Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen

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  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #1
DyingDream

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Hallo ihr hier!

Vor kurzem sind einer bekannten von mir leider zwei junge Katzenkinder auf der Straße überfahren worden.

Dadurch entstand nun eine kleine Diskussion, wo ich auch gerne eure Meinung einmal hören würde.

Wie viel 'Freiheit' gönnt ihr euren Katzen? Dürfen sie jederzeit nach draußen gehen? Oder habt ihr einen Garten so abgesichert, dass keine Katze hinaus kommen könnte?
In wie weit lasst ihr eure Katzen ihren Freiheitsdrang ausleben?

Als ich noch kleiner war hatten wir selbst einen Kater, der eigentlich täglich alleine im Dorf unterwegs war. Auch jetzt laufen hier im Ort, trotz mittelmäßig befahrener Straßen sehr viele Katzen umher.

Natürlich kann es passieren, dass eine Katze dabei überfahren wird. ...
Leider... :/
Doch muss man die Tiere wegen diesem Risiko nur noch in der Wohnung halten?
Es ist mir klar, dass eine Katze direkt neben einer stark befahrenen Straße oder in manchen Großstadt-Ecken wirklich nicht unbedingt raus sollte.

Aber... Ach...
Ich bin etwas gespalten bei dem Thema...
Zum einen würde ich natürlich niemals wollen, dass einem Tier etwas passiert. Wobei ja leider immer und überall etwas passieren könnte.
Doch wie viel Risiko geht man ein, um grade Katzen die ja meistens auch sehr Freiheitsliebend sind diese auch zu gewähren?

Bei der oben erwähnten Bekannten von mir waren es nun zwei kleine Katzenbabys, wo sicherlich noch mehr Sicherheit geboten werden muss. Aber auf der anderen Seiten müssen doch auch grade die kleinen ihre Erfahrungen auch außerhalb der vier Wände machen.
Die Mutter der Kleinen war mit draußen. Der Garten war eingezäunt. Doch beim Spielen sind zwei von den drei Katzen-Kindern über einen Zaun hinweg auf der Straße gelandet die auch 'nur' mittelmäßig stark befahren ist.

War sie nun komplett unverantwortungsbewusst, dass sie die Tiere im Garten alleine gelassen hatte?

*wah* ...ich habe das Gefühl ich schreibe hier schon wieder total verwirrend. :?
~§~
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #2
Hallo!
Meine Katze lasse ich aus dem Gesichtspunkt gar keine Freiheiten, sie hat einen Balkon und das wars. Aber sie hat auch keinen Freigeitsdrang, ich würde sie ja sogar durch den Hausflur (wohnen im dritten Stock) nach draußen lassen, aber sie traut sich nicht, zwingen kann ich sie nicht.
Wenn ich mal einen Garten habe, wird der eingezäunt (also nicht mit normalem Zaun, sondern mit Katzennetz versteht sich), das wird dann allen, die Freigang propagieren auch nicht reichen, aber ich nehme halt auch keine Freigänger auf, ganz einfach und für eine Wohnungskatze ist ein eingezäunter Garten trotzdem toll. Mir wäre es zu gefährlich, überfahren, vergiftet, verletzt oder gar nicht will ich meine Katze nicht wiederbekommen.

