Problem RB nummer 2..

Diskutiere Problem RB nummer 2.. im Pferde Ausbildung und Reiten Forum im Bereich Pferde Forum; Na ja, mein Dicker darf sich, ohne was am Kopf, auch schubbeln - aber bei uns ist die Rangodnung auch klar, der Boss bin ich. Immer & ausnahmlos...
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
  • Problem RB nummer 2.. Beitrag #21
Na ja, mein Dicker darf sich, ohne was am Kopf, auch schubbeln - aber bei uns ist die Rangodnung auch klar, der Boss bin ich. Immer & ausnahmlos.
Und auf ein normal gesprochenes 'Nein' hört er auch auf und setzt nicht neu an.

Generell sollte man sowas aber nur zulassen, wenn man das Pferd wirklich im Griff hat udn wenn der Besitzer das auch okay findet.
(Meine RB darf ihn zB nicht schubbeln lassen, weil da die Rangordnung noch nicht so 'fest' ist.)

@ShiGi: Du nimmst mir "die Worte von der Tastatur" ;)

LG Lilly
 
  • Problem RB nummer 2.. Beitrag #22
Wie läuft das Pferd den unter der Besitzerin?
Gibt da es auch solche Probleme?
Sagen wir es mal so, er versucht bei denen auch das ein oder andere, nur die haben ihn natürlich viel länger und dadurch habens sie auch schon viel mehr mit ihm gearbeitet etc.

Mit Leckerchen arbeite ich eig. auch nicht. Er bekommt ab und zu eins, und dafür muss er zB den kopf durch die vorderbeine machen (weiß nicht wie man das nennt).

Ich werd heute mit ihm bodenarbeit machen. Mal schauen ob ich ne passende übung für uns beide finde :)
 
  • Problem RB nummer 2.. Beitrag #23
Sagen wir es mal so, er versucht bei denen auch das ein oder andere, nur die haben ihn natürlich viel länger und dadurch habens sie auch schon viel mehr mit ihm gearbeitet etc.

Das ist ein Versteck-mich-Argument, das zählt nicht! ;)
Du kennst ihn ja jetzt schon ein bisschen, da kann man erwarten, dass du dich auch durchsetzen kannst.
Wenn er dich überrennt, bekommt er was auf den Frack - fertig.
Du bist ranghöher, nicht er.

bis er sich im trab versammelt ist ne halbe ewigkeit vergangen, erst weigert er sich die hilfen anzunehmen und hält den kopf hoch und ist dadurch auch sehr hart im maul (-.-) und wenn ich dann nochmehr versuche ihn zu versammeln- nein, das klappt gar nicht. erst wenn ich die zügel locker habe, dann versammelt er sich und dann meistens, wenn ich möchte, dass er in starkem trab geht.

Ich weiß nicht, ob das schon genannt wurde, aber habt ihr mal an Schmerzen gedacht? Wenn ein Pferd den Kopf hochreißt und den Rücken durchdrückt, kann das auch auf Rückenprobleme hindeuten - ich kenne das selbst, meine RB hat dieses Problem auch gehabt.
Man sitzt wie auf einer Giraffe. :roll:

Die Zügel schlackern zu lassen, ist auch nicht die richtige Methode. Schließlich fußt die englische Reitweise ja auf angenommenen Zügeln; außerdem kannst du ihn nicht so gut kontrollieren wie mit aufgenommenen Zügeln.

Gruß
 
  • Problem RB nummer 2.. Beitrag #24
ja, es ging mir aber auch eher darum, das er es bei den besis nur versucht ;)

Ich weiß nicht, ob das schon genannt wurde, aber habt ihr mal an Schmerzen gedacht? Wenn ein Pferd den Kopf hochreißt und den Rücken durchdrückt, kann das auch auf Rückenprobleme hindeuten - ich kenne das selbst, meine RB hat dieses Problem auch gehabt.
Man sitzt wie auf einer Giraffe. :roll:

Die Zügel schlackern zu lassen, ist auch nicht die richtige Methode. Schließlich fußt die englische Reitweise ja auf angenommenen Zügeln; außerdem kannst du ihn nicht so gut kontrollieren wie mit aufgenommenen Zügeln.
hmm, schmerzen im rücken? aber warum läuft er danach und auch davor ganz ruhig und lässig?..

