- HILFE: vernachlässigte Schäferhündin "bekommen"! Beitrag #1
Schäferländer
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Hallo liebe Hundefreunde!
Ich bin neu hier und suche Tipps/Hilfe für meine Eltern.
Wir sind frisch umgezogen und haben eigentlich noch sehr viel am Haus zu erledigen, trotzdem hat der Freund meiner Mutter in der Zeitung auf eine Anzeige reagiert und sich spontan (mehr unüberlegt) entschieden sich einen Zweithund zu kaufen. Anzeige lautete wohl etwa : Schäferhündin aus Züchtung raus wegen Hüftproblemen.
Er ist losgefahren - als er den Hund gesehen hat, hat er ihn aus Mitleid mitgenommen. Sie saß in dem Zwinger, total abgemagert. Der Besitzer hat keine Papiere gegeben, der Hund habe angeblich keinen Namen - der Hund sei umsonst. Aus Mitleid hat er das Mädel natürlich mitgenommen. sagt mir jetzt nisht das das ne dumme Aktion war, das habe ich schon getan - gab deshalb auch riesen Streit zu Hause weil wir eigentlich keine Zeit für den Zweithund haben. Beide Eltern sind arbeiten, ich bin grad mit dem Abi durch und geh Studieren und der kleine Bruder muss sich auf Schule konzentrieren. Naja - der erste Hund (großgeratener kleiner Münsterländer) ist schon meiner Meinung nach nicht gut von Mamas Freund erzogen (klaut vom Tisch macht Kühlschrank auf etc.) - deshalb war ich eh schon stinkesauer.
Aber irgendwie hatte ich auch sehr Mitleid mit dem Hund als ich sie dann gesehen habe. Da guckten die Rippen überall raus und sie hatte auch nicht wirklich irgendeinen Hintern geschweige denn Muskeln. Die drei Stufen zur Haustür raus ist sie lieber gesprungen dun dann hingefallen.
Sie angeblichen Hüftprobleme sind meiner Meinung nach nur ein schlechter Vorwand das Mädchen loszuwerden.
Ich weiß, dass Schäferhund wegen Überzüchtung oft hinten diesen abgeflachten Rücken haben, aber jetzt (wir haben sie etwa 2 Monate) wo ich mal ein paar Muskeln gebildet haben kann sie auch vernünftig Treppen gehen. Am Anfang ist sie hinten auch total eng gelaufen (Hinterbeine eng aneinander) und der Rücken war ziemlich krumm aber mittlerweile sieht sie ganz gut aus.
Das eigentlich Problem besteht darin, dass sie natürlich am Anfang total scheu war(und auch noch ist). Wir gehen davon aus, dass sie nur in diesem Zwinger gesessen hat und geschlagen worden ist. Sie zuckt zusammen wenn man nur einen einzigen Schritt macht und sie nicht mal dabei anguckt. sobald man mit irgendwas fuchtelt ergreift sie die Flucht. Am Anfang war es noch nicht so schlimm, aber jetzt knurrt sie auch alle fremden sehr laut an. Sogar noch mich, was ich aber darauf schiebe, dass ich sehr selten zu Hause bin(und sie sich somit nciht an mich gewöhnen kann). Meine Mutter liebt sie absolut, die will sie denke ich auch beschützen (also die Hündin meine Mutter ^^)
Aber meine Mutter hat keine Zeit für die Erziehung der Hündin.
(Ja - ich sage auch dass es dumm ist, sich da vorher keine Gedanken zu machen. Ich habe auch gesagt man hätte nen Tierschutz anrufen müssen und sie nicht mitnehmen...aber ich kann da nichts dran ändern.)
So- wir haben also eine unglaublich ängstliche, scheue, psychisch gestörte Hündin ..
(die übrigens Mittlerweile stubenrein ist - was heißt, sie hat im Zwinger wahrscheinlich in ihren Ausscheidungen gesessen. Am Anfang wollte sie auch immer Kot auf der Strasse essen, was die Vermutung dann unterstreicht, dass sie echt ein Mistleben hatte. Vielleicht eben eine Ration Essen am Tag und aus Hunger dann .. naja eben die Ausscheidungen gegessen. Wenn sie bei uns jetzt so Futter bekommt, schlingt die das in sich rein als würde sie niewieder im Leben was bekommen - der Napf ist in 3 Sekunden leer. Wenn sie Wasser trinkt, läuft ihr die Hälfte wieder aus dem Maul raus und unsere ganze Bude ist voll Wasser.)
