Hyperaktiv - der Hund wird mehr und mehr zur Zerreißprobe

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  • Hyperaktiv - der Hund wird mehr und mehr zur Zerreißprobe Beitrag #21
Ich denke das das Hauptproblem darin liegt das Ina Markus nicht als Führungsperson sieht, sofern ich damit richtig liegen hilft konsequentes Gehorsamstraining und überhaupt klare Regeln im Umgang mit dem Hund.
Sollte ich damit richtig liegen und Markus kann das so umsetzen, wird sich innerhalb kürzester Zeit eine Besserung zeigen.
 
  • Hyperaktiv - der Hund wird mehr und mehr zur Zerreißprobe

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  • Hyperaktiv - der Hund wird mehr und mehr zur Zerreißprobe Beitrag #22
ja das stimmt schon irgendwie aber dann auch irgendwie wieder nicht:roll:

ich weiß nicht wie ich das jetzt erklären soll aber ich versuchs mal an Hand einer Story:

Wir waren unten im Lager vom Büro (ziemlich große, unübersichtliche Halle) und rauchten während wir auf die Leute warteten die uns nach Hause fahren sollten. Wir standen drinnen weil es draußen goss wie aus Eimern. Markus kam dann irgendwann mit Ina nach unten weil er auch nach Hause fahren wollte. Sie war nicht angeleint also gingen wir schon mal in Deckung. Doch das war gar nicht nötig. Biggy, der kleine Wischmopp einer Freundin peste los als die große Ina auf uns zulief. Bellend raste Ina hinterher weil sie wahrscheinlich dachte, Biggy will mit ihr spielen. Markus rief sie zurück, sie hörte aber nicht. Er wurde lauter und immer lauter und als er schließlich zu ihr durchrang kam sie in unterwürfiger Haltung zu ihm getrottet.

Ich glaube schon dass sie Markus als Rudelführer sieht denn sie verhält sich ihm gegenüber nicht ansatzweise so respektlos wie bei uns! Wenn er lauter wird dann zeigt sie auch oft ihre Unterwürfigkeit....als ob sie es überhaupt nicht ab kann wenn er böse auf sie ist

ich werd ihn nochmal bequatschen was die HuSchu angeht. Ansonsten hilft vielleicht privates Training mit Freunden die gut erzogene Hunde haben? Ich hab einiges aus diesen Hundeerziehungs-sendungen aufgeschnappt was gar nicht so schlecht war, vielleicht könnte man das ja auch privat üben?
 
  • Hyperaktiv - der Hund wird mehr und mehr zur Zerreißprobe Beitrag #23
also ich schätze mal das das keine unterwürfigkeit ist, sondern eher angst...ich will damit nicht sagen das markus sie schlecht behandelt aber wenn er schreit...?!
denn unterwürfigkeit kann nicht durch sein schreien erzwungen werden...das muss von ihr selber kommen, total freiwllig.
 
  • Hyperaktiv - der Hund wird mehr und mehr zur Zerreißprobe Beitrag #24
er hat ja nicht geschrieen, er wurde halt nur lauter;)
er hta ihr auch noch nie was getan also hat sie eigentlich keinen Grund Angst vor ihm zu haben
 
  • Hyperaktiv - der Hund wird mehr und mehr zur Zerreißprobe Beitrag #25
Ich denke, dass Ina schlicht und einfach eine gute Portion gute Erziehung fehlt. Gerade das, was man einem Hund in den ersten zwei Lebensjahren konsequent beibringt, ist verankert. Hat der Hund im ersten Jahr keinerlei Erziehung oder Sozialverhalten gelernt und dieses wird auch im zweiten Lebensjahr nicht wirklich geübt, dann steht man vor einem Problem, wie es sich bei Markus und Ina zeigt. Mit vier Jahren ist es dann sehr schwer, dieses inzwischen konditionierte Verhalten abzutrainieren. Das funktioniert nur mit kontinuierlichem Training und absoluter Konsequenz.

