Das einzige Rudeltier, bei dem wir uns nicht aufregen, ist der Hund

Und das liegt daran, dass der Hund zum einen den Menschen als sein Rudel akzeptiert - und, viel wichtiger: dass er Kontakt zu Artgenossen hat.
Wenn jemand einen Hund hielte, der nur im eigenen Garten Auslauf hätte und nie mit anderen Hunden in Kontakt käme, wäre das auch nicht gut.
Aber auf den täglichen Spaziergängen, in der Hundeschule etc. treffen Hunde täglich auf Artgenossen.
Wann würde einer Einzelratte eine andere Ratte über den Weg laufen?
Und anders als bei Hunden würden da erstmal heftige Kämpfe losgehen, Ratten sind nämlich sehr revierbezogen und dulden keine fremden Ratten neben sich, wenn man sie nicht ordnungsgemäß vergesellschaftet. (Das heißt jetzt aber nicht, dass sie allein nicht trotzdem todunglücklich sind...)
Zum Thema "Hunde in Einzelhaltung" fragst Du aber vielleicht nochmal genauer im Hunde-Unterforum nach, ich bin nämlich kein Hunde-Profi
Alle anderen mir als Haustiere bekannten Säugetiere sind Tiere, die absolut nicht in Einzelhaltung gehören - Ausnahme: Hamster und Streifenhörnchen...die sind Einzelgänger... (man ergänze mich, falls ich wen vergessen habe...)
Von daher sollte sich, gerade wenn man es schon weiß, dass Ratten Rudeltiere sind, die Überlegung gar nicht erst stellen, sie allein zu halten...
Ein Rudel fängt übrigens auch erst bei mindestens 3, besser 4 Tieren an, damit sich überhaupt richtiges Rudelverhalten und eine Rudelstruktur bilden kann...
LG, seven