Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen

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  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #21
hi sorry ich wollte wirklich nicht glaubt, dass Wohnungskatzen arm sind, aber meiner scheint da wirklich eine Ausnahme gewesen zu sein. ER war unglücklich, wenn er nicht rauskonnte. Das heißt aber nicht dass das alle betrifft. ;) Ich wollte nciht dass da ein Missverständnis aufkommt.

lg andie
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #22
Nö, ich glaube nichtmal, dass das eine Ausnahme ist, sondern vor allem bei jungen Katzen eher die Regel.
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #23
Unsere 5 Jungkatzen haben irgendwann angefangen, sich an der Haustür zu drängeln, wenn wir rausgingen....die müssen schon vermutet haben, dass sich dahinter was Interessantes verbirgt....
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #24
na sicher, da draußen gibt es unheimlich viel Spannendes und Neues zu entdecken:D
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #25
Das ist leichtsinnig, wenn man seine Katze raus lässt, meine hat es viel besser und ist viel glücklicher"
ich habe nie behauptet dass meine Katzen glücklicher sind wie die Katzen die Freigang haben, ich bin nur der Meinung dass meine nicht den unzähligen Gefahren ausgesetzt sind wie die Katzen die raus dürfen und damit hab ich ja auch recht.
du setzt deine Katzen den ganzen Gefahren aus wie viele andere deren Katzen Freigang haben und genau das finde ich leichtsinnig!

ich möchte meine Katzen schützen und biete ihnen einiges täglich, eben damit sie auch etwas erleben und nicht nur dumm rumsitzen und ab und zu mal aufs Klo gehen oder etwas fressen.

Nö, ich glaube nichtmal, dass das eine Ausnahme ist, sondern vor allem bei jungen Katzen eher die Regel.
ja natürlich, junge Kätzchen sind neugierig und wissen genau dass die Welt nicht an der Haustür aufhört. aber genau da ist es dann dem Menschen überlassen was er daraus macht. entweder man bleibt hart und nach einiger Zeit ist das dann ausgestanden, die Katze begreift sie kommt eh nicht raus und wenn man es richtig macht, dann ist das für die Katze auch überhaupt nicht schlimm, weil sie im Haus so viel erlebt, dass das was hinter dem Fenster ist gar nicht mehr so interessant zu sein scheint.

natürlich ist es auch viel bequemer die Katze rauszulassen. die geht dann auf ihren Streifzug über unzählige stark befahrene Straßen, klettert auf hohe Bäume und kann sich grad noch so festhalten, muss sich vor Hunden retten die ihr hinterherjagen, etc. aber abends kommt sie ja zum schmusen vor den Fernsehr und zum fressen, dann ist ja alles ok.
man muss nicht mit ihr spielen, man muss ihr nicht immer mal wieder was neues bieten, man muss sie nicht geistig fördern.
nur fressen rein tun, streicheln und ab und zu bürsten..., Katzenhaltung leicht gemacht.
und ich mach mir jeden Tag Gedanken mit was ich meine Süßen denn wieder überraschen könnte, was interessant und neu ist, mach mir die Mühe und verstecke immer abwechselnd Spielzeug und hole es nach einer Weile wieder raus und tausche es gegen anderes aus, damit es interessant bleibt, spiele ganz viel mit ihnen, vorallem Spiele bei denen sie geistig ein bisschen gefördert werden, etc... ich muss ja dumm sein, dabei könnte es so einfach sein...
ich will damit nicht sagen, dass alle die ihre Katzen raus lassen faul sind oder ihre Katzen nicht sinngemäß beschäftigen, aber ich selbst kenne einige solcher Leute und denke dass es noch viele gibt die es mit ihren Katzen genauso machen...

