Probleme mit dem reiten

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  • Probleme mit dem reiten Beitrag #1
pupimupi2000

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Hi, nun habe ich endlich wieder etwas mehr Zeit mich um mein Pflegepferd zu kümmern und saß nun am Samstag auf ihm drauf.:D
Leider ist die Besitzerinn schwanger und kann deshalb nicht selber Reiten udn da er klein ist hat er nurnoch kleine Reitbeteiligungen, die nicht richtig reiten können, sondern eben nur draufsitzen und hoppeln. Nun läuft er total beschißen... Ich weiß, das es kein wunder ist, aber er war mal so schön Dressur zu reiten, aber wie bekomme ich es hinn? E weigert sich richtig stark, den Kopf runter zu nehmen, geschweige denn durchs genick zu gehen. Normalerweise geht es bei ihm im trab am besten, nun hat es werder im schritt, trab noch Gallopp geklappt:? Er läuft total lahmarschig, was ich aber eher hinbekomme, wenn er das Stoppelfeld sieht. Er ist halt auf kleine Kinder komplett eingestellt, denn er läuft so wie die Kinder reiten können. Normalerweise buckelt er große runter, wenn die Reiten können, um zu zeigen wer der Chef ist, aber er hat keinen Sprung gemacht, ist artig gelaufen als wenn ein kleines Kind drauf geseßen hat. Er hatte immer so viel Spaß an allem was wir gemacht haben :( Ich will meinen süßen wieder haben:angel:
 
  • Probleme mit dem reiten Beitrag #2
Hallo,

das erste, was mir durch den Kopf gegangen ist: Schmerzen. Der Kerl hat durch das Hoppel arge Rücken- oder durch das Rumgezerre im Maul Zahnschmerzen, weshalb er sich weigert, gut vorwärts zu gehen.

Ist das abgeklärt?

Dann: Wie ist es um deine Reitkünste bestellt? Kannst du Pferde durch's Genick reiten, hast du vielleicht eine Reitpause gemacht?
Ich habe es, als ich früher nur ein Mal die Woche auf's Pferd kam, wenn überhaupt, nämlich auch gemerkt, dass man die Hilfen möglicherweise nicht so präzise gibt, wie man es möchte - das kommt aber mit der Übung wieder.

Ansonsten: Wie muckt er? Reißt er den Kopf hoch, drückt den Rücken weg wie eine Giraffe? Oder schreitet er quasi auf der Stelle?

Warum buckelt er?
Pferde buckeln meist nicht, um zu zeigen, wer der Boss ist, sondern, weil sie Schmerzen haben.
Klar gibt es ausgefuchste Pferde, die abgekärt genug sind, um Anfänger abzusetzen - oder auch, wenn sie einfach keinen "Bock" auf Arbeit haben.
Wurde er früher vielleicht geschlagen? Wie reagiert auf die Gerte?

Es sind viele Fragen, tut mir leid, aber ich kenne euch beide zu wenig, um mir jetzt direkt ein Bild zu machen. ;)

Liebe Grüße
 
  • Probleme mit dem reiten Beitrag #3
Hi, er hat keine schmerzen, das hätte ich ihm angemerkt. Es ist nur weil wir beide eine längere Pause hatten. Pferde kann ich durchs genick reiten. Es ist nur bei ihm so wenn er Buckelt, das er keine Lust hat, denn er mag es nicht wenn jemand reiten kann und ihn dann auch "dran" nimmt, aber ich habe mich bei ihm damals durchgesetzt und seit dem waren wir ein Team, er hat mir komplett vertraut. Vor Gerten hat er keine Angst, er wurde sein Leben lang gut behandelt. Ich denke das das meiste daran liegt, das wir lange nicht mehr zusammen waren und nicht trainiert haben.
 
  • Probleme mit dem reiten Beitrag #4
Hört sich nach verrittenden Pony an. Das Problem ist, das da ein Fachmann / Frau drauf müsste, um ihn Korrektur zu reiten. Er wird überall falsche Muskulatur aufgebaut haben und verspannt sein. Ihn auf einem Stoppelfeld rennen zu lassen, ist keine Lösung, hat auch nichts mit Training zu tun.
 
