt). Sonst macht sowieso jeder was er will und wie er es will.
Was ist denn eigentlich das Ziel der Doodle Züchter? Einen modischen Hund zu erschaffen, etwas Neues? ein Mix aus einer Moderasse? Die Veränderung des Pudels, weil der ja vielen nicht zusagt? Für mich alles rein optische Gründe und damit schon mal kein guter Grundsatz eine neue Rasse zu erschaffen.
Die Doodle-Züchter, die ich bisher "kenne", scheiden für mich schon allein deswegen aus, weil mich alles an blanke Vermehrerei erinnert. Unzählige Hunde werden gehalten: keiner kann mir erzählen das er den allen gerecht wird. Labrador, Pudel und Golden Retriever, auch diese Rassen möchten artgerecht ausgelastet werden, und zwar jeder von ihnen. Die Hunde werden, relativ planlos mit einander verpaart, Paarungen werden ständig wiederholt, wenige Rüden werden ständig wieder eingesetzt . Wo das endet, haben ja schon einige Rassen erfahren müssen, bei denen plötzlich Erbkrankheiten zum Vorschein gekommen sind, die es vorher nie gegeben hat.
Vielleicht gibt es auch welche die die Sache anders angehen, wäre den Hunden nur zu wünschen.
eigentlich wollte ich zu dem Thema gar nichts mehr sagen, weil ich alles schon in einigen anderen Themen dazu, auch hier, gesagt hatte.
Aber ich fasse noch mal zusammen. ;-)
Grundsätzlich: Ich glaube kaum, dass es hier in diesem Forum irgendjemanden gibt, der meint das Mischlinge weniger wert sind als Rassehunde! Wer kommt denn auf so eine Idee? Kein Hund ist mehr wert als ein anderer!
MIR geht es bei der ganzen Sache nicht darum, dass es Mischlinge sind! Es geht mir um die ART und WEISE wie das ganze angegangen wird, wie die Hunde angepriesen werden, wie die "Zucht" dieser Hunde hier in Deutschland bisher abläuft.
Das heisst doch aber nicht automatisch, dass ich das bei "Züchtern" von Rassehunden die genau so vorgehen besser finde! Nein, dass ist ganz sicher kein Doodle-Problem. Bei allen anderen die in der Zucht so vorgehen finde ich das mindestens genau so schlimm. Was meint ihr wie viele schreckliche Vermehrer es bei den Aussie gibt? Man muss sich nur mal bei einigen Online Tiermärkten umgucken, die quillen vor Welpen über, der Aussie ganz vorn mit dabei (und nur wenige davon haben Papiere). Und ich habe das Gefühl das gerade da so viele Fehler gemacht werden, dass etliche Kranke Welpen produziert werden (vor allem die aus MerlexMerle-Verpaarungen, weil sie ja so tolle Farben haben, müssen die ja mal Nachkommen haben *grml*)
(Mit den Krankheiten beim Pudel kenne ich mich, nehmen den üblichen, nicht aus.)
Nehmen wir mal an, es gäbe ein Züchter der Doodle`s, der das wirklich gewissenhaft macht und für sich selbst die höchsten Ansprüche steckt und auch das (Haupt-)Ziel hat gesunde Hunde hervor zubringen und nicht Ruhm, Geld oder Ansehen, dann fände ich es OK. Er müsste sich dann aber sowohl beim Labrador, als auch beim Pudel in den Linien auskennen, stärken und schwächen kennen, typische Krankheiten kennen, Risiken kennen um geplante Verpaarungen vorzunehmen. Das setzte schon mal voraus, dass die zu Beginn der Zucht verwendeten Hunde Papiere haben.
Dann müsste das ganze natürlich noch streng kontrolliert werden, z.B. über einen Verein (Und keinen der von jemanden gegründet wurde, der selbst keine gewissenhafte „Zucht“ betreibt). Sonst macht sowieso jeder was er will und wie er es will.
Was ist denn eigentlich das Ziel der Doodle Züchter? Einen modischen Hund zu erschaffen, etwas Neues? ein Mix aus einer Moderasse? Die Veränderung des Pudels, weil der ja vielen nicht zusagt? Für mich alles rein optische Gründe und damit schon mal kein guter Grundsatz eine neue Rasse zu erschaffen.
Die Doodle-Züchter, die ich bisher "kenne", scheiden für mich schon allein deswegen aus, weil mich alles an blanke Vermehrerei erinnert. Unzählige Hunde werden gehalten: keiner kann mir erzählen das er den allen gerecht wird. Labrador, Pudel und Golden Retriever, auch diese Rassen möchten artgerecht ausgelastet werden, und zwar jeder von ihnen. Die Hunde werden, relativ planlos mit einander verpaart, Paarungen werden ständig wiederholt, wenige Rüden werden ständig wieder eingesetzt . Wo das endet, haben ja schon einige Rassen erfahren müssen, bei denen plötzlich Erbkrankheiten zum Vorschein gekommen sind, die es vorher nie gegeben hat.
Vielleicht gibt es auch welche die die Sache anders angehen, wäre den Hunden nur zu wünschen.