Ich habe verhaltstherapeutinnen gefragt, verschiedene Tierärzte und meine Tierärztin und alle haben gesagt ich muss sie trenne. Ich habe sogar mit meiner Tierärztin noch versucht jemanden zu finden bis sich meine Eltern angeboten haben. Ich habe meiner Tierärztin beschrieben wie sie dann leben wird und sie meinte das ist kein problem. Ich habe allen die situation erklärt und was alles vorgefallen ist. Das Problem war auch noch, das ich selber es nicht mehr auf die reihe bekommen habe. Ich war nervlich am total am ende und habe nur noch geheult.
Das habe ich schon verstanden, es ist auch klar, das man selbst durch so eine Auseinandersetzung sehr belastet wird. Geht und ging mir auch nicht anders, das tut einem selbst weh, wenn man sieht wie die Katzen leiden.
Ich hätte die Vergesellschaftung meiner Großen wirklich nicht mitmachen können, wenn ich nicht dauernd gedacht hätte: "Es ist das Beste für sie. Lass sie nicht für deine (also meine

) Fehler bezahlen!"
Das hat mir geholfen, weil ich inzwischen einfach gelernt hatte, dass eine Katze alleine nicht glücklich wird.
Was ich aber wissen möchte wären die Argumente, die sie dafür gehabt haben.
Wir sind hier sicher keine Spezialisten und Tierpsychologen, aber so schnell alles hinwerfen kommt mir (und anscheinend nicht nur mir) doch etwas voreilig vor.
Ich glaube, man hätte noch viel probieren können.
Ich wohne ca 10 km von meinen Eltern entfernt. Wir gehen davon aus, dass sie die gegend erkundet. Wir hatten es schon öfter das katzen tagelang weg waren und dann wieder aufgetaucht sind.
Wir haben die ganze umgebung abgesucht, Ihren Namen gerufen (auf den hört sie) und mit trockenfutter in der Dose klappert hat auch immer bisher bei ihr geholfen.
Ich will dir ja nicht die Illusionen rauben, aber es heißt nicht umsonst, die Katze ein paar Wochen einsperren bevor man sie raus lässt.
Sucht sie bitte, meldet sie als vermisst, wenn sie bis morgen früh nicht da ist!
Und halte die Augen auch da offen, wo du wohnst.
Katzen finden den Weg nach Hause.