(ich hab das jetzt extra unterstrichen und fett geschrieben, denn irgendwie fühlen sich hier einige immer gleich persönlich angegriffen wenn man nur seine Meinung sagt, da frag ich mich, wieso die hier überhaupt diskutieren wenn sie es eh nicht verkraften wenn jemand das kritisiert was sie tun bzw. nicht mal kritisiert, sonder nur eine andere Meinung hat und es nicht gut findet was der andere macht... )

es ist jedem sein eigenes Ding was er tut und was nicht, ob man seine Katzen rauslässt oder nicht, aber ich hätte keine ruhige Minute wenn meine Katzen draussen wären, weil ich weiß was da passieren kann und ich es einfach nicht möchte, dass meine zwei süßen das druchmachen müssen was mein Kater damals mitmachen musste...

ich würde mir solche Vorwürfe machen, wenn meine Katze überfahren wurde oder durch sonst etwas zu tode gekommen ist was ich verhindern hätte können.

was machen die Leute dann die der Überzeugung sind dass Freigänger glücklicher sind wenn ihre Katze überfahren wird???
die denken sich dann "och, naja, er hatte ja glückliche 9 Monate, besser wie 15 Jahre in der Wohnung, da hatten wir eben Pech dass der überfahren wurde, vllt haben wir mit dem Nächsten mehr Glück"

und jetzt bitte nicht aufregen, das hab ich jetzt nicht aus der Luft gegriffen, sondern genau das höre ich immer von den Leuten die vom Freigang überzeugt sind.
ist die eine durch einen Unfall oder durch Gift oder etwas anderes umgekommen, dann holen die sich gleich ne "Neue" und hoffen auf mehr Glück...
die Katze ist dann der gleichen Gefahr ausgesetzt wie die davor und irgendwie scheinen es die Leute echt nicht zu kapieren...
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #26
Goldchen, wenn ich Freigänger hätte würde ich mich ehrlich gesagt auch angegriffen und als "leichtsinnig" abgestempelt fühlen - sorry.

Es gibt Gegenden, da kann die Katze als Freigänger ein schönes, recht sicheres Leben haben. Und es gibt Gegenden, da ist es tatsächlich purer Leichtsinn, seine Katze rauszulassen (ich hab hier sehr lang direkt an einer Bundesstraße (!!) eine Freigängerkatze getroffen - DAS ist leichtsinnig und fahrlässig, ja. Aber es gibt eben auch andere Gegenden). Und ich persönlich fände es sehr schade, wenn man tatsächlich in so einer Gegend wohnt und den Katzen aus übertriebenem Sicherheitsdenken den Freigang verwehrt.

Denn - es ist ja nun nicht so, daß die Katze in der Wohnung nicht auch verunglücken könnte. Da bleibt sie halt in einem Kippfenster stecken, stürzt unglücklich von einem Schrank und bricht sich wer-weiß-was, verschluckt einen fahrlässig liegen gelassenen Gummi, verheddert sich in einer liegen gelassenen Spielangel - Unfälle gibt's immer und überall und kann man auch bei größter Sicherheit nicht 100%ig ausschließen.
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #27
ja was ist es denn wenn man seine Katze rauslässt???? wie nennt man das??? verantwortungsvoll??? denk mal drüber nach, ist echt nicht böse gemeint, aber du kannst auch nicht das Gegenteil behaupten...

Es gibt Gegenden, da kann die Katze als Freigänger ein schönes, recht sicheres Leben haben.

mich würde mal interessieren wie diese Gegend ausschauen soll?

also für mich müsste da weit und breit keine Straße sein und zwar so lange nicht wie die Katze jeden Tag spazieren geht, da dürften keine Jugendlichen sein die Katzen aus Spaß quälen, da darf kein Nachbar sein der sich nichts dabei denkt wenn er einen Schinken mit Rattengift in den Garten legt, usw.