Wir haben auch vor vier Monaten einen einjährigen, mittelgroßen Hund aus dem Tierheim geholt. Er hatte auch keinerlei Erziehung, war total überdreht, ist ständig an einem hochgesprungen, hat einen abgeleckt und war in keinster Weise zu bändigen. Der hat auch alles und jeden um- und angerempelt und war in einer Tour nur am toben. Im ersten Monat lagen unsere Nerven brach, da bei ihm die ungewollten Verhaltensweisen schon derart gefestigt waren, dass er kaum auf etwas reagierte. Wir haben bei dem Hund bei Null angefangen und jeden Tag total konsequent bestimmte Dinge verlangt. Sobald er das richtige Verhalten gezeigt hat, haben wir ganz doll gelobt. Wir haben bei ihm viel mit Leckerlis gearbeitet, weil es das einzige war, worauf er abgefahren ist und womit man seine Aufmerksamkeit erreichen konnte. Beim Spielen drehte er immer total auf und war nicht mehr zu bremsen. Alles was ihn in irgend einer Weise hochpuscht haben wir konsequent gestrichen. Zum Abtoben darf er mal einige Male hinter einem Ball herfetzen aber dann hole ich ihn sofort wieder runter von der Wolke. Das ist bei solchen Hunden, die abdrehen, ganz wichtig und das A und O. Er springt sehr gerne über das ausgestreckte Bein. Das könnte er auch machen, bis er irgendwann tot umfällt. So lasse ich ihn zwei/drei Mal springen, dann muss er Sitz machen oder Platz und ich streichele ihn mit ganz langsamen, beruhigenden, langen Fellstrichen, bis er wieder runter ist von seiner Wolke. Dann darf er wieder ein/zwei mal springen und dann gleich wieder runter holen und konsequent Gehorsam fordern. Wichtig ist, dass solche Hunde wenig Gelegenheit zum Durchknallen kriegen. Je öfter man sie runter holt um so mehr lernen sie, dass auch Ruhe schön sein kann. Aber das dauert und man braucht ganz viel Geduld. Jedes ruhige Verhalten immer wieder stetig loben und nicht als selbstverständlich ansehen. Für diese Hunde ist es nicht selbstverständlich und sie müssen lernen, dass es ok ist, wenn sie sich ruhig verhalten.

Jeden Tag immer wieder Kommandos und korrektes Verhalten üben, bis sie in Fleisch und Blut übergehen und mit viel Freude und Lob verbinden. Dabei immer wieder neue Dinge ausdenken, die dem Hund Spaß machen, so dass er Freude beim Training hat. Er soll nicht stumpfsinnig den Kommandos folgen.
 
  • Hyperaktiv - der Hund wird mehr und mehr zur Zerreißprobe Beitrag #26
wow danke der Beitrag war echt mal auf den Punkt gebracht!

das Problem ist das Ina ziemlich groß ist. Wenn sie einen so anrempelt dann kann man das nicht mal eben so ignorieren.
Das zweite Problem ist, dass sie in einer Gruppe Leuten unterwegs ist die (mich nicht ausgeschlossen) total durchgeknallt ist. Mit den anderen Hunden wird zwischendurch immer mal wieder getobt und ich denke mal wenn sie das sieht will sie gerne mitmachen....verständlicher Weise.

Wir haben sie die letzten beiden Male angeleint gelassen und Markus hat versucht, ihre Aufmerksamkeit mit ihrem geliebten Quietscheentchen zu bekommen:lol: hat auch soweit ganz gut geklappt, zumindest besser als er es sich erhofft hatte:roll:
Jetzt muss er halt tausend Dinge auf einmal machen und nebenbei immer auf Ina achten und sie im richtigen Moment abfangen damit sie gar nicht erst in Versuchung kommt wieder so aufzudrehen

wir hatten auch mal einen kleineren Hund in unserer Mitte der so aufgedreht war. Doch da war es viel leichter den zu bändigen! Wenn Ina mal in die Leine springt dann ist echt der halbe Arm weg....
 