Und dein Bekannter: ja, er hat verantwortungslos gehandelt, Katzen sollten unter einem Jahr meiner Meinung nach gar nicht komplett rausgelassen werden, weil da die Sterbequote extrem hoch ist. Und sie müssen nicht in den ersten Monaten ihre Erfahrungen draußen machen, im Gegenteil überleben sie deutlich länger wenn sie bis zum ersten Lebensjahr drinnen bleiben.
Caterina
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #3
Freigänger for ever:mrgreen:
Die Gegend hier ist die beste überhaupt um seinen Katzen Freigang gewähren zu können-niemals Wohnungskatze wenn ich die Möglichkeit habe sie rauszulassen, wenn meine Wohnung später zu klein sein sollte und dei Gegend schelcht, schaffe ich mir keine Katzen an...ehrlichgesagt kann ich nicht verstehen warum man-wenn man in der Geeigneten Gegend wohnt-seine Katzen aus Angst nciht rauslässt...was hat sie davon????
Katzen sollten unter einem Jahr meiner Meinung nach gar nicht komplett rausgelassen werden, weil da die Sterbequote extrem hoch ist.
Meiner Meinung nach Quatsch...wenn sie nach einem Jahr rauskommen und das Freigänger sein nicht kennen werden sie viel eher überahren, als eine Katze die Freiheit schon immer genießen durfte....
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #5
Meiner Meinung nach Quatsch...wenn sie nach einem Jahr rauskommen und das Freigänger sein nicht kennen werden sie viel eher überahren, als eine Katze die Freiheit schon immer genießen durfte....
Da schließe ich mich an. Meine Katzen hat im ersten Jahr NUR draußen gelebt. Und sie hat so panische Angst vor Autos entwickelt, dass sie lieber auf der Straßenseite bleibt, auf der sie gerade sitzt, wenn mehr als drei Autos hintereinander kommen. Inzwischen ist sie 13 und immer noch topfit.
Klar hab ich Angst, wenn sie mal nicht heimkommt (war erst gestern wieder der Fall), aber sie deswegen einsperren? Ne, das ist mir zu egoistisch. Klar wär ich vollkommen am Boden zerstört, wenn sie eines Tages irgendwo tot gefunden werden würde oder noch schlimmer: gar nicht mehr nach Hause kommen würde. Aber dennoch, auch wenn es meine Katze ist, so ist es ihr Leben. Und in ihr Leben kann und darf ich, meiner Meinung nach, nicht so weit reinpfuschen. Alles andere ist meiner Meinung nach ein egoistisches Handeln.
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #6
Meiner Meinung nach Quatsch...wenn sie nach einem Jahr rauskommen und das Freigänger sein nicht kennen werden sie viel eher überahren, als eine Katze die Freiheit schon immer genießen durfte....
Das ist aber nunmal nicht, was die Statistiken sagen. Katzen, die ausgewachsen zu Freigängern werden, kommen eben nicht so schnell unter die Räder als unter 1jährige.

Ich finde ja es gibt schlimmeres als eine ausgewachsene Katze aus dem Tierschutz zu nehmen, die seit Jahren (also ihr ganzes Leben, im Falle meiner Katze 7 Jahre) als Wohnungskatze gelebt hat, nur so vom TH vermittelt wird auch weiterhin in der Wohnung zu halten. Da nehme lieber ich eine schwer vermittelbare Katze und sperre sie ein, als dass sie jahrelang im TH sitzt, nur um die sehr unrealistische Chance (da schon immer Wohnungskatze und die in 99% der Fälle auch so weitervermittelt werden) auf Freigang nicht zu verlieren. Tierhaltung ist immer Egoismus und man kann auch in der Wohnung eine Katze artgerecht halten.
Caterina
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #7

Doch muss man die Tiere wegen diesem Risiko nur noch in der Wohnung halten?
Muss man nicht, aber man kann es und wenn es richtig gemacht wird ist es auch keine Tierquälerei. Ich habe 2 Wohnungskatzen und zum einen eben nicht die Möglichkeit sie rauszulassen, wann sie wollen und zum anderen möchte ich das eben auch nicht. Beide sind als Kitten zu mir gekommen und kennen es nun mal auch nicht anders. Klar, ich würde ihnen gerne ein bißchen mehr als eine große Wohnung mit gesicherter Terasse ermöglichen. Aber selbst hier auf dem Dorf gibt es eine Menge Raser und auch genug Halbstarke, die es als Mutprobe ansehen, voll auf ein Tier draufzuhalten :?. Ich hätte keine ruhige Minute, wenn die beiden draußen rumstromern würden - mal ganz davon abgesehen, dass ich damit außerdem noch die Vertragsvereinbarungen von Skys Kaufvertrag brechen würde :roll:. Alles auch irgendwie eine Einstellungssache.
Ich habe kein schlechtes Gewissen dabei, denn ich ermögliche ihnen soviel ich kann und bin überzeugt, dass sie es gut bei mir haben :D.
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #8
also ich habe auch zwei reine Stubentiger und würde sie niemals rauslassen.

