Hilfszügel

Diskutiere Hilfszügel im Pferde Ausbildung und Reiten Forum im Bereich Pferde Forum; Naja, wenn du das so schreibst und mit Hilfszügeln reiten musst, gehe ich davon aus, dass es bei dir doch noch nicht so gut mir der Dressur...
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  • Hilfszügel Beitrag #41
Naja, wenn du das so schreibst
Ich bin ehrlich gesgat auch nicht so eine gute Dressurreiterrin
und mit Hilfszügeln reiten musst, gehe ich davon aus, dass es bei dir doch noch nicht so gut mir der Dressur klappt.
Und, wie gesgt, Dressur ist die Grundvoraussetzung.
 
  • Hilfszügel Beitrag #42
Damit meinte ich das ich nicht garde ne a dressur reiten könnte . Also so normal Dressur kann ich wohl reiten :D Ih cmöchte hier auch nicht irgendwas anfangen oder so .
 
  • Hilfszügel Beitrag #43
ich habe zwar nicht alle antworten gelesen, aber zu thema hilszügel fält mir was ein.

mein pferd muss man leider in der halle immer mit ausbinder reiten. wir haben immer so einen einfachen ausbinder genommen und den unter den beinen herlaufen lassen, dann eine brücke dran und an beiden seiten des gebissen dran gemacht. der hat besonders im galopp, wenn er am zügel war, immer geschlappert und dadurch wurde er durch hartes reisen nach unten gezogen. (ich fands selber nicht mehr schön in der halle zu reiten).

ja und jetzt haben wir ein dreickszügel gekauft. das klappt prima! pferd und reiter können sich wohl fühlen.

Info: wem das zu doof ist immer die dreiecker neu zu verschlaufen, wenn man reiten will, dann nehmt einfach 2 schlüsselringe und lasst sie über das lederband laufen des dreieckszügels. an die schlüsselringe kommt jeweils ein Haken (verschluss egal - am besten einen möglichst kleinen den man ins gebissstück klicken kann.)
dann wird schon direkt am putzplatz, box (wo man fertig macht) die löcher eingestellt auf die richtige länge. danach nimmt man die haken und klickt sie oben beim sattel (da gibt es an beiden seiten so ösen) einfach ein.
FERTIG!!! jetzt sieht es aus wie das


(halt nur als dreieckszügel. so kann man locker erst mal ohne d.zügel warm reiten und nachher von oben ausbinden indem man nur die haken einklippst.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Hilfszügel Beitrag #44
Aber bitte Hilfszügel nie von Anfang an anbringen, sondern erst, wenn das Pferd im Schritt ausreichend gelöst wurde.
 
  • Hilfszügel Beitrag #45
@ Ronja: Das hat Phachilufy doch geschrieben , oder?
Das man das Pferd kalt nie mit Hilfszügeln reiten sollte ist (hoffentlich) jedem klar.

@ShiGi : Wie meinst du das mit den HV? Wenn die HV normal und locker verschnallt sind, ziehen sie die Nase in keinem Fall nach unten. Dann ist eig. gar kein Kontakt, keine Anlehnung da. Sie ziehen dann nur, wenn das Pferd die Nase extrem hoch reißt, aber davon gehe ich nicht aus, da meine íhren Hals immer nach unten streckt. Wenn das Pferd also in Dehnungshaltung läuft( wie beim Aufwärmen) kann es sich dem "Druck" entziehen, d.h kann man damit keine gescheite Anlehnung erreichen.

Hat eig. jemand hier gute Erfahrungen mit einer Longierhilfe gemacht?
 
  • Hilfszügel Beitrag #46
Damit meinte ich das ich nicht garde ne a dressur reiten könnte . Also so normal Dressur kann ich wohl reiten :D Ih cmöchte hier auch nicht irgendwas anfangen oder so .

Nun, Dressur ist die Grundlage des Reitens, wie meine Vorredner schon ganz richtig gesagt haben.
Nur: Warum sagst du zuerst, dass du
Ich bin ehrlich gesgat auch nicht so eine gute Dressurreiterrin *hehe*
seist und dann kannst du plötzlich, du könntest es doch?
Oder meintest du die hohe Schule? Was sind deine Vorstellungen von Dressur?
Und: Schlaufzügel sind nie eine Lösung!