Was sollen wir tun.
Eigentlich wollen wir sie an jemanden abgeben der richtig Ahnung von Schäferhunden hat und sich um sie kümmert. Ins Heim kommt sie ganz gewiss nicht, das steht bei uns fest.
Nur mit dem erziehen ist es echt schwer. Ich hab mich mal 5 Stunden mit ihr auf die Wiese gestellt mit Leckerchen - das mit dem "langsam" mach sie nur gaaaanz gelegentlich beim Freund meiner Mutter.
Das heißt ich musste mich schon schwer zusammenreißen dass ich keine Angst zeige, dass sie mir die Finger wegfrisst.
Ich also da versucht mir ihr Sitz und Platz zu machen. Das sie vielleicht wenigstens das kann, wenn man sie abgibt. Aber auch nach versuchen ihren Popo runterzudrücken (wo sie sich dann fragen umdreht, was man dort zu schaffen hat) oder eben diese über den kopf wegführen um in di Sitz Position zu kommen damit ich ihr wenigstens mal Sitz sagen kann…. Hat nicht funktioniert. Wir belassen es mittlerweile dabei wenn sie sitzt, zu sagen „Fein gemacht –Sitz“ und dann streicheln.
Naja. Die Frage ist – wie übt meine Mom (die hat am meisten Bezug zu ihr) sonst noch am besten und wo bekomme ich ein gute Adresse für meine Eltern an die sie sich wegen der Hündin einmal wenden können?
Achja – sie hat jetzt das erste mal ihre Tage und wir bezweifeln dass sie soetwas wie eine Hose tragen würde… die reisst sie sich sicherlich vom Hintern…was gibt es für Möglichkeiten?
Freue mich über alle Tipps und Tricks die Ihr mir verraten könnt!
Danke!
Ich bin neu hier und suche Tipps/Hilfe für meine Eltern.
Wir sind frisch umgezogen und haben eigentlich noch sehr viel am Haus zu erledigen, trotzdem hat der Freund meiner Mutter in der Zeitung auf eine Anzeige reagiert und sich spontan (mehr unüberlegt) entschieden sich einen Zweithund zu kaufen. Anzeige lautete wohl etwa : Schäferhündin aus Züchtung raus wegen Hüftproblemen.
Er ist losgefahren - als er den Hund gesehen hat, hat er ihn aus Mitleid mitgenommen. Sie saß in dem Zwinger, total abgemagert. Der Besitzer hat keine Papiere gegeben, der Hund habe angeblich keinen Namen - der Hund sei umsonst. Aus Mitleid hat er das Mädel natürlich mitgenommen. sagt mir jetzt nisht das das ne dumme Aktion war, das habe ich schon getan - gab deshalb auch riesen Streit zu Hause weil wir eigentlich keine Zeit für den Zweithund haben. Beide Eltern sind arbeiten, ich bin grad mit dem Abi durch und geh Studieren und der kleine Bruder muss sich auf Schule konzentrieren. Naja - der erste Hund (großgeratener kleiner Münsterländer) ist schon meiner Meinung nach nicht gut von Mamas Freund erzogen (klaut vom Tisch macht Kühlschrank auf etc.) - deshalb war ich eh schon stinkesauer.
Aber irgendwie hatte ich auch sehr Mitleid mit dem Hund als ich sie dann gesehen habe. Da guckten die Rippen überall raus und sie hatte auch nicht wirklich irgendeinen Hintern geschweige denn Muskeln. Die drei Stufen zur Haustür raus ist sie lieber gesprungen dun dann hingefallen.
Sie angeblichen Hüftprobleme sind meiner Meinung nach nur ein schlechter Vorwand das Mädchen loszuwerden.