  • Hyperaktiv - der Hund wird mehr und mehr zur Zerreißprobe Beitrag #27
Das Problem kann ich gut verstehen, das ist natürlich eine schwierige Situation. Grundsätzlich solllte neues Verhalten erstmal soweit alleine mit dem Hund geübt werden, bis es so einigermaßen sitzt. Erst dann sollte man es unter anderen Bedingungen, sprich in der Gruppe, üben. Warum sind so oft andere Leute und andere Hunde dabei. Machst du beruflich was mit Hunden?

Ich würde wirklich empfehlen mal eine ganze Weile alleine mit dem Hund zu trainieren, bis das Grundverhalten mal etwas gefestigt ist. Eine Gruppe Hunde und auch noch eine Gruppe Menschen dazu ist für den Hund im Moment eine denkbar ungünstige Voraussetzung. Er braucht eine Bezugsperson, die ihm klar zu verstehen gibt, was Sache ist und auf die er sich konzentrieren kann. Wichtig sind wiederkehrende Rituale und immer! gleiches Verhalten. Wenn der eine hier schreit, der andere da schreit, andere Hunde toben und Situationen immer wieder eskalieren, findet der Hund keine Ruhe, wird orientierungslos und bekommt keine Chance zu lernen. Dazu braucht er ein sicheres und konzentriertes Umfeld, das ihm vermittel "du bist ok, wie du bist, auch wenn du noch nicht alles richtig machst". Ausrasten und durchknallen bestärkt den Hund nur in seinem nicht gewünschten Verhalten. Ich gebe zu, das ist mir in Ausnahmesituationen auch schon passiert aber ich lerne es zu vermeiden. Nobody is perfect. Man sollte sich immer vor Augen halten, wie denn Hunde eigentlich lernen und oft können sie uns schlicht und einfach nicht verstehen, da wir menschlich denken und handeln und nich hundisch. Das meiste Fehlverhalten entsteht aus Missverständnissen gekoppelt mit falschem Training.
 
  • Hyperaktiv - der Hund wird mehr und mehr zur Zerreißprobe Beitrag #28
es ist schon richtig dass in der Gruppe trainieren im Moment nicht so gut ist aber wo soll Markus dann mit Ina hin? Markus muss dabei sein, ist ja schließlich einer der Chefs bei uns:roll:

also wir haben eine HomePage auf der wir Quatsch filmen und fotografieren und dort online stellen. Das kommt ganz gut an, wir machen das jetzt schon seit drei Jahren. Die neue HP nimmt aber wesentlich mehr Zeit in Anspruch als die alte eingefahrene. Schließlich steckt sie in den Kinderschuhen und muss quasi noch richtig designed werden und so....

wenn wir dann mit alle Mann unterwegs sind um Fotos zu schießen oder Filmchen zu drehen haben einige Leute immer ihre Hunde dabei. Das ist auch kein Problem denn die sind alle ziemlich gut erzogen.
Markus nimmt Ina oft mit weil er keine Möglichkeit hat sie woanders unter zu bringen. Wie man vielleicht aus den Storys entnehmen kann ist sie etwas schwierig;)

er hat sie auch schon öfters im Kofferraum warten lassen wenn sie sich gar nicht eingekriegt hat aber das fanden wir alle ziemlich blöde also will er sie jetzt endlich mal richtig erziehen und der Sache auf den Grund gehen. Leider stellt sich das alles als wesentlich schwieriger heraus als wir uns das alle gedacht haben.....der TA meinte sie sei kerngesund, das könnte an Überzüchtung und dem ersten, einschneidenden Jahr im TH liegen wo sie so gut wie gar keine Erfahrungen mit nichts gemacht hat. Er könnte recht haben aber wenn das der Fall ist, na dann petri heil................:eusa_eh:
 
  • Hyperaktiv - der Hund wird mehr und mehr zur Zerreißprobe Beitrag #29
vlc. könnt ihr ja auch fotos und filmchen in der hundeschule drehen ^^ während markus dort dann trainiert, oder dort in der nähe.
 