LG
 
  • Hilfszügel Beitrag #47
Machen wir es mal andersrum: Lieber erstmal Hilfszügel nutzen, als aus Frust zu riegeln.
Ich habe mich früher häufiger erwischt, wie ich das 1. Pony runtergeriegelt hatte (war vllt. 10 Jahre alt da), wenn es keine Ausbinder hatte.

Richtig angewandt sind Hilfszügel wundervoll, wobei Schlaufer, Stoßzügel und HV meiner Meinung nach verbrannt gehören.

Ich habe Pakeno eine Zeitlang mit einem "besonderen" Hilfszügel longiert, der dem Pferd die Möglichkeit in jede Richtung läßt.
Nennt sich "Longierhilfe".
Diese habe ich allerdings noch etwas modifiziert, da der Nachteil daran liegt, dass es nach hinten auf den Rückenrutscht.
Es ist ein langes Seil, dass dem Pferd ins Gebiss eingeschnallt werden soll, dann zwischen den vorderbeinen durch, über den rücken und den weg zurück wieder ans Gebiss.
Habe es nicht ins Gebiss eingehangen, es außerdem mit dem Longegurt fixiert.
Je höher Pak dann mit dem Kopf ging, desto mehr musste er im Genick nachgeben, er lief wirklich Klasse v/a.

Das habe ich aber nur kurz genutzt.

Etwas anderes ist meine Idee eines "beweglichen" Ausbinders.
Ähnlich wie eine Longierbrille soll ein kurzes Seilstück unterm Kinn verlaufen, nur wesentlich länger und aus einem leicht dehnbaren Material.
Ein zweites Seilstück soll dann unten vom gurt durch die Beine nach vorne führen.
Beide Seile durch einen Ring beweglich miteinander verbunden, so kann das Pferd zwar links und rechts sich bewegen, ist aber nach oben "gehindert".

Ich weiß nicht, ob es sowas schon gibt, aber diese Idee hatte ich eines Nachts mal ö.ö
Klingt sowas doof? *lacht*

Im übrigen finde ich es sinnvoll, Hilfszügel wie Dreiecker zu nutzen.
Wenn ich reite und mein Pferd den Rücken wegdrückt, spinnig umherblickt und den Kopf im Himmel hat, weil er seine Herde nicht sieht, ist er steif im Rücken und das Reiten absolut sinnlos.
Also wärmt man vernünftig auf und führt das Pferd ins v/a.
Ich würde sagen, in mind. 80% der Fälle sind die Dreiecker nicht enimal stramm, weil das Pferd, wenn es 1x merkt, dass da dieser aufwärtswiederstand ist, es sein läßt (die meisten Pferde kennen das v/a ja.. aber man kann es ja immer mal anders ausprobieren, nech?).

So, etwas wirr, etwas bekloppt,
ich hoffe man versteht etwas, was ich meine.
Kann zu dem Thema echt nicht viel sinnvolles Beisteuern ^^

Liebe Grüße
Eure Feder
 
  • Hilfszügel Beitrag #48
Und: Schlaufzügel sind nie eine Lösung!

Naja, ich würd mal sagen, sie sind keine Dauerlösung oder gar Patentlösung ;)
Ich weiß, daß Schlaufer oft generell verteufelt werden, aber da ich selber mal unter Anleitung Erfahrung damit machen konnte, möchte ich mich da immer nicht so pauschal anschließen.
Schlaufer verleiten jemanden, der das Prinzip nicht versteht oder eine schnelle Lösung will, leicht dazu, sie viel zu hart oder brutal einzusetzen, das stimmt leider. Den wenigsten ist bewußt, wie viel Kraft man mit ihnen durch die Hebelwirkung ausüben kann. Ich persönlich möchte nie Schlaufer einsetzen, es sei denn unter Anleitung eines guten Trainers, der vom Boden aus ein zusätzliches Augenmerk darauf hat, einfach weil mir damit wirklich die Routine fehlt (will heißen: ich habe es ausprobiert, fand es super interessant, aber ich müsste noch viel mehr lernen, damit korrekt umzugehen, was aber zum Glück bisher nicht nötig war ;)).
Das gleiche hat für mich aber auch immer für die Kandare gegolten. Wenn es nicht zwingend notwendig ist, will ich gar nicht damit reiten - ich weiß, so eine Einstellung kollidiert bei manchem Reiter leider mit seinem Ego, denn manchmal scheint es wirklich danach zu gehen: je mehr Sattelzeug am Pferd und je größer die Sporen, desto profilierter kommt man daher :roll:

Aber auch andere Arten von Hilfszügeln werden ja leider nicht ausschließlich korrekt eingesetzt, insofern liegt es immer in der Hand des Reiters, sie richtig einzusetzten. Richtig und gut angewendete Schlaufer sind nicht "schlimmer" als falsch angewendete Ausbinder ;)

Eine allgemeingültige Lösung für alles ist keine Art von Hilfszügel.
 