  • Probleme mit dem reiten Beitrag #5
Huhu!

Das klingt in der Tat nach einem sauer gerittenen Pony. Wie Ronja schon meinte, muss da ein fachkundiger Reiter drauf, der ihn ordentlich gymnastiziert und trainiert.
Du kannst höchstens versuchen, ihn vom Sattel aus etwas zu gymnastizieren (nach außen/innen stellen, Zirkel, Volten, Schlangenlinien...), wenn er warm genug dafür ist.

Wenn er buckelt, dann gilt: Du nimmst die Hände so hoch, dass deine Arme eine Waagerechte bilden, so dass er zum einen nicht den Kopf runtermachen kann, um den Rücken richtig rund zu machen und zum anderen bei dem Versuch sich selbst im Maul weh tun würde.
Deine Kehrseite bleibt am Sattel, die Füße treten den Steigbügel aus, die Beine sind lang, die Zügel bleiben straff.
Auch wenn das im ersten Moment unmöglich scheint, alles gleichzeitig zu machen - denk' einfach immer daran, dass er gleich bocken könnte. So bist du zumindest seelisch schonmal darauf vorbereitet.

Die Aktion mit dem Stoppelfeld muss ich leider auch ankreiden: Du hast ihm gezeigt, dass er dir auf der Nase herumtanzen darf, weil du ihn hast rennen lassen.
Rennen darf er auf der Weide mit seinen Kumpels, unter dem Sattel muss er dir als Ranghöhere gehorchen.
Da darf auch schonmal ein strafender Klaps mit der Gerte erlaubt sein.

Grüße
 
  • Probleme mit dem reiten Beitrag #6
Hi, natürlich bekommt er auch mal eine geknallt wenn er zickig wird, aber auf dem Stoppelfeld darf er auch nur laufen wenn ich es will. Bis jetzt hatte es immer gelappt ihn einmal rennen zu lassen und dann hat er sich 100 prozentig konzentriert. Buckeln tut er bei mir sowiso nicht, da ich ihn zur sau gemacht hatte wie er gebuckelt hatte. Ich denke nicht das er auf die Idee kommen würde nochmal gegen mich an zu gehen. Er ist eben mehr oder weniger verritten wie ihr shon sagtet. Wie ist es mit Longieren? Oder eben die Figuren reiten. Das habe ich am Samstag gemacht, damit er nicht nur läuft sondern auch denkt ;-)
 
  • Probleme mit dem reiten Beitrag #7
Mhm... irgendwie klang das im Anfangspost etwas anders:

E weigert sich richtig stark, den Kopf runter zu nehmen, geschweige denn durchs genick zu gehen. Normalerweise geht es bei ihm im trab am besten, nun hat es werder im schritt, trab noch Gallopp geklappt:? Er läuft total lahmarschig, was ich aber eher hinbekomme, wenn er das Stoppelfeld sieht.

Das verstehe ich so: Ich bekomme ihn momentan nur ordentlich zum "rennen" (galoppieren), wenn er auf dem Stoppelfeld ist.

Nein, die Longe würde ich erstmal weglassen, da machst du mehr mit *kaputt*, als dass du ihm hilfst. Vor allem, wenn du mit der Longe (und dem Kappzaum) noch keine längeren Erfahrungen hast - longieren ist nämlich schwieriger als man am Anfang denkt.

Die Bahnfiguren habe ich ja oben schon angedeutet: Fang von groß (Zirkel, 2fache Schlangenlinien) an und gehe dann immer kleiner (10m-Volten (oder größer), 3fache Schlangenlinien usw.) - aber bitte nur, wenn du ihn vorher ordentlich abgeritten hast!
Sonst ist die Gelenkflüssigkeit noch nicht aktiv genug und er zerrt sich hinterher noch einen Muskel.