  • Hyperaktiv - der Hund wird mehr und mehr zur Zerreißprobe Beitrag #30
nee das muss schon immer eine ganz bestimmte Location sein, so läuft das nich:lol: Zum Beispiel die Story mit den Bahngleisen wäre ja in der HuSchu net gegangen;)
Sonst müssten wir erstmal ohne ihn losziehen aber das wird kaum hinhauen, wir brauchen jemanden der uns Anweisungen gibt.
 
  • Hyperaktiv - der Hund wird mehr und mehr zur Zerreißprobe Beitrag #31
In dieser Situation hätte Markus wirklich einen anderen Hund wählen müssen. das ist wirklich vertrackt. Nun ist das Kind schon in den Brunnen gefallen und es ist schwierig, es da wieder rauszuholen. Er sollte mit dem Hund trainieren, so oft er mit ihm alleine ist. iIch habe meine beiden auch zusammen spielen lassen, habe mir Skippy aber mindestens ein Mal am Tag 15 bis 20 Minuten alleine vorgeknöpft und habe mit ihm ganz bestimmte Dinge konsequent geübt, die er zu lernen hatte. Es dauert alles und Geduld und Ruhe muss die oberste Priorität haben.

Um Ina abzutoben, bringt ihr bei, über das ausgestreckte Bein zu springen, das bringt ungeheuer viel. Dazwischen aber immer wieder Sitz und Platz machen lassen, zur Ruhe kommen lassen. Viel loben. Wenn sie wieder ruhig geworden ist, darf sie wieder springen. Das macht den Hunden viel Spaß, man kann es gut kontrollieren. Immer mal zwischendurch machen, das geht eventuell auch im Büro und es powert die Energie etwas runter. Wenn sie für Entspannungsmassagen nicht still hält, wäre es gut, das ganz langsam zu üben. Fange mit ein paar Sekunden an. Platz machen lassen, Leckerchen (kann man später weg lassen) und mit einer Hand in einem langen, langsamen Strich über das Fell steichen, von den Ohren über den Rücken bis zum Schwanz, ohne abzusetzen. Dabei wiederhole immer in beruhigendem Tonfall ein Entspannungskommande, z.B. "reeeelaaax". Das Abstreichen immer wieder wiederholen. Wirklich gaaaanz langsam. Anfangs wird sie schon nach kurzer Zeit wieder aufspringen, da sie noch keine Ruhe hat und noch zu sehr unter Stress steht, dass sie mit vielen Dingen noch nicht zurecht kommt. Aber wenn man beginnt, das täglich zu einem Ritual zu machen, wird sie bald merken, dass es angenehm ist. Dann wird sie langsam lernen, zu entspannen und man kann die Zeitspanne verlängern. Angenehme Dinge lernen Tiere äußerst schnell. Unser Skippy konnte anfangs auch keine 20 Sekunden still liegen bleiben. Ich habe das dann immer wieder so geübt und inzwischen lässt er sich auf die Seite fallen, legt sich ab und genießt die langen Striche mit der Hand über den ganzen Körper, einschließlich Bauch und Beine, wobei er dann am liebsten noch seinen Kopf auf den Schoß legt.

Bellen kann man eventuell abgewöhnen mit Klapperdose. Wenn Hund bellt, losklappern. Sobald der Hund aufhört, dolle loben. Auch das dauert lange und erfordert konstantes Training. Wenn der Hund anspringt, niemals mit den Armen furchteln. Das sieht ein Hund als Spiel an. Einen Schritt zur Seite machen, rumdrehen (Rücken zum Hund) und den Hund ignorieren. Sobald alle vier Pfoten auf dem Boden sind, loben und nochmal loben.
 