Ich weiß, dass Schäferhund wegen Überzüchtung oft hinten diesen abgeflachten Rücken haben, aber jetzt (wir haben sie etwa 2 Monate) wo ich mal ein paar Muskeln gebildet haben kann sie auch vernünftig Treppen gehen. Am Anfang ist sie hinten auch total eng gelaufen (Hinterbeine eng aneinander) und der Rücken war ziemlich krumm aber mittlerweile sieht sie ganz gut aus.
Das eigentlich Problem besteht darin, dass sie natürlich am Anfang total scheu war(und auch noch ist). Wir gehen davon aus, dass sie nur in diesem Zwinger gesessen hat und geschlagen worden ist. Sie zuckt zusammen wenn man nur einen einzigen Schritt macht und sie nicht mal dabei anguckt. sobald man mit irgendwas fuchtelt ergreift sie die Flucht. Am Anfang war es noch nicht so schlimm, aber jetzt knurrt sie auch alle fremden sehr laut an. Sogar noch mich, was ich aber darauf schiebe, dass ich sehr selten zu Hause bin(und sie sich somit nciht an mich gewöhnen kann). Meine Mutter liebt sie absolut, die will sie denke ich auch beschützen (also die Hündin meine Mutter ^^)
Aber meine Mutter hat keine Zeit für die Erziehung der Hündin.
(Ja - ich sage auch dass es dumm ist, sich da vorher keine Gedanken zu machen. Ich habe auch gesagt man hätte nen Tierschutz anrufen müssen und sie nicht mitnehmen...aber ich kann da nichts dran ändern.)
So- wir haben also eine unglaublich ängstliche, scheue, psychisch gestörte Hündin ..
(die übrigens Mittlerweile stubenrein ist - was heißt, sie hat im Zwinger wahrscheinlich in ihren Ausscheidungen gesessen. Am Anfang wollte sie auch immer Kot auf der Strasse essen, was die Vermutung dann unterstreicht, dass sie echt ein Mistleben hatte. Vielleicht eben eine Ration Essen am Tag und aus Hunger dann .. naja eben die Ausscheidungen gegessen. Wenn sie bei uns jetzt so Futter bekommt, schlingt die das in sich rein als würde sie niewieder im Leben was bekommen - der Napf ist in 3 Sekunden leer. Wenn sie Wasser trinkt, läuft ihr die Hälfte wieder aus dem Maul raus und unsere ganze Bude ist voll Wasser.)
Was sollen wir tun.
Eigentlich wollen wir sie an jemanden abgeben der richtig Ahnung von Schäferhunden hat und sich um sie kümmert. Ins Heim kommt sie ganz gewiss nicht, das steht bei uns fest.
Nur mit dem erziehen ist es echt schwer. Ich hab mich mal 5 Stunden mit ihr auf die Wiese gestellt mit Leckerchen - das mit dem "langsam" mach sie nur gaaaanz gelegentlich beim Freund meiner Mutter.
Das heißt ich musste mich schon schwer zusammenreißen dass ich keine Angst zeige, dass sie mir die Finger wegfrisst.
Ich also da versucht mir ihr Sitz und Platz zu machen. Das sie vielleicht wenigstens das kann, wenn man sie abgibt. Aber auch nach versuchen ihren Popo runterzudrücken (wo sie sich dann fragen umdreht, was man dort zu schaffen hat) oder eben diese über den kopf wegführen um in di Sitz Position zu kommen damit ich ihr wenigstens mal Sitz sagen kann…. Hat nicht funktioniert. Wir belassen es mittlerweile dabei wenn sie sitzt, zu sagen „Fein gemacht –Sitz“ und dann streicheln.
Naja. Die Frage ist – wie übt meine Mom (die hat am meisten Bezug zu ihr) sonst noch am besten und wo bekomme ich ein gute Adresse für meine Eltern an die sie sich wegen der Hündin einmal wenden können?
Achja – sie hat jetzt das erste mal ihre Tage und wir bezweifeln dass sie soetwas wie eine Hose tragen würde… die reisst sie sich sicherlich vom Hintern…was gibt es für Möglichkeiten?
Freue mich über alle Tipps und Tricks die Ihr mir verraten könnt!
Danke!