Mal keine Frage, nur eine Mitteilung

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  • Mal keine Frage, nur eine Mitteilung Beitrag #1
Mariposa

Mariposa

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Also die Vergesellschaftung war sowas von unkompliziert, ich glaube unkomplizierter ging es gar nicht. Die Mädels kannten ihre Babys natürlich noch, die haben die auch sofort wieder aufgenommen. Der Bock, der nun einen Monat alleine war, der hat erstmal einen Putzwahnbekommen bei den Babys, die schon sichtlich genervt waren, aber jetzt, nach 2 Stunden, liegen sie alle auf einem haufen zu kuscheln :)
Sowas von süß! Hätte nicht gedacht das es so unkompliziert sein wird. Da habe ich echt Glück gehabt, morgen kommen sie in einen größeren Käfig und dann bald in den ganz großen. (Was ich mir ja neu besorge)
 
  • Mal keine Frage, nur eine Mitteilung Beitrag #2
Putzwahn ist gut :D
Das ist eine Dominanzgeste die sagen soll du gehörst jetzt mir ;)
Scheinst insofern ein weniger aggesives Bockexemplar zu haben, was sich ja auch weiter vererbt, so das man fast davon ausgehen kann, das die Jungen auch liebe Zeitgenossen sind ;)
 
  • Mal keine Frage, nur eine Mitteilung Beitrag #3
Eigentlich sollten doch Farbmäuse allgemein nicht zu Infantizid neigen? Ich weiß, das is tolles Lehrbuchwissen, aber habt ihr schon gegenteilige Erfahrungen gemacht?
 
  • Mal keine Frage, nur eine Mitteilung Beitrag #4
Bei Nahrungsmangel zu hoher besatzdichte im Revier oder sonstigen störenden Einflüssen töten Mäuse (nicht nur Farbies) schon ihre Brut.
Fremde Junge werden sogar als Feinde erkannt und sofort verjagt oder getötet.
Welpenschutz oder ähnliches gibt es bei Mäusen nicht.
 
  • Mal keine Frage, nur eine Mitteilung Beitrag #5
Hm, aber bei Nahrungsmangel und zu großer intraspez. Konkurenz kommt es doch eher zu weniger Geburten, anstatt zu Würfen, die dann getötet werden? Nur Nahrungsmangel is so ne Sache, wildlebend bringen die ihre Jungen zur nahrungsreichsten Zeit zur Welt, in der Haltung sollten sie ja genügend bekommen.

Das gruppenfremde Tiere immer erstmal vertrieben werden, kenn ich.

Aber auch der Welpenschutz, beziehst du den auf die Böckchen? Die Damen kümmern sich doch meist gemeinschaftlich gleich um alle Jungen, egal von welcher Mutter.

Trotzdem sind das ja alles Umwelteinflüsse und die Beißhemmung bei geringer Fläche macht man sich ja in der Heintierhaltung auch zunutze, wieso sollten die genau in dieser Enge auf die Kleinen losgehen?
 
  • Mal keine Frage, nur eine Mitteilung Beitrag #6
Sie würden gerade auf kleinem Raum auf die Tiere los gehen, weil sie Ansgt hätten, selber zu wenig Freiraum zu haben, und dann heißt es, der stärkste gewinnt. Dasist schon richtig, das Böckchen nicht grad die besten Freunde werden, aber ich habe ja Glück gehabt.
Mein Bock ist sowieso der liebste und süßeste von allen ;)
Er war schon immer total lieb, anhänglich, kuschelig und zahm. Ich glaube der weiß gar nicht, wie man böse ist. Und ich hoffe das die Nachkommen wirklich wie der Paps werden, nun werden die ja auch sein Verhalten abgucken, ist man auch ganz gut so, denn das eine weibchen ist da schon etwas frecher, aber auch ganz zutraulich und zahm. :)
 
  • Mal keine Frage, nur eine Mitteilung Beitrag #7
Trotzdem sind das ja alles Umwelteinflüsse und die Beißhemmung bei geringer Fläche macht man sich ja in der Heintierhaltung auch zunutze, wieso sollten die genau in dieser Enge auf die Kleinen losgehen?

Man muss da zum einen unterscheiden zwischen Gruppenmitglieder und Fremden.
Die Beisshemmungen in extrem kleinen Raum resultieren ja aus der Angst vor größeren Gefahren so nach dem Motto: Der Feind meines Feindes ist mein Freund ;)

Aber auch der Welpenschutz, beziehst du den auf die Böckchen? Die Damen kümmern sich doch meist gemeinschaftlich gleich um alle Jungen, egal von welcher Mutter.

Du hast damit in sofern recht, wenn es Gruppeninterne Würfe sind, Fremde Nester werden in der Natur sogar geplündert.
Farbmausböckchen kümmern sich auch um die Welpenversorgung (soweit das möglich ist ;) ), je weniger Weibchen da sind desto mehr hilft das Böckchen.
Würfe kommen in der Natur immer, nur sind sie in Nahrungreichen und Klimatisch angenehmeren Zeiten größer als in den ärmeren.
 
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