  • Hyperaktiv - der Hund wird mehr und mehr zur Zerreißprobe Beitrag #32
ich fand diese Entspannungsmassagen auch immer sehr gut und effektiv, da muss Markus aber noch ziemlich mit ihr üben um sie ruhig zu bekommen:D

übers Bein springen ist auch keine schlechte Idee, springen liebt Ina ja über alles (deswegen auch meine Idee mit dem Agility).

Die Klapperdose haben wir schon ausprobiert, funktioniert nicht. Sie hält kurz inne und macht dann weiter. Im Endeffekt stachelt es sie nur noch mehr an....

beim Anspringen zu ignorieren sagte ich ja schon dass das bei ihr nicht so leicht ist. Sie springt einen nicht nur an sondern rempelt richtig heftig also hat man schon Mühe und Not sich auf den Beinen zu halten. Gefuchtelt wird dann nicht, ich schnapp mir immer ihre Schnauze mit einer Hand und halte sie damit fest, das mag sie überhaupt nicht. Hört sich gemein an ist aber wirklich nur halb so schlimm. Ich hab da meine größte Mühe weil ich nicht nur vom Alter her die Kleinste bin......:roll:

ich hab mal überlegt ob diese Vorrichtung hilft die Martin Rütter und die Superfrauchen schon des öfteren bei Hunden angewendet haben die schlecht an der Leine gehen. Das ist so ein Gurt den der Hund um den Hinterleib bekommt. Dort wird er dann von einer zweiten Person gesichert und kann besser geführt werden. Wäre das vielleicht was?
 
  • Hyperaktiv - der Hund wird mehr und mehr zur Zerreißprobe Beitrag #33
Ich würde keine Experiment mit so einem Gurt machen, zu mindest solang sich kein Profi den Hund angeschaut hat. Kann mir vorstellen, dass das auch ordentlich schief gehen kann und den Hund in Bedrängnis bringt und am End noch aggresiv macht. Ich hatte mit meinem Ex einen Hund der war superlieb und brav,wenn wir mit ihm alleine waren und ist auch hochgefahren sobald Einflüsse von aussen waren. Er hat sich einfach gefreut und war dann auch nicht mehr ansprechbar.

Ich würde einen Hundetrainer wählen der zu deinem Freund ins Haus kommt und bei den Shootings dabei ist um sich die Alltagssituationen anzuschauen und gezielt Rat geben zu können. Hab mal gegoogelt (weil ich mich z.Zt. selbst für die unterschiedlichen Angebote von Hundeschulen interessiere) und Bremen gibt es z.B. . Die bieten auch ein kostenloses Infogespräch an.

Zusätzlich oder evtl vorher würde ich zu einem Tierheilpraktiker gehen. Für Menschen gibt es Baldrian und Johanniskraut um ruhiger zu werden, sowas gibt es auch für Hunde.

Meine Hundeschule empfiehlt auch zum Releaxen vom Hund mit einem Dufthalsband zu arbeiten. Hier der Ausschnitt aus der Homepage ist:

Zu Hause sollte beim Welpen mit einem Dufthalsband gearbeitet werden. Welcher Duft verwendet wird, hängt vom Geschmack des Menschen ab. Es eignen sich neben Lavendel und Zitrone auch Orange. Wichtig ist ein Duftöl aus kontrolliert biologischem Anbau. Von dem Duftöl werden 2 – 3 Tropfen 1:10 mit einem neutralen Öl (Sonnenblumen-, Oliven- oder Mandelöl) verdünnt. Das Gemisch tröpfelt man nun auf ein Halstuch, dieses wiederum kommt in eine Zippa-Tüte (Gefrierbeutel mit Reißverschluss). Immer, wenn der Welpe entspannt ist, wird das Tuch umgelegt bzw. neben den Welpen gelegt. So kann schon der kleine Welpe diesen Duft mit Entspannung verknüpfen. Nach mehreren Wiederholungen wird sich der Welpe bei Umlegen des Halstuchs mit dem Duft entspannen. Wichtig ist, das Entspannungssignal immer wieder aufzuladen indem der Welpe das Tuch immer wieder in entspannten Situationen umgelegt bekommt.