Übrigens kannst du auch etwas am Gebbiss "rumspielen", stell' ihn nach links, nach rechts, lass ihn übertreten (wenn er das kann), Schenkelweichen, Schulterherein... da gibt es tausende sinnvolle (!) Beschäftigungsmöglichkeiten im Maul und am Bein.

Grüße
 
  • Probleme mit dem reiten Beitrag #8
Hi, danke. Seitwerts kann er nur laufen bzw schräg übertrete wenn er vor der Nase eine Bande hat, denn er ist ja ein Freizeitpferd, welches aber einigermaßen Dressur kann ;-)
Spielen tue ich sowiso mit ihm, um den Kopf runter zu bekommen, aber diesmal hat es nicht geklappt. ich werde es auf jedenfall versuchen.
Danke ;-)
 
  • Probleme mit dem reiten Beitrag #9
Seitwerts kann er nur laufen bzw schräg übertrete wenn er vor der Nase eine Bande hat, denn er ist ja ein Freizeitpferd, welches aber einigermaßen Dressur kann ;-)
Die Bande dient als Orientierung, aber das Pferd sollte mit der Hinterhand in die Bahn gehen, nicht die Bande hochkrabbeln, da musst du drauf achten.
Als weitere Steigerung dieser Übung kannst du das Schenkelweichen auf der Mittellinie üben, da hat er keine Bande. ;)

Grüße
 
  • Probleme mit dem reiten Beitrag #10
Einmal, muss ich gestehen, mag ich den Ausdruck nicht, da habe ich ihn zur Sau gemacht. Denn alles hat eine Ursache, meist von Menschen verursacht und das Pferd wird zur Sau gemacht?
Dann, einfach Longieren geht auch nicht, denn auch Longieren muss man können, vor allem wenn das Pferdchen verkorkst ist und nicht nur einfach mal ein wenig bewegt werden soll.
 
  • Probleme mit dem reiten Beitrag #11
Hallo,

also wenn du erst vor kurzem angefangen hast ihn wieder zu reiten musst du viele viele wendungen reiten (wolten, zirkel etc.). Wenn du dich jetzt öfter auf ihn setzst wird das schon irgendwann klappen. Aber lass ihm Zeit. er ist ja bestimmt sehr steif. Alles muss sich erst mal wieder aufbauen.
Ich wünsche dir viel Glück
 
  • Probleme mit dem reiten Beitrag #12
Danke. Ich denke ihr macht euer Pferd auch zur Sau, wenn es sich weigert und zickt. E hat einmal mit der Gerte auf den Arsch bekommen vor 2 jahren und er musste vorwärst gehen obwohl er nicht wollte. Seit dem war alles geklärt und wir waren ein team. Die andere RB hat sich nicht durchgesetzt und er hatt bis zum ende sie abgesetzt und späße gemacht wie rückwerts laufen, buckeln, austreten usw. Das was er beimir eben nicht macht
 
  • Probleme mit dem reiten Beitrag #13
Ich muss ehrlich gestehen, ich habe meinen Pferde noch nie den "Axxxx voll gehauen", da ich erstmal überlege, warum macht es das.
Es hat ja einen Grund das so zu machen und meist resultiert es aus einer Erfahrung raus. Oder stell Dir mal vor, Dein Pony hat Kreuzverschlag. Es geht während des reitens auf einmal los. Es bleibt stocksteif stehen... und man verprügelt es noch obwohl es höllische Schmerzen hat.
Oder es versteht einen nicht und wird dafür verprügelt.
 
  • Probleme mit dem reiten Beitrag #14
Ich denke ihr macht euer Pferd auch zur Sau, wenn es sich weigert und zickt.
Nein, mache ich nicht.
Mein Pferd ist genauso ein Lebewesen wie ich, es hat es ebenso verdient wie ich, zu wissen, warum und wofür es gestraft wird.
Habe ich Schmerzen und gehe deswegen völlig krumm oder möchte nicht aufstehen, möchte ich auch nicht dafür getadelt werden, dass ich so faul sei. Oder, dass ich nicht arbeiten möchte.