Die zügel schlackern ja nicht, sie sind einfach lockerer^^

ach leute, irgendwie merk ich grade, das ich mich überhaupt nicht ausdrücken kann:?
 
  • Problem RB nummer 2.. Beitrag #25
Möglicherweise ist er auch einfach verspannt oder hat sich - im schlimmsten Fall - was ausgerenkt?
Oder er ist schlichtweg noch nicht genug warm gelaufen und streckt deshalb den Rücken durch. :eusa_think:

ach leute, irgendwie merk ich grade, das ich mich überhaupt nicht ausdrücken kann:?

Macht doch nichts. ;)
 
  • Problem RB nummer 2.. Beitrag #26
ich teste das mal schlange, nächstes mal mach ich ihn ganz lange warm und wenn er das dann immernoch macht, muss ich mal gucken.

Macht doch nichts. ;)
dann ist ja gut ;) Ich möchte einfach nicht, das ich es so erkläre, das es dann so rüberkommt, als ob ich nicht die geringste ahnung hätte oder totaler anfänger wäre. Denn ich weiß das es nicht so ist:|
 
  • Problem RB nummer 2.. Beitrag #27
Ja, mach' das mal. ;)
Ich tippe ja - zumindest bei dem einen Problem - auf eine Verspannung, eventuell hervorgerufen durch zu wenig gymnastizierende Arbeit.

dann ist ja gut ;) Ich möchte einfach nicht, das ich es so erkläre, das es dann so rüberkommt, als ob ich nicht die geringste ahnung hätte oder totaler anfänger wäre. Denn ich weiß das es nicht so ist:|

Ach, um Gottes willen! Das kommt gar nicht so rüber, keine Angst.
 
  • Problem RB nummer 2.. Beitrag #28
das kann gut möglich sein, viel gymnastizierende arbeit hatte er in der tat nicht.. das einzige was wir ab und zu machen, ist halt diesen "kopf durch die vorderbeine".. ich werd mich auch mal informieren, was ich mit casi sonst noch so machen kann ;)

Da bin ich aber beruhigt :)
 
  • Problem RB nummer 2.. Beitrag #29
"Kopf durch Vorderbeine" ist ja eine zirzenische Lektion, da gymnastizierst du nichts mit. ;)

Seitengänge sind gut, am besten ausgeglichen beidseitig, Zirkel, Volten - sprich alles, was irgendwie gebogen ist (das klingt natürlich laienhaft).
 
  • Problem RB nummer 2.. Beitrag #30
Wurde hier irgendetwas von "auf das Pferd einprügeln" geschrieben? Ich glaube nicht. Und zwischen einem einzelnen Klaps und prügeln besteht ein ziemlich riesiger Unterschied.
Als Mench kann man dem Pferd durch einen einzelnen Klaps garnicht richtig wehtun (wenn Pferde auf der Weide spielen, treten und beißen sie sogar. Und das ist bei ihnen immernoch Spiel) Der Klaps dient er dazu, dem Pferd zu zeigen, dass man immernoch da ist und es immernoch nicht machen kann, was es will, sondern in dem Fall vorwärts laufen soll. Er ist ungefähr gleichzusetzen mit einem kurzen Ruck am Halfter.
Damit das Pferd dir vertraut, musst du ranghöher sein. Und diesen höheren Rang erreichst du niemals durch Leckerlis. Im Gegenteil, die Gefahr, dass das Pferd anfängt zu betteln und so deinen Rang wieder nach unten setzt, steigt (Pferd bettelt - Mensch gibt Leckerli -> Mensch macht, was Pferd will).

Ich finde einen Klaps zuviel grundsätzlich falsch - ich weiß auch, dass ich damit gegen eine geballte Macht von Reitern stehe. Ein Klaps sollte in meinen Augen nur dann erfolgen, wenn das Pferd dem Reiter mit seinem Gewicht gefährlich wird.
Allerdings denke ich, wo ich ja nun schon höre das R+C blaue Flecke hat, dass ein Klaps wirklich nicht schadet.