Denn - es ist ja nun nicht so, daß die Katze in der Wohnung nicht auch verunglücken könnte. Da bleibt sie halt in einem Kippfenster stecken, stürzt unglücklich von einem Schrank und bricht sich wer-weiß-was, verschluckt einen fahrlässig liegen gelassenen Gummi, verheddert sich in einer liegen gelassenen Spielangel - Unfälle gibt's immer und überall und kann man auch bei größter Sicherheit nicht 100%ig ausschließen.

also den meisten Gefahren kann man vorbeugen. z.B. lass ich diese Angeln NIEMALS liegen, meine Maja wickelt die sich manchmal beim Spielen wenn ich da bin leicht um den Fuß und hat ne rießen Freude daran wenn sie sich immer mehr verheddert aber wenn ich dran denk, dass sie sich das auch um den Hals schnüren kann, dann wird mir ganz anders...
Kippfenster gibt es bei mir überhaupt gar nicht, ich habe in meiner jetzigen Wohnung noch nie die Fenster gekippt, wenn dann Fenster ganz auf und Rolladen runter, so dass die Löcher noch auf sind...
also ich weiß ja nicht, aber wenns um die Sicherheit meiner Katzen geht denke ich an alles...

wer die Geschichte von meinem Simba kennt, der bis vor kurzem noch totkrank war weiß was passieren kann wenn eine Katze vom Kratzbaum fällt. natürlich das ist auch zu Hause passiert, auch da ist man vor sowas nicht sicher. aber wäre das draußen passiert wäre er irgendwo gelähmt liegen geblieben und wäre qualvoll verhungert oder verdurstet.
so wusste ich gleich dass etwas nicht stimmt und nur weil wir gleich zum TA gegangen sind und alles getan haben damit er wieder gesund ist ist der süße Kerl fast wieder genauso wie früher...

ich will hier niemanden angreifen oder irgendwas schlecht machen, für mich ist der Freigang einfach zu gefährlich und ich verstehe es nicht wie ihr die Gefahren so schön reden könnt. sie sind nunmal da und es ist euch überlassen eure Katzen dem auszusetzen.

wenn es nicht darum ginge was besser ist, sondern was gefährlicher ist, dann müssen wir uns wohl alle eingestehen, dass das der Freigang ist...
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #28
auch wenn ich jetzt gleich gelyncht werde hier:

ich frage mich, entspricht es der Natur der Katze zu clickern, Spielzeug zu verstecken um es interessant zu halten, Intelligenzspiele zu erfinden oder was auch immer getan wird um den Katzen das Leben in der Wohnung erträglich zu gestalten?

Das kann nur Ersatz für die natürlichen Bedürfnisse von Katzen sein:)
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #29
auch wenn ich jetzt gleich gelyncht werde hier: ich frage mich, entspricht es der Natur der Katze zu clickern, Spielzeug zu verstecken um es interessant zu halten, Intelligenzspiele zu erfinden oder was auch immer getan wird um den Katzen das Leben in der Wohnung erträglich zu gestalten? Das kann nur Ersatz für die natürlichen Bedürfnisse von Katzen sein:)

:clap: bin genau deiner Meinung :clap:
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #30
Vielleicht liegt es daran, daß ich generell kein Mensch bin, der durchgehend auf Sicherheit bedacht ist und immer vom worst case ausgeht. Klar wüßte ich über die Risiken, aber wenn sich die Gelegenheit bieten würde wäre ich bereit, die einzugehen.

Wenn Du fragst wie die Gegend ausschauen soll - also ich geh immer mit sehr offenen Augen durch die Gegend und denke tatsächlich "hier würde ich meine Katzis rauslassen, hier nicht". Bisher habe ich 3 Gegenden gefunden, wo ich sie rauslassen würde: ein Haus am Ortsrand und direkt am Bahndamm. Die Bahn sehe ich nicht als Gefahrenquelle - ganz dumm sind Katzen schließlich auch nicht. An Autos fahren da nur die Anlieger lang. Blöde Nachbarn kann man natürlich nirgendwo ausschließen, aber das wär eben wieder der "worst case"-Gedanke, den ich ausschließe.
Ein Nachbarort, weit ab vom Schuß, einfach nur Anlieger und keine große Straße.
Eine Gegend direkt in München (!!) - da wohnt meine Taufpatin, ein Erbpachtgebiet, überall riesige Gärten mit kleinen Häusern, also obwohl mitten in München ein sehr dünn besiedeltes Gebiet, entsprechend wenig Autos.