ich hatte einen Kater der 13 Jahre alt wurde und immer nur von klein auf Freigang hatte. natürlich war es schön, wie er auf Bäumen klettern konnte und Schmetterlinge hinterherjagte.
aber aus ihm habe ich gelernt, dass es weniger qualvoll ist eine Katze nur im Haus zu halten als sie frei zu lassen.
ich habe in den 13 Jahren alles mögliche durchgemacht, von Autounfällen über dass ein Jäger ihn hinten in den Fuß geschossen hat bis zu Hunde die ihn gejagt haben, Kinder die ihn gequält haben, etc.
und dann kamen teure TA Kosten auf uns zu, das war ja nicht so schlimm, aber dann musste ich meinen Kater oft im Haus lassen, weil er nicht raus drufte bis er wieder gesund ist und ihr könnt euch nicht vorstellen was das für Stress für ihn war und wie er die glatten Wände hochgegangen ist weil er raus wollte, da er es so gewohnt war.

und dann gibt es da dann noch die tollen Berichte von Bekannten von Katzen die aus Spaß getötet und am Schwanz ans Ortsschild gehängt wurden, von Jugendlichen die eine Katze den Schwanz mit einem Tacker auf den Rücken getackert haben, usw.

ein Bekannter z.B. ist so ein *********, der mit seinen Freunden mit Absicht Katzen überfährt und für jede überfahrene Katze gibt es einen Katzenstempel hinten aufs Auto drauf und wer als erstes 10 zusammen hat bekommt einen Kasten Bier.
so kranke Leute gibt es nur zu viele und denen möchte ich nicht meine Katzen hinhalten...

genau aus diesen und noch mehr Gründen würde ich meine Katzen niemals raus lassen. da hab ich sie lieber gesund und putzmunter bei mir im Haus mit der Möglichkeit sie in einen abgesicherten Garten oder einen gebauten Katzenfreilauf spielen zu lassen als dass ihnen etwas passiert.

Vorraussetzung für diese Haltung ist natürlich dass die Wohnung Katzengerecht eingerichtet ist und dass auch nicht eine Katze allein dort ihr dasein fristen muss.

ich bin der Meinung meine zwei Katzen sind so viel glücklicher als mein Kater damals, weil sie es eben nicht anders kennen und nicht so sehr leiden müssen wie mein armer Kater damals, der übrigens nach 13 gemeinsamen Jahren nach Hause kam, aus Ohren, Augen und Mund eine komische Flüssigkeit lief, er es gerade noch zu mir auf die Terasse in sein Katzenhäuschen geschafft hat und dann einfach so weggestorben ist...

und was diesen idiotischen Spruch betrifft: "ich wohne auf dem Land, da kann ich meine Katze rauslassen". wir alle hier wissen hoffentlich wie groß das Revier einer Katze ist, die dieses täglich abläuft und mir kann keiner erzählen, dass die Katze da nicht über etliche Straßen laufen muss und auch vielen Gefahren begegnet...

im TV kam mal ein Bericht wo die Freigängern eine Kamera umgebunden haben und geschaut haben was die Katze denn so macht wenn sie nicht zu Hause ist.
war ganz interessant, fast alle Katzen hatten nämlich noch mal eine Familie bei der sie Essen bekam und auf dem Sofa liegt und schläft. Die Leute dachten die Katze ist ihnen zugelaufen und hätte kein Zuhause...
ich würde jedenfalls nicht wollen, dass meine Katze stundenweiße bei mir und dann noch bei einer anderen Familie lebt, ich weiß ja gar nicht was sie dort zu fressen bekommt, etc.

