- ! Kinderspielhaus zu eng für Katze und 3 Kitten ! Beitrag #1
P
pistenteufel
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Hallo an alle im Forum, ich bin ganz neu hier
und bin mal gespannt, ob ich wirklich Antwort bekomme:
Ich hole etwas aus, damit Ihr die Situation möglichst gut einschätzen könnt: Seit ca. 2 Jahren schleicht eine recht zerzauste Katze - das ist ein Perser mit dabei oder ne Waldkatze) durch unseren Garten. Sie gehört keinem und wurde so sagt man, vor einigen Jahren aus ihrem zu Hause verjagt . Anfänglich sehr scheu und ängstlich, kam sie nun bis zur Terrasse.
Vor 4 Wochen am 16.04. kam sie laut mauzend und sehr dick. Die Geburt stand an. Sie war auf der Suche nach einer Höhle. In der hintersten Gartenecke stellten wir ihr einen Wäschekorb hin, Handtücher rein, Katze rein, noch ein Tuch zum Schutz oben drüber. Sie bieb. Nach einer Stunde sprang sie raus und das erste graue Katerchen wurde geboren. Ein Gewitter zog auf, die Katze lief ohne Baby davon und quartierte sich in Nachbars Kindergartenhäuschen ein (obwohl die Nachbarin die Katze letzen Sommer mit dem Wasserschlauch verjagt hatte). Das Kleine nahmen wir sachte im Wäschekorb und trugen es der Mutter nach. Die Mutter nahm es nicht an, das Kleine brüllte, erst 5 Stunden später legte es die Nachbarin der Mutter direkt an. Es hat geklappt. Im Häuschen kamen noch zwei rote Katerchen.
Inzwischen sind die drei 4 Wochen alt und tapsen rum. Durch die Perser?-Mischung bei der Mutter sind sie sehr puschelig
Oft sitzen sie an der Tür und mauzen und springen etwas hoch. Wenn man sie auf den Arm nimmt, sind sie zufrieden. Die Mutter ist tagsüber regelmäßig bei uns und ich habe das Gefühl, als würde sie etwas suchen (ihr Erstgeborenes oder einen neuen Platz ?).
Unsere Nachbarin hat eine Riesenangst, daß die Mutter (Streuner?) die Kleinen wegschleppt, denn sie möchte den Erstgeborenen unbedingt behalten - die Mutter will sie auf keinen Fall. Zwei Fluchtversuche hat die Katzenmutter schon unternommen. Einmal saß sie mit einem Baby in unserem Kinderzimmer unter dem Gitterbettchen unseres eigenen Nachwuchses, das andere mal stand die Nachbarin in der Zaunlücke und konnte die Katzenmutter ins Gartenhäuschen zurückscheuchen.
Gestern war ich mit drüben, als sie die Katzen mal aus dem Häuschen gelassen hat. Die Nachbarin war ganz nervös. Ich hab ihr gesagt, daß sie noch gar nicht weglaufen können, die Mutter paßt auf, aber sie müssen sich ausreichend bewegen und die Umgebung erkunden. Zuerst war auch die Katzenmutter nervös und hat geknurrt - vielleicht hatte sie Angst, daß wir ihr die Kleinen wegnehmen. Ich hab sie gestreichelt und ruhig zu ihr gesprochen. Nach einer Weile ging sie jedoch alleine weg - und stand auf UNSERER Terasse.
Probleme:
Wir wollen eine kleine Katze nehmen - die große hat sich wohl nun schon bei uns einquartiert ;-) aber wir fahren am 27.06. für zwei Wochen in den Urlaub (da sind die Kleinen 10 Wochen). Ich kann ihr also kein Quartier im Haus für alle anbieten, denn die Katzenmutter will/ muß/ soll Freigang haben und eine Katzenklappe haben natürlich nicht. Eine Kiste in unserer Garage hat sie nicht angenommen. Sie ist wohl lieber im Haus.
Für mich sind die Katzen eingesperrt ! Das Häuschen ist nun zu klein geworden. Ich weiß keinen Rat, wie ich die Nachbarin davon überzeugen kann, die Tür zumindest am Tag offen zu lassen. Noch ein Gehege/ Zaun drumbauen, um mehr "kontrollierte" Bewegungsfreiheit zu geben, geht aus ihrer Sicht wegen der örtlichen Gegebenheiten nicht. Das Häuschen steht auf der Terasse, unter einem Vordach, direkt neben der Tür zum Carport raus und in der Nähe der Terassentür - also viel Begängnis.