Klar lauern draußen mehr Gefahren - aber ist Sicherheit wirklich ALLES im Leben? Von Mensch wie Katz'?
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #31
natürlich ist es nicht das Gleiche und ist irgendwo auch "nur" ein Ersatz, aber ich mache meine Katzen damit glücklich, ich merke wie gut das ihnen tut und dass sie nichts vermissen...

und ich kann damit leben dass diese Art von Beschäftigung unnatürlich ist wenn ich dafür meine Katzen in Sicherheit weiß...
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #32
hii

auch bei uns in der Nähe gibt es Züge, aber nicht mal 2 Minuten von unserer Wohnung entfernt ist ein Naturschutzgebiet. Natürlich gibt es hier auch jede Menge hunde, aber eine Katze kann sich wehren und auf einen Baum flüchten. Katzen sind nicht dumm, sonst wären sie schon lange ausgestorben.

lg andie
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

und ich kann damit leben dass diese Art von Beschäftigung unnatürlich ist wenn ich dafür meine Katzen in Sicherheit weiß...

nur... sehen dass die Tiere genauso?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #33
natürlich ist es nicht das Gleiche und ist irgendwo auch "nur" ein Ersatz, aber ich mache meine Katzen damit glücklich, ich merke wie gut das ihnen tut und dass sie nichts vermissen...

und ich kann damit leben dass diese Art von Beschäftigung unnatürlich ist wenn ich dafür meine Katzen in Sicherheit weiß...

woher weißt Du das denn?

Ich möchte hier ausdrücklich betonen dass ich nichts gegen Wohnungshaltung von Katzen habe, oft geht's nicht anders aus welchen Gründen auch immer:)


Noch etwas zur Sicherheit:
auch ich habe ein mulmiges Gefühl wenn mein Kleiner auf den Bäumen rumklettert, eine Tour ums Haus macht, Anstalten macht über den Zaun zu wollen, oder was auch immer, aber wenn ich sehe mit welchem Spaß er da bei der Sache ist, DAS sehe ich in der Wohnung nur dann wenn ich mit ihm Nachlaufen spiele, das heißt so richtig wild rumtobe:D
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #34
hm... dann ist mein Simba eine Ausnahme und wohl besonders dumm, der geht nicht mal raus und fällt blön hin und war totkrank und hat noch gerade so die Kurve gekriegt...

meine Katzen kennen es nicht anders, wieso sollten sie es dann anders sehen???
wenn ihnen die Beschäftigung die ich ihnen biete nicht gefallen würde, dann würden sie sich doch nicht so wahnsinnig freuen wenn ich mit ihnen spiele, etc...
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #35
Natürlich gibt es hier auch jede Menge hunde, aber eine Katze kann sich wehren und auf einen Baum flüchten. Katzen sind nicht dumm, sonst wären sie schon lange ausgestorben.

Und nicht alle Hunde fressen Katzen ;) Meine ehemalige Hündin hat auch Katzen gehaßt, aber grad deswegen weiß ich aus Erfahrung, daß eine Katze einen Hund weit mehr verletzen kann als der Hund die Katze, wenn sie entsprechend reagiert...

Ich muß ehrlich sagen daß ich auch den Charakter der Katze beachten würde - also bei meiner Lilly wär ich mir nach wie vor unsicher. Die ist mir zu zutraulich - die würde wohl mit jedem mitgehen, weil Menschen sind ja toll und spannend ;) Für eine Freigängerkatze würde ich mir eine gesunde Scheue wünschen.... aber ich komme wirklich nicht in die Situation: aktuell ist die Bundesstraße keine 50 m von meiner Wohnung weg, und wenn ich im Herbst umziehe ist da zwar keine Bundesstraße, aber ein sehr populärer "Schleichweg", wo jeder Einheimische durchfährt, weil er die Bundesstraße umgehen will....
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #36
hii

ich hatte anfangs auch ein sehr mulmiges Gefühl, da mein Kiro ja extrem zutraulich ist und mir immer hinterherrennt. Bis ich gemerkt hab dass das nur bei mir so ist. Wenn jemand anders auf ihn zugeht ist er schnurstracks wieder im Garten.