so jetzt hab ich aber genug geschrieben...
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #9
Also so negativ würd ich das jetzt aber nicht ausdrücken:?
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Dazu möchte ich noch was sagen, bzw. mich etwas "rechtfertigen" was deine Meinung betrifft, Goldchen. Ich kann natürlich verstehen das du angst hast das mit deinen Katzen das selbe passieren könnte wie bei deinem Kater. Mein Beileid, das war bestimmt hart und ich weiß auch nicht wie ich nach so etwas denken würde was de Haltung betrifft....bei uns ist gsd noch nichts schlimmes passiert, was mit dem Freigängerdasein zusammen hing. Ich finde es aber nicht gerecht von dir die Freigängerhaltung zu verteufeln, würdest du dich nicht auch angegrifffen fühlen wenn ich sagen würde :"Die Leute die ihre Katzen im Haus halten sind Tierquäler!" ?? Ich bin mir sicher das Katzen es im Haus auch super klasse gehen kann, aber ebenso finde ich die Freigängerhaltung nunmal auch artgerecht. Es liegt sicher auch an den Erfahrungen die man damit gemacht hat, wäre bei deinem Kater alles gut verlaufen, würdest du wohl auch anders darüber denken und bei mir andersrum. Ich bin trotzdem immer froh wenn ich sehhe wie glücklich die Katzen sind und ich finde es auch sehr schön wenn man alles dafür tut das die Wohnungskatze glücklich ist. Kennt wer das Buch : Die Katzenflüsterin??
Hier mal ein kurzer Ausschnitt:
Katzen im Haus halten"
Die domestizierte Katze ist ein Tier, das sich in einem Revier am wohlsten fühlt, das reichlich geeignete Beute und interessante Umgebungsreize bereithält. Doch es lässt sich nicht leugnen, dass es nicht immer möglich ist, einer Hauskatze diesen optimalen Lebensraum auch zur Verfügung zu stellen (...) Ein Zuhause an einer geschäftigen Straße oder im 4. Stock ist einem Freigängertum nicht eben forderlich. Ungeachtet dessen nehmen viele Halter trotzdem an, ihren Katzen ein erfülltes Leben bieten zu können. Schätzen wir es wirklich richtig ein, was es für Katzen bedeutet, eingesperrt zu sein?
Wir Menschen leben in einer sehr großen Welt. (...), voller neuer Eindrücke des Tages kehren wir dann nach Hause zurück und kuscheln uns an unsere Katze, die begierig auf unsere Ankunft gewartet hat. Die Freigängerkatze hat die- in Katzenversion-gleichen Herausforderungen eines typischen Bürotages hinter sich: jagen, Futter suchen, klettern, erkunden, Sozialkontakte (...)
Doch was für einen Tag hat die Wohnungskatze? Aufstehen, fressen, schlafen, aus dem Fenster schauen, schlafen, fressen, die Katzentoilette aufsuchen, noch ein bisschen schlafen.....(...) Wo bleibt das Jagen? Wo das Klettern? Wo die Herausforderungen?
Wohnungskatzen haben eine sehr kleine Welt um sich herum. (...)
Sie werden von keinem Auto überfahren, in keiner Garage eingeschlossen und von keiner Nachbarskatze gebissen, denn wir garantieren unseren Wohnungskatzen ja eine sichere Umgebung. Darüber hinaus ist es aber ebenso unsere Pflicht, für ihr mentales Wohlergehen zu sorgen.“


(Danach die Geschichte von Molly, der „Knast-verrückten“ Katze)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #10
Bei mir gibt es das Thema gar nicht, da meine Katzen gar nicht raus WOLLEN, obwohl fast alle "Problemfellchen" sind, die ursprünglich von draussen kommen...
Aber hier sind sie mit dem Katzenbalkon zufrieden.
Manchmal joggen sie durchs Treppenhaus, aber wenn sie unten am Keller angekommen sind, kommen sie in Windeseile wieder nach oben gestürmt und reingesaust, das ist ihnen dann doch nicht geheuer.;)

Aus meiner Bande könnte ich gar keine Freigänger machen, selbst wenn ich wollte...
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #11
Das Problem wie Petra hab ich wohl umgekeert:)
Wenn ich Lolli ins Haus lasse und dann die Tür zu mache dann bakam er panische angst früher, jetzt geht es aber wohl fühlt er sich nicht, draußen verhält er sich total anders als drinnen. Nur im Wintergarten ist er so gelassen wie immer und schmeißt sich schnurrend rollend auf den Boden. Ich denke das liegt daran, dass er "das Draußen" dort immer noch durch das Glas sehen kann und sich nicht eingesperrt fühlt...:eusa_think:
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #12
...und ich habe vorhin den Merlin in den Garten gelassen, was macht der? Klettert auf den riesigen Tannenbaum ganz oben hin und möchte die Vögel fangen:shock: (man stelle sich mein Nervenkostüm in dem Moment vor)