Leckerlis sind mit Vorsicht und richtig einzusetzen, man sollte das Pferd nicht einfach nur damit vollstopfen. Man kann einem Pferd damit prima den richtigen Weg zeigen, aber da R+C's Pferdchen ja nun wirklich gefährlich drängelt, nützt das wohl nichts.
 
  • Problem RB nummer 2.. Beitrag #31
Leckerlis sind mit Vorsicht und richtig einzusetzen, man sollte das Pferd nicht einfach nur damit vollstopfen. Man kann einem Pferd damit prima den richtigen Weg zeigen, aber da R+C's Pferdchen ja nun wirklich gefährlich drängelt, nützt das wohl nichts.

Da fällt mir was ein: Iza, hast du nicht mal mit mir über das - in meinen Augen - Betteln einer deiner RBs gesprochen? Da war doch was... war das Remi oder Casi?
 
  • Problem RB nummer 2.. Beitrag #32
echt? ich dachte es wäre gut für den rücken.. Also das wurde mir immer gesagt.
und meine freundin macht bei ihrer pflegebeteiligung noch was anderes. soe lockt das pferd, eher den kopf, mit nem leckerli nach hinten, so weit es geht (das pferd bleibt dabei stehen, nur der kpf/hals wird nach hinten gestreckt).
so als ob sich ein fohlen an der hinterhand mit den zähnen "kratzt", nur halt nicht ganz so weit. Gymnastiziert das denn?
 
  • Problem RB nummer 2.. Beitrag #33
Nein, das tut es auch nicht, denn das Pferd ist überhaupt nicht aufgewärmt und kann sich dabei (wenn man es überteibt) im schlimmsten Falle auch wieder ewas verspannen.
Gymnastizieren tust du wirklich nur bei Seitengängen etc.
Ich hatte vor einer Weile auch mal ausführlich was darüber geschrieben, keinen Schimmer, wo das im Foren-Nirwana gelandet ist. :102:
 
  • Problem RB nummer 2.. Beitrag #34
hmm ok, dann mach ich das auch nicht ;)
wollte vorher lieber fragen (zum glück hab ich gefragt).

hast du nen beitrag oder nen thread (name?^^) dazu verfasst? müsste ich mal mit der SF suchen
 
  • Problem RB nummer 2.. Beitrag #35
Da du ja nur die letzten 300 Beiträge pro Benutzer durchsuchen kannst, wird das bei mir wohl etwas schwierig. :mrgreen:

Ich schaue mal selbst kurz nach... oder ich schreibe dir nachher die ganze Schose nochmal auf - obwohl, ich meine, das wäre bei Soylents Thread gewesen. *stöbert*


---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Brillenschlange schrieb nach 1 Minute und 48 Sekunden:

Gefunden! :D



Also, gmynastizieren:

1.

Zunächst würde ich das Pferd im Schritt ein wenig stellen, nach innen oder außen, wobei außen (zur Bande hin) gewiss für den Anfang einfacher ist. Die lange Seite halten, treiben, an den kurzen Seiten wieder loslassen.
Das 2, 3 mal, später erhöhen.

Hier ist es auch nochmal schön erklärt:

Anfangen sollte man mit einer geringen Abstellung im Genick. Entweder auf der Geraden oder auf der Zirkellinie. Kopf und Hals des Pferdes werden durch vermehrt treibenden inneren Schenkel und leicht annehmend und nachgebend, seitwärts (richtungsweisend) wirkendem Zügel, so nach innen abgestellt, das der Reiter das innere Auge und die Nüster schimmern sieht. Von der Seite betrachtet, bildet sich dabei in der Halsmuskulatur des Pferdes ein erkennbares Dreieck. Das Pferd ist dann korrekt gestellt, wenn die innere Hand zum Überstreichen kommt ohne das das Pferd sich in Kopf- und Halshaltung verändert. Meistens wird ein verstärktes Kauen auf dem Gebiß auch einen Hinweis auf die korrekte Abstellung geben.
Der äußere Zügel begrenzt dabei die äußere Schulter, der äußere Schenkel die Hinterhand des Pferdes. Das Pferd wird immer wieder eingestellt und losgelassen, bis es gelernt hat, sich selbst zu tragen. Zunächst reichen aber einige Tritte aus. Danach wird wieder frisch geradeaus vorwärts geritten 1um Schwungverlust vorzubeugen. Immer auf beiden Händen gleichmäßig arbeiten. Hat das Pferd eine steife Seite, beginnt man mit dieser und endet mit dieser.