Als mal (vor ein paar Jahren) eine Freundin mit ihrer Hündin an unserem garten vorbeigegangen ist, wollte mein Asti sofort auf die Hündin losgehen. Ihr hättet mal sehen soll, wie schnell sich die hinter ihrem Frauchen versteckt hat.

lg andie
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #37
ich frage mich, entspricht es der Natur der Katze zu clickern, Spielzeug zu verstecken um es interessant zu halten, Intelligenzspiele zu erfinden oder was auch immer getan wird um den Katzen das Leben in der Wohnung erträglich zu gestalten?

Das kann nur Ersatz für die natürlichen Bedürfnisse von Katzen sein:)
Also sollen wir alle, die ihre Katze in der Wohnung halten, sie jetzt abgeben, weil wir ihnen keinen Freigang geben können?
Natürlich ist es ein Ersatz, aber ein guter in meinen Augen. Oder soll ich meine Katze lieber den ganzen Tag vor sich hindösen lassen?
Sorry, langsam verstehe ich nicht mehr, was ihr wollt: soll man die Katze jetzt gar nicht mehr beschäftigen? Ich würde mit meiner Katze auch spielen und auch clickern wenn sie Freigang hätte, weil sie da Spaß dran hat. Was soll daran denn jetzt schon wieder verwerflich sein?
Es liegt in der Natur jedes Tieres, zu lernen und wenn ich Futter werfe, dann jagt meine Katze es, wenn ich welches verstecke, dann lauert sie ihm auf, muss sich geistig und körperlich anstrengen, um es zu bekommen und auch das liegt in der Natur einer Katze, oder etwa nicht?

Angeblich wolltet ihr doch keinen angreifen, aber langsam bekomm ich hier das Kotzen. Ich kann ja morgen ins TH gehen, meine 9jährige, ängstliche, kratzbürstige Katze abgeben, sie ein paar Jahre im TH sitzen lassen und dann bekommt sie mit 15 ein Zuhause als Freigängerin!? Sehr wahrscheinlich.

Am besten sollte ich mich an solchen Diskussionen nicht mehr beteiligen, dann könnt ihr euch weiter beglückwünschen, dass nur ihr Freigängerdosis eure Tiere ganz toll haltet und alle Wohnungskatzen gelangweilt sind oder unnatürlich beschäftigt werden :clap:
Caterina
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #38
Ich selber hab zwar keine Katzen, dafür meine Oma und die beiden sind auch Wohungskatzen: Sie hat die beiden aus dem Tierheim und sie wurden nur in Wohnungshaltung vermittelt, weil sie ganz einfach keinen Freigang wollen. Ja, solche Katzen gibt es auch...und- wie Antigone schon gesagt hat- bevor sie den ganzen Tag nix machen, spielt man eben mit ihnen und die Katzen sind zufrieden. Was soll dadran denn schlechter sein als wie wenn sie ihnen Freigang geben würde, obwohl sie das gar nicht möchten, weil sie draußen Angst haben? Was für ein Satzbau :D
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #39
Also sollen wir alle, die ihre Katze in der Wohnung halten, sie jetzt abgeben, weil wir ihnen keinen Freigang geben können?
Natürlich ist es ein Ersatz, aber ein guter in meinen Augen. Oder soll ich meine Katze lieber den ganzen Tag vor sich hindösen lassen?
Sorry, langsam verstehe ich nicht mehr, was ihr wollt: soll man die Katze jetzt gar nicht mehr beschäftigen? Ich würde mit meiner Katze auch spielen und auch clickern wenn sie Freigang hätte, weil sie da Spaß dran hat. Was soll daran denn jetzt schon wieder verwerflich sein?
Es liegt in der Natur jedes Tieres, zu lernen und wenn ich Futter werfe, dann jagt meine Katze es, wenn ich welches verstecke, dann lauert sie ihm auf, muss sich geistig und körperlich anstrengen, um es zu bekommen und auch das liegt in der Natur einer Katze, oder etwa nicht?