Nach einer Weile wollte er dann wieder runter und ist ein ganz schönes Stück auf den Boden gefallen:?

ganz kleinlaut ist er dann freiwillig zu mir gekommen, scheint ihm
aber zum Glück nichts weiter fehlen da er schon wieder eine Stubenfliege fängt:D

Ich habe immer ein sehr mulmiges Gefühl wenn ich ihn raus lasse :eusa_think:
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #13
wäre bei deinem Kater alles gut verlaufen, würdest du wohl auch anders darüber denken

nein, ich bin mir sicher dass ich nicht anders drüber denken würde. meinen Kater konnte ich damals nicht mehr umgewöhnen als mir bewusst wurde wie gefährlich das ist und meine Eltern wäre das damals auch nicht recht gewesen.
man hat so viel miterlebt mit den Katzen von Verwandten, Bekannten und Freunden, da habe ich berechtigter Weiße ne rießen Angst um meine Katze und nicht erst wenn mit ihr was passiert ist... !!!

Ich weiß mein Beitrag ist ein bisschen, wie soll ich sagen... "heftig" formuliert. Aber ich möchte nichts verteufeln, ich will nur meine Meinung zu dem Thema kund tun.
Wobei ich wirklich der Meinung bin, dass in der heutigen Welt es schon fast leichtsinnig ist seine Katze rauszulassen.

und dann die Tür zu mache dann bakam er panische angst

hehe, mein Simba ist zwar eine reine Wohnungskatze, aber er mag überhaupt keine geschlossenen Türen bzw. Räume. Da bekommt er gleich Panik und wehe man sperrt ihn in einen Raum, ich glaub er würde mir n Loch in die Tür kratzen.... ;)
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #14
Ich finde ja es gibt schlimmeres als eine ausgewachsene Katze aus dem Tierschutz zu nehmen, die seit Jahren (also ihr ganzes Leben, im Falle meiner Katze 7 Jahre) als Wohnungskatze gelebt hat, nur so vom TH vermittelt wird auch weiterhin in der Wohnung zu halten.

Verstehe ich jetzt nicht.
Was ist denn daran schlimm?:eusa_think:
Man kann doch eine "eingefleischte" Wohnungskatze nicht plötzlich zum Freigänger machen..
Und warum soll man keine Wohnungskatze vom Tierschutz nehmen und sie auch weiterhin so halten?
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #15
hii

so jetzt möchte ich euch mal von meinem Asti erzählen.

Ich bekam ihn im Oktober 1998 als Kitten. Wir wohnen nahe einem Naturschutzgebiet im Erdgeschoss. Direkt vor der Haustüre ist eine Straße (30er Zone) und gar nicht so weit (zu Fuß vielleicht 15 Minuten) ist auch eine größere Straße und auch Züge fahren hier gar nciht so weit entfernt.
Meine Eltern wollten ihn damals nicht rauslassen, weil es ja doch ziemlcih gefährlich sein kann. Ich war 5, hatte also nicht sonderlich viel mitzureden ;).

Obwohl er die Freiheit nicht kannte, wollte er von Anfang an raus. Er war einfach total unglücklich, wenn er nur in der Wohnung sein musste. Wir kauften also ein Geschirr und gingen mit ihm in den Garten. Das gefiel ihm. Aber es reichte irgendwann nicht mehr. Einmal ist er ausgebüxt, kam aber am nächsten Tag wieder zurück.

2004 bekamen wir dann einen 2. Kater und dann durften beide raus. Der neue (kiro) bleibt meistens im garten, und geht nur selten mal ausserhalb spazieren. Seit wir Asti erlaubten, rauszugehen, war er viel ausgelassener. Fort ging er meist nur über nacht. Wir haben eine Logia mit einer Außenjalousie, die wir ein paar cm hochkurbelten und dann musste er bis wir aufstanden auf der Logia bleiben.