Denke mal da es hier um keinen Welpen geht, das es etwas länger dauert bis der gewünschte Entspannungsefekt eintritt, aber es kann nicht schaden und wenn es den Hund nur ein bisschen runterfährt ist es ja auch schon mal was.
 
  • Hyperaktiv - der Hund wird mehr und mehr zur Zerreißprobe Beitrag #34
Seems to be a hard case!!! Braucht wirklich ganz viel Geduld und nicht verzweifeln. Unser Skippy war/ist ähnlich, nur dass er nicht ganz so groß und kräftig ist. Von daher kann ich diese Rempelei und Springerei gut verstehen. Das Wegdrehen hat bei ihm auch nur bedingt geholfen, weil es auch schon zu sehr konditioniert war. Ich war ziemlich mit meinem Latain am Ende, habe dann aber noch eine Lösung gefunden, die recht gut funktioniert hat. Allerdings muss man erstmal ausprobieren, wie der Hund darauf reagiert. Also erstmal vorsichtig die Reaktion antesten. Lege/legt dir/euch ein olles Geschirrhandtuch über die Schulter. Immer, wenn der Hund dich/euch anspringen will oder dazu ansetzt, anzurempeln, wirbelst du mit dem Geschirrtuch wie mit einem Propeller vor dir rum (also nur die Person, bei der sie das gerade macht). Das finden die meisten Hunde ganz schön doof, sie mögen den Wind nicht und unterbrechen das ungewünschte Verhalten. Dann sofort mit der Wirbelei aufhören, ein entsprechendes Kommando geben (nein, stop o.ä.) und dolle loben. Das Handtuchwirbeln bedeutet, "du dringst ungewollt in meine Komfortzone ein, da hast du nichts zu suchen". Selbst wenn sie anfangs mal getroffen wird vom Handtuch, tut ihr das nicht weh, es ist halt nur doof und sie kann selber diese doofe Situation vermeiden, in dem sie Abstand hält. D.h. es ist weder Strafe noch Unannehmlichkeit, die direkt von den Händen ausgeht (von der menschlichen Hand sollte der Hund nur positive berührung erfahren) oder etwas, das du ihm zufügst sondern die Situation wird nur unbequem und sie wird schnell nach einem bequemeren Verhalten suchen. Bei unserem Wildfang hat das recht schnell und gut funktioniert. Ich bin halt ein paar Tage nur mit Geschirrtuch über der Schulter rumgelaufen. Bald brauchte ich das Ding nur noch in die Hand nehmen und der Hund setzte sich brav auf die Hinterpfoten. Das kannst du auch mal beim Bellen ausprobieren. Wie gesagt, erst mal vorsichtig antesten und sobald die geringste positive Reaktin in die gewünschte Richtung kommt, sofort aufhören entsprechendes Kommando geben (psssst leise) und überschwenglich loben. Am Anfang ruhig mit einem besonders guten Leckerli. Auch wenn sie nur für ein paar Sekunden aufhört. Immer wieder wiederholen, bis der Hund kapiert was Sache ist.

Zur Beruhigung kannst du in der Apotheke auch mal die Notfalltropfen von den Bachblüten besorgen. Die sind rein pflanzlichen Ursprungs und nennen sich Rescue Remedy. Der Hund sollte davon dann zwei bis drei Mal taglich ca. sechs Tropfen davon bekommen. Mal ein paar Tage geben und gucken ob und wie der Hund darauf reagiert. Tiere sprechen häufig sehr gut auf Bachblütenmittel an. Wenn du noch Fragen hast, kannst du mir auch gerne eine PN schicken.
 
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