Angeblich wolltet ihr doch keinen angreifen, aber langsam bekomm ich hier das Kotzen. Ich kann ja morgen ins TH gehen, meine 9jährige, ängstliche, kratzbürstige Katze abgeben, sie ein paar Jahre im TH sitzen lassen und dann bekommt sie mit 15 ein Zuhause als Freigängerin!? Sehr wahrscheinlich.

Am besten sollte ich mich an solchen Diskussionen nicht mehr beteiligen, dann könnt ihr euch weiter beglückwünschen, dass nur ihr Freigängerdosis eure Tiere ganz toll haltet und alle Wohnungskatzen gelangweilt sind oder unnatürlich beschäftigt werden :clap:
Caterina

ist es nicht eher so dass Katzenhalter die Freigänger haben hier verurteilt werden weil sie diese den großen Gefahren aussetzen?
Mir hat sich der Eindruck erschlossen dass eben Clickern und andere Wohnungsspiele viieel besser für Katzen sind weil ihnen da nicht die Gefahr der Freiheit droht.
Und wenn Du meine Post's alle lesen würdest, ich habe an anderer Stelle schon geschrieben wie ich über Wohnungskatzen denke:)

Aber für Dich hier nochmal: Ich habe nichts dagegen dass Katzen in der Wohnung gehalten werden da es mir bewußt ist dass es manchmal, aus welchen Gründen auch immer, nicht anders geht.
Und da ist es natürlich dass man sich mehr mit seiner Katze beschäftigen muß damit sie ausgelastet ist. Schön wenn das so gemacht wird...

Natürlich ist das trotzdem nicht:)


Wieso fühlst Du Dich damit angegriffen?...
 
  • Freiheit feat. Sicherheit bei Katzen Beitrag #40
Na, ich fühle mich angegriffen, weil mir gesagt wird, dass ich meine Katze auf unnatürliche Weise beschäftige, ganz einfach und diese Aussage kann man nun wirklich nicht mehr schön reden. Und du kannst mir auch nicht erzählen, das sei nicht abwertend gemeint gewesen (steht doch wenigstens dazu, wenn ihr etwas abwertet, hört euch die Argumente der Leute an und schaut, ob sich eure Meinung dann noch aufrecht erhalten lässt)
Ich habe mich ja nicht nur auf dich bezogen und ich habe mich nicht auf dich allgemein, sondern auf diese spezielle Aussage bezogen. Da muss man dann auch unterscheiden können.
Außerdem verurteile ich nicht generell Freigänger, den im Eingangspost berichteten Fall allerdings verurteile ich stark und finde das auch berechtigt.

Ich will einfach nur eine gewisse Akzeptanz, ich gebe mir große Mühe mit meiner Katze, dafür erwarte ich nicht, ständig gelobt zu werden, aber auch nicht mir anhören zu müssen, das würde meiner Katze nicht gefallen und es wäre unnatürlich. Ich mein: spielt ihr mit euren Freigängern nicht?
Es ist auch nicht natürlich seine Katze zu füttern und zum TA zu bringen, tzrotzdem tut man das. Ginge es einem um absolute Natürlichkeit, dürfte man gar keine Tiere halten, wir tuns aber alle. Clickern ist nicht natürlich, Lernen durch positive Bestäkrung aber schon und das liegt dem Clickern zugrunde. Und wenn ich dann meiner Katze Pfötchengeben oder in die TB gehen antrainiere, ist das meine Sache, ihr macht jede der Übungen Spaß und da muss ich mich nicht anpöbeln lassen. Und was soll schlecht daran sein, Trockenfutter durch die Wohnung zu werfen?
 
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