Letztes Jahr am 8.8. kam er nach hause und hat sich in Kistel gelegt. Wenn man in anfasste, schrie er wie am Spieß, also packten wir in ein und fuhren zum TA. Am Röntgen sah man, dass er am Kreuz verletzt war. Ein Kreuzband war gerissen und irgendwas war gebrochen. wir sollten ihn beobachten und schauen, ob er Kot absetzen kann. Konnte er nicht. Wir mussten ihn einschläfern lassen. Wahrscheinlich hatte ihn ein Auto erwischt.

Und trotzdem dürfen meine beiden Kater raus. Der Kiro ist es gewohnt und nur einen rauslassen und den anderen in der Wohnung einsperren geht auch schlecht. Auch wenn es sich jetzt vielleicht sch**ße anhört, aber ich habe lieber eine glückliche Katze die nur 10 wird, als eine, die 16 Jahre lang bei mir unglücklich ist.

Ich weiß, dass es ein Fehler war, dass mein Asti damals alleine sein musste, aber damals wussten wir das nicht. Sicher vermissen die meisten Katzen ihre Freiheit nicht, wenn sie sie nciht kennen. Aber eben nur die meisten und mein Asti war da wohl die ausnahme.

Ich kenne genug Leute, die reine Wohnungskatzen haben und sehe auch dass sie glücklich sind. Ich finde Wohnungshaltung sehr gut und es ist mit Sicherheit nicht so gefährlich, aber ich bin auch der Meinung, dass Katzen Gefahren auch aus dem Weg gehen.

so tut mir leid wegen meinem langen Post, aber ich musste das mal loswerden

lg andie

PS: Vielleicht hat mein Kiro sogar eine 2. Familie. Er frisst genau das gleiche wie mein Whisky und ist trotzdem viel fetter.
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #16
Was soll den leichtsinnig daran sein seiner Katze ein Leben in Freihheit zu geben? Muss man sich denn immer rechtfertigen das das was man macht das beste ist und dann immer diese Diskusionen ausbrechen??:( Warum kann man nicht einfach sagen: "Schön das deine Katze raus kann, meine ist als Wohnungskatze auch glücklich da sie es nicht anders kennt," Stattdessen wird hier sowas gesagt wie :" Das ist leichtsinnig, wenn man seine Katze raus lässt, meine hat es viel besser und ist viel glücklicher"....:( Wieso immer so?
Meine Freigänger sind sehr glücklich, sie haben ihre Freiheit und alles was eine Katze braucht, ich lasse mir von niemandem einreden, dass es leichtsinnig ist....ich habe nicht die Möglichkeiten sie ihm Haus einzusperren und sie wollen es nicht.
Ich haba nie gesagt Wohnungskatzen sind unglücklicher aber besser dran sind sie auch nicht. Kann man denn nicht einfach einsehen das es auch ok ist wie andere ihre katzen auch artgerecht halten????
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #17
Verstehe ich jetzt nicht.
Was ist denn daran schlimm?:eusa_think:
Man kann doch eine "eingefleischte" Wohnungskatze nicht plötzlich zum Freigänger machen..
Und warum soll man keine Wohnungskatze vom Tierschutz nehmen und sie auch weiterhin so halten?
Na, ich sag doch "gibt schlimmeres", sprich ich find da nix schlimmes dran, sonst würd ich das nicht machen, oder?

@andie: meine Katze scheint mir nicht unglücklich, du kannst gerne kommen und sie dir ansehen. Wenn meine Katze unbedingt raus wollte, würde sie jetzt nicht hier im Arbeitszimmer sitzen, sondern das Maximum an Freiheit, was sie bekommen kann nutzen, nämlich ihren Balkon, der den ganzen Tag schon offen steht, auf dem sie aber heute noch nicht einmal war. Warum also soll meine Katze unglücklich sein?
Ich würde auch nie ein Kitten in der Wohnung halten (abgesehen davon, dass es bei mir eh nie ein einzelnes Kitten geben würde), aber bei einer erwachsene Katze, die es nicht anders kennt und keinen erkennbaren Freiheitsdrang hat, finde ich das keineswegs verwerflich.
Verstehe ich das richtig, dass die Katzen dann erst 2004 rausdurften und Asti bis dahin alleine war? Wenn ja, brauchst du hier keine großen Reden zu schwingen.