  • Hilfszügel Beitrag #49
Etwas anderes ist meine Idee eines "beweglichen" Ausbinders.
Ähnlich wie eine Longierbrille soll ein kurzes Seilstück unterm Kinn verlaufen, nur wesentlich länger und aus einem leicht dehnbaren Material.
Ein zweites Seilstück soll dann unten vom gurt durch die Beine nach vorne führen.
Beide Seile durch einen Ring beweglich miteinander verbunden, so kann das Pferd zwar links und rechts sich bewegen, ist aber nach oben "gehindert".

Das klingt wie ein Dreiecker, den du quasi am Maul miteinander verbindest, oder? :eusa_think:
Klingt auf jeden Fall plausibel.

Im übrigen finde ich es sinnvoll, Hilfszügel wie Dreiecker zu nutzen.

Nur, so lange man die von dir beschriebene Situation durch den Dreiecker nicht ausnutzt und ihn richtig anwenden zu weiß.

Off-Topic
Dein Pakeno sieht ohnehin nicht wie das typische, vom Hilfszügel runtergeriegelte Pferd aus. ;)


LG


---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Brillenschlange schrieb nach 1 Minute und 33 Sekunden:

Naja, ich würd mal sagen, sie sind keine Dauerlösung oder gar Patentlösung ;)

Meinte ich doch. :angel:

Aber wer kann schon als durchschnittlicher Reiter, der vielleicht ein oder zwei Mal die Woche auf dem Pferd sitzt, richtig mit Schlaufzügeln umgehen?

LG
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hilfszügel Beitrag #50
hm... Ich selbst reite mittlerweile garnicht mehr mit Hilfszüglen, schon allein darum weil ich nicht allzu viel AHnung davon habe und nix falsch machen will..
Und auch ohne sie läuft alles super. Dazu sollte ich jedoch sagen, dass ich mehr im Gelände als auf dem Platz bin und dort seh ich nun mal alles nicht so eng..
ALs ich damals mein Longierabzeichen gemacht habe, haben auch fast alle Pferde Hilfszügel bekommen. Und ich muss sagen, dass es damit auch besser lief als ohne.
Die Pferde kamen alle von dem Reiterhof und sind ehrlich gesagt ziemlich arm dran. Jeder Hans und FRanz kann sich für 5 € n Pferd ausm STall nehmen und ne STd ohne beaufsichtigung mit dem Pferd tun und lassen was er will. Dabei hab ich scho öfters geshen wie da alles mögliche an hilfszügeln ans pferd geschnallt wurde, ohne das einer von denen ahnung von der Wirkung hatte. Ich habe als Kind dort oft geritten, doch seit ich gemerkt habe, wie schlecht die Pferde gehen und wie der Besitzer darüber denkt, mache ich n riesenbogen um Hilfszügel.
Ich glaube scho dass sie für n bestimmten zeitraum nicht schädigen und sogar dem reiter helfen, aber da ich nicht viel darüber weiß werd ich meinem Pferd ganz bestimmt keine hilfszügle anschnallen.
lg tascha
 
  • Hilfszügel Beitrag #51
@ShiGi : Wie meinst du das mit den HV? Wenn die HV normal und locker verschnallt sind, ziehen sie die Nase in keinem Fall nach unten. Dann ist eig. gar kein Kontakt, keine Anlehnung da. Sie ziehen dann nur, wenn das Pferd die Nase extrem hoch reißt, aber davon gehe ich nicht aus, da meine íhren Hals immer nach unten streckt. Wenn das Pferd also in Dehnungshaltung läuft( wie beim Aufwärmen) kann es sich dem "Druck" entziehen, d.h kann man damit keine gescheite Anlehnung erreichen.
Ich mein nicht, dass die Nase nach unten gezogen wird, sondern nach hinten. Also so, dass das Pferd leicht hinter die Senkrechte kommt. Und vorallem beim v/a (was beim HV wahrscheinlich das eigentliche Ziel ist, da er den Kopf unten hält) bzw, wenn es in Dehnungshaltung läuft, sollte es die Nase ja etwas weiter vorne haben.
 