2.

Dann kannst du Volten, Zirkel reiten, dazu immer schön stellen. Auch durch den Zirkel oder aus dem Zirkel wechseln kann den gewünschten Effekt erzielen.
Schlangenlinien (du wechselt ja in kürzester Zeit die Hand, also muss auch die Stellung stets der Hand entsprechen, auf der du reitest) eignen sich für den Anfang auch, zunächst mit 2, später mit 3 oder gar 4 Bögen.

3.

Das alles war ja nun vom Sattel aus, vom Boden kannst du dein Pferd über Stangen oder Cavaletti führen.

Schenkelweichen ist übrigens keine gymnastizierende Übung, sondern eine Schenkelgehorsamübung. (Soweit ich mich noch an das Abzeichenwissen zurück erinnern kann. ;))
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Problem RB nummer 2.. Beitrag #36
iu toll schlange, danke *freu*
hab mir das jetzt durchgelesen, aber ich les es heute abden nochmal, da ich glaube, kaum etwas verstanden zu haben^^ verstanden schon, aber irgendwie weiß auch nicht.. bin grad bischen unkonzentriert ;)
 
  • Problem RB nummer 2.. Beitrag #37
Bitte, bitte! ;)

Nochmal ein kurzer Nachtrag zum Schenkelweichen: Zwar ist es eine Schenkelgehorsamsübung, aber dadurch, dass das Pferd über Kreuz gestellt wird, gymnastiziert es doch.
 
  • Problem RB nummer 2.. Beitrag #38
ah, das schenkelweichen, was wir grad so schön üben^^

also heute mach ich ja bodenarbeit, ich hoffe das die besis gestern noch die reifen geholt haben, dann hab ich erhöhte (gott wie wird das denn geschrieben? xD) stangen :)
dann lass ich ihn da mal rüber laufen.
Ist es denn gut für den rücken wenn casi, wärend er über stangen trabt (zB an der longe), den kopf fast bis zum boden senkt, oder auch generell im trab?
 
  • Problem RB nummer 2.. Beitrag #39
Pass nur auf, dass die Stangen nicht runterrollen, wenn er daran tickt, sonst landen sie direkt hinter seinen Vorderbeinen und könnten ihn stürzen lassen.

Ist es denn gut für den rücken wenn casi, wärend er über stangen trabt (zB an der longe), den kopf fast bis zum boden senkt, oder auch generell im trab?

Pff... solange du ihn nicht mit Schlaufzügeln runterziehst (wegen dem "Kopf bis fast auf dem Boden" ;)), wird es ihm nicht schaden, denke ich.
 
  • Problem RB nummer 2.. Beitrag #40
jap, darauf achte ich schon (will meinem pferdchen ja nicht die beine brechen :D)

nee, schlaufzügel? neee^^
wenn ich ihm beim abtraben die zügel lang gebe macht er von selbst den kopf runter und im gelände macht er das auch gerne im schritt.
An der longe benutze ich eh keine "hilfsmittelchen", das macht er alles von ganz alleine. Auf mich wirkt das sehr gelassen, wenn er so langsam dahin trabt und die nase fast in den sand steckt ;)
weil es gibt doch son seil (oder so) was man dem pferd übern rücken macht, die enden durch die vorderbeine und ans halfter(trense/kappzaum (keine ahnung was, benutze ja son ding nicht) und da steht auch, das dadurch das pferd den kopf senkt was gut fürn rücken ist und blabla^^
und wenn er das schon von alleine macht, ist das doch gut..?
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Thema:

Problem RB nummer 2..

Oben