@muh: ich habe dich nie verantwortungslos genannt, aber der Fall, der von der Threaderstellerin genannt wurde, der war verantwortungslos, denn so junge Tiere gehören nicht nach draußen, erst wenn sie komplett geimpft, kastriert und nicht mehr so unerfahren sind, kann man sie rauslassen.

So: Doch was für einen Tag hat die Wohnungskatze? Aufstehen, fressen, schlafen, aus dem Fenster schauen, schlafen, fressen, die Katzentoilette aufsuchen, noch ein bisschen schlafen.....(...) Wo bleibt das Jagen? Wo das Klettern? Wo die Herausforderungen?
Sieht übrigens der tag meiner armen Wohnungskatze nicht aus, wir haben heute schon geclickert, Leckerchen gejagt, Hamster beobachtet und sie hat einen über 2 Meter hohen Kratzbaum, auf dem sie schön klettern kann. Meine Katze wird gefordert, sie muss ihre Leckerchen suchen und jagen oder fangen, dabei zeigt sie ein recht breites Verhaltensspektrum, wie es nunmal bei Jagdersetzspielen aussieht. Ich bringe ihr auch immer mal wieder Dinge von draußen mit, Laub und sowas, das dann in einen Karton kommt, den sie erkundet. Außerdem wird sie durch das Clickern geistig herausgefordert, das bekommen sicherlich auch nicht viele Freigänger. Natürlich bleibt ihr einige verwehrt, aber auch manch eine Freigängerkatze kennt solche Dinge nicht von Zuhause.
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #18
so ist jeder der Meinung das Beste für sein Tier zu tun:clap:
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #19
@andie: meine Katze scheint mir nicht unglücklich, du kannst gerne kommen und sie dir ansehen. Wenn meine Katze unbedingt raus wollte, würde sie jetzt nicht hier im Arbeitszimmer sitzen, sondern das Maximum an Freiheit, was sie bekommen kann nutzen, nämlich ihren Balkon, der den ganzen Tag schon offen steht, auf dem sie aber heute noch nicht einmal war. Warum also soll meine Katze unglücklich sein? Ich würde auch nie ein Kitten in der Wohnung halten (abgesehen davon, dass es bei mir eh nie ein einzelnes Kitten geben würde), aber bei einer erwachsene Katze, die es nicht anders kennt und keinen erkennbaren Freiheitsdrang hat, finde ich das keineswegs verwerflich. Verstehe ich das richtig, dass die Katzen dann erst 2004 rausdurften und Asti bis dahin alleine war? Wenn ja, brauchst du hier keine großen Reden zu schwingen.

ich denke, ich habe nie behauptet, dass Wohnungskatzen unglücklich sind. Im Gegenteil, meine sind im Winter auch glücklich, denn dann gehen sie (freiwillig) nicht hinaus. Ich habe geschrieben, dass die meisten Katzen sicher nichts vermissen. Falls du das falsch verstanden hast, tut es mir Leid. Eine Bekannte hat zb auch zwei reine Wohnungskatzen, und ich sehe dass sie glücklich sind. ;)
Und nein du hast es nicht richtig verstanden. Asti "durfte" immer raus. Also ich wasr nciht einverstanden aber meine Eltern haben ihn rausgelassen. Er war nun mal ein Freigänger. Ich war dagegen, weil ich natürlich angst um ihn hatte. Und ich weiß jetzt dass man Katzen nciht alleine halten soll. Mit 5 wusste ich das nicht !

lg andie
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #20
aber ich habe lieber eine glückliche Katze die nur 10 wird, als eine, die 16 Jahre lang bei mir unglücklich ist.
Ich fand das hörte sich ziemlich nach "arme, arme Wohnugskatzen" an. Und wenn du es nicht so gemeint hast, dann versuch doch dich ein bisschen genauer zu schreiben, denn mich zumindest verletzt es, wenn ich den Eindruck habe, Leute wollten mir unterstellen, meine Katze sei unglücklich.

Entschuldige meine Verwirrung, weil du oben schriebst:
Meine Eltern wollten ihn damals nicht rauslassen.
Daraus hatte ich geschlossen, dass ihr nach dem versuch mit dem Geschirr es unterbunden hattet.
Caterina
 
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