Ich möchte dir raten, zu differenzieren, mit wem du hier sprichst. Ronja und ich z.B. sind langjährige Pferdebesitzer, wir kennen die typischen Verhaltensmuster unserer Pferde relativ genau und können dementsprechend handeln.
Aber nicht nur Pferdebesitzer wollen, dass es ihren Pferden gut geht, sondern auch alle anderen aktiven User hier, die keine eigenen Pferde (mehr) haben.

Auf den *Arsch* hauen tun wir unsere Pferde deshalb noch lange nicht. Erst suchen wir nach möglichen Ursachen für das "Bockig-gehen" (z.B. Schmerzen!), dann handeln wir.
Ein Lebewesen, das bestraft wird, nur weil es nicht vorwärts läuft und das viele Monate lang völlig verritten wurde (und vielleicht deshalb Schmerzen hat), wird das nicht verstehen - genauso wenig, wie ich es verstehe, wie herzlos du von Tieren sprichst.

Zwischen einem "Klaps" und "zur Sau machen" liegen Welten - und das nicht nur vom Ausdruck.

Gruß
 
  • Probleme mit dem reiten Beitrag #15
Gebe Dir völlig recht Brille!
 
  • Probleme mit dem reiten Beitrag #16
Hi, also zur sau machen ist bei mir nicht verprügeln, falls ihr das verstanden habt. Ich habe ihm bis jetzt 3 mal mit der Gerte auf den Arsch gehauen und das zur Anfangszeit, wie er sich noch geweigert hatte zu laufen. Er hat keinerlei schmerzen, denn das sehe ich.... Im gegensatz von manch anderen verprügel ich mein Pferd nicht, sondern benutze 2 mal im Jahr wenn überhaupt. Und das nur wenn er Bocklosig ist.
 
  • Probleme mit dem reiten Beitrag #17
Dann haue ich auch nicht nur einmal drauf, sondern überlege, was wohl gerade falsch läuft.
 
  • Probleme mit dem reiten Beitrag #18
Er hat keinerlei schmerzen, denn das sehe ich....

Kannst du in den Pferd reinschauen? Siehst du die Muskeln, die Rippen, das Maul wirklich ganz genau vor dir?
Natürlich sehe ich es, wenn mein Pferd klamm oder lahm läuft, aber ein überdehnter Muskel, ein schmerzendes Gelenk, ein verkrampfter Rücken - das merkt oder sieht man leider kaum bis wenig, vor allem, wenn man das Pferd nur selten reitet.

Wie gesagt, lasst mal einen Osteopathen oder einen Tierarzt draufschauen, das kann ja nicht so weitergehen. Und einen Hufschmied bzw. -experten, falls er was am Huf hat (sieht man manchmal auch nicht).

Grüße
 
  • Probleme mit dem reiten Beitrag #19
huhu, muss mich auch mal hier reinquetchen:D
also zur sau machen tu ich mein Perd auch nicht, sie kriegt höchstens mal mit der Gerte einen Klapps aufn Arsch, aber da weiß sie genau warum......
und ich halte es (genau wie Brille & Co.) für keine gute Idee, ihn einfach mal am Stoppelfeld laufen zu lassen.....
das ist bestimmt kein Training, sondern nur unkontrolliertes rumrennen, damit versaut man ein Pferd nur noch mehr....
 
  • Probleme mit dem reiten Beitrag #20
Hi, ich denke nicht das ich ihn "versaue" damit denn er geht trotzdem klasse im Springen und kann einigermaßen Dressur. Er ist eben kein Tunierpferd, wie ihr wohl habt. Er ist ein pferd mit dem ich befreundet binn und wenn er bock hat zu laufen lass ich ihn kontrolliert auf dem Stoppelfeld rennen... Jeder hat eine andere ansicht zum reiten. Mein Hobby ist es mit meinem kleinen spaß zu haben und zwar auf unsere Art und weise. Mein kleiner hat nicht sonderlich viel Lust Dressur zu gehen, genausowenig wie ich aber das muss meiner meinung nach auch mal sein.
 
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