  • Hilfszügel Beitrag #52
hmm
vll bin ich ja gerade auf dem völlig falschen weg(manchmal hab ich merkwürdige gedankengänge..).... aber ich bin bislang nur pferde geritten die am zügel gingen sobald sie vernünftig untertraten. bei meiner stute ist es ähnlich. mir ist lieber sie tritt ordentlich unter als das sie die nase unten hat. bei ihr geht das nicht immer miteinander einher. mir scheint das es den leuten die auf hv nicht verzichten wollen nur darum geht das das pferd die nase unten hat, ob es sich richtig trägt scheint dabei keine rolle zu spielen.
das ist für mich irgednwie die falsche reihenfolge.
im übrigen seh ich das wie chipi: je mehr kram am pferd desto toller muss ja der reiter sein *achtung ironie* hilfee
 
  • Hilfszügel Beitrag #53
. aber ich bin bislang nur pferde geritten die am zügel gingen sobald sie vernünftig untertraten.
Das stimmt auch.
Der Prozess des "am Zügel gehen" ist durch das Untertreten und das Wölben des Rückens bedingt.

mir scheint das es den leuten die auf hv nicht verzichten wollen nur darum geht das das pferd die nase unten hat, ob es sich richtig trägt scheint dabei keine rolle zu spielen.
Richtig, aber dazu nur: Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht.

LG
 
  • Hilfszügel Beitrag #54
Seh ich genauso, Kitty.
Wenn Ausbinder, dann nur, wenn das Pferd schon ordentlich untertritt und über den Rücken geht.
Aber leider sehen das anscheinend sehr viele Leute anders. Da braucht man nur mal nach Bilder von Haslverlängerern suchen und schon findet man wunderschön zusammengezogene Pferde:?
 
  • Hilfszügel Beitrag #55
Und dann wird auch noch der Volksglaube verbreitet, diese Bilder wären das Ideal...

LG
 
  • Hilfszügel Beitrag #56
sag bloß du willst kein pferd das aussieht wie ein geschenkpaket?! ;D
das ist eben das hautpproblem was ich mit diesen dingern habe. den leuten wird vermittelt das es nur darum geht das das pferd irgendwie die nase unten hat.
 
  • Hilfszügel Beitrag #57
sag bloß du willst kein pferd das aussieht wie ein geschenkpaket?! ;D

Quadratisch, praktisch - gut? ;)
Nein, danke.

Stimme dir aber zu, Kitty.

LG
 
  • Hilfszügel Beitrag #58
nichts gegen quadrate :D meine ist auch so lang wie hoch :D und das ganz ohne hv.
nee aber im ernst was soll ich zu so einem thread schon beitragen. mein longiergurt dient als billigvoltiretusche für ne 4- und 6-jährige :D
 
  • Hilfszügel Beitrag #59
Ich hab' ja schon nichts gegen Isländer. :D

mein longiergurt dient als billigvoltiretusche für ne 4- und 6-jährige :D

Off-Topic
Ich geh' mal wandern... Sonst wird das hier zu sehr Offtopic. ;)


LG
 
  • Hilfszügel Beitrag #60
huhu,
ich muss Prinz Girl auch mal in Schutz nehmen,
ich finde es besser wenn sie dann momentan mit Hilfszügeln reitet als wenn das Pferd mit weggedrückten Rücken als Hans guckt in die luft durch die gegen rennt.
KLar Hilfszügel sind zur überbrückung aber ich denke Prinz Girl wird mitsicherheit auch dressurunterricht nehmen, wo sie lernt ihr Pferd ordentlich an den Zügel zureiten. :)

Ihr müsst auch bedenken das sie ihr Pferd erst 6 Monate hat udn vorher dann wohl in einer Reitschule war.
Man lernt ja dort ja nunmal auch nichtmehr als pferde zu verschnüren. ;)

Mir ging es da nicht anders.

Ansonsten stimme ich euch aber zu das Hilfszügel eben nur zur überbrückung sind bzw beim longieren evt mal etc und nciht für den täglichen gebrauch. ;)
 
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