Wann könnten die Kleinen selbst über die Klapptür springen (ca. 50 - 60 cm) ?
Aus ihrer Angst heraus will unsere Nachbarin "ihren" Kleinen so schnell wie möglich zu sich ins Haus zur "Eingewöhnung" nehmen. Später darf er Freigang haben. Wir haben es da nicht eilig, zuerst wegen unseres Urlaubs und außerdem sollen sie sich selbst absetzen, denn sie lernen noch so viel in der Zeit. Irgendwann später lassen wir zumindest Mutter und "unseren" Kater kastrieren, wenn es soweit ist. Der dritte Kater ist noch nicht vermittelt - WIR haben da keine Eile - so haben sie sich länger zusammen.
Durch das Einsperren laufen die Kleinen am Ende alle erst recht ganz weg, wenn sie nur irgendeine Gelegenheit haben, oder ?
Meine Nachbarin hat mir auch angeboten auch unseren Kleinen gleich mit reinzunehmen (ca. in der 8. Woche). Das will ich nicht, weil es mir zu früh ist, weil er nicht das billige Supermarktfutter bekommen (auch kein Hundefutter - hat sie schon gekauft, weil es im Supermarkt nix für Kitten gab !) und weil ich denke, daß der ständige Wechsel noch dazu nicht gut ist. Ich bin mit außerdem sicher, daß man eine Katze auch mit Freigang von Anfang an an sich gewöhnen kann. Da wo sie sich gut fühlen, bleiben sie. Und wenn sie gehen wollen, kann man sie nicht aufhalten. Außerdem sind unsere Nachbarn recht laut. Die Kinder (3+7) haben jede Menge Spielzeug, daß irgendwelche Geräusche von sich gibt, Radio und Fernseher laufen. Doch sie bemühen sich schon, leise zu sein, um die Katzen nicht zu sehr zu stören.
Ja, was nun ? Woanders eine Katze suchen ? Wäre schade - weil wir durch alles Erlebte schon eine wunderbare Beziehung zu allen haben. Gedanklich könnte ich mich trotzdem schwer trennen, denn daduch würde ich die Situation der Katzen nicht ändern.
Ich freue mich auf Eure Tipps !
Ich hole etwas aus, damit Ihr die Situation möglichst gut einschätzen könnt: Seit ca. 2 Jahren schleicht eine recht zerzauste Katze - das ist ein Perser mit dabei oder ne Waldkatze) durch unseren Garten. Sie gehört keinem und wurde so sagt man, vor einigen Jahren aus ihrem zu Hause verjagt . Anfänglich sehr scheu und ängstlich, kam sie nun bis zur Terrasse.
Vor 4 Wochen am 16.04. kam sie laut mauzend und sehr dick. Die Geburt stand an. Sie war auf der Suche nach einer Höhle. In der hintersten Gartenecke stellten wir ihr einen Wäschekorb hin, Handtücher rein, Katze rein, noch ein Tuch zum Schutz oben drüber. Sie bieb. Nach einer Stunde sprang sie raus und das erste graue Katerchen wurde geboren. Ein Gewitter zog auf, die Katze lief ohne Baby davon und quartierte sich in Nachbars Kindergartenhäuschen ein (obwohl die Nachbarin die Katze letzen Sommer mit dem Wasserschlauch verjagt hatte). Das Kleine nahmen wir sachte im Wäschekorb und trugen es der Mutter nach. Die Mutter nahm es nicht an, das Kleine brüllte, erst 5 Stunden später legte es die Nachbarin der Mutter direkt an. Es hat geklappt. Im Häuschen kamen noch zwei rote Katerchen.
Inzwischen sind die drei 4 Wochen alt und tapsen rum. Durch die Perser?-Mischung bei der Mutter sind sie sehr puschelig
Unsere Nachbarin hat eine Riesenangst, daß die Mutter (Streuner?) die Kleinen wegschleppt, denn sie möchte den Erstgeborenen unbedingt behalten - die Mutter will sie auf keinen Fall. Zwei Fluchtversuche hat die Katzenmutter schon unternommen. Einmal saß sie mit einem Baby in unserem Kinderzimmer unter dem Gitterbettchen unseres eigenen Nachwuchses, das andere mal stand die Nachbarin in der Zaunlücke und konnte die Katzenmutter ins Gartenhäuschen zurückscheuchen.
Gestern war ich mit drüben, als sie die Katzen mal aus dem Häuschen gelassen hat. Die Nachbarin war ganz nervös. Ich hab ihr gesagt, daß sie noch gar nicht weglaufen können, die Mutter paßt auf, aber sie müssen sich ausreichend bewegen und die Umgebung erkunden. Zuerst war auch die Katzenmutter nervös und hat geknurrt - vielleicht hatte sie Angst, daß wir ihr die Kleinen wegnehmen. Ich hab sie gestreichelt und ruhig zu ihr gesprochen. Nach einer Weile ging sie jedoch alleine weg - und stand auf UNSERER Terasse.
Probleme:
Wir wollen eine kleine Katze nehmen - die große hat sich wohl nun schon bei uns einquartiert ;-) aber wir fahren am 27.06. für zwei Wochen in den Urlaub (da sind die Kleinen 10 Wochen). Ich kann ihr also kein Quartier im Haus für alle anbieten, denn die Katzenmutter will/ muß/ soll Freigang haben und eine Katzenklappe haben natürlich nicht. Eine Kiste in unserer Garage hat sie nicht angenommen. Sie ist wohl lieber im Haus.
Für mich sind die Katzen eingesperrt ! Das Häuschen ist nun zu klein geworden. Ich weiß keinen Rat, wie ich die Nachbarin davon überzeugen kann, die Tür zumindest am Tag offen zu lassen. Noch ein Gehege/ Zaun drumbauen, um mehr "kontrollierte" Bewegungsfreiheit zu geben, geht aus ihrer Sicht wegen der örtlichen Gegebenheiten nicht. Das Häuschen steht auf der Terasse, unter einem Vordach, direkt neben der Tür zum Carport raus und in der Nähe der Terassentür - also viel Begängnis.
Wann könnten die Kleinen selbst über die Klapptür springen (ca. 50 - 60 cm) ?
Aus ihrer Angst heraus will unsere Nachbarin "ihren" Kleinen so schnell wie möglich zu sich ins Haus zur "Eingewöhnung" nehmen. Später darf er Freigang haben. Wir haben es da nicht eilig, zuerst wegen unseres Urlaubs und außerdem sollen sie sich selbst absetzen, denn sie lernen noch so viel in der Zeit. Irgendwann später lassen wir zumindest Mutter und "unseren" Kater kastrieren, wenn es soweit ist. Der dritte Kater ist noch nicht vermittelt - WIR haben da keine Eile - so haben sie sich länger zusammen.
Durch das Einsperren laufen die Kleinen am Ende alle erst recht ganz weg, wenn sie nur irgendeine Gelegenheit haben, oder ?
Meine Nachbarin hat mir auch angeboten auch unseren Kleinen gleich mit reinzunehmen (ca. in der 8. Woche). Das will ich nicht, weil es mir zu früh ist, weil er nicht das billige Supermarktfutter bekommen (auch kein Hundefutter - hat sie schon gekauft, weil es im Supermarkt nix für Kitten gab !) und weil ich denke, daß der ständige Wechsel noch dazu nicht gut ist. Ich bin mit außerdem sicher, daß man eine Katze auch mit Freigang von Anfang an an sich gewöhnen kann. Da wo sie sich gut fühlen, bleiben sie. Und wenn sie gehen wollen, kann man sie nicht aufhalten. Außerdem sind unsere Nachbarn recht laut. Die Kinder (3+7) haben jede Menge Spielzeug, daß irgendwelche Geräusche von sich gibt, Radio und Fernseher laufen. Doch sie bemühen sich schon, leise zu sein, um die Katzen nicht zu sehr zu stören.
Ja, was nun ? Woanders eine Katze suchen ? Wäre schade - weil wir durch alles Erlebte schon eine wunderbare Beziehung zu allen haben. Gedanklich könnte ich mich trotzdem schwer trennen, denn daduch würde ich die Situation der Katzen nicht ändern.
Ich freue mich auf